Rangordnung mit blindem Hund
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Hallo ihr Lieben!
Hier wurde mir schon so oft geholfen, dass ich es auch diesmal versuche.
Meine Mischlingshündin ist nun 2 Jahre alt, mein Mops ist 6 und leider blind und schwerhörig. An und für sich verstehen sich die beiden gut. Die Hündin hat sogar eine eigene Sprache entwickelt, wenn sie mit dem Mops spielt. Sie gibt dann knurrende und gurrende Laute von sich, die sie sonst nie verwendet. Auch der Mops spielt gerne mit ihr.
Nun zum Problem:
Die Hündin ist immer beinahe hysterisch euphorisch und nicht müde zu bekommen. Man muss sie schon zwingen auch immer wieder ruhige Phasen einzulegen. Wenn ich nur 10 Minuten weg bin, flippt sie danach immer vor Freude aus, als sei ich ein Jahr verschollen gewesen. Das ist ein wenig too much und ich versuche sie so gut wie möglich vor dem eigenen Stress zu bewahren, aber es scheint mir eine Charaktereigenschaft zu sein.Leider disst und mobbt sie den Mops immer wieder. Beim Futter frisst sie schneller und versucht dann ihn wegzubeissen und sein Futter zu fressen. Da greife ich ein.
Beim Spazierengehen drängt sie den Mops immer wieder zur Seite um im Mittelpunkt zu stehen.
Wenn sie mit anderen Hunden spielt dreht sie vor Freude völlig durch, lässt diesen Stress aber am Ende immer am Mops aus, indem sie ihn:
- entweder niederrennt, so dass er sich tw überschlägt
- ihn zwickt und beisst
- mitten in den Spielrunden mit anderen Hunden immer den Mops sucht um über ihn drüber zu springen, oder ihn zu rempelnFalls das ihre Versuche sind den höheren Rang zu übernehmen, bin ich damit echt überfordert. Der Mops tut mir wahnsinnig leid und es ist auch schon fast gefährlich, wie er zur Seite geworfen wird.
Was ich versucht habe:
- den Mops beim Spielen auf den Arm zu nehmen um ihn zu schützen (erstens ist das keine wirkliche Lösung, zweitens springt sie oft sogar dann an mir hoch, um ihn zu zwicken)
- sie mit Wasser ansprühen, wenn sie ihn zwickt (erstens ist sie wahnsinnig schnell, so dass ich sie nicht immer erwische, zweitens ist es ihr egal)
- anschreien

weiters habe ich versucht eine Art Rangordnung herzustellen, indem ich:
- sie zuerst füttere (sie merkt es nichtmal und will dann auch noch das Mops-Futter)
- sie zuerst begrüsse (sie zwängt sich dennoch zwischen mich und den Mops hinterher)
- sie den Mops manchmal rempeln lasse (das tut mir wahnsinnig weh und ich kann es als Lösung nicht akzeptieren)BITTE BITTE HELFT MIR!!!!!!
Und sorry für den langen Text.
LG, Nantanya -
24. Mai 2011 um 08:54
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Zitat
Was ich versucht habe:
- den Mops beim Spielen auf den Arm zu nehmen um ihn zu schützen (erstens ist das keine wirkliche Lösung, zweitens springt sie oft sogar dann an mir hoch, um ihn zu zwicken)
- sie mit Wasser ansprühen, wenn sie ihn zwickt (erstens ist sie wahnsinnig schnell, so dass ich sie nicht immer erwische, zweitens ist es ihr egal)
- anschreien

Dadurch stachelst Du sie vermutlich eher an.
Zitat
weiters habe ich versucht eine Art Rangordnung herzustellen, indem ich:
- sie zuerst füttere (sie merkt es nichtmal und will dann auch noch das Mops-Futter)
- sie zuerst begrüsse (sie zwängt sich dennoch zwischen mich und den Mops hinterher)
- sie den Mops manchmal rempeln lasse (das tut mir wahnsinnig weh und ich kann es als Lösung nicht akzeptieren)Dadurch bestärkst du ihre Dominanz ja noch. Genau das würde ich nicht tun.
Wie wär´s mal mit komplettem Ignorieren.LG
Alex -
Kennt deine Hündin die Kommandos "Nein" o.ä. und kannst du sie wegschicken? Wenn nicht, wäre das vielleicht hilfreich.
