Hund von jedem anfassen lassen; ja oder nein?
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An die Großen kommt mir kein Fremder ran. Manfred mag es gar nicht, von nichtfamiliären Menschen angefasst zu werden und Lennard hat vor Fremden sowieso Angst.
Da versuchen es zum Glück auch nur die wenigsten Leute, bzw. versuche ich grundsätzlich Situationen und Orte, wo das vorkommen könnte, mit ihnen zu meiden.Wenn ich mit den Zwergen unterwegs bin, werd ich sehr oft gefragt, ob sie gestreichelt werden dürfen. Das erlaube ich auch eigentlich jedes Mal, denn die Zwerge freuen sich jedes Mal kringelig und dann seien ihnen die paar Minuten eben gegönnt.
Was aber sehr auffällig ist: Kinder fragen immer ganz lieb und sind super.
Bei Erwachsenen hatte ich es schon oft, dass sie entweder einfach versuchen, die Zwergerl anzulocken oder sich nur mit den Hunden redend annähern und mich gar nicht fragen, ob sie streicheln dürfen. Selbst die Hunde werden gefragt: "Na, was seid ihr denn für Süße? Was seid ihr denn für eine Rasse?". Wäre zielführender, wenn sie zur Abwechslung mal mich fragen, ich antworte auch und werf mich nicht nur schwanzwedelnd an sie ran
Ganz krass und schon ein paar Mal erlebt: Ich stehe mit den Beiden irgendwo und warte auf meinen Freund, schaue kurz woanders hin, bis ich was aus dem Augenwinkel sehe... Und dann sitzt da einfach Jemand neben mir und schmust meine Hunde
Nichts gesagt, nichtmal auf sich aufmerksam gemacht, einfach von hinten angeschlichen und zu ihnen gehockt. Nach meinem schockierten Blick kommt dann meistens etwas von wegen: "Ich musste sie einfach streicheln, so einen wollte ich schon immer haben!" oder ich werde einfach komplett ignoriert
(Ich hatte es sogar schon, dass ich an einer Ampel stehe und dabei einfach "heimlich" und laut kichernd von jungen Mädels fotografiert werde, weil die Hunde "sooo süß" sind. Ist auch nicht unbedingt lustig und hätte ich auch nie gedacht, dass es so Menschen gibt...) - Vor einem Moment
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Hi,
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Meine 2 sind zum Glück so riesig dass sie nicht einfach so getreichelt werden ohne dass ich gefragt werde. Das ist den Leuten dann doch nicht geheuer.
Ich erlebe aber sehr häufig dass die Leute fragen ob sie sie streicheln dürfen, das erlaube ich gerne, weil es erstens Vorurteile abbaut und zweitens, meine Hunde das lieben.

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Sollen sie doch alle. Wenn sie es im Gegenzug ertragen können, von 30 Kilo völlig verschlammten Plüschsamojede mit Schmackes im "Allemenschensindsotoll"-Liebestaumel angehüpft zu werden, habe ich da gar keine Last mit.
LG von Julie
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Luna regelt das zum Glück meistens selbst. Bei Leuten, die aus Hundesicht unfreundlich direkt auf sie zukommen (gerade drauf mit ausgestreckter Hand) weicht sie zurück, kommt zu mir und bellt. Bei Leuten, die sie aus Distanz aufmuntern, hinhocken, geht sie freudig hin. Ich halte sie meistens ab, weil sie dann sehr auf Körperkontakt geht und die Pfoten auf die Oberschenkel legt usw., das muss nicht sein. Aber die meisten Leute hier sagen dann "ist ok, ich habe selber einen!".
Solange ich sowas bei Bedarf abbrechen kann, lasse ich sie gewähren, sie ist ja allgemein noch recht unsicher und ich bin froh, wenn sie etwas mutiger wird.Wenn ich sehe, dass ein Kind richtig Angst hab, frage ich, ob es mal streicheln mag sofern die Eltern nix dagegen habe. Gebe dem Kind dann leckerchen und erkläre, wie man das so macht bei nem Hund.
Ich finde es sooooo wichtig, dass Kinder das lernen.
Dass sie einfach so angetatscht wird, ist bisher nicht passiert. Aber wir sind auch selten in der Stadt etc unterwegs.
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Ich kenn das Problem auch. Hazel ist ein Aussie in Red Merle und wird ständig ungefragt angetascht. Dabei hasst sie es von Fremden angefasst zu werden. Sie macht Gott sei Dank nix, sondern weicht aus oder bellt höchstens mal kurz, wenn sie nicht ausweichen kann.
Inzwischen passe ich in der Stadt auf wie ein Luchs und werde auch richtig giftig, wenn es mal wieder passiert. Normal reden bringt bei solchen Leuten einfach nix. Die grabschen trotzdem weiter, weil sie ja so süß aussieht.
