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    Nur in meinem Fall z.b. könnte ich sogar versprechen das da nichts weiter gemacht wird außer Gassi gehen. Kenne ihn schon Jahre, und die Maus seit er sie hat. SIe lief auch von beginn an eig nur ohne Leine. Na ja und Abends passiert bei denen auch nicht viel, er geht meinst weg feiern und endweder sie kommt mit (ist sone Art Jugendclub und da können Hunde mit) oder sie bleibt zu Hause.

    Aso sie ist ein AmStaff, ich hatte selber noch nie einen, von daher kann ich nicht sagen in wie weit das dort an der Rasse und Hund liegen könnte.

    Ein AmStaff ist ja normalerweise ein sehr menschenbezogener Hund. Da kann ich mir das schon vorstellen, dass das ohne größeren Terz klappt.
    Wie gesagt, bei meiner Kleinen ist und war es ähnlich. Wir gehen Gassi und das wars. Klar, hin und wieder (aber nicht täglich) üben wir mal ein paar Tricks, wenn ich Lust und Zeit habe oder wir spielen manchmal noch Ball bzw. Zerrspiele ... Aber wir machen jetzt nicht soo viel.
    Und meine Kleine lief vom ersten Tag an ohne Leine (da war sie 14 Wochen alt). Ich könnte sie theoretisch auch an der Straße ohne Leine laufen lassen (mach ich aber nicht). Wenn sie doch mal ohne Leine auf die Straße läuft, sag ich "Bella Gehweg" und sie hört und kommt wieder rauf auf den Gehweg.

    Es gibt einfach Hunde, die so sind.

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    ansonsten glaube ich auch dass es einfach sehr auf den typ hund ankommt,auf seinen höchst individuellen charakter.
    es gibt einfach hunde, mit denen kannst du objektiv betrachtet getrost nahezu alles falsch machen, und die benehmen sich trotzdem super und hören aufs wort.

    :gut:

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    ...andererseits folgen auch Hunde von Odachlosen ganz gut, finde ich. Bleiben immer bei ihrem Menschen (meist ohne Leine), es gibt keine Probleme mit anderen Hunden...
    Und diese Hunde sind 24h mit ihren Menschen zusammen.


    Es geht nicht darum, ob man immer räumlich zusammen ist. Ein echtes Rudel ist auch zusammen. Es geht um soziale Interaktionen dabei - vor allem, wenn diese dauernd angeboten werden.

  • Hi,

    muss mich nochmal zurückmelden. Wahrscheinlich ist der goldene Mittelweg wieder mal der beste.

    Nun muss ich es korrigieren, sollte der Eindruck entstanden sein, ich würde meinen Hund von morgens bis abends bespaßen. Dazu habe ich mit Familie, Arbeit, Haus und Garten auch gar keine Zeit :hilfe: . Aber ich versuche schon, meinen Hund auszulasten, d. h. wir gehen 2 x täglich eine kurze Runde und 1 x eine längere. 1 x die Woche gehen wir zur Hundeschule (ist für mich fast schon Wellness) und zwischendurch üben wir immer mal wieder Kommandos. Außerdem hat er teilweise langes Fell, das regelmäßig gekämmt werden muss. Es geht schon einiges an Zeit dabei drauf, aber bisher haben sich meine Kinder noch nicht beschwert, dass ich mich um den Hund mehr kümmere als um sie ;) Tatsächlich ist unser Hund eigentlich immer um mich herum. Vielleicht bin ich für ihn schon zu selbstverständlich?

    Bei den Hunden, von denen ich eingangs schrieb, handelt es sich um den Retriever von Gegenüber, bei dem man schon fast zugucken kann, wie er fetter und kurzatmiger wird.

    Der andere ist ein Jack Russel, 1 Jahr alt, der immer noch in die Wohnung pinkelt, weil nur sporadisch mit ihm Gassi gegangen wird. Meine Tochter ist dort manchmal zu Besuch und immer entsetzt, wenn der Hund vor ihren Augen auf den Teppich pinkelt :omg:

    Aber wie gesagt: Beide hören aufs Wort!

    LG

    menschmithund

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    Aber wie gesagt: Beide hören aufs Wort!


