Jagdtrieb, böser Jagdtrieb....

  • "Zum Glück ist es genetisch sehr gut möglich das in Bahnen zu lenken und die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man bekommt was man möchte, wenn man denn nach der richtigen Rasse sucht. Allerdings sollte man sich dann eben innerhalb der Rassen umschauen, die auch dafür seit langer Zeit selektiert wurden...

    Viele Grüße
    Corinna"

    Liebe Corinna,

    hättest Du denn auch eine mehr oder weniger konkrete Idee, innerhalb welcher Rassen ich mich am besten umschauen sollte? Die Vorschläge die mir bis heute gemacht wurden, sind: Hütehunde, Herdenschutzhunde, Hirtenhunde. Konkreter: die Maremmen-Abruzzen sollen sehr passend sein, allerdings unterstellt man sogar denen, sich an den Pinguinen vergriffen zu haben die sie beschützen sollten (soweit ich es weiß, gibt es keine konkreten Beweise dafür, nur Unterstellungen). Zuerst sollen sie die Pinguine als ihre eigene, zu beschützende Familie betrachtet haben und die Füchse die deren Bestand stark dezimierten, fern gehalten haben. Angeblich aber nur am Anfang. Ich bin verwirrt nach wie vor und wenn es so weiter geht, beschaffe ich mir niemals Hunde, obwohl ich mir Hunde unbedingt wünsche.

    Viele Grüße,

    Diana

  • Du suchst einen klassischen Hofhund. Spitz (Wolf-, Groß- oder Mittelspitz), Berner Sennenhund oder sowas. Da kannst Du auch nochmal Besuch bekommen, der unversehrt bleibt. Ein Herdenschutzhund bedarf eines ziemlich aufwändigen Managments in dieser Hinsicht, während man den Spitz durchaus mit dem Besuch auch allein lassen kann, wenn man ihm vermittelt hat, dass der da sein darf. Der Jagdinstinkt ist auch sehr zurückgedrängt. Hofeigene Tiere sollten grundsätzlich verschont werden, daher hat man das auch so gezüchtet.

    Hütehunde sind nicht wirklich geeignet, weil sie oft über einen hohen Jagdtrieb verfügen und häufig gar nicht zum Bewachen geeignet sind, weil sie überhaupt nicht wissen wie das geht. Oder aber sie sind zu heftig und gehen gleich ran an den Besucher...

    Viele Grüße
    Corinna

  • flying-paws hat schon recht mit dem Spitz. Hab ne Spitz-Labby Hündin. Jagdtrieb keine spur, ausser bei Mäusen. Besuch wird auch heil gelassen, wenn auch kräftig verbellt um anschließend zum spielen aufgefordert zu werden, wenn klar ist das es Besuch ist.
    Mit meiner katze streitet Sie sich öfter, aber die Katze ist immer heil geblieben :D . War vorallem früher ne sehr Kratzbürstige Katze, also garnicht so selbstverständlich das es immer gut ausging.
    Vielleicht liest dir da mal Erfahrungsberichte durch, mit den Rassen die flying-paws genannt hat.

  • Wir haben seit 5 Wochen ( 3 Wochen davon war er krank. Er kam schon krank zu uns) einen Berner Sennenhund - Münsterländer Mix.
    Wir wissen noch nicht ob er einen Jagdtrieb hat und wenn wie stark er ist.
    Also er will schon hinter allem her ( Auto, Rad, Fußgänger, Tiere. Also hinter allem was sich bewegt). Er ist uns einmal ausgebüchst und ist hinter zwei Pferden her. Er ist mit Abstand hinter her gelaufen/gegangen und hat gebellt.

    Wir wollten uns aber schon mal über Antijagdtraining informieren und was es da für gute Bücher gibt und ob ihr gute Übungen habt.

    Lg
    Sacco

  • Vielen Dank für Euere Anregungen, flying paws und acidsmile! Ich werde es Euch wissen lassen, wasfür einen / wasfür zwei Hund(e) wir uns letztendlich anschaffen. Zumindest dabei hoffe ich es sehr eine glückliche Wahl treffen zu können, wenn bei mir schon beruflich alles unglücklich verläuft gerade.

    Bis bald + liebe Grüße !

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