Inzwischen lasse ich Hazel genau deswegen auch oft zu Hause bei Stadtausflügen. Dieses Verhalten stresst mich einfach und ich kann mich gar nicht mehr auf meinen Einkauf konzentrieren. Da kann sie besser zwei Stunden daheim warten.
Sollte ein zweiter Hund hier einziehen muss der definitiv groß, schwarz und böse aussehen. :devil2:
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Zitat
Meine 2 sind zum Glück so riesig dass sie nicht einfach so getreichelt werden ohne dass ich gefragt werde. Das ist den Leuten dann doch nicht geheuer.
Ich erlebe aber sehr häufig dass die Leute fragen ob sie sie streicheln dürfen, das erlaube ich gerne, weil es erstens Vorurteile abbaut und zweitens, meine Hunde das lieben.

Fritz wird auch nicht einfach so gestreichelt, denn er ist groß. Gefragt wird aber oft, ob man ihn mal anfassen dürfe. Er ist ja wuschelig und Wuschelfell wirkt auf die meisten Menschen anscheinend anziehender als Kurzhaar und dann vielleicht noch Bollerkopf
. Zumindest wollte Morris, meinen AmBulldog, kaum jemand streicheln
.Ich sehe das entspannt und habe auch nichts dagegen, dass Leute meine Hunde streicheln, Fritz sind fremde Menschen auf Spaziergängen egal und er geht meistens einfach weiter. Für mich ist es auch, gerade bei großen Hunden, wichtig, Vorurteile abzubauen. Mir ist freundliche Kontaktaufnahme lieber als panisch die Straßenseite wechselnde Leute. Der Hund nutzt sich schließlich nicht ab
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Meine Hunde will keiner anfassen
Ich krieg zwar oft gesagt, wie "schön" sie sind, aber hinlangen will irgendwie keiner.
Nicht mal, wenn die Maus das Grölen eingestellt hat
Meiner Madame ist das ganz recht, die hat's eh nicht so mit Fremden.
Der Bär würde am liebsten von JEDEM IMMER und ÜBERALL gestreichelt werden.
Tja, Pech gehabt, Bär. -
Zitat
Mir ist freundliche Kontaktaufnahme lieber als panisch die Straßenseite wechselnde Leute. Der Hund nutzt sich schließlich nicht ab
.Yo, danke. Ich freue mich über jeden Nicht-Hundehalter oder auch Hundehalter, der sich über meine Hunde freut und das auch zeigt. Meine Hunde sollen Botschafter für Hunde in der Öffentlichkeit sein; da werde ich doch nicht unfreundlich gegenüber potentiellen Verbündeten pro Hund in der Gesellschaft und vergrätze die Leute.
Ich kann auch gar nicht so ganz verstehen, woher diese Mega-Probleme kommen. Ich habe einen klassischen Knuddel-Golden, der selbst Menschen, die eher Angst vor Hunden haben, mit ihrer Art um die Pfote wickeln kann - trotzdem werde ich weder in der Stadt noch auf dem Land ständig von Leuten überfallen, die den Hund aus dem Hinterhalt anspringen.
Mein anderer Hund hat leichte Probleme mit fremden Menschen; dem täte es sogar ganz gut, wenn er mehr Erfahrungen damit machen würde - klappt aber nicht, weil all diese aus dem Gebüsch springenden Ohne-Zu-Fragen-Antatscher ganz offensichtlich wohl eine Nicht-Annäherungs-Politik gegenüber mir und meinen Hunden verfolgen, egal in welchem Teil Deutschlands ich mich aufhalte.
Hunde, die da ein echtes Problem haben, sind eine Sache. Aber solange das nicht der Fall ist, verstehe ich den Grund für diese "meinen Hund fasst niemand an"-Haltung nicht. Das hat für mich einen Hauch von obsessiv-besitzergreifend gepaart mit Verlustangst - man könnte ja mal nicht im Mittelpunkt des Hundelebens stehen, oh Schreck.
Viele Grüße
Schnuffeltuchler -
Zitat
Yo, danke. Ich freue mich über jeden Nicht-Hundehalter oder auch Hundehalter, der sich über meine Hunde freut und das auch zeigt. Meine Hunde sollen Botschafter für Hunde in der Öffentlichkeit sein; da werde ich doch nicht unfreundlich gegenüber potentiellen Verbündeten pro Hund in der Gesellschaft und vergrätze die Leute.
Ich kann auch gar nicht so ganz verstehen, woher diese Mega-Probleme kommen. Ich habe einen klassischen Knuddel-Golden, der selbst Menschen, die eher Angst vor Hunden haben, mit ihrer Art um die Pfote wickeln kann - trotzdem werde ich weder in der Stadt noch auf dem Land ständig von Leuten überfallen, die den Hund aus dem Hinterhalt anspringen.