"Nein" einsetzen bei Drängeleien, wenn sie Mopsens Futter will oder andere unschöne Sachen macht. Wegschicken ganz wichtig, wenn sie sogar an dir hochspringt um ihn zu zwicken.Meine Hunde wissen, daß um mich herum eine Sicherheitszone ist, in der nicht getobt wird. Jeder, der sich gemobbt fühlt, kommt zu mir, wenn er Sicherheit sucht. Das wird auch gnadenlos durchgesetzt (von mir).
Setz dich mal durch. Sie MUß Rücksichtnahme lernen. Zumindest sollte sie auf deine Kommandos hören
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Du brauchst keine "Rangordnung" und du hast auch kein Dominanzproblem... deine Hündin ist einfach rücksichtslos und du förderst das noch.
Erziehung ist angesagt. Senioren die schwerhörig und blind sind haben in meinen Augen gewisse Privilegien. Insbesondere einen Lebensfrieden, Ruhe, in Frieden fressen, schlafen und rumschnüffeln.
Es ist deine Aufgabe deiner Hündin klarzumachen, dass sie ihn ihn Ruhe zu lassen hat und du dich auch mal ohne sie mit ihm beschäftigst.
Wenn sie so drauf ist, würde ich die Dame erstmal isolieren.
Langfristig sollte sie lernen vorsichtiger zu sein und auch mal auf ihrem Platz zu liegen wenn du dich um den Mops kümmerst.
Und ich würde erstmal getrennt füttern. Und sie warten lassen, Geduld und Frustrationstoleranz erhöhen, auch Impulskontrolltraining kann das weiter fördern. Ein wenig Beherrschung würde deiner Hündin nicht schaden. -
Hallo
ZitatBeim Futter frisst sie schneller und versucht dann ihn wegzubeissen und sein Futter zu fressen. Da greife ich ein.
Du greifst zu spät ein.
Füttere beide Hunde getrennt, damit jeder entspannt fressen kann.
Jeder Versuch, den Mops wegzubeißen, ist "strafbar".
Es ist völlig unerheblich, wen du zuerst fütterst.
Ich würde beide gleichzeitig und voneinander getrennt füttern.ZitatBeim Spazierengehen drängt sie den Mops immer wieder zur Seite um im Mittelpunkt zu stehen.
Wenn sie mit anderen Hunden spielt dreht sie vor Freude völlig durch, lässt diesen Stress aber am Ende immer am Mops aus, indem sie ihn:
- entweder niederrennt, so dass er sich tw überschlägt
- ihn zwickt und beisst
- mitten in den Spielrunden mit anderen Hunden immer den Mops sucht um über ihn drüber zu springen, oder ihn zu rempelnEntweder du leinst sie dirket nach der Toberei an und verhinderst die Attacken auf den Mops
Oder du blockst sie deutlich ab.Auch hier greifst du zu spät ein.
Da brauchst du auch nicht mit Wassereinsätzen aufzufahren.Ganz allgemein musst du bei der Hündin an der Impulskontrolle arbeiten.
Gehe, so oft wie möglich, getrennt mit beiden.Zitatweiters habe ich versucht eine Art Rangordnung herzustellen, indem ich:
- sie zuerst füttere (sie merkt es nichtmal und will dann auch noch das Mops-Futter)
- sie zuerst begrüsse (sie zwängt sich dennoch zwischen mich und den Mops hinterher)
- sie den Mops manchmal rempeln lasse (das tut mir wahnsinnig weh und ich kann es als Lösung nicht akzeptieren)So definieren Hunde keine "Rangordnung".
Das kannst du alles getrost vergessen, das ist ein Mythos.Du musst mehr Ordnung zwischen beiden Hunden schaffen.
Wem du dich widmest, ist deine Entscheidung.
Am besten führst du Rituale und Spielregeln ein.Du solltest einen Hundetrainer hinzuziehen, der dir zeigt, wie du die beiden sortierst.
Gruß
Leo -
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Hallo!
ZitatBeim Futter frisst sie schneller und versucht dann ihn wegzubeissen und sein Futter zu fressen. Da greife ich ein.
Das ist schon mal richtig!
Sonst füttere beide in getrennten Räumen!
