Was haltet Ihr davon: Welpe 4mon., 8 Std. alleine
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Naja..es gibt auch einfach immer mehr Menschen

Na ja, Menschen vielleicht bei uns in Europa nicht...
Ich weiß aber nicht, wie das mit der Anzahl der Haushalte ist. Ich glaube, die nimmt zu, was vielleicht auch ein Grund für Betreuungs- und sonstige Probleme sein könnte. Früher liefen die Hunde einfach auch in größeren Familienverbänden mit, heute sind sie zunehmend Sozialpartner.... - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich frag mich gerade, wie wohl der perfekte Hundehalter eigentlich aussehen soll??? In diesem Thema wurde ja schon mal erwhähnt, dass wer arbeitet ja keine Zeit hat und wer nicht arbeitet eben nicht das notwendige Kleingeld hat.
Ich bin momentan Studentin und zum Glück eine liebe Mutti, die einspringt wenn ich mal den ganzen Tag in der FH bleiben muss. Fahren muss ich um 7 und kommen tu ich um 2 - das sind 7 Stunden die ich ihr jetzt noch in ihren Alter nicht zumuten kann und möchte. Aber wie ich lang überlegt hab ob zu mir ein Hund passt war für mich die vorraussetztung, dass ich es meinen Hund beibringe auch mal diese 7 Stunden alleine sein zu können. Zwar nicht im Schnelltempo aber doch etwas zügig weil meine Mama immer extra den weiten weg auf sich nehmen muss. Ich hab das so geplant - bin ich jetzt ein schlechter Mensch weil ich den Hund unter diesesn Vorraussetzungen geholt hab? Für mich war es aber der perfekte Zeitpunkt. Später im Beruf müsste der kleine Fratz noch länger alleine bleiben in den ersten Lebensmonaten und wenn Kinder auf den Weg sind ist ja auch wieder schlecht.
Mein Hund ist mein ein und alles aber ich vergöttere sie nicht und in meinen Augen ist es gar nicht schlimm einen Hund länger allein zu lassen auch wenns über stunden sind. Dafür ist Freude beim Wiedersehen um so größer und meinen Hund gehts gut ist gesund und quietschlebendig.
Ja es gibt sicherlich Hunde die nicht so gut klar kommen mit dem allein sein. Da finde ich aber man soll nicht aufgeben und evtl von vorne beginnen. Vielleicht spüren die Hunde auch, dass man es selbst nicht in Ordnung findet wenn man Hundi etwas länger alleine lässt aber trotzdem gehen muss und reagieren so deswegen.
Manche machen sich um den Hund wirklich mehr gedanken als bei den Kindern. Meine Eltern haben mich auch schon im Grundschulalter den ganzen Tag alleine gelassen (auch in den Ferien und ich habe hier keinerlei Familie wo mal jemand nach mit geschaut hat)eben um Geld zu verdienen. ICh musste mir mit 6,7,8Jahren selbst das Mittagsessen zubereiten und?? Ich habe keinerlei Schaden bekommen und bin glücklich. Ich habs gut weggesteckt und eben meine Aufmerksamkeit am Abend bekommen. Aber wehe man lässt den Hund mal nen ganzen Tag alleine - o o o
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Der Vergleich hinkt... dein Hund ist auf dich angewiesen - während du damals in der Schule Kontakte hattest und dich dann Zuhause vor den Fernseher gesetzt hast oder Hausaufgaben gemach hast liegt der Hund den lieben langen Tag lang in der Wohnung und langweilt sich... wenn du wieder kommst gibts noch ne kleine Abendrunde und dann in die Heia...
Meins wärs nicht - natürlich werden mir jetzt viele erzählen, dass sie nach der Arbeit von 18-22 Uhr den Hund mit Agility und Kopfarbeit nochmal ordentlich auslasten und der Hund rundum glücklich und zufrieden ist und auch wenn ihr frei habt eh den ganzen Tag schläft...
Aber so isset nunmal - jeder hat ein anderes Bild von seiner "perfekten" Hundehaltung... hier wird man nie auf einen Nenner kommen...
LG
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Klar jeder erzieht anders seinen Hund

