Hund bellt vor Freude, Nachbarn fühlen sich belästigt

  • Vielleicht hilft es, wenn Du die Türe von Wohnzimmer zum Flur zumachst (Hund im Wohnzimmer), wenn Du weg bist, sodaß er nicht jedes Geräusch im Hausflur wahrnehmen kann? Im Wohnungsflur nimmt er natürlich "Bewacherposition" ein und meldet, wenn sich draußen was tut, aber wenn er das dann nicht mehr hören kann? Vielleicht wäre Dein Problem dann so schnell gelöst?

    Bei mir ist es recht praktisch: wenn die Hunde im Wohnzimmer sind, haben sie Zugang auch zu den Schlafzimmern, und damit genügend Platz, von der Küche aus kommen sie durch die Durchreiche (über die Eckbank *hust....) auch ins Wohnzimmer (allerdings nicht mehr zurück, im Wohnzimmer steht nix zum rüberklettern *gg). Nur der Flur ist damit gesperrt, und keiner kläfft.

    LG,
    BieBoss

  • Was meinst du, was ich schon von Anfang mache? :-( Leider ist es wirklich sehr hellhörig bei uns. Aber ich denke, es hat sich schon gebessert. Ich habe zwar noch nicht wieder mit den Nachbarn gesprochen, aber ich hatte ja immer das Fenster auf, wenn ich weg war, das mache ich nun immer zu, wenn ich gehe und ich komme jetzt ganz, ganz leise und sehr langsam zur Tür herein. Seitdem Gespräch mit den Nachbarn, hat sie nur zweimal kurz angeschlagen beim Heimkommen und das innerhalb von 14 Tagen. ;-) Bin richtig stolz auf mich. :-D Aber ehrlich gesagt, sehe ich es nicht ein, so viel Rücksicht auf diese Leute zu nehmen, nur weil der Typ nachmittags schlafen möchte. Wendet er sich auch gleich an die Hausverwaltung, wenn jemand nachmittags den Staubsauger anschmeißt? Zumal man unter der Woche von 15-22 Uhr Krach machen darf. Was natürlich heißt, dass man dieses Recht auch ausnutzen muss. ;-)

  • Zitat

    Was meinst du, was ich schon von Anfang mache? :-( Leider ist es wirklich sehr hellhörig bei uns. Aber ich denke, es hat sich schon gebessert. Ich habe zwar noch nicht wieder mit den Nachbarn gesprochen, aber ich hatte ja immer das Fenster auf, wenn ich weg war, das mache ich nun immer zu, wenn ich gehe und ich komme jetzt ganz, ganz leise und sehr langsam zur Tür herein. Seitdem Gespräch mit den Nachbarn, hat sie nur zweimal kurz angeschlagen beim Heimkommen und das innerhalb von 14 Tagen. ;-) Bin richtig stolz auf mich. :-D Aber ehrlich gesagt, sehe ich es nicht ein, so viel Rücksicht auf diese Leute zu nehmen, nur weil der Typ nachmittags schlafen möchte. Wendet er sich auch gleich an die Hausverwaltung, wenn jemand nachmittags den Staubsauger anschmeißt? Zumal man unter der Woche von 15-22 Uhr Krach machen darf. Was natürlich heißt, dass man dieses Recht auch ausnutzen muss. ;-)

    Da irrst Du leider. :sad2: Das man zwischen 15 - 22 Uhr Krach machen darf ist ein Irrtum.
    Wenn jemand zb am Nachmittag eine laute Party feiert und ein Nachbar beschwert sich über den Lärm und ruft die Polizei, wirst du aufgefordert leiser zu sein. Wenn du dem nicht nachkommst wird die Musikanlage eingezogen oder die Party aufgelöst.
    Sobald sich jemand belästigt fühlt, hat er das Recht sich zu beschweren, und Du musst Abhilfe schaffen.

