So einfach ist das mit dem Jagdhund...

  • Zitat

    Mann kann auch alles schlecht reden.
    Die Idee dahinter ist gut, dass Hund ausgelastet wird und sich mehr am Halter orientiert.

    Klar ist die Idee gut, aber die Umsetzung SO funktioniert nicht. Nicht wenn der Hund eine Jagdproblem hat. Der gezeigte hatte keins oder sie haben das länger als die gezeigten Versuche trainiert und sämtliche Zwischenschritte entfernt.

    Wir sind schon seit einigen Wochen immer wieder in wildreichen Gebieten und freue mich, wenn er trotz frischer Fährte überhaupt Leckerli (die leckersten ihrer Art und nicht so komischen Krümelkram wie im Futterbeutel dort) annimmt und nicht vor Anspannung fast platzt. Orientierung an mir funktioniert da dann leider nur noch nebenbei. In anderen Gebieten oder auch im Wald mit wenig Geruch ist das inzwischen kein Problem mehr.

    Gruß Conny =)

    die sich freuen würde, wenn dieses Problem so leicht zu lösen wäre.

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    Ich finde, man kann aus einer Mücke auch einen Elefanten machen.... ich finde den Beitrag an sich recht gut!


    Das Futterbeutel apportieren ist sicher einguter Ansatz, aber es ist nur ein Element von vielen, es ist keine Komplettlösung. Der Beitrag suggeriert aber genau das. Ausschliesslich darauf zu setzen, kann nur bei unterbeschäftigten Gelegenheitsjägern funktionieren.

    Splash apportiert den Futterbeutel seit gut 8 Monaten. Er apportiert ihn mittlerweile auch im Wald, wenn er da gerade keine heisse Spur in der Nase hat. Er tut es wirklich gerne, aber wenn ich ihn freigebe, stöbert er weiterhin. Und wenn da ein Reh vorbei zieht, ist ihm der Beutel sowas von egal.....

    Die Wertigkeit des Beutels für den Hund zu steigern, ist eine langwierige Arbeit, die sich über Monate hinzieht. Und für manchen Hund kommt man nie über mässiges Interesse hinaus. Insofern finde ich den Beitrag schon extrem blauäugig. Zumal man ja auch nicht den ganzen Spaziergang lang den Beutel schmeissen kann. Der Hund sollte ja auch kontrollierbar bleiben, wenn er grad nicht den Beutel sucht.

  • Zitat


    Das Futterbeutel apportieren ist sicher einguter Ansatz, aber es ist nur ein Element von vielen, es ist keine Komplettlösung. Der Beitrag suggeriert aber genau das. Ausschliesslich darauf zu setzen, kann nur bei unterbeschäftigten Gelegenheitsjägern funktionieren.

    Splash apportiert den Futterbeutel seit gut 8 Monaten. Er apportiert ihn mittlerweile auch im Wald, wenn er da gerade keine heisse Spur in der Nase hat. Er tut es wirklich gerne, aber wenn ich ihn freigebe, stöbert er weiterhin. Und wenn da ein Reh vorbei zieht, ist ihm der Beutel sowas von egal.....

    Die Wertigkeit des Beutels für den Hund zu steigern, ist eine langwierige Arbeit, die sich über Monate hinzieht. Und für manchen Hund kommt man nie über mässiges Interesse hinaus. Insofern finde ich den Beitrag schon extrem blauäugig. Zumal man ja auch nicht den ganzen Spaziergang lang den Beutel schmeissen kann. Der Hund sollte ja auch kontrollierbar bleiben, wenn er grad nicht den Beutel sucht.

    Richtig! Man muss bei solch einem Futterbeuteltraining ganz klar den Unterschied zwischen sogenannten Pseudojägern und den echten Jägern sehen. Einem Pseudojäger kannst du diese Ersatzhandlung wunderbar und relativ schnell dauerhaft "schmackhaft" machen. Dem echten Jäger dient dieses Training lediglich als Zwischenbeschäftigung zwischen seinen Hatzen. Denn er wird nach wie vor auf seine Chancen warten und diese bei Wahrnehmung derselben auch umsetzen.

    Grüßle
    Antonius

  • Ich finde es an sich auch gut, nur fehlt mir persönlich auch der Hinweis darauf, das bis zu so einem Erfolg viel Zeit vergeht. Ich würde den Hund gerne mal sehen, wenn plötzlich bei der Futterbeutelsuche ein Hase auftaucht ;)

    Ich habs so ähnlich gemacht und Blanca hat es inzwischen gut verstanden. Jedoch muss ich trotzdem immer wachsam sein, was um uns herum passiert.

  • ein sehr lustiger beitrag, haha! mensch, meine hunde können die dummyapportiersache (dutter, dumys, leinen, verlorene gegenstände, etc. pp.) aus dem ff ;)

    aber nicht stöbern/jagen/hetzen/töten wollen stattdessen?

    wenn es sooo einfach wär ;)

    schon interessant, was manche menschen einem suggerieren wollen.

    sicher, auslastung ist gut und wichtig...schon klar! aber einen passionierten jäger interessiert das lustige beutelschmeißen im entscheidenen moment null, um solch einen hund auch nur ansatzweise kontrollieren zu können bedarf es einiger zeit und einem gut ausgearbeiteten programm..und auslastung ist für nasenspezies auch etwas gaaanz anderes.

  • Zitat

    ..Wenn der Futterbeutel schwer genug ist, du richtig triffst, bleibt der Jagdhund liegen.
    So einfach ist das!

    Wie wahr, wie wahr!! :mute:

    Der Beitrag zum Ratonero ist seeehr stark von (rosarotem) Wunschdenken durchsetzt. :lie:

    LG

  • Zitat

    Süß--- der Beagle würde nicht mal ein rohes Steak nehmen, wenns grade um Jagen geht. Geschweige denn einen Futterbeutel interessant finden.

    Du musst für Dobby einfach einen Pudu ins Futtdummy stecken :lol:

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