Aber ich denk mir einfach wenn ein Hund durchschnittlich am Tag 20 Stunden ruht, dann soll er lernen auch zu ruhn wenn ich nicht da bin. Und sollte doch mal Hundi etwas spielen wollen liegt nur wenn ich nicht da bin bestimmtes Spielzeug rum. Und davor und danach wird ausgelasten.
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Janosch 2011: Das Leben, das du für deinen Hund beschreibst liest sich aber komplett anders als das Leben des jungen Dackels, das die TS beschrieben hat.
Ein Berner, der einen Hof bewachen darf, ist damit bestimmt nicht unglücklich. Ein Herdenschutzhund, der eine Schafsherde vor Wölfen beschützt braucht mit Sicherheit auch keine festen Gassizeiten (und keinen Menschen, der mit einem Dummy vor seiner Nase herum wedelt...). Aber einen jungen Hund, der seine Blase noch nicht so weit kontrollieren kann, über die Schmerzgrenze hinaus alleine und eingesperrt im Haus zu lassen finde ich einfach nur grausam. -
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Wozu schafft man sich einen Hund an, wenn er regelmäßig acht und mehr Stunden alleine bleiben muss?
Wem ist damit gedient?
Dem Hund?Klar, er kann sich ja durch's Fernsehprogramm zappen, sich zur Abwechslung 'ne Pizza bestellen und die Bild lesen.
Gruß
Leo -
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Wozu schafft man sich einen Hund an, wenn er regelmäßig acht und mehr Stunden alleine bleiben muss?
Wem ist damit gedient?
Dem Hund?Klar, er kann sich ja durch's Fernsehprogramm zappen, sich zur Abwechslung 'ne Pizza bestellen und die Bild lesen.
Gruß
LeoGanz ehrlich, wie macht ihr das dann? Sind alle die jenigen, die sich hier über den normalen 8 Stunden Arbeitstag aufregen, arbeitlos?
Ich kann mir nämlich wirklich nicht vorstellen, das ihr alle eure Hunde mit auf Arbeit nehmen könnt.
Oder arbeitet ihr halbtags? Wie finanziert ihr dann euren Hund?Ganz ehrlich, das ist mir wirklich ein Rätsel.
Ach auf mich jetzt schimpfen, bringt auch nichts. Ich bin Studentin und wohne in ner WG, Buddy ist so gut wie nie alleine. Und nach dem Studium werde ich auch darauf achten, das mein kleiner Teufel nicht vereinsamt.
Aber vielleicht könnt ihr mir ja jetzt schon Tipps geben, wie man es besser machen kann.Liebe Grüße
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Das Grau heißt bei mir:
1. der Tag hat 24 Stunden
2. ca. 16 davon pennt oder döst der Hund
3. bleiben 8 Stunden für Action - und das - tadaa, ob man arbeitet, Hausfrau, Student, Schüler, Rentner oder was auch immer ist.Das alles so geregelt sein sollte, dass der Hund nicht unendlich aushalten muss etc., das ist klar.
Aber gerecht werden, so denke ich, können alle ihren Hunden.Hunde sind toll, Hunde sind anpassungsfähig - und anpassungsfähig heißt für mich nicht gleichzeitig leidend.
Im Endeffekt müssen wir jetzt nur noch über eine Sache diskutieren:
ist es für den Hund tatsächlich wichtig, dass jemand anwesend ist, während er ruht???Genau dies glaube ich nämlich nicht.
Ich behaupte auch, die ganze Alleinsein-Übung dient nicht dazu dem armen Hund beizubringen das Leiden des Alleineseins zu ertragen, sondern ihm beizubringen, dass Verlustängste unnötig sind.
Tut mir ja furchtbar leid, aber ich glaube eben nicht, dass mein Hund mich permanent braucht. Ich bin wichtig für ihn, schon klar - aber er ist kein jämmerliches Lebewesen, das ohne mich gar nichts ist.
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Wozu schafft man sich einen Hund an, wenn er regelmäßig acht und mehr Stunden alleine bleiben muss?
Wem ist damit gedient?
Dem Hund?Klar, er kann sich ja durch's Fernsehprogramm zappen, sich zur Abwechslung 'ne Pizza bestellen und die Bild lesen.
Gruß
Leo

Offenbar wird es übrigens gleichgesetzt: 8 Stunden und 1 Stunde. Dem Hund wird ja jegliches Zeitgefühl abgesprochen (wundert mich nur, dass mein Rüde immer erst nach 4 Stunden angefangen hat zu Bellen und zu Jaulen). Alle die sagen, dass sie ihre Hunde nicht 8 Stunden alleine lassen, lassen ihre Hunde automatisch nie aus den Augen und auch niemals nie allein. Das sie aber sagen, dass es in Ordnung ist den Hund allein zu lassen, wenn er es denn gelernt hat und wenn es nicht täglich 8 Stunden sind, wird überlesen. Stattdessen wird sich gerechtfertigt warum man seinen eigenen Hund so viele Stunden täglich zu Hause läßt und sich offenbar selber angesprochen gefühlt. Wenn es für den Hund doch kein Thema ist, warum wird sich dann ständig gerechtfertigt, Ausreden gefunden (wie zB "Er schläft eh 16 Stunden am Tag!" oder "Ich schlafe auch mal mehr als 8 Stunden und damit wird er auch fertig!" etc) und Kinder (!Vorallem!) als Vergleich heran gezogen. Warum? Wenn sich der Hund doch offenbar wohl fühlt, dann brauche ich mich doch nicht darüber zu rechtfertigen und sich den Schuh des Hundequälers anzuziehen (der hier eh nicht vergeben wurde).
ZitatGanz ehrlich, wie macht ihr das dann? Sind alle die jenigen, die sich hier über den normalen 8 Stunden Arbeitstag aufregen, arbeitlos?
Ich kann mir nämlich wirklich nicht vorstellen, das ihr alle eure Hunde mit auf Arbeit nehmen könnt.
Oder arbeitet ihr halbtags? Wie finanziert ihr dann euren Hund?
Es gibt Leute die haben Freunde die auf ihre Hunde aufpassen. Und ich gehöre zu den Menschen, die solche Freunde haben und die ihre Hunde mit auf Arbeit nehmen können. Und würde ich das alles nicht haben, hätte ich keine Hunde. So einfach ist das. Ich habe damals übrigens bis zu 14 Tage am Stück durchgerarbeitet. Das wollte ich keinem Hund antun. Und deswegen habe ich auch über 10 Jahre auf den eigenen Hund gewartet. -
Noch mal:
Wem ist damit gedient, wenn ein Hund acht Stunden und länger alleine bleiben muss?
Dem Hund?
Dem Menschen?Ja, Hunde schlafen viel, aber nicht so tief und fest wie ein Mensch.
Und von den 24h arbeitet ein Mensch ggf. 8 Stunden, Anfahrtzeiten, Einkäufe, Arztbesuche, Frisör...kommen noch hinzu.
Dann noch ca. 8 Stunden Schlaf. - Vor einem Moment
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