    Kann ich von meiner auch nicht behaupten, ich würde eher sagen, wir kommen auf 80%. Wobei ich das recht gut finde (sie wohl auch) :roll:

    Ähnliche Gedanken wie viele hier im Thread habe ich jedesmal, wenn ich mit Hund nach England fahre und in die Parks gehe. Die meisten Hunde laufen frei, manche stattdessen an der Flexileine, es sind mir keine Probleme aufgefallen: also genauso wie hier in den Auslaufgebieten eigentlich, oder ein Stück entspannter, jedenfalls ist das mein Eindruck

    -- wobei das gut auch damit zusammenhängen kann, dass man hier im Gegensatz zu dort eher nach Problemen guckt und sie als etwas Handlungsbedürftiges bespricht statt z.B. zu sagen "schlimm manchmal mit diesem Kerl". Bitte nicht falsch verstehen: Als Englländerin bin ich sehr froh, in einem Land zu leben, wo es mehr oder weniger normal ist, sich über das Tier zu informieren, das man hält, und wo auch wissenschaftlich angehauchte Bücher zur Norm gehören. In GB wäre das geradezu seltsames Verhalten, auch Hundehalter wissen nicht viel über Hunde, jedenfalls nicht im deutschen Sinne.

    Und doch funktionierts... die Leute konzentrieren sich einfach auf die Beziehung: Sie freuen sich über/mit dem Hund, sie zeigen ihm auch mal Wut, sie nehmen ihn auch ohne Wissen als Hund ernst, loben ihn z.B., wenn er bei Türklopfen bellt, zeigen Freude beim Füttern, usw... ich denke, dass solche einfachen Beziehungssachen tatsächlich das Wichtigste überhaupt sind.

    Liebe Grüße
    Kay

  • Der Mythos vom sich selbsterziehenden Hund....
    Ich persönlich kenne keinen Hund, der nicht konsequent erzogen wurde, der zuverlässig hört.
    Aber ich kenne das Phänomen: Ich bettel und bespaßen meinen Hund und er nimmt micht als Selbstverständlichkeit.

  • Zitat


    Aber wie gesagt: Beide hören aufs Wort!

    Wie genial, meine nicht immer :D , es gibt da schon Dinge in ihrem Rüden-Leben, die durchaus interessanter sind, als ich.
    Aber ehrlich gesagt und das sage ich neidlos, 100%iger Gehorsam ist schon fast langweilig. :smile:

    Gruß
    Leo

  • Zitat

    Hi,

    Der andere ist ein Jack Russel, 1 Jahr alt, der immer noch in die Wohnung pinkelt, weil nur sporadisch mit ihm Gassi gegangen wird. Meine Tochter ist dort manchmal zu Besuch und immer entsetzt, wenn der Hund vor ihren Augen auf den Teppich pinkelt :omg:

    Aber wie gesagt: Beide hören aufs Wort!

    LG

    menschmithund

    Für mich ist das ein Widerspruch. Wenn er mit einem Jahr noch in die Wohnung pinkelt, kann es ja mit der Erziehung nicht weit her sein :???:

    Und wo hören sie denn aufs Wort? bei Hundebegegnungen, im Freilaufgebiet, in Ortschaften, oder gerade nur mal beim Abruf im Garten :???:

  • Hallo.

    Zitat


    Wie kann das sein, wenig Zuwendung - guter Gehorsam. Bin ja mal gespannt auf Eure Theorien.

    Ich muss an dieser Stelle mal die Frage nach der "Motivation" für das "Gehorsam" einwerfen. Mein Hund weiß, dass es je nach meiner Stimmlage nicht weiter schlimm ist, wenn er erst nach dem 2. oder 3. Ruf reagiert. Wie verhält es sich aber bei einem Hund, der gelernt hat, dass ihm direkt die Wurfkette um die Ohren fliegt, wenn er auf den 1. Ruf nicht reagiert? ;)

    Du kennst die beiden Hunden nur aus dem "Garten gegenüber". Ob sie nun wirklich aufs Wort hören, außerhalb des Gartens und situationsunabhängig, bleibt ungewiss.

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