  • Also, ich finde ehrlich gesagt, dass es keine Lösung ist, wenn Du wegen Deiner Hunde auf Zehenspitzen gehst, das würde mir in Traum nicht einfallen. Auch ist es bei Nachbarschaftsstreitigkeiten nicht unbedingt eine gute Idee, auf die Rechtslage zu pochen, da verhärten die Fronten ganz schnell.

    Ich würde, schon in Deinem eigenen Interesse daran arbeiten, das Bellen abzustellen. Da ja wohl wie wild gekläfft wird, wenn ein Bällchen in Sicht ist, hast Du darüber doch eine gute Möglichkeit zum Üben – im Wald natürlich, nicht in der Wohnung!

    Den Ball im Wald „einfach“ erst dann werfen, wenn das Kläffen aufgehört hat. Hört es nicht auf, Ball wieder einstecken und erst dann rausholen, wenn wieder kurzfristig Ruhe herrscht. Irgendwann begreifen sie es. Und dadurch begreifen sie auch irgendwann, dass Bellen kein erwünschtes Verhalten ist, es gibt ja eine Belohnung, wenn Ruhe herrscht.

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    Ich würde, schon in Deinem eigenen Interesse daran arbeiten, das Bellen abzustellen. Da ja wohl wie wild gekläfft wird, wenn ein Bällchen in Sicht ist, hast Du darüber doch eine gute Möglichkeit zum Üben – im Wald natürlich, nicht in der Wohnung!

    Also das Bellen hat ja schon wie oben beschrieben so gut wie aufgehört, zumindest die Begrüßung, wie es beim normalen Anschlagen aussieht, weiß ich wie gesagt nicht und das hat auch nichts mit dem Bällchen zu tun. In einem Terrier steckt nunmal auch ein kleiner Wachhund und da ist es schwierig, dieses Verhalten komplett abzustellen. Ehrlich gesagt bin ich auch froh, wenn sie hin und wieder anschlägt, da ich mich so auch sicher fühle in meiner Wohnung. Wir wohnen im EG und da mache ich mir hin und wieder schon so meine Gedanken ...

    Den Ball im Wald „einfach“ erst dann werfen, wenn das Kläffen aufgehört hat. Hört es nicht auf, Ball wieder einstecken und erst dann rausholen, wenn wieder kurzfristig Ruhe herrscht. Irgendwann begreifen sie es. Und dadurch begreifen sie auch irgendwann, dass Bellen kein erwünschtes Verhalten ist, es gibt ja eine Belohnung, wenn Ruhe herrscht.

    Ich weiß auch, wie ich draußen mit Zoe und dem Ball umgehen muss, nur leider kennst du Zoe nicht. Sie hat ein ziemliches Ausdauervermögen und an Bällchen spielen ist schon fast gar nicht zu denken, da sie so gut wie nie aufhört zu bellen und das in der höchsten Tonlage. :sad2: In der Wohnung habe ich gar kein Spielzeug, weil sie sonst nie zur Ruhe käme meine kleine Terroristin. ;)

  • Grüße,

    ich bin hier in der Situation deiner Nachbarn ;)

    Unter mir in die Wohnung sind zwei Hunde eingezogen, davon ein wirklich absolut nervtötender kläffender KleinhundMix mit einer Bellstimme, die wirklich durch Mark und Bein geht.

    Da ich selber zwei Hunde habe, bin ich schon sehr tolerant da, aber selbst mich als Hundehalter hat dieser Hund absolut genervt.
    Trotz Gespräch suchen mit der Halterin, änderte sich garnichts an dem Zustand, denn sie meinte auch, ihr Hund würde immer nur kurz bellen. Ja von wegen, der hat in ihrer Abwesenheit durchgängig über Stunden gekläfft. Egal ob tagsüber oder abends bis manchmal spät in die Nacht.