Du kontrollierst das Ganze, und Du bestimmst auch, wenn wann was wo fressen darf.ZitatBeim Spazierengehen drängt sie den Mops immer wieder zur Seite um im Mittelpunkt zu stehen.
Wenn sie mit anderen Hunden spielt dreht sie vor Freude völlig durch, lässt diesen Stress aber am Ende immer am Mops aus, indem sie ihn:
- entweder niederrennt, so dass er sich tw überschlägt
- ihn zwickt und beisst
- mitten in den Spielrunden mit anderen Hunden immer den Mops sucht um über ihn drüber zu springen, oder ihn zu rempelnFür mich liest es sich ein wenig nach Übersprungshandlungen.
Sie scheint etwas "erlebt" zu haben, oder ist zu aufgedreht, oder sonst was,
weiß nicht, wie sie abreagieren soll, kommt auch nicht runter von ihrem Streß,
also wird der Mops "angefallen".Ich würde dafür sorgen, daß sie nicht erst so hochdrehen kann.
Eventuell auch mal getrennt Gassi gehen, soß daß sie den Mops nicht "anfallen" kann.ZitatFalls das ihre Versuche sind den höheren Rang zu übernehmen, bin ich damit echt überfordert. Der Mops tut mir wahnsinnig leid und es ist auch schon fast gefährlich, wie er zur Seite geworfen wird.
Das Du überforderst bist, kann mal leicht hier herauslesen.
Aber, ich glaube nicht, daß Deine Hündin einen "höheren Rang einfordert".
Sie liest sich auch so, als ob sie mit einem "höheren Rang" überfordert wäre.Nein,
Du wirst ihr mehr Grenzen auferlegen müssen.
Du bestimmst, was sie darf, und was nicht.
Sie braucht diese Grenzen, damit sie weiß, was Sache ist, und kommt dann auch eher zur Ruhe.ZitatWas ich versucht habe:
- den Mops beim Spielen auf den Arm zu nehmen um ihn zu schützen (erstens ist das keine wirkliche Lösung, zweitens springt sie oft sogar dann an mir hoch, um ihn zu zwicken)Klar,
damit machst Du doch den Mops doch erst interessanter!Zitat- sie mit Wasser ansprühen, wenn sie ihn zwickt (erstens ist sie wahnsinnig schnell, so dass ich sie nicht immer erwische, zweitens ist es ihr egal)
Warum denn das?
Was möchtest Du denn damit bezwecken?Zitat- anschreien
1.) damit schenkst Du dem Hund Aufmerksamkeit
2.) du "feuerst" diesen Hund geradezu an, mit dem Verhalten weiter zu machenZitat
weiters habe ich versucht eine Art Rangordnung herzustellen, indem ich:
- sie zuerst füttere (sie merkt es nichtmal und will dann auch noch das Mops-Futter)
- sie zuerst begrüsse (sie zwängt sich dennoch zwischen mich und den Mops hinterher)
- sie den Mops manchmal rempeln lasse (das tut mir wahnsinnig weh und ich kann es als Lösung nicht akzeptieren)Genau das würde ich einstellen!
Denn ICH bestimme, welcher Hund wann wo und wie sein Futter bekommt.
Wenn ICH den einen Hund streichele, wird der andere außer Acht gelassen, denn ICH bestimme, wer gerade meine Aufmerksamkeit bekommt!
Warum soll sie denn rempeln dürfen? ICH will das nicht. Also hat sie es gefälligst zu unterlassen!Du wirst Deiner Hündin echt mehr Grenzen auferlegen müssen.
Sie reagiert gerade so, weil sie keine hat. Sie "schreit" geradezu nach Regeln.
Hat sie Regeln und Grenzen, nach denen sie sich richten soll, so kann sie auch ruhiger werden.
Viel Erfolg,
und Gruß
SheltiePower -
Hallo,
gerade, wenn man mit Hunden sehr unterschiedlicher körperlicher Voraussetzungen zusammenlebt, sollte man das Miteinander ein wenig anders definieren, als über eine "Rangordnung".Das Gute ist - das geht auch völlig problemlos, weil Hunde geradezu dafür geschaffen sind, in einer sozialen Gemeinschaft zu leben, die ein paar Regeln für den Umgang miteinander vorgibt.
Ein toller Buchtipp für Dich, wo vieles erklärt wird, kleine Maßnahmen zur Durchsetzung des friedlichen Miteinanders gezeigt werden, ist "Einmal Meutechef und zurück" von Patricia McCornell. Ein kleines, gutes, lächerlich günstiges Büchlein, das Dir sicher weiterhelfen wird.
Meine Hunde leben in verschiedener Besetzung seid Jahren nach den Ideen, die dieser Art der Mehrhundehaltung zugrunde liegen - und das ist eine sehr alltagstaugliche Methode, gerade, wenn man gehandicapte, alte, gebrechliche Hunde dazwischen hat. Die Hunde lernen einfach nur, mal abzuwarten, "rücksichtsvoll" (ein menschlicher Begriff) miteinander umzugehen und nicht all ihren Impulsen und Gelüsten nachzugehen. Unsere Jenni-Oma war zum Schluss fast blind, fast taub und vor allem dement - die anderen Hunde haben auf eine freundliche Art gelernt, sie großräumig zu umgehen, damit sie nicht erschrickt und sie auch nicht mehr für "voll" zu nehmen, wenn sie in ihrer Demenz versehentlich die Interessen der anderen gekreuzt hat.
Das ist eine sehr angenehme Art, mit Hunden zu leben - und die Hunde kommen prima damit klar.
LG, chris
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Dein Mops wird von dir leider nicht genügend geschützt.
Deine Hündin ist frech und respektlos. Nimm ihr die Möglichkeiten so mit dem blinden Hund umzugehen.Der Mops muss sein Futter alleine bekommen. Er ist blind und noch dazu körperlich aufgrund der Rasse sehr unterlegen......und er kann nicht in Ruhe fressen sondern muss um sein Futter angsthaben. Lass das nicht zu.
Fütter ihn getrennt. Und ich meine getrennt. Nicht im selben Raum an zwei Ecken, sondern 2 Räume.Geh mit deiner Hündin extra spazieren um sie auszulasten. Es kann nicht sein das du ihren Bedürfnissen gerecht wirst wenn der blinde kleine Mops mit dabei ist. Oder, andersherum: du überforderst deinen Mops ganz ganz viel wenn du ihn auf Spaziergängen mitnimmst wo die Hündin ausgelastet wird.
Wenn sie den Mops anrempelt: block sie ab wie du jeden fremden Hund abblocken würdest (hoffe ich) weil es für den Mops keine Rolle spielt ob sie oder ein Fremder ihn umrennt.
Rangordnung kann es nicht geben zwischen deinen Hunden. Der Mops ist behindert und aufgrund der Rasse sowieso nicht in der Lage sich ordentlich zu wehren. DU musst sagen wo es lang geht. Wobei Rangordnung das Verhältniss zwischen Haushunden nicht so ganz zutreffend beschreibt, zumindest nicht so wie sich das viele vorstellen: General und Rekrut...........
Einzeln füttern, einzeln spazieren gehen, Mops Ruhezonen einrichten wo er sicher und getrennt von ihr sein kann. Kindergitter sind da sehr hilfreich.......
Helfen würde auch:
Platz gut einüben und dich vor den Mops stellen und Platz verlangen BEVOR sie ihn umrennt.
Sehr oft, besonders zuhause, Platz verlangen, auf die Decke oder in den Korb schicken und dort warten lassen. Ist nicht einfach aber unbedingt nötig.
Klappt das noch nicht dann sperr sie mit einem Kindergitter in einen Raum und lass sie zusehen aber nicht rauskönnen bis du den Mops fertig geknudelt hast. Sie darf sich nicht überall dazwischendrängen können. Sie muss lernen Frust zu ertragen.Du musst immer bedenken: deine junge Hündin ist voller Energie und Tatkraft, rotzfrech.......sie braucht noch viel Führung und muss lernen was nicht erlaubt ist.
Ganz besonders wichtig ist es gleichzeitig deinen kleinen blinden Mops ein sicheres Heim bieten können.Birgit
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Erstmal vielen lieben Dank für eure zahlreichen Antworten.

Ehrlich gesagt haben mir alle Hundefreunde in meiner Umgebung gesagt, dass die Hündin ruhig wird wenn die Rangordnung geklärt ist und dass sich wahre Hundeliebe dadurch zeigt, dass man das Mobbing zulässt um die Ränge zu unterstützen. Kam mir sehr brutal vor, aber ich will es doch Hundegerecht richtig machen...
Mir ist der Ansatz willkommener, dass der Mops zu schützen ist und ich bin froh zu höre, dass es so auch richtig ist.Das Buch werde ich auf jeden Fall bestellen, danke nochmal für den Tipp.

Zusammengefasst werde ich also:
- getrennt Füttern
- der Mops darf aufs Sofa, die Hündin nicht. So hat der Mops sein Leo und kann geknuddelt werden und entspannen
- Nein üben und Hündin vor dem Mops "Platz" machen lassen?
- die Hündin immer auf den Platz schicken und sie zwingen auszuharren?Das Dumme ist nur die Spielsituation. Es wird immer wieder dazu kommen, dass sie mit anderen Hunden spielt und der Mops mit ist. Ich kann leider zeitlich nicht immer getrennt spazieren gehen. Wenn sie mit Tempo 500 auf den Mops zu rast, ihn zwickt und mit Tempo 800 wieder wegrennt, geht ein Nein leider unter.
Wie bringe ich ihr die Achtung vor dem Mops am allerbesten bei?
Lg,
nantanya -
ZitatAlles anzeigen
Ehrlich gesagt haben mir alle Hundefreunde in meiner Umgebung gesagt, dass die Hündin ruhig wird wenn die Rangordnung geklärt ist und dass sich wahre Hundeliebe dadurch zeigt, dass man das Mobbing zulässt um die Ränge zu unterstützen. Kam mir sehr brutal vor, aber ich will es doch Hundegerecht richtig machen...Die Frage, ob man seine Hunde nach einer Rangordnung hält oder nicht, ist sicher blosse Ansichtssache - das geht schon auch, aber wie schon geschrieben, sobald es zu einem sehr großen Ungleichgewicht kommt, einer der Hunde auf das Rangordnungsgedöns des anderen gar nicht eingehen KANN, wirds nahezu unmöglich.
Mobben ist und bleibt mobben - völlig sinnlose, "gemeine" Aktionen, die überhaupt nichts mehr mit einer wie auch immer gearteten Rangordnung zu tun haben.
Mobber sind i. d. R. Hunde, die mit ihrer recht hohen Rangfolge sogar überfordert sind.
Ein souveräner Hund, dem die Führungsrolle im Blut liegt, hätte so etwas gar nicht nötig.
Das machen fast ausschliesslich sehr unsichere Kandidaten.Hundeleute, die Mobben als wichtige Kommunikationsform sehen, tun das im Allgemeinen genau so lang, wie nicht ihr eigener Hund betroffen ist...
Laß Dir da nix einreden - Dein Bauchgefühl stimmt.
Das Dumme ist nur die Spielsituation. Es wird immer wieder dazu kommen, dass sie mit anderen Hunden spielt und der Mops mit ist. Ich kann leider zeitlich nicht immer getrennt spazieren gehen. Wenn sie mit Tempo 500 auf den Mops zu rast, ihn zwickt und mit Tempo 800 wieder wegrennt, geht ein Nein leider unter.
Variante 1 - Du hälst den Mops bei Dir, solange die Hündin mit anderen Hunden spielt. Das geht ja nicht über Euren ganzen "Ausflug"?
Variante 2 - Du läßt die Hündin beim Spielen nicht mehr so hochdrehen, dass ein Nein wirkungslos verpufft... ein nein ist ein nein.... das sollte Deine Hündin noch lernen dürfen, aber nicht bereits auf Level 112 (völlig im berauschenden Spiel vertieft)
Wie bringe ich ihr die Achtung vor dem Mops am allerbesten bei?Da hilft Dir das Buch wirklich sehr - warte die paar Tage ab, bis es da ist, bis dahin meide solche heftigen Situationen, dann übst Du ein paar Tage die Grundlagen nach den Empfehlungen des Buches (die Zusammenhänge sind wirklich sehr einleuchtend beschrieben) und dann siehst Du recht bald erste, große Fortschritte. Deine Hündin ist noch jung und ungestüm, sie DARF also schon noch Fehler machen, aber eben möglichst nicht auf Kosten des Mopses. Aber mit ein wenig Anleitung wird sie einen "rücksichtsvolleren" Umgang recht rasch lernen. Das wird schon!
Lg,
nantanya - Vor einem Moment
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