Wie verträglich sind eure Hündinnen (/Rueden) ?

  • Kurz nach der 1ten Läufigkeit (März/April) war Amy fast jedem Hund gegenüber zickig. Inwzischen ist sie wieder fast die Alte. Nur sehr aufdringliche Rüden oder Hunde die sie zu dominieren versuchen (draufsteigen, Pfote auf den Rücken usw.) werden angeknurrt oder auch mal angezickt. Gebissen hat sie bisher noch nie. Und ich hoffe das bleibt auch so. Sie nimmt die Körpersprache anderer Hunde gut wahr und reagiert entsprechend drauf. Wenn ich merke, dass wir auf einen Hund treffen der ihre nicht versteht, dann leine ich sie an und entferne mich, um brenzlige Situationen zu vermeiden. Keine Ahnung ob ich damit richtig liege. Aber ich befürchte wenn die Hemmschwelle von warnen zu beissen überschritten ist, würde es dann auch evtl. öfter vorkommen dass sie beisst. Ist das so?

  • Ja das habe ich mir auch schon überlegt. Ich weiß nur nicht wie ich einen 30 Kilo Hund der voller Freude auf uns zu trabt blocken kann/soll? Das geht meist so schnell, dass ich gar keine Überlegungen mehr vorher anstellen kann. Manchmal gelingt es mir meinen Hund noch schnell ins Auto zu stopfen, wenns grad in der Nähe ist oder den anderen Hund zu bedrängen, dass er geht, aber da will Kira dann gern mithelfen. Gar nicht so einfach. VIele Besitzer kennen uns nun schon und wissen bescheid, aber es gibt immer welche die solchen lieben Hunde haben und manchmal gar nicht verstehen können, warum andere Hunde nicht so gern mitspielen. . . schwierig. Die Labibesitzerin arbeitet auch noch im gleichen Haus wie ich und guckt mich mit ängstlichen Augen an, wenn ich das Haus betrete (der Labi ist auch immer mit auf Arbeit, Kira natürlich nicht^^)..

  • hallo,

    ich finde dies ein sehr sehr interessantes Thema, da die Verträglichkeit, oder eben die Unverträglichkeit, mit anderen Hunden ja eigentlich das Leben mit dem Hund prägt.

    Was kann/will man als Besitzer zulassen, wo sind die Grenzen.

    Jeder Hundebesitzer sollte seinen Hund genau kennen und seine Körpersprache zu deuten wissen um mögliche Beissereien vermeiden
    Viele können das, einige leider nicht.
    Ich glaube, es gibt soviele Leute, die gar keine Ahnung von ihrem eigenem Hund haben, aber immer nen Tipp und Ratschlag in der Tasche haben für die anderen (meine jetzt hier nicht die Community, eher meine Nachbarschaft/ Mitbürger :D).

    Die Hunde mit denen mein Hund (fast 4 Jahre, unkastriert) manches mal aneinandergeraten ist, sind meist die sozial nicht gut geprägten Hunde, kleine aufdringliche Machorüden, die ihn angreifen wollen. Da muss ich höllisch aufpassen, da wird Murphy schnell kiebig. Er täuscht den Angriff zwar nur vor, aber es sieht fies aus. Passiert ist das ca. drei mal, und JEDESMAL haben die Besitzer des anderen Hundes gesagt, mein Hund hätte richtig reagiert ( :headbash: ).

    Als Murphy neu bei mir war, hat er öfter mit unkastrierten großen und beeindruckenden Rüden Pöbelspielchen angefangen, was ich aber unterbunden habe, das ist einfach gefährlich und ich will nicht, dass mein Hund seine Kräfte mit andere Rüden misst (im Gegensatz zu manch anderen Rüdenhaltern hier :muede: ), ganz anders wurde mir zB als er sich gleichzeitig mit einem Riesenschnauzer und einem Bordeauxdoggenrüden angelegt hat....

    Ich musste mich nach fast 14 Jahren Hündinnen"besitz" echt total umgewöhnen.
    Meine Hündin ist anderen Hunden eigentlich immer aus dem Weg gegangen, sie hat Rüden gar nicht gemocht, sich dafür mit Hündinnen blendend verstanden! Sie hatte eigentlich totale Angst, sobald sie gemerkt hat, der Rüde ist lieb, hat sie die Zicke rasuhängen lassen, aber alles nie mit Verletzungsabsicht, sie hat auch nie einen Hund gebissen.
    Allerdings hatte sie jahrelang eine Feindin :roll: die hätte man nicht zusammenlassen dürfen...

    Naja, und Murphy ist halt so ein Kandidat, der möchte mit allen spielen, er hat zwar Respekt, aber er kann auch furchtbar aufdringlich sein, dann hilft eigentlich nur noch Abrufen, notfalls anleinen--- wenn es doch mal zu einem Rüden- Showdown kommt, kann ich auch abrufen, er hört gut dann und bricht ab.
    Unterbuttern lässt er sich halt nicht, manchmal etwas problematisch wie ich finde, siehe die Situation Schnauzer/Dogge, das hätte auch ins Auge gehen können, er hat sich nämlich nicht unterworfen, sondern ist rückwärts unter der Bordeauxdogge rausgekrabbelt... allerdings hat er dann Fersengeld gegeben :ugly:
    Wie gesagt, anfags ist es mir öfter passiert, dass er sich mit Rüden angelegt hat, aber ich hatte schnell raus, das zu unterbinden.

    Mit Hündinnen ist er IMMER lieb, die können ihn ankläffen, beissen, sonstwas machen, er hat entweder Herzchen in den Augen oder ist desinteressiert....


    liebe Grüße von der Rüdenfront

  • Zitat

    Ja das habe ich mir auch schon überlegt. Ich weiß nur nicht wie ich einen 30 Kilo Hund der voller Freude auf uns zu trabt blocken kann/soll? Das geht meist so schnell, dass ich gar keine Überlegungen mehr vorher anstellen kann. Manchmal gelingt es mir meinen Hund noch schnell ins Auto zu stopfen, wenns grad in der Nähe ist oder den anderen Hund zu bedrängen, dass er geht, aber da will Kira dann gern mithelfen. Gar nicht so einfach. VIele Besitzer kennen uns nun schon und wissen bescheid, aber es gibt immer welche die solchen lieben Hunde haben und manchmal gar nicht verstehen können, warum andere Hunde nicht so gern mitspielen. . . schwierig. Die Labibesitzerin arbeitet auch noch im gleichen Haus wie ich und guckt mich mit ängstlichen Augen an, wenn ich das Haus betrete (der Labi ist auch immer mit auf Arbeit, Kira natürlich nicht^^)..


    Sich zB vor den Hundstellen und den anderern Hund durch Körperspannung und Ansprache blocken???

    Als kurzlich meine Kleine von der Nachbarshündin angegangen wurde, habe ich zuerst meinen Hund aus dem Knäul gezogen und dann den Hund angeschrien er möchte sich verpiseln. So blieb sie auf Abstand.

  • ja richtig, so kann man das machen. und so versuch ichs teilweise auch. aber a) versucht mein hund mich zu schützen, daher schwer sich vor meinen Hund zu stellen und b) haben einige Hund keine Augen für mich und achten auch nicht auf meine Körpersprache.

  • Dann sollte dein Hund lernen, dass er dich nicht beschützen muss und du die Dinge regelst. Und du solltest lernen sie souverän zu führen. Mit dem entsprechenden Training, sicher möglich!

  • Zum Abblocken:
    Ich dachte auch, das meine Leinenpöblerin dann gerne Hilfssheriff spielt, aber wenn ich souverän dazwischen gehe und den anderen Hund verscheuche (auch antäuschen was zu werfen o.ä. hilft), dann ist sie meist eigentlich nur dankbar. Ich halte sie dabei dann einfach am Geschirr (sie wiegt 30 kg) und drehe mich mit, wenn der Hund uns umkreist,das geht ganz gut. Notfalls nehme ich ihn am Halsband, wenn er freundlich ist und warte bis der Besitzer kommt. Das wichtigste ist das du ein sicheres Auftreten hast, Hunden kann man da nichts vorspielen...

    Meine Hündin (2,5 Jahre und unkastriert) ist grundsätzlich verträglich. Aufdringliche Rüden knurrt und schnappt sie weg. Mobbt gerne wenn ich nicht dazwischen gehe, kann aber sonst ganz gut mit den meisten Hunden.
    Wir üben zur Zeit, dass sie sich nicht wie eine Furie auf schissige Hunde stürzt, um ihr eigenes (schwaches) Selbstbewußstein etwas aufzupolieren. Eine Beisserei gab es bisher nicht, allerdings lässt sie sich auch nichts gefallen von Pöblern. Damit es nicht dazu kommt, versuche ich fremde Hunde abzublocken, außer sie hat eindeutig freundliches Interesse, und pflege stattdessen dauerhafte Hundekontakte.

  • Unsere Luna (3 jahre) ist eigentlich verträglich. Es gibt bei uns in der gegend jedoch ein-zwei hunde die sie einfach nicht leiden kann. bei denen zickt sie dann auch rum.

    Bei ihr ist es jedoch auch so, dass wenn ein Rüde ihr am hintern schnüffelt und er sie, trotz dass sie sich hinsetzt und wegläuft und ihn auch ermahnt, nicht aufhört, dann zickt sie rum.

    Aber jetzt zum beispiel ernsthaft gebissen oder so hat sie noch nie jemanden.

    Nur halt verwarnungen mit kurzem gezicke und knurren.:-)

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