Würdet ihr den Hund abgeben...
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...wenn es für den Hund besser wäre???
Wenn zb ihr nicht in der Lage wärt (z B zeitlich, körperlich,...) den Hund genug zu beschäftigen?
Wenn der Hund eigentlich keine besondere Bindung zu euch hat, eher ein "jedermann" Hund ist?
Wenn zb der Hund zu schlau für euch ist und einfach mehr braucht?Wir haben hier gerade bei Nachbarn die Diskussion, die Hundepsychologin hat das angeregt, weil der Hund so superhammergut (ein Arbeitstier) ist und die Leute NIX mit dem machen.
Gespannte Grüße
- Vor einem Moment
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Hi,
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Wenn ich meinem Hund nicht bzw. in meinem Fall nicht mehr gerecht werden kann: Ja!
Birgit
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Ja habe ich gemacht, aber nicht weil sie mir über den Kopf gewachsen ist, sondern weil sie nicht gearbeitet hat und sie es verdient hat im Mittelpunkt zu stehen und das konnte ich ihr nicht bieten.
Meine 3 Weiber will ich aber auf keinen Fall missen. -
Auch wenn es mir das Herz brechen würde, aber ja ich würde es vermutlich tun, wenn trotz aller Bemühungen meinerseits WIR nicht zusammenpassen.
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Eindeutig ja.
Wäre ich allein, dann hätte ich Kleinteil schon damals nach dem Fund weitervermittelt. Und jetzt sehe ich jeden Tag, dass das so richtig gewesen wäre.
Es ist einfach kein Hund für mich. Ich mag sie sehr, sie ist auch ein toller Hund mit durchaus Potential. Nur eben nicht in Bereichen, mit denen ich etwas anfangen kann.
Wäre ich mit ihr allein, dann hätte sie kaum Förderung und nur Spaziergänge, bei denen ich die Zähne zusammenbeiße. Da entschädigt auch kein Kuscheln auf dem Sofa. Zum nur mitlaufen und Frauchens miese Laune ertragen ist sie zu schade.
Allerdings bin ich nicht allein, und sie hat "Ansprechpartner" in der Familie, die sie genau so schätzen, wie sie ist.LG
das Schnauzermädel -
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Zitat
..wenn es für den Hund besser wäre???
Wenn zb ihr nicht in der Lage wärt (z B zeitlich, körperlich,...) den Hund genug zu beschäftigen?
So traurig es wäre - eindeutig JA. Wenn es für das Tier besser ist, würde ich notfalls auch auf sie verzichten. EIn Tier zu behalten obwohl es eigentlich zeitlich/körperlich nicht geht, finde ich mehr als egoistisch.
Aber auch andere Gründe, wie bei meckmeck und schnauzer (wobei Kleinteil ja dableibt hoffe ich
) kann ich verstehen. Wenn man mit dem Hund arbeiten will oder muss und er dafür nicht voll geeignet ist / wenn die Chemie einfach nicht passt - dann finde ich es absolut in Ordnung, eine nette neue Familie zu suchen.Unseren "Pflegehund" (eigentlich wollten wir ihn behalten...) mussten wir letzten Sommer auch wieder zurückgeben, da die Chemie einfach nicht stimmte und wir mit ihm absolut nicht zurechtkamen. Wir konnten mit dem Typ Hund nicht umgehen und ihn dadurch auch nicht so beschäftigen, wie er das braucht