Nur Kontra beim Thema kastrieren?

  • Zitat

    ein bischen ot:
    in russland (glaub das war russland oder bulgarien..jedenfalls dort irgendwo) werden wegen sexualdelikten vorbestraffte männer - freiwillig - kastriert, wollen sie frühzeitig entlassen werden.
    interessiert hier keine sau.

    pferde, schweine, schafe, ziegen, katzen, meerschweine, ratten usw. werden ohne murren die bömmel abgeschnitten, aber nur beim hund regt sich die halbe df userwelt auf.
    was für eine doppelmoral.

    Du willst doch Sexualstraftäter wohl nicht mit Hunden vergleichen :???:
    Und wenn - ich glaube nicht das Bentley freiwillig zum TA rennt, um sich die Hoden abschneiden zu lassen ;)

  • Zitat

    WO ist da ne Doppelmoral? Hast Du mich je gefragt, was ich zu Kastrationen bei anderen Tieren sage?

    Ich würde KEIN Tier ohne medizinische Indikation kastrieren. KEINES. Wenn ich es nicht seiner Natur gemäß halten kann, dann halte ich es eben GAR NICHt. Fertig... Ich habe ja glücklicherweise die Wahl und die fällt bei mir im Sinne des Tieres aus.

    und was ist mit den Katzen ?

  • Zitat

    ein bischen ot:
    in russland (glaub das war russland oder bulgarien..jedenfalls dort irgendwo) werden wegen sexualdelikten vorbestraffte männer - freiwillig - kastriert, wollen sie frühzeitig entlassen werden.
    interessiert hier keine sau.

    Wieso in die Ferne schweifen,

    Guckst Du hier im Jahre 2007 in Deutschland:

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,473327,00.html


    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Zitat

    und was ist mit den Katzen ?

    Hab ich keine.... Und nunja, ich bin bei Katzen kein Verfechter vom Freigängertum, sehe also auch Katerkastrationen etwas kritisch. Ne dauerrollige Katze allerdings ist ja wieder medizinische Indikation, weil krank....
    aber Katzen: nicht meine Baustelle, käme mir keine mehr ins Haus.

  • Bei Pferden wird in den allermeisten Fällen wegen der händelbarkeit eines Hengstes kastriert nicht aus Medizinischen Gründen.
    Bei Katern wird auch kastriert weil viele anfangen innerhalb der Wohnung zu markieren-> wieder kein Medizinscher Hintergrund
    Bei Hunden ist es das gleiche: Rüden werden kastriert weil sie verhaltensauffällig sind (extrem dominant agressiv oder auch ein ständiges markieren..das heißt jetz nicht das Bömmel abschneiden die Lösung aller probleme ist aber bei manchen Problemen hilft es ..aber zählt das dann als medizinscher Grund?

    Klar eine OP ist ein Risko was kaluliert werden muss und wer es sich zutraut einen intakten Rüden im Umfeld von läufigen Hündinnen zu halten hat meinen vollsten Respekt aber ich sehe keinen Grund jemanden zu verurteilen der sagt: Für mich ist das zu viel Stress, für den Hund ebenso und bei einem Rüden ist kastrieren eine absolute Standartop und danach wird der Hund auch nix vermissen..nur eben kann er in jede Hundegruppe Problemlos mitgenommen werden ohne das man überall rundfragen muss: Ist eine Hündin läufig?

    Weil die meisten aller Uups- Würfe entstehen doch dadurch das die Leute entweder zu faul sind bzw nicht bereit eine Kastra zu bezaheln oder Die Besis meinen sie hätten ihren Hund so gut erzogen das absolut nichts passiert...wenn ein Rüde ein Hündin decken will macht ers auch...und als Besitzer steht man dann oft hilflos daneben! (Gut ist auch schon vorgekommen das Männer sich weigern ihre Rüden kastrieren lassen weil sie das mit dem raub ihrer eigenen Männlichkeit verbinden aber ich denke das eine hat mit dem anderen nur wenig zutun!

  • Bentley : das war einfach nur eine info, kein vergleich.
    hier vergleichen andere schon mehr als genug.

    und zum natürlichen: nehmen wir meerschweine. natürliche haltung bei denen ist eine rudelhaltung mit 1-2 männchen. man weiss aber wie schnell sich diese kleinen nager vermehren können, deswegen kommen die bömmel ab. einfach weil männchen ruhe in dei grp bringen und die zickenden weiber in schach halten.
    unkastrierte männchen kann man auch gut halten (hab ich selbst jahrelang gemacht) ist aber einfach etwas schwieriger und man muss auf strickte trennung achten, einmal ein weiblein gerochen kann es zu streiteren, beisseren oder sogar tod führen.
    am verhalten der böcke ändert sich kaum was.
    ist bei karnickeln, ratten etc. auch so.

    bei schweinen werden die kleinen ferkel schon die bömmel abgeschnitten, weil sonst fleisch ungeniessbar.
    bei vielen anderen "speise- bzw. nutztieren" ist das auch üblich.

    bei pferden werden die hengste kastriert, weil sonst einen haltung schwierig bis unmöglich. da frag ich mich aber wie die ganzen großen gestüte, sportler etc. es machen.
    ist das nicht auch eine erziehungssache?

    und ob mich jetzt ein 600kg pferd oder ein 70kg hund von den socken reisst und ich davon verletzungen habe..so ein großer unterschied ist es dann auch nicht...theoretisch.

    der hund wird bei vielen auf die menschliche eben gehoben und aus einem verklärten blickwinkel betrachtet, auch wenn das hier viele verneinen werden.
    hier werden menschliche vergleiche mit hund gezogen...das es zum teil haarsträubend ist.
    ein hund sollte immernoch als hund gesehen werden, nicht mehr und nicht weniger.
    wenn man sich dann aber durchlesen muss wie sehr hund leidet weil ihm ein körperorgan entfernt wird...ich denke da vermenschlicht manch einer den hund zu sehr.

  • [quote="tromba"
    und ob mich jetzt ein 600kg pferd oder ein 70kg hund von den socken reisst und ich davon verletzungen habe..so ein großer unterschied ist es dann auch nicht...theoretisch.[/quote]

    Aber auch nur theoretisch!

    Haut mir der steigende Hengst seine Hufe auf den Schädel, war´s das. Macht das mein Rüde, habe ich vielleicht einen Kratzer.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Wenn Meerlis, Kaninchen, Ratten genug Platz haben, dann sind gleichgeschlechtliche Gruppen kein Problem. Wir hatten immer nur gleichgeschlechtliche, egal ob Meerlis, Ratten oder Ninchen und ja klar, dann hält man halt Weiber fern, ist ja jetzt aber nun nicht sooooo schwierig. Kommt in meinem Garten ja nicht einfach mal ein Meerschein-Dämchen vorbeigelaufen... :roll:

    Übrigens wird da auch oft überdramatisiert, wir hatten oft in einem Stall Buben und in dem anderen Mädels, hat trotzdem geklappt. Klar, muß nicht, aber es ist auch nicht zwingend der Supergau, kommt halt auch auf die Individuen an.

    Zum Rest: muß ich das jetzt gut heißen?. ich esse kein Schweine-Fleisch. Auch ansonsten mache ich mir schon paar mehr Gedanken über meinen "Konsum", egal ob von Produkten oder eben Viechern selbst... In meinen Augen gehört das zur Verantwortung dazu.

  • Zitat


    und was ist mit den Katzen ?


    Kennst du Katzen, bzw hast du schon mal mit intakten Katzen zusammen gelebt? Ich glaube fast nein.

    Während ich durchaus gegen Kastration bin, so bin ich nicht gegen Kastrationen bei einem medizinischen Hintergrund. Katzen können eine Dauerrolligkeit bekommen, an deren Ende (ohne Kastration) der Tod steht, weil die Katze so ausgemergelt ist. Das ist für mich eine medizinische Indikation. Die andere "Lösung" wäre, besagte Katze jede Rolligkeit belegen zu lassen, oder zumindenst jede zweite. Wenn man nun bedenkt das eine Katze bis zu 4 Mal im Jahr Rollig wird und dann 4 bis 6 Junge auf die Welt bringt... Ich glaube da greift dann schon der Tierschutzaspekt, wenn es sich nicht gerade um eine tolle Rassekatze dreht.

    Was die Kater angeht: Ich habe 4 Stück hier und wären alle intakt, könnte ich jeden Tag mehrmals zum Tierarzt gehen um Raufverletzungen zu behandeln und meine Bude würde stinken wie die Gosse und schlimmer. Auch neigen Kater dazu sich gegenseitig zu berammeln und zu besteigen, was wiederum zu Bissverletzungen führt und zu einer allgemeinen Frustration. Ich denke auch hier ist eine medizinische Indikation gegeben.

    Dem gegenüber steht eine 1 bis 2 mal im Jahr läufig werdende Hündin, die nicht in eine Dauerläufigkeit fällt, an deren Ende sie den Löffel abgibt.
    Ein Rüde, der die Erziehung durch den Sozialpartner Mensch ernster nimmt als ein Kater.

    Man kann Katzen und Hunde nicht miteinander vergleichen, da bei Katzen eine Nichtkastration schneller zur medizinischen Indikation führt, als beim Hund.

    Darüber hinaus habe ich persönlich gewartet mit dem Kastrieren meiner Kater, bis die Situationen nicht mehr haltbar waren und habe nicht "vorbeugend" gehandelt.

  • Zitat

    [quote="tromba"
    und ob mich jetzt ein 600kg pferd oder ein 70kg hund von den socken reisst und ich davon verletzungen habe..so ein großer unterschied ist es dann auch nicht...theoretisch.[/quote]

    Aber auch nur theoretisch!

    Haut mir der steigende Hengst seine Hufe auf den Schädel, war´s das. Macht das mein Rüde, habe ich vielleicht einen Kratzer.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Hengste und Wallache steigen und beissen in erster Linie, aber Stuten sind ganz schön schnell was zutreten und keilen angeht.
    Meine Stute konnte einem senkrecht entgegen kommen und dann haste nur noch das klappern von Zähnen gehört.
    Ein erfahrener Hengsthalter wird schon Kleinigkeiten unterbinden und so wird es auch nie dazu kommen, dass einem der Hengst den Schädel spaltet.
    Der Rüde kann Dir theroretisch den Arm abbeissen.
    Wo ist der Unterschied ?

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