Ohne Futter kein Blickkontakt/Stress?
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Wenn du aber sagst, dass es in deinen Augen keine Strafe ist und nicht nur in deinen Augen, dann ist der Einwand von dragonwog nunmal richtig. Verhaltensbiologisch ist es eine negative Bestrafung. Das ist faktisch einfach richtig.
Nun können wir hier gähnend langweilige Grundsatzdiskussionen führen oder es lassen. Es ist in meinen Augen auch total Banane ob Korrektur oder Strafe
, dass sind für mich nur Erbsenzählereien
.Oh, das ist schade, daß das für Dich nur Erbsenzählerei ist. Denn Du bist doch nun mal auch Trainerin und da sollte Dir auch klar sein, was bei den Leuten ankommt. Und meinst Du nicht, daß es da einen riesigen Unterschied macht, ob Du von Strafe oder von Konsequenz sprichst?
Und ja, dragonwogs Einwand ist verhaltensbiologisch korrekt. Aber erstens muß man nicht alles, was ne persönliche Meinung ist als Rhabarber betiteln, das ist schon bissel arg persönlich.
Und zweitens: Wenn wir in theoretischen Freds darüber philosophieren und jedes Wort auf die Goldwaage legen, dann macht das Spaß und es bringt meist interessante Diskussionen zu stande. Aber wir sind hier nun mal in nem Fred, in dem es ums praktische geht... Und da sollte man versuchen sich so zu äußern, daß das ankommt, was man rüberbringen möchte. Meiner Meinung nach gelingt dies nicht, wenn man von Strafe oder Bestrafung redet.
Eben weil dies fast immer mit Gewalt gleichgesetzt wird, wie Ihr doch selbst so schön bemerkt habt. Wo läge also das Problem, dieses Wort zu meiden und es so auszudrücken, daß tatsächlich das verstanden wird, was man sagen möchte? - Vor einem Moment
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Hi,
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Ach ja immer das Problem mit den persönlichen Eitelkeiten
.ZitatWenn wir in theoretischen Freds darüber philosophieren und jedes Wort auf die Goldwaage legen, dann macht das Spaß und es bringt meist interessante Diskussionen zu stande.
Du vergißt, dass hier kein Fachforum ist und für Otto-Normaluser ist das meist keine interessante Diskussion, sondern öde und langatmig
.Wenn es für einen so interessant ist und man keine persönliche Plattform benötigt, dann wäre es ja auch kein Problem solche Detaildiskussionen via PN zu führen, denn umerziehen kannst du die Leute nicht, natürlich wäre eine andere Begrifflichkeit leichter zu verstehen (siehe meinen Hinweis auf das was "Bestrafung" in den Menschen assoziiert) aber du wirst nicht die komplette Forengemeinde umerziehen können.
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Fanta, öhm, irgendwie verlierst Du glaub ich grad den Faden... Ich schrieb von meiner Meinung, damit die "Normal-User" meinen Post verstehen können, wie er gemeint ist.
Dragonwog und nun Du, Ihr kommt mit der Diskussion und der Erbsenzählerei... vielleicht solltet Ihr noch mal die letzten beiden Seiten lesen, um was es ging...
Hast Du eigentlich gelesen, was Du von mir zitiert hast?
ZitatWenn wir in theoretischen Freds darüber philosophieren
Und was hat es mit persönlichen Eitelkeiten zu tun? Wer mag es schon, wenn die eigene Meinung als "Rhabarber" betitelt wird? ... Darf man doch wohl sagen, oder? Ach nein, stimmt ja, nur bestimmte User dürfen hier kritisch sein, beleidigen und seltsam zitieren. Aber wehe, wenn ich sowas geschrieben hätte, dann wäre sicher bald ein Mod zur Stelle gewesen, der ermahnt hätte, ja höflich zu bleiben...

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Oh ich seh schon , hier sind Profis am diskutieren

Hier sind ja schon wirklich viele tolle Tipps und Hinweise gekommen
Vor allen Dingen, ist mir jetzt klar geworden, dass Naila auch einen großen Teil , an meiner Erziehung mitgeholfen hat
Ich kann ja mal schreiben , wie ich gerne mit Naila weiter machen möchte:-Futter korrekt (so wie ihr das beschrieben habt) ausschleichen.
-Gegebenenfalls mit Clicker arbeiten (werd ich mal in der HS ansprechen)
-ZitatAlles anzeigenIch erlebe dies mit meiner Hündin auch ab und zu mal. Sie beschwichtigt dann – ich hab aber noch nicht rausgefunden, warum.
Ich würde Dir empfehlen, den Blickkontakt auf Signal neu aufzubauen, am einfachsten geht das mit dem Clicker.Weshalb belohnst Du sie da nicht NUR verbal? Sie ist ja Leinenführig. Auf Dinge, die selbstverständlich sind, würd ich nicht allzu grossen Wert legen, also nicht zusätzlich belohnen.
Bleibt sie auf Dein Signal stehen oder wartet sie weil sie Lust auf Lecker hat? Auch hier würde ich selbstständiges Warten nur verbal belohnen. Oder halt öfters zum Stehenbleiben auffordern und dann zusätzlich belohnen.
Für den gelungenen Rückruf ist natürlich keine Belohnung zu gut
.Sauber konditioniert

Hmm, ich kann mich täuschen, doch es erweckt den Eindruck, sie hat DICH im Bezug auf dieses Stehenbleiben erzogen.
Variierst Du auch der Situation entsprechend? Also setzt Du die jeweils passende Belohnung ein? (Sprich; Wenn sie sich z.B. hinsetzt, obwohl sie lieber die Katze hetzen würde, dann wäre eventuell ein kleines Hetzspiel mit dem Spielie willkommener als ein Lecker.)
Wie macht ihr das, kriegt sie trotzdem noch was in den Napf?
Hmm, zum Stress kann ich Dir nichts sagen, das müsste man wirklich sehen. Zum richtig belohnen: Belohnt werden Ausführungen auf Signal oder konditionierte Abläufe wie z.B: Hund erblickt Katze = Hund setzt sich hin.
Wie schon geschrieben würde ich selbstverständliche Dinge wie <a href="https://www.dogforum.de/leinenfuhrigkeit-t61549.html" target="_blank" title="Leinenführigkeit" name="aoSmartTag_2133" class="aoSmartTagClass" style="color: rgb(0, 102, 204); border-bottom: 1px dotted green; text-decoration: none;">Leinenführigkeit</a> nicht belohnen. Wenn sie sich einfach immer wieder umdreht weil sie Hunger hat, nicht belohnen – besser ein "Stop" oder "Warte" oder sowas beibringen, abfragen und bei Ausführung dafür PASSEND belohnen.Wenn meine z.B. durchstarten will wegen einer Katze und ich sie verbal bei mir behalten kann, dann gibts nicht ein Lecker, dann gibts spezielle tolle Kaustängel. Wenn sie aber durchstartet und sich während der Hatz abrufen lässt, dann gibts ne Riesenparty, da wird der Leckerlibeutel gleich ausgeschüttet und die Packung Kaustängel auch. Je nach dem, wo wir uns befinden, ist Apportieren ohne Signale und Zerrspiel die noch bessere Alternative zur Belohnung.
Dinge, die ich ihr beigebracht habe wie z.B. "Stop" werden, sobald es wirklich sitzt, nicht mehr IMMER belohnt, sondern halt nur noch 4 von 5 Mal, nur noch, wenns schnell befolgt wird. Wird ein "Stop" in einer ablenkungsreichen Situation befolgt, bleibt eine Belohnung natürlich nicht aus, NIE.
Diesen Beitrag hat mir wiklich weiter geholfen!!
Also Nailas Tagesration wird größten Teils auf dem Spaziergang gegeben, manchmal aber auch im Kong/bei Tricks/Suchen/Napf.Noch ne Frage : Glaubt ihr es macht einen Unterschied , wenn ich beim Blickkontakt ihr in die Augen schaue oder reicht es , wenn ich ihr auf die Nase schaue?
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Zitat
Noch ne Frage : Glaubt ihr es macht einen Unterschied , wenn ich beim Blickkontakt ihr in die Augen schaue oder reicht es , wenn ich ihr auf die Nase schaue?
Das kommt auf den Hund an... hihi...
Ich bevorzuge Auge-Auge-Blickkontakt. Die Augen sind der Spiegel der Seele. Allerdings kommen sehr sensible Hunde damit manchmal nicht so gut zurecht. Dies kann man, wenn man will, aber auch üben. Dazu auch: Lind: Augen-MO-Linie...hihihi...
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Für Hunde ist es eher unüblich, dass man sich direkt in die Augen schaut, deshalb mache ich dies bei fremden Hunden nicht. Ich schaue praktisch knapp über sie hinweg. Bei dem eigenen Hund, sofern er kein Problem damit hat, ist das kein Problem. Liegt also individuell an deinem Hund, ob du es machen kannst oder nicht.
Als mein jüngerer Hund zu uns kam, da konnte er das überhaupt nicht vertragen, wenn man ihn direkt in die Augen geschaut hat. Mittlerweile hat er - bei uns - kein Problem mehr damit. Jeder Hund ist halt anders :) .
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Also Nailas Tagesration wird größten Teils auf dem Spaziergang gegeben, manchmal aber auch im Kong/bei Tricks/Suchen/Napf.Dann ist die Gefahr natürlich grösser, dass immer wieder ein Leckerli abfällt
. Hast Du Dir schon mal überlegt, mit dem Futterbeutel zu arbeiten? Du kannst da z.B. eine halbe Tagesration reinpacken und gezielt üben. Wenn Naila super ausführt, darf sie dann ihre Schnute in den Beutel stecken und daraus fressen (= sehr hochwertige Belohnung). Später kannst Du den Beutel einfach mitnehmen und Naila für sauberes Ausführen im Alltag gut belohnen. Eben, z.B. wenn sie sich in einer reizvollen Situation abrufen lässt. Natürlich hättest Du einzelne Leckerlis zusätzlich dabei zum Abgeben. Ist sie mal nicht so gut drauf und sie gibt Dir keinen Grund, damit sie aus dem Futterbeutel bekommt, kannst Du den Beutel immernoch zuhause suchen lassen z.B.ZitatNoch ne Frage : Glaubt ihr es macht einen Unterschied , wenn ich beim Blickkontakt ihr in die Augen schaue oder reicht es , wenn ich ihr auf die Nase schaue?
Wenn Du das Handling mit dem Clicker mal raushast, ist es ein einfaches, dem Hund gezielt Blickkontakt (in die Augen schauen) beizubringen. "Schau" – sie schaut Dir kurz in die Augen gleichzeitig Click. Das ist aber NICHT natürliches Hundeverhalten, deshalb muss es sehr positiv aufgebaut werden und Du darfst nicht zu schnell vorgehen (nicht zu rasch die Zeit verlängern, die sie Dir in die Augen schauen soll). Generell weichen Hunde, welchen dies nicht beigebracht wurde, einem Blick aus. Ich finds trotzdem gut, meiner Hündin habe ich das gezielt und bewusst beigebracht. Sie kann mir ohne zu Beschwichtigen ganz lange in die Augen schauen, manche mögen das nicht. Aber ich nutze es für Situationen, wo meine ein Problem hat. Da ist es mir lieber, sie schaut mir in die Augen, anstatt etwas anderes (Hund oder Mensch) zu fixieren.
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Dann ist die Gefahr natürlich grösser, dass immer wieder ein Leckerli abfällt
. Hast Du Dir schon mal überlegt, mit dem Futterbeutel zu arbeiten? Du kannst da z.B. eine halbe Tagesration reinpacken und gezielt üben. Wenn Naila super ausführt, darf sie dann ihre Schnute in den Beutel stecken und daraus fressen (= sehr hochwertige Belohnung). Später kannst Du den Beutel einfach mitnehmen und Naila für sauberes Ausführen im Alltag gut belohnen. Eben, z.B. wenn sie sich in einer reizvollen Situation abrufen lässt. Natürlich hättest Du einzelne Leckerlis zusätzlich dabei zum Abgeben. Ist sie mal nicht so gut drauf und sie gibt Dir keinen Grund, damit sie aus dem Futterbeutel bekommt, kannst Du den Beutel immernoch zuhause suchen lassen z.B.Ja die Arbeit mit dem Futterbeutel kennt sie bereits, aber bisher habe ich das eher als ein Spiel angesehen, richtig gearbeitet habe ich nicht.
Einmal zusammengefasst:
Ich soll immer Futter mitnehmen, sie aber nur verbal dafür belohnen, wenn sie etwas von sich aus macht. Wenn ich Kommandos gebe , abwechselt Füttern und dann wieder nicht.
Somit schleiche ich das Futter aus, richtig?
Ich brauche jetzt für mich einfach einen Trainingsplan, damit ich weiß , was ich zu tun habe
Schon wieder eine Frage
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Wir sind jetzt in einer ganz neuen Umgebung (Kurzurlaub in Schwerin) und Naila ist von dem Stadtleben, Gerüchen und Situation natürlich sehr abgelengt. Wie verhalte ich mich jetzt am besten? Einfach wie immer ? -
Zitat
Ja die Arbeit mit dem Futterbeutel kennt sie bereits, aber bisher habe ich das eher als ein Spiel angesehen, richtig gearbeitet habe ich nicht.
Einmal zusammengefasst:
Ich soll immer Futter mitnehmen, sie aber nur verbal dafür belohnen, wenn sie etwas von sich aus macht. Wenn ich Kommandos gebe , abwechselt Füttern und dann wieder nicht.
Somit schleiche ich das Futter aus, richtig?
Ich brauche jetzt für mich einfach einen Trainingsplan, damit ich weiß , was ich zu tun habe
Schon wieder eine Frage
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Wir sind jetzt in einer ganz neuen Umgebung (Kurzurlaub in Schwerin) und Naila ist von dem Stadtleben, Gerüchen und Situation natürlich sehr abgelengt. Wie verhalte ich mich jetzt am besten? Einfach wie immer ?
Kennst du das sogenannte " Bauchgefühl "?
Du weißt, wie dein Hund reagiert.
Manche User hier meinen, sie könnten ihr "Wissen" auf alle Hunde verallgemeinern, stimmt nicht.
Du kannst dir hier Ratschläge holen.
Und dann bei deinem das versuchen, umzusetzen.
Jeder Mensch ist anders.
Jeder Hund ist anders.
Und jede Methode ist anders.
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Kennst du das sogenannte " Bauchgefühl "?Bester Beitrag

Naila
Du brauchst tatsächlich keinen Trainingsplan. Nimm dir einfach mal den Druck und lass dich auf deinen Hund ein. Höre auf dein Bauchgefühl und du wirst dich wundern, wie einfach Training werden kann. - Vor einem Moment
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