Kastrieren oder abwarten?
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Hallo,
wir hatten vorgestern ein unschönes Erlebnis mit unserem Wolfhundrüden. Er ist 10 Monate alt. Seit Wochen schon verhält er sich komisch und ist immer angespannt. Er sitzt oft im Haus oder am Gartenzaun und heult. Und vorgestern war ich abends mit ihm spazieren. Er lief an der Feldleine. Plötzlich rannte er los und ich bekam keinen Fuß mehr auf die Leine. Ich bin ihm gefolgt, doch dann schlug er sich durchs Gebüsch und war verschwunden. Es war nun schon dämmrig und ich konnte nicht mehr so gut sehen, aber ich habe ihn gerufen und alles nach ihm abgekämmt, lief heim und holte unseren Mischling zur Hilfe, aber Buster ist kein Fährtensucher, das kennt er nicht. Mein mann fuhr dann mit dem Auto herum und suchte nach Tuyok, während ich zu Hause blieb, in der Hoffnung, er käme allein wieder zurück nach Hause. Aber wir fanden ihn nicht. Sobald die Sonne aufgegangen war, machte ich mich wieder auf die Suche. Doch auch wieder kein Ergebnis. Zurück zu Hause informierte ich Tasso und wollte mir Suchplakate drucken, als das Telefon klingelte. Tuyok war in der Nacht heulend und jaulend im Vorgarten einer Familie gefunden worden und war zuerst für einen Wolf gehalten worden, bis sie das Halsband und den Rest der inzwischen durchgenagten Feldleine sahen. Er wurde eingefangen und anhand des Chips wurden wir als Besitzer ausfindig gemacht. Allerdings war dieser Vorgarten nicht in unserem Ort sondern ganze 7 km entfernt. Und die Familie, die ihn "gefunden" hat, hat eine läufige Australian Shepherd Hündin.
Seit wir ihn von dort weggeholt haben, verweigert er jegliche Nahrungsaufnahme. Er scharrt an der Tür und hat sich heute fast verletzt bei dem Versuch, über den Gartenzaun zu springen. Er ist sehr unruhig und angespannt und heult immer wieder. Wenn wir spazieren gehen, mit normaler Leine, zieht er sehr stark.
Ich habe nicht sehr viel Ahnung von Hunden, mein Partner ist da der Experte. Er ist der Meinung, es würde sich mit der Zeit geben, wenn Tuyok reifer geworden ist. Er unterläge zur Zeit seinen Hormonen, aber das sei in den Griff zu bekommen. Ich frage mich aber, ob das denn wirklich geht. Kann man einen Trieb einfach so wegerziehen? Außerdem möchte ich nicht, daß der Hund hungert und leidet. Vielleicht wäre eine Kastration eine Erleichterung für ihn. Ich habe auch schon viele Meinungen pro und contra gelesen, aber es geht mir ja nicht um die allgemeinen Vor- und Nachteile, sondern um unseren Fall, unseren Tuyok. Hat jemand einen Rat für mich?
LG Jo
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16. September 2011 um 19:58
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Kastrieren oder abwarten? - Vor einem Moment
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Jo, Tuyok hat zum ersten Mal erlebt, dass es da einen feinen Unterschied zwischen Hündinnen und Rüden gibt.
Das, was Tuyok zeigt ist völlig normal, du warst nur nicht darauf vorbereitet.
Und ja, es wird besser werden. Je öfter Tuyok die Läufigkeit der Damenwelt bekommt desto abgeklärter wird er.
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Ich rate dazu, die Nase zu amputieren, wenn der Hund seinen Jagdtrieb entdeckt... und am besten die Beine gleich mit, damit man auf der sicheren Seite ist. Schießlich leidet er ja auch darunter, dass er nicht darf.
Aber mal im Ernst: Dein Partner hat recht. Erziehen und die Zeit hilft...
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Ich rate dazu, die Nase zu amputieren, wenn der Hund seinen Jagdtrieb entdeckt... und am besten die Beine gleich mit, damit man auf der sicheren Seite ist. Schießlich leidet er ja auch darunter, dass er nicht darf.
Aber mal im Ernst: Dein Partner hat recht. Erziehen und die Zeit hilft...
Viele Grüße
CorinnaSag mal musste das wirklich sein??? Das finde ich echt unangebracht!
Die TE macht sich offenbar ernsthafte Sorgen und ich finde es gut das sie eben gerade NICHT zum erstbesten Tierarzt rennt und ihren Hund kastrieren lässt, sondern erstmal hier um Rat fragt.
Liebe Jo, Tuyok wird mit der zeit lernen souveräner damit umzugehen. Pass einfach in Zukunft auf, dass die Schlepp in Reichweite ist...

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Ich bin ein Er. Ein Er mit Mann.

Ich mache mir viele Gedanken. Meinen Mischling habe ich schon kastriert und erwachsen bekommen und alles, was wir mit Tuyok mitmachen, erlebe ich zum ersten Mal. Aus dem Grund informiere ich mich und hole mir Meinungen, weil ich selbst verunsichert bin. Ich bin kein Freund davon, ein Tier grundlos operieren zu lassen und möchte doch nur das Beste für den Hund. Da er gerade zu leiden scheint, will ich nur wissen, ob es wirklich stimmt, daß er mit der Zeit ruhiger werden wird und auch wieder frisst oder wir ihm mit einer Kastration mehr helfen können.
Nebenbei gesagt hat Tuyok bereits seinen Jagdtrieb entdeckt und läuft deswegen an der Feldleine. Lief, denn seit seines Abenteuers hab ich ihn lieber an der Hand, auch, wenn er sehr zieht.
LG Jo(nathan
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Zitat
Ich bin ein Er. Ein Er mit Mann.

Entschuldigung!

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Ist doch nicht schlimm.

Wie sollen wir denn nun mit dem Hund weiter umgehen, wenn er jault und heult und sein Futter nicht anrühren will? Müssen wir das einfach aushalten?
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Rennt er herum und jault? Sitzt vor der Tür? Oder hängt Euch an den Hacken?
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jaja, so sind se die Rüden.. ich kenn das auch, ihr seid also nicht allein ;-)
Dir wird nichts anderes übrig bleiben als die sache auszusitzen. Ignoriert dieses Verhalten einfach, macht weiter wie bisher und als ob überhaupt nichts tolles los ist.Ich habe auch weiterhin 2 mal am Tag futter angeboten, wollte er es nach 10 min immer noch nicht, kam es wieder weg - fertig
es wird vorbeigehen ;-)
P.S. Ohrstöpsel und nen Bier helfen (natürlich euch und nicht dem Wuff ;-) )#
Grüßle
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Puh, also ich finde das Verhalten Deines Rüden schon extrem.
Ich habe hier ja auch einen liegen, der ist da aber um einiges besser cooler.
Ich für meinen Teil würde hier über eine Kastration nachdenken, vor allem da es ja Wochen dauern kann bis er sich einkriegt und dann wird vielleicht gleich die nächste Hündin läufig.
Derzeit ist auch bei uns heiße Phase und ich muss beim Freilauf auch ein extra Auge auf ihn haben und das trotz guter Erziehung. Die Gelegenheit der Unachtsamkeit meinerseits würde er gleich für sich ausnutzen.
Aber da hat eh jeder eine andere Reizschwelle. Mir persönlich wäre das too much. Auf alle Fälle gäbe es gleich mal ein Implantat. - Vor einem Moment
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