Mein anderer Hund hat leichte Probleme mit fremden Menschen; dem täte es sogar ganz gut, wenn er mehr Erfahrungen damit machen würde - klappt aber nicht, weil all diese aus dem Gebüsch springenden Ohne-Zu-Fragen-Antatscher ganz offensichtlich wohl eine Nicht-Annäherungs-Politik gegenüber mir und meinen Hunden verfolgen, egal in welchem Teil Deutschlands ich mich aufhalte.
Hunde, die da ein echtes Problem haben, sind eine Sache. Aber solange das nicht der Fall ist, verstehe ich den Grund für diese "meinen Hund fasst niemand an"-Haltung nicht. Das hat für mich einen Hauch von obsessiv-besitzergreifend gepaart mit Verlustangst - man könnte ja mal nicht im Mittelpunkt des Hundelebens stehen, oh Schreck.
Viele Grüße
SchnuffeltuchlerIch kann dir den Grund nennen warum ich die "meinen Hund fasst niemand ungefragt (!) an" Haltung habe. Hazel findet Streicheleinheiten von Fremden eher unnötig. Sie ist ein typischer Aussie und sie bleibt nur so locker und weicht aus, weil sie sich darauf verlässt, dass ich sie schütze. Wenn sie dieses Vertrauen verliert, weil sie ständig angetascht wird, kann es gut passieren, dass sie eines Tages nicht mehr ausweicht, sondern die Dinge selber in die Hand nimmt, den Menschen also tackert. Und wer ist dann Schuld und muss die Verantwortung übernehmen? Bestimmt nicht die hundert Grabscher, die nicht gefragt haben, sondern ich als Hundehalter.
Wenn der Mensch vorher nett fragt, ob er streicheln darf, dann lasse ich das sogar meistens zu, aber diese Überfälle ohne überhaupt ein Wort an mich zu richten, gehen einfach gar nicht. Kannst ja mal mit uns durch die Stadt laufen. Da passiert das mehr als ein Mal. Vielleicht weil die Merle Färbung so besonders niedlich aussieht, ich hab doch keine Ahnung. -
Mit Welpen war das Thema "anfassen" ein großes Problem. Fremde Menschen können unglaublich unhöflich, ignorant und unglaublich dumm werden.
Die krassesten Situationen waren:mittelgroßer Nachbarshund an der Leine, meinen Welpen (Husky/Spitz) in der Innenjackentasche, nur der Kopf schaute raus und wir wollen eine sehr stark befahrene Kreuzung bei grün überqueren. Auf der halben Strasse hat uns ne Frau erreicht, tatscht ungefragt meinen Welpen an und will mich in ein Gespräch verwickeln
In der S-Bahn wurde ich auch schon mal angemotzt weil ich den erwachsenen Husky/Spitz zu mir gezogen habe als er von einer Frau ungefragt gestreichelt wurde.
Kam mal aus einem Laden, Hund von ner Meute 25-35jährigen Leuten umringt die dort offensichtlich ihre Mittagspause verbracht haben und 2 Kerle meinen Hund gestreichelt. Hab beiläufig nur gesagt das der (kerngesunde) Hund eine sehr ansteckene, auf Menschen übertragbare Krankheit hat und sie sich bitte gründlichst die Hände waschen sollen. Wurde sofort verbal auf heftigste angegriffen, warum ich denn überhaupt den Hund vorm Laden lasse und Polizei wollten sie auch noch rufen...wohlgemerkt nicht weil sie einen unbekannten Hund ungefragt gestreichelt haben, sondern weil der plötzlich hässliche Köter sie womöglich angesteckt haben könnte.Hab jetzt einen großwerdenen Hund und bis 15kilo wurde er auch von vielen Fremden ungefragt angetatscht. Ich habe von Anfang an versucht es zu unterbinden. Aber die Frechheit vieler Menschen ist wohl nahezu grenzenlos. Mein Hund ist mein Hund und man hat nicht mal ungefragt fremde Sachen anzutatschen geschweige denn fremde Lebewesen. Familie, Freunde und Nachbarn dürfen an den Hund ran, andere nicht. Große Ausnahme ist der Hundeplatz, da darf jeder ungefragt den Hund streicheln. Kinder nicht da der Hund immer noch teilweise Leute anspringt (er ist sehr schnauzenbetont) und mit seinen 6 Monaten und 22kilo zu stürmisch für Kinder meines Erachtens ist. Ehe das Geschrei groß wird weil Kind umgeschmissen wird lieber kein Kontakt.
Mir ist übrigens auch aufgefallen das Kinder viel netter und höflicher sind als Erwachsene, selbst als die eigenen Eltern.P.s. ich streichel selber keine noch so süßen Hunde oder Kinder. Ich frage höchstens was das für ne Rasse oder Mix ist. Nach Hund 2 wird sicherlich Hund 3 einziehen, dann aber wieder ein kleiner bis mittelgroßer Hund.
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