    Ich habe mir den Mund fusselig geredet im Guten, versucht Tipps zu geben - alles hat nichts genützt. Am Ende habe ich mit dem Ordnungsamt und Vermieter gedroht. Erst da wurde endlich etwas unternommen. Der Kleine Hund kommt jetzt mit zur Arbeit.
    Dafür bellt nun seid neuestem der Große Hund von denen. :verzweifelt:

    Was ich eigentlich nur sagen will: so ein Dauerkläffer kann wirklich an den Nerven zerren und wer weiß, ob dein Hund wirklich nur bellt, wenn du kommst. Vielleicht bellt er eben auch, wenn du nicht in Hörweite bist.

  • Zitat

    Ich weiß auch, wie ich draußen mit Zoe und dem Ball umgehen muss, nur leider kennst du Zoe nicht. Sie hat ein ziemliches Ausdauervermögen und an Bällchen spielen ist schon fast gar nicht zu denken, da sie so gut wie nie aufhört zu bellen und das in der höchsten Tonlage. :sad2: In der Wohnung habe ich gar kein Spielzeug, weil sie sonst nie zur Ruhe käme meine kleine Terroristin. ;)

    Nein, ich kenne Zoe natürlich nicht, aber ich habe einen Aussie. Die haben den Begriff "Balljunkie" miterfunden. :D Wenn der dürfte, wie er wollte, würde er auch extrem laut und extrem lange bellen, damit man ihm einen Ball wirft. Und ich bleibe dabei, gerade wenn ein Hund austickert, wenn er etwas Rundes sieht, muss daran gearbeitet werden. Ein bißchen Impulskontrolle üben kann meiner Meinung nach nie schaden.

  • Zitat


    Was ich eigentlich nur sagen will: so ein Dauerkläffer kann wirklich an den Nerven zerren und wer weiß, ob dein Hund wirklich nur bellt, wenn du kommst. Vielleicht bellt er eben auch, wenn du nicht in Hörweite bist.

    Ich kann dir ziemlich genau sagen, dass meine Zoemaus kein Dauerkläffer ist, da zwischen mir und dem sich beschwerenden Nachbarn eine ältere Dame wohnt, die den ganzen Tag Zuhause ist und mir bestätigt hat, dass Zoe nicht durchgängig bellt. Ja, sie schlägt hin und wieder an, zumindest als ich während meiner Abwesenheit noch die Fenster geöffnet hatte, doch sie ist kein Kläffer! sie schlägt nur kurz an und beruhigt sich dann wieder. Erst gestern habe ich eine andere Nachbarin im Treppenhaus getroffen, die von sich aus meinte, dass man von meinen Hunden ja gar nichts hört.

    Zitat

    Nein, ich kenne Zoe natürlich nicht, aber ich habe einen Aussie. Die haben den Begriff "Balljunkie" miterfunden. :D Wenn der dürfte, wie er wollte, würde er auch extrem laut und extrem lange bellen, damit man ihm einen Ball wirft. Und ich bleibe dabei, gerade wenn ein Hund austickert, wenn er etwas Rundes sieht, muss daran gearbeitet werden. Ein bißchen Impulskontrolle üben kann meiner Meinung nach nie schaden.

    Aber wie stelle ich das am besten an? Sobald ich draußen den Ball zücke, fängt sie an zu bellen. Ich laufe dann immer weiter und ignoriere sie. Teilweise springt sie mich dann sogar an, was natürlich auch nicht erwünscht ist. :sad2:

  • Ich sage dann "nein" und lasse den Hund sitzen und warten und "verstecke" den Ball hinter meinem Rücken. Sobald das Bellen kurz aufhört, werfen und damit belohnen. Hört es nicht auf, Ball demonstrativ wieder einstecken - Schade sagen - und weitergehen.

    Das dauert natürlich seine Zeit, besonders beim "Gewohnheitstäter". Vielleicht kannst Du ja am Anfang auch irgendwas werfen, was nicht soo super aufregend ist, dann fällt es Hundi vielleicht leichter.

  • Das blöde bei Zoe ist, wenn ich das Bällchen nicht werfe, dann sucht sie sich irgendwas anderes rundes und da kann es dann gut möglich sein, dass sie dann mit einer Orange oder Zitrone ankommt, die sie am Rheinufer gefunden hat. :-(

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