Probleme mit Hörzeichen
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Ansotica -
11. Mai 2011 um 08:56
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Hallo, ich hab mal ne vllt etwas doofe Frage.
Ich habe das Gefühl, dass Koda mit reinen Hörzeichen garnicht umgehen kann. Also garnicht verknüpft.
Ich habe zB "Sitz" ganz normal mit Sitz und Hörzeichen aufgebaut und das macht er auch seit Monaten hervorragend. Das Problem ist sobald ich das Handzeichen weglasse oder reduziere schaut er mich groß an, zeigt Übersprungshandlungen oder macht Platz (das macht er immer wenn er merkt ich will was von ihm, er aber nicht weiß was). Wenn ich dann sage "Nein, Sitz" kapiert (oder vllt eher errät) er was ich will. Mit Fuß ist es noch schlimmer. Zeig ich ihm per Hand was ich will, fliegter in perfekter Unterordnungsmanier ins Fuß, sag ich nur das Wort hat er gar keine Ahnung was ich will und kommt auch garnicht drauf, selbst wenn ich ihn ein bisschen locke.
Oder am Wochenende hab ich angefangen ihm den Trick "Bow" per Klicker beizubringen. Er hat ziemlich schnell kapiert was ich will und auch gemacht. Ich hab immer brav "Bow" dazu gesagt. Nächste Übungseinheit, er zeigts sofort als er den Klicker gesehn hat, wunderbar. Am Ende hab ichs dann mit dem Kommando versucht und das ging wieder garnicht. Dann hab ich ne kleine Begleitgeste eingeführt (nur 2-3 mal geübt) und schon sitzt das als hätten wir nie was anderes geübt.
Die einzigen Kommandos die verbal sitzen sind "Nein" und (weitgehend
) "Kommher"Bin ich zu doof um ihm mit Worten klar zu machen was ich will? Ich meine, bei allen anderen Hunden hats bisher auch geklappt. Oder gibt es Hunde die da wirklich ne ewig lange Leitung haben? Wenn ja, was mach ich dann? Ich meine zur BH darf ich nicht zeigen und wenn ich ihm später auf Entfernung (wenn möglich sogar wenn er mir abgewandt ist) in Platz legen will, kann ich ja auch schlecht mit nem winzgen Zeichen arbeiten oder? Oder ist er einfach nur so auf meine Körpersignale fixiert, dass er mir nich zuhört. Ich hab schon nen Kerl der mir nie zuhört, ich brauch nicht noch einen
Man, hab ich Probleme.... 
- Vor einem Moment
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Also erstens du hast nix falsch gemacht ich denke mal wahrscheinlich hast du immer mit Handzeichen gearbeitet(so wie ich auch)jetzt liegt es an dir diese Handzeichen wieder abzubauen.
z.b. Sitz da hebe ich den zeigefinger laß den finger kleiner werden bis der arm ganz unten ist.
oder aber clickere die zufälligen Aktionen wie z.b. sitz er setzt sich zuhause hin rufe schnell sitz und es gibt ein keks glaub mir er wird sich ganz schnell umstellen.natürlich ist er verunsichert und er muß jetzt erst mal umdenken.
dauert ein bissel aber funktioniert.
viel erfolg -
Hallo,
Dein "Problem" ist, daß Hunde nun einmal die Sichtzeichen besser verstehen können, als Hörzeichen.
Das ist ihrer "eigenen Sprache" viel näher, als unsere "Sabbelei"
Wenn Du möchtest,
daß Dein Hund auf reine Hörzeichen reagiert, dann wirst Du einen Zwischenschritt einbauen müssen.
Ich bezeichne es gerne als "Vokabeltraining"
Denn es ist nichts anderes, als wenn Du Englisch, Spanisch, Russisch und was auch immer lernst.Ich nehme mal an, daß Du bisher immer Hör- und Sichtzeichen gleichzeitig genommen hast.
Wenn das der Fall sein sollte, dann ist klar, daß der Hund sich auf die für ihn "leichtere Sprache" mehr konzentriert hat, und das ist nun mal das Sichtzeichen.
Das Hörzeichen hat er dann ganz einfach "überhört"
Läßt Du dann die Sichtzeichen weg, fehlt Deinem Hund etwas.Deshalb würde ich Dir folgenden Weg vorschlagen.
Gib das Hör- und Sichtzeichen etwas zeitlich versetzt.
Also, wenn die Übungen mit dem Sichtzeichen recht gut sitzen, und Du das Hörzeichen einfügen möchtest, sagst Du erst das Kommando, zählst dann 21, 22 und gibst dem Hund dann die Hilfestellung, nämlich das Sichtzeichen.Du wirst langsam merken, daß Dein Hund anfängt, das Hörzeichen zu "verstehen", indem er sich schon direkt nach dem Wort die gewünschte Aktion zeigt, und nicht mehr auf die Hilfestellung Sichtzeichen "wartet".
Darauf kannst Du dann weiter aufbauen.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
So weit bin ich leider auch schon...
Ich habs probiert, dass ich die Zeichen langsam abbau, also erst deutlich Arm hoch, Zeigefinger hoch, dann später nur noch Zeigefinger, dann nur noch mit dem Finger zucken (soweit reagiert er noch) nur in dem Moment wo ich garkeine Hilfestellung mehr gebe geht nichts mehr und auf dem Niveau sind wir jetzt seit 2 Monaten...@ Sheltiepower
Naja, das mache ich automatisch. Einfach weil er mich zwingt. Ich will ihm kein Kommando geben das er dann nicht befolgen muss (zwingen geht nicht, dann bockt er einfach nur), also helfe ich nach einer Zeit immer nach, wenn ich das nicht tue dann fängt er an panisch zu werden (er will ja!) und nervös durchzuprobieren was ich meinen könnte.
Ich habe auch schon versucht mit Klicker zu bestätigen wenn er das Richtige getroffen hat, aber das führt nur dazu dass er das Kommando dann allgemein öfter zeigt, aber er verknüpft einfach nicht.
Sprich, wenn ich einen Tag lang nur Sitz von ihm verlange macht er dann auch auf Hörzeichen sitz (einfach weils am wahrscheinlichsten ist), sobald ich zB Platz dazu nehme klappt das nicht mehr.Ich habe schon alles probiert was mir einfällt oder ich im Inet gefunden habe, aber irgendwie komme ich nicht weiter....
Es ist ja auch nicht so, dass ers garnicht kapiert, es ist, wie soll ich das beschreiben, wie "fundiertes raten". Wie wenn mir jemand einen italienischen oder spanischen Begriff sagt, da verstehe ich (nach 7 Jahren Französisch) auch manche Sachen. Ja nachdem wie und wo ich was fordere weiß er schon ob ich eher Sitz/ Platz oder ein Kunststück meine, aber da rät er dann. Oder wenn ich die ganze Zeit Sitz - Platz - Sitz - Platz - ... mache reagiert er auch richtig, aber nur solange ich nicht plötzlich was anderes will...
Naja, vllt ist er dann wenigstens Mathematisch begabt...
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Hm,
es könnte eventuell auch ein "erlerntes Fehlverhalten" sein.Eines noch vorweg:
Jede Übung ist halt eben mit viel Wiederholungen verbunden, bis man das Gefühl hat, daß der Hund es "wirklich verstanden" hat.
Erst dann kann man anfangen, die Hilfsmittel abzubauen.
Ich würde wirklich mit der zeitlichen Verzögerung anfangen.
Wenn Du clickerst, könntest Du sogar das leichte "runtergehen" vom Popo des Hundes schon mal bestätigen, damit er "weiß", daß es genau das ist, was Du gerne von ihm möchtest.
Baut man dann die Hilfzeichen zu früh, oder gar "falsch" (ist vom Hund abhängig) ab, dann sieht man es am Hund, bzw. an der Reaktion vom Hund.So,
was ich mit meiner Aussage weiter oben meine:
Ich habe schon einige Hunde gesehen, die im Grunde genommen schon soweit waren, ein Kommando "fast" zu verstehen. Die haben halt nur "gelernt", ihre Halter ein wenig "zu täuschen".Klassisches Beispiel, was man immer wieder sehen kann: Hund soll Sitz machen, Halter sagt das Kommando, Hund wartet, Halter sagt es noch einmal, eventuell sogar noch ein zweites Mal, keine Reaktion vom Hund, Halter gibt genervt auf und holt Leckerchen aus der Tasche, hält es hoch und sagt das Kommando noch einmal "neu" und prompt sitzt der Hund

Da Hunde nicht nur ortsgebunden, sondern auch situationsbezogen lernen, hat er das von mir beschriebene Beispiel etwas falsch verknüpft. Er hat nämlich gelernt, daß er das Kommando nur ausführen darf/soll, wenn der Halter mit dem Leckerchen in der Hand das Kommando gibt.
Hinzu kommt noch, daß der Hund etwas gelernt hat, was vom Halter gar nicht so beabsichtigt oder gar gewollt war! Nämlich, der Hund wurde sein "Ungehorsam" gegenüber dem Halter belohnt! Denn der Halter hat ja das Leckerchen rausgeholt, weil der Hund nicht "gehört" hat.

Das wird dann auch gerne als "der Hund verarscht mich" dargestellt.
Clevere Hunde nutzen in der Tat diese Situation gerne aus. Sie führen nur dann Kommandos durch, wenn es für sie auch "garantiert" lohnt.Andere Hunde haben in der Tat nur gelernt, daß eben alles am Halter "stimmen" muß, also die Leckerchen in der Hand dürfen nicht fehlen, damit er das Kommando durchführen kann.

Ich weiß jetzt nicht,
wie Du mit Deinem Hund arbeitest.
Ich an Deiner Stelle würde einfach viel mehr Ruhe im Training einbringen.
Vielleicht gibt es irgendetwas, was den Hund zu sehr ablenkt?
Sonst sollen viele Wiederholungen helfen, aber nicht zu lange am Stück "arbeiten".
Oft ist weniger mehr!Schöne Grüße noch
SheltiePower -
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Zitat
.....
Sprich, wenn ich einen Tag lang nur Sitz von ihm verlange macht er dann auch auf Hörzeichen sitz (einfach weils am wahrscheinlichsten ist), sobald ich zB Platz dazu nehme klappt das nicht mehr....:DDabei fällt mir was auf.
Hast Du schon mal über ein paar Tage versucht, Sitz und Platz übungsmäßig zu trennen?
Soll heißen einen Tag nur Sitz, den nächsten nur Platz, bis Du den Eindruck hast, dass er das Hörzeichen auch wirklich verknüpft hat.
Danach z.B. Vormittags Sitz üben, nachmittags Platz üben und erst wenn das eine Weile gut klappt, die Kommandos hintereinander verwenden.
Es könnte wirklich sein, dass dein Hund momentan noch nicht richtig verknüpft hat, was Deine Kommandos bedeuten und daher -motiviert wie er ist- versucht herauszufinden was Du willst.
Durch das Verwenden der beiden Kommandos nebeneinander fällt ihm das zur Zeit anscheinend sehr schwer.
Ich würde mal ein paar Tage splitten, wie oben beschrieben und abwarten, was passiert.
Gib ihm Zeit, es scheint mir nicht so, dass er das nicht lernen kann, oder keinen Bock hat.
Du hast anscheinend einfach nur noch nicht den richtigen Dreh gefunden es ihm zu vermitteln.
Gib nicht auf, glaub daran dass es klappen wird, hier sind schon mal alle Daumen gedrückt.
Momentan arbeite ich auch wieder verstärkt an einem ähnlichen Problem, unsere Beageline war eine Woche bei meinen Eltern und mein Vater hat unbeabsichtigt das Platz "versaut".
Sie legte sich vorher immer ganz prima hin und blieb auch liegen, bis ich das Kommando aufhob
Mein Dad fand es dann aber ganz süß, wenn sie bei ihm sofort wieder aufsprang, hat sich dann gefreut wie ein Schneekönig, weil das so goldig aussah -grrrr- und sie damit natürlich unbewusst bestätigt.
Als wir sie wieder abholten präsentierte er das ganz stolz -ich hätte ihn würgen können, musste aber innerlich doch grinsen, denn er machte das ja nicht mit Absicht-.
So haben wir seitdem eine kleine Baustelle, deren "Reparatur" aber ordentlich voranschreitet.
Du siehst, selbst einen Hund der Übungen schon beherrscht probiert immer wieder mal was neues aus, wird unbeabsichtigt bestätigt und schon hast Du den Salat.
Ich will Dir damit nur Mut machen, selbst motiviert zu bleiben und nicht aufzugeben, Du wirst das schon hinkriegen! -
Ich hab ne ganz andere Frage: heißen bei dir die Kommandos wirklich "Sitz" und "Platz"?
Das gibt nämlich häufig auch ein rein akkustisches Problem, beide klingen ähnlich, vor allem weil fast alle das Wortende betonen. Ich komme auf den Gedanken weil du schriebst er macht dann auch gern Platz. Und diese Problematik ist relativ häufig.
Dann kann es helfen einfach ein Kommando abzuwandeln.
Ich kenne zum Beispiel von den Schweizer Hundesportlern, dass sie "Sitz" und "Teck" (Platz) verwenden um solchen Sachen vorzubeugen. Ganz bekannt ist auch "down".
Bei usn ist es so, das "Sitz" "Siiiit" ist mit Betonung auf dem i und "Platz" ist "Platz" mit Betonung aufs tz.
Da kommt dann ein klarer akkustischer Unterschied rüber.
Wäre viellt. auch noch ein Ansatz...Wobei ich auch sagen muss, dass ich die kleinen Sichtzeichen den Hörzeichen vorziehe. Dennoch klappen die Hörzeichen auch wenn ich sie nicht "sichtunterstütze".
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@ Sheltiepower:
Ich habe gerade Sitz als Beispiel ausgewählt weil wir das seit über 3 Monaten fast täglich machen. Und erst vor einem Monat habe ich angefangen abzubauen, also wenn dann wars eher zu fest...
Und ich denke nicht, dass er mich verarschen will. Im Gegenteil, manchmal habe ich eher das Gefühl vor lauter richtig machen kann er gar nichtmehr denken. Prüfungsstress sozusagen. Wenn ich das "Nein" etwas zu scharf sage ist er sofort so fertig, dass erstmal garnichts mehr geht.
Ich meine so ein gaaanz langsames Po-senken oder absichtlich überhören haben wir auch, klar er ist in der Pubertät, aber da merkt man deutlich, dass er grad keinen Bock hat bzw wirklich testen will.
Es macht übrigens keinen Unterschied wo ich das Kommando verlange. Er hört in der Wohnung genauso gut bzw schlecht wie auf der Hundewiese. Und diese Festigungsübungen mache ich normalerweise immer nur so 4, 5 mal bis der Wasserkocher fertig ist oder so.Kampfzwerg
Öhm, das ist ziemlich das was ich gemacht habe. Ich habe es ja auch so aufgebaut, dass er erst nur Sitz gelernt hat bestimmt 2 Wochen lang nichts anderes, bis er angefangen hat sich zu langweilen. Dann habe ich Platz aufgebaut und Sitz am Ende kurz wiederholt oder eben im Alltag gebraucht. Das Problem kam in dem Moment auf als ich angefangen hab sie zu mischen, da saßen aber beide (mit Hilfen) schon sicher.
Und wie gesagt, ich habes jetzt auch zwischendrin wieder mit seperatem Festigen probiert. Das Problem ist eben, dass ich selbst wenn ers macht, dann das Gefühl habe er machts, weil er weiß was ich will, nicht weil er irgendwas verknüpft. Und es ist auch wirkich so, dasswenn ich den ganzen Tag Sitz geübt habe und dann am Abend eine Übungsrunde Platz verlange, und dann plötzlich wieder ein Sitz drin, dann macht ers garantiert wieder nicht, sondern legt sich hin.
Aber mein Problem ist ja, wie ich es vermittle. Wenn ich Spielzeug in der Hand habe, kann er eh fast garnichts mehr, das ist noch zu viel, wenn ich Leckerlies in der Hand habe und er Hunger hat kann ich mir ja auch noch vorstellen, dass er so fixiert ist, dass meine Worte nicht durchdringen, aber wenn ich nichts habe (nichtmal in der Tasche) dann macht ers ja auch nicht auf Hörzeichen, aber perfekt auf Handzeichen.
Mit Handzeichen hat er übrigens auch keine Probleme mit 4 oder 5 Kommandos zu arbeiten...Tucker
Das ist das was ich momentan probiere. Ich habe die Kommandos langsam in Siiitz und Plaaatz geändert. Aber bis jetzt sieht das auch nicht sehr erfolgsversprechend aus...
Hmm, daran könnte es liegen
Ich geb nämlich eigentlich viel lieber nonverbale Signale. Aber so gut wird mit die kleine Ratte ja dann doch nicht lesen können oder?Aber gut, ich denke es bleibt mir nichts anderes übrig als es einfach weiter zu üben, irgendwann wird der Groschen ja mal fallen. Zur Not gibts halt keine BH... Und für die Entfernung muss ich halt meine Gesten größer bauen statt kleiner...
Das Doofe ist nur, dass ich mir dann auch für jedes Kunststückchen ein Zeichen einfallen lassen muss... Er will mich doch ärgern
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Hi,
setzt Du Dein NEIN während der Lernphase ein, wenn der Hund etwas "falsch" gemacht hat?
Ich weiß nicht, wie Du Dein NEIN generell aufgebaut hast.
Deshalb kann ich jetzt erst einmal nur von uns schreiben, um als Beispiel herhalten zu können!
Für uns ist ein NEIN ein absolutes Abbruchkommando. Deshalb könnte ich es während des Trainings nicht verwenden.
Denn sonst habe ich einen Hund, der frustriert ist, und nicht weiß, was ich will. Denn auf der einen Seite sehe ich sie ja erwartungsvoll an, weil ich etwas von ihr will. Das bekommt sie ja auch mit. Und auf der anderen Seite werfe ich ihr die ganze Zeit über nur Abbruchkommandos in den Raum. Das wäre ein Widerspruch an sich.Für solche Momente würde Dir wohl eher eine Art SCHADE - Kommando helfen.
Frei übersetzt würde das dann bedeuten: Das, was du grad anbietest, ist nicht das, was ich gerne hätte, versuch es anders weiter.
Hat den Vorteil, daß die Hunde nicht gefrustet sind. Muß aber auch separat aufgebaut werden.Wenn Du clickern solltest, brauchst Du das SCHADE noch nicht einmal.
In diesem Fall kannst Du doch das "falsche" Verhalten einfach ignorieren.
Nur das richtige Verhalten wird bestärkt.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Ich würde mich vom "Nein" bei sowas auch verabschieden.
Und außerdem würde ich mich vom Gedanken verabschieden dass einmal gegeben Kommando auf Gedeih und Verderb durchsetzen zu "müssen". Du schreibst ja selber, er dreht dann auf, bietet hektisch alles mögliche an...das führt nur zu Trainingsfrust und Verwirrung.
Wenn was nicht klappt nach 2 oder 3 Versuchen nicht "Nein" plärren, ist eh zu spät...Humor ist wenn man trotzdem lacht
. Dann nicht durchdrücken, der Hund wird nur hektischer und lernt nix mehr. Kleine Pause, paar Meter weitergehen, Ruhe reinbringen nochmal probieren.Erfahrungsgemäß führt das zu mehr Erfolg als das "durchdrücken" des einmal gegeben Kommandos. Auch wenn das nach wie vor gerne propagiert wird weil der Hund ja sonst denken könnte man meine es nicht ernst.
Ich finde das sehr relativ wenn man dem entgegensetzt, dass ein hektischer, gestresster Hund nicht mehr aufnahmefähig/lernbereit ist. - Vor einem Moment
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