Hundeschule- modern oder klassisch?

  • Unsere erste Erfahrung war ja auch die: "Am Anfang wird sie erstmal zurechtgewiesen und das ist gut so, dann lernt sie das sie nicht alles darf, ausserdem müssen die Hunde das alles mit sich selbst ausmachen" Das war eine Trainerin die mit Kaffee und Kippe auf den Platz kam, unglaublich viel Erfahrung hat.
    Ich habe aber auch HH gesehen die nichts hinterfragt haben, die denken "das muß in ner HuSchu so", komisch, komisch... Und die der Frau am Hintern kleben.
    Ich habe gesagt das Mia Stress hat (vier ältere und vor allem grosse Hunde auf Mia die bei mir schutz suchte), als ich dann sagte das es in meinen Augen nicht sinnvoll ist das mein (Familien(hund lernen soll alleine zurecht kommen soll lachte sie und meinte "noch jemand der zuviele Bücher gelesen hat :headbash:

  • Von den "Mobbingtreffen" halte ich auch nichts.
    Aber da muss man einfach mal ein bisschen in seiner Gegend rumschauen.

    Zudem müssen die Besitzer aber auch selbst mal ein bisschen mitdenken.

    Sicherlich, Breandán findets klasse, wenns zum Welpenplatz geht. (Mitlerweile ja Junghundegruppe) Aber ich seh es gar nicht ein, dass mein Hund mich auf den Platz schleift. Wenn er zieht, gehts nicht weiter. Wir haben auch schonmal ne 1/4 std auf den Platz gebraucht. (für 30m) :D Aber mitlerweile hat er es kapiert. "Wenn ich Terror mache, komme ich nicht ans Ziel." Also läuft er inzwischen schön artig neben mir und sobald die Leine stramm wird, bleibt er stehen und schaut mich an.
    Das Problem ist, dass dann viele Hundebesitzer aber sagen: Nee, da hab ich keine Geduld zu! Das ist dann nicht das Problem der Hundeschule, sondern die Unlust der Besitzer. Da kannste als Trainer dann auch nix machen, als immer und immer wieder zu sagen, wie sie es eigentlich tun sollten. (Vorallem auch zu Hause beim Spazieren gehen)

    Vor dem Spielen muss Breandán zum Beispiel in der Grundstellung neben mir sitzen und mich anschauen. Vorher gibt es kein "okay" zum Spielen. (Ja, wir sind gewaltige Streber :D ) Unsere beiden Trainerinnen sagen zum Beispiel immer am Anfang, bringt eure Hunde ins "Sitz", leint sie ab und schickt sie los. Tja, die Hälfte der Hundebesitzer macht das...die andere nicht. Dann werden sie nochmals und nochmals darauf aufmerksam gemacht, aber nächstes Mal ist es wieder das Selbe. Da wird dann nur gelächelt "Oh, hab ich vergessen..."
    Deshalb wie oben schon erwähnt: Oft ist es nicht mal die Schuld der Hundeschulen/-vereine, sondern auch die Besitzer, die einfach zu faul sind, etwas Arbeit in die Ausbildung hinein zu stecken. (Oder es ihnen doch nicht so wichtig ist?)

    Aber ich würde einfach mal schauen, wie die Trainer auf den Plätzen arbeiten, und wie die Hunde rumlaufen. (Seh ich einen Stachelwürger, bin ich da weg) Zudem ist das eigene Bauchgefühl natürlich wichtig. Fühle ich mich wohl? Verstehe ich mich mit den Trainern? Ob nun "klassisch" oder "modern". Solange Du Dich dort wohl fühlst, ist alles Bestens.

  • Das ist ja wunderbar das DU mit Deinem Hund interagierst aber wenn er im Spiel ist, ist er im Spiel Rien ne va plus

    Was ich noch verstehen kann ist wenn man sich zu 2 Männekes trifft und zusammen mit den Welpen raus geht und die Welt erkundet ( mach ich ja auch :D eine meiner Freundinnen hat gerade nen Aussijungen in Lills alter)
    Ich habe aber A eine erfahrene Hündin dabei die Welpen weit besser regeln kann als jeder Mensch das auch nur im Ansatz hinbekommt B sind es 2 Welpen bzw jetzt Jungspunde da kommt keine Gruppendinamik zustande C haben beide in etwa dieselbe Grösse und passen vom Temperament zusammen
    Da kann die Welpengruppe noch so gut organisiert sein, wenn ich eine, Pardon, Arschkrampe dabeihabe dann bringt das meinem Hund nada bis nichts ausser gewissen Erfahrungen die ich später wieder ausbügeln muss.
    Und SO schnell kann man in einer Gruppe spielender Rotzgören garnicht eingreifen, bis das man sieht was los ist, isset eigentlich schon zu spät
    Ne gute Spielgruppe für junge Hunde setzt sich aus vielen Komponenten zusammen, unter anderem durch erfahrene gut sozialisierte Althunde.
    Was soll ein Junghund von einem Haufen Rotzlöffel lernen? UNd das auchnoch in Gruppendinamik? Gepaart mit Mamis und Papis die zur falschen Zeit eingreifen und zu noch falscheren Zeiten nix tut?
    Mir kommt das immer son bisschen vor wie : Früher gingste zum Fussballplatz und hast mit anderen Mamis und Papis die Kinderchen angehimmelt... Hach dat wird der nächste Marradonna ( schreibt man den so? egal Oô)
    Heute dackeln die Leute in die Welpenspielgruppe *Hach mein Hund meine Bindung meiner kann *blah*
    Schwanzvergleich für Hundehalter
    Und wenn mir das als Hundesportler auffällt ( meine Kleene wird schon ernsthaft gearbeitet die soll recht früh die BH laufen) dann muss das eigentlich schon was heissen ... :ugly:

  • Buddy-Joy- ich habe weder ne Althündin die was regelt noch habe ich zwei Junghunde.
    Ich habe ne Hündin die (noch) nicht abrufbar ist wodurch sie angeleint bleiben muß.
    Für mich persönlich ist die Spielgruppe derzeit nahezu die einzige Möglichkeit Mia ein unangeleintes Spiel mit anderen Hunden zu ermöglichen. Und was diese eine Stunde pro Woche angeht- so glaube ich nicht das dort das Spielverhalten s negativ geprägt wird das man später korrigieren muß.

    Hast Du Kinder? Einerseits schreibst Du über den Fußballvergleich und wie sie alle prahlen und dann erläuterst Du ausführlich Deine tolle Ausganssituation :???:
    Das was Du beschreibst ist in meinen Augen Quatsch, klar es gibt die, die unreflektiert an die Sache rangehen- es gibt auch die die denken das die Hundeschule den Hund erzieht. Aber man trifft doch überall auf solche Leute- selbst auf der Wiese bei der Gassirunde.

    Liebe Grüsse

  • Ich würde den klassischen SV vorziehen. ;)

    aus den einfachen grund, da ich die HuSchu in schlechter Erinnerung habe. ;)

  • Zitat

    Buddy-Joy- ich habe weder ne Althündin die was regelt noch habe ich zwei Junghunde.
    Ich habe ne Hündin die (noch) nicht abrufbar ist wodurch sie angeleint bleiben muß.
    Für mich persönlich ist die Spielgruppe derzeit nahezu die einzige Möglichkeit Mia ein unangeleintes Spiel mit anderen Hunden zu ermöglichen. Und was diese eine Stunde pro Woche angeht- so glaube ich nicht das dort das Spielverhalten s negativ geprägt wird das man später korrigieren muß.

    Hast Du Kinder? Einerseits schreibst Du über den Fußballvergleich und wie sie alle prahlen und dann erläuterst Du ausführlich Deine tolle Ausganssituation :???:
    Das was Du beschreibst ist in meinen Augen Quatsch, klar es gibt die, die unreflektiert an die Sache rangehen- es gibt auch die die denken das die Hundeschule den Hund erzieht. Aber man trifft doch überall auf solche Leute- selbst auf der Wiese bei der Gassirunde.

    Liebe Grüsse

    Jop ich hab die perfekte Ausgangssituation eben eine Wohngemeinschaft mit gut sozialisierten Hunden hat nicht jeder, kann man aber "nachbauen" , lernt man nen souveränen Hund kennen sagen die wenigsten nein zu nem gemeinsamen Gassigang
    Nur, man erkläre mir bitte, WAS soll ein Hund von anderen Rotzlöffeln lernen? Was bringt einem eine "Spielgruppe" mit Hunden die selber noch in der Sozialisation stecken?
    Ich spreche hier nicht von "wir üben sitz platz tata etc." sondern reine Spielgruppen

  • Und was passiert in dieser einen Stunde in der Woche?
    Hund macht in Sachen Ansprechbarkeit und Abrufbarkeit riesige Rückschritte. Eine Woche hat 168 Stunden, davon sind 167 angeleint (also übertrieben dargestellt, jedenfalls gesichert) und eine Stunde ist Spiel. Ein verdammt schlechtes Geschäft, wenn man damit die eigentlich mögliche leinenlose Zeit immer weiter nach hinten schiebt, oder?

    LG
    das Schnauzermädel

  • Also als Welpenstunde kenne ich was anderes: maximal 30 Minuten. Die Hunde dürfen am Anfang und zwischendurch 5 Minuten spielen. Fängt einer Theater an, zeigt der Trainer, wie man solche Situationen auflöst. Es wird geübt, dass Herrchen/Frauchen viiiiel interessanter als die anderen Hunde sind und das man auch ganz ruhig an der Leine gehen kann. Finde ich persönlich nicht doof.

    Wir sind in einer normalen HuSchu, wo wir aber nur Beschäftigungskurse mitmachen, derzeit Physility (Gaaaanz langsame Übungen an verschiedenen Geräten, dient der Beweglichkeit und Konzentration).

    Ansonsten muss man sich sicherlich jeden Platz einzeln ansehen und entscheiden, wie einem dort der Umgang mit den Hunden zusagt.

  • Zitat

    Aber ich würde einfach mal schauen, wie die Trainer auf den Plätzen arbeiten, und wie die Hunde rumlaufen. (Seh ich einen Stachelwürger, bin ich da weg) Zudem ist das eigene Bauchgefühl natürlich wichtig.

    so mache ich es auch. :D
    laufen die hunde schlecht, wird nicht auf gute ausführung geachtet, zerren die halter ihre hunde in die position und die trainer greifen nicht ein, kann man es vergessen. ich stehe nicht darauf, dem hund erst etwas falsch beizubringen um es später wieder korrigieren zu müssen, schon gar nicht mit stachel. ;)

    ich denke, die hundeplatzsuche ist genauso schwer, wie die suche nach einem guten trainer/hundeschule.

    gruß marion

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