Sch***!!! Frustrationstoleranz

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    Macht ja keinen Unterschied :D alles andere was wir ihr positiv vorgeschlagen haben hat sie ja auch nicht berücksichtigt ;) .


    Ich sag's jetzt einfach mal so, wie es ist.

    Wie ja hier schon gesagt wurde, bin ich 16 Jahre alt.
    Ich komme für meinen Hund ganz alleine auf.

    Einen Trainer, der zu mir nach Hause kommt, den kann ich mir zur Zeit nicht leisten.

    ABER : Ich habe den Hund ja schon lange vorher gekannt, der war ja nie so. Hätte ich gewusst, dass er so austickt, hätte ich ja schon vorher für einen Einzeltrainer sparen können.
    Ich konnte da wirklich nicht mit rechnen, dass er jetzt 2 mal ausgeflippt ist. :sad2:

    Aber wie gesagt, wir sind auf einem guten Weg, und ich denke wirklich, dass wir es schaffen!

    Ich werde aber trotzdem sparen, dass ich vielleicht trotzdem mal eine Einzelstunde buchen kann.

  • Zitat

    Ja, das ist es.Von Hunter. Aber wir hatten ja schon richtig extreme Situatiuonen, wo ich gesehen habe, dass er wirklich nicht rauskommt.
    Außerdem hat es einen Griff, so kann ich ihn dann auch viel besser halten, da er nicht so aufdreht, wenn ich dann zwischen ihm und den vorbeilaufenden Hund gehe(mit Leine schafft er es nämlich immer, vor mich zu kommen, sodass er näher beim anderen Hund ist.Mit dem Griff bleibt er schön auf der "abgewandten Seite (Hoffentlich war das gerade ein wenig verständlich :???: )


    Zum Maulkorb: Also, als er den Maulkorb 3 mal aufhatte, habe ich es nochmal mit dem Zeigen und Benennen probiert.
    Komischerweiße war er (mit Maulkorb) besser ansprechbar, sodass wir von da an endlich mit dieser Methode trainieren können, auch ohne Maulkorb.

    Den Maulkorb habe ich aber immer bei jedem Spaziergang zur Sicherheit am Geschirr festgebunden, sodass er jederzeit zum Einsatz kommen kann, wenn es doch mal nötig ist. Doch wir haben ihn seitdem nicht mehr gebraucht.

    Er zieht jetzt zwar immer noch zu anderen Hunden und wufft auch mal, aber ein Vorbeigehen ist nun viel besser möglich.

    Auch bei Katzen klappt es schon ganz gut. (Die wollte er auch immer zerreißen)

  • Es ist halt leider so, dass sich die Problematik der Leinenaggression meist aufbaut, d.h. sie fängt langsam an und wird dann immer schlimmer, deshalb wäre es schon sinnvoll, dass du einen Einzeltrainer holst solange das ganze noch in den "Kinderschuhen" steckt.

    Hast du keine Möglichkeit, dass dich deine Eltern ausnahmsweise mal finanziell unterstützen. Du kannst ihnen das Geld ja im Zweifelsfall nachher zurückgeben. Das Problem ist je länger du wartest um so ätzender wird es.

    Ein guter Trainer schaut sich das ganze an, auch im häuslichen Bereich, erarbeitet mit dir zusammen die Gründe was falsch läuft und da braucht es oft nicht mehr als 2-3 Stunden, dass du genug an der Hand hast, um alleine weiter arbeiten zu können.

  • Wobei ich aber zugeben muss, dass ich das mit der Leine nicht erwähnt habe, ich glaube ich habe nur geschrieben, dass er nach mir schnappen wollte, oder so ähnlich.

    Ich weiß auch nicht genau, ob es die Leine war,nahc der er schnappen wollte, es war aber auf jeden Fall die Hand, um die die Leine gewickelt war.Denn er war nur auf die Hand fixiert.

  • Hallo,
    so eine Einzelstunde kostet bei uns 35€ und ich habe mir obwohl ich nicht besonders reich bin auch schon ein paar geleistet. Das hat auch sehr geholfen, danach konnte ich allein weiter machen.
    Ich finds ehrlich gesagt auch immer ungerecht dem Hund gegenüber, wenn man sein Geld lieber für andere Sachen ausgibt. Dann kauf ich eben mal ein paar Klamotten weniger oder spare mein Taschengeld und das konnte ich auch schon mit 16 Jahren. Soviel älter als du bin ich auch nicht und momentan hab ich auch kein eigenes Einkommen, dafür aber einen Haufen Kohle auf einem Sparbuch, dass ich VOR der Anschaffung bereit gelegt habe für den Hund, falls Hundeschule oder Krankheit ansteht. Irgendwie geht es immer, man hat ja auch Verwandte, Oma, Opa, Eltern, irgendwie bekommt man schon "lächerliche" 35€ zusammen.
    Wenn man das nicht bereit ist zu investieren (anscheinend ja dann die Mühe auch nicht), dann tuts mir leid, soll man den Hund in erfahrene Hände geben.
    Ich verstehe auch gar nicht, kannst du nicht mal mit deinen Eltern reden. Wenn der Hund wirklich teilweise so gefährlich ist und du auf deinem Standpunkt beharrst, werden die auch irgendwann einsichtig und spenden mal ein paar Euro für den Hundetrainer.

    Übrigens kommt mein Hund auch aus solchen Sattelgeschirren wie K9 raus. Der muss sich nur rückwärts rauswurschteln, die Dinger sind total gefährlich!

  • Zitat

    Es ist halt leider so, dass sich die Problematik der Leinenaggression meist aufbaut, d.h. sie fängt langsam an und wird dann immer schlimmer, deshalb wäre es schon sinnvoll, dass du einen Einzeltrainer holst solange das ganze noch in den "Kinderschuhen" steckt.

    Also bei mir hat sich die Leinenaggression meiner Großen fast von allein gegeben.
    Ich habe anfgefangen, andere Hunde "weitläufig" zu umgehen (mind. 10 m Abstand) und meine Hunde mit Leckerchenwerfen abzulenken. Das hat super geklappt.
    Ein oder zweimal flog dann auch mal mein Schlüsselbund in die Nähe der motzenden Hunde. :hust:

    Dann war recht schnell Ruhe.

    Eigentlich muss ich aber sagen: Je ruhiger und gelassener ICH wurde, desto entspannter wurde auch mein Hund. Inzwischen kann ich meine Große sogar angeleint zu anderen Hunde lassen, und sie schnuppert ganz brav und ist verträglich.
    Als ich sie bekam, hat sie generell sehr viel rumgestänkert bei Hundebegegnungen, mit Vorschnappen etc., auch wenn sie abgeleint war. Einmal hatte sie sich ganz am Anfang ja auch mal einen Westi geschnappt (sie war damals an der langen Schleppleine und ich sah den Hunde nicht kommen).
    Inzwischen kann ich sie sogar zu Chis und anderen Zwergen lassen, und sie ist absolut lieb.

    Aggressionen kennt sie nur noch selten, und auch nur, wenn sie einen anderen Hund absolut nicht leiden kann.

    Aber diese Dinge brauchen Zeit. Bei mir lief es erst nach etwa einem Jahr super.


    Viel Glück für Euch!

  • Also ich versuche auch gerade, das Zeigen und Benennen ohne Trainer aufzubauen, was daran liegt, dass wir wegen Umzug und Klausurphase meines Freundes den Termin fürs Erstgespräch bei der Cumcane - Trainerin erst in 2 Wochen machen können. Ich kann nur sagen, ich hab mir das alles tausend mal durchgelesen und trotzdem merke ich, dass es sehr viel Sinn macht, dass ein Profi da wenigsten einmal drauf schaut. So einfach ist das eben doch nicht, man muss den Hund super beobachten und lesen können, die richtigen Distanzen herausfinden, wo er noch ansprechbar ist, das Timing muss stimmen, das ist alles nicht so ohne. Wir machen zwar auch Fortschritte, aber ich bin echt froh, wenn in 2 Wochen die Trainerin da mal drauf schaut.
    Ich finde es aber gut, dass du es mit so einer tollen Methode probierst und dem Hund nicht noch mehr Stress machst durch Anschreien oder Rasseldose werfen oder was auch immer.
    Das Weiterzerren, was du am Anfang gemacht hast, hat vermutlich schon beigetragen, dass sich die Leinenaggro so entwickelt hat. Aber das ist ja jetzt nicht mehr zu ändern.
    Mein Rat ist auch: Sieh zu, dass du bissl Geld sparst oder leihst und lass dir deinen Hund erst einmal erklären. So lange du ihn nicht richtig lesen kannst und nicht genau weißt, was wohinter steckt, bleibt alles nur Spekuliererei. Und bleib bei Cumcane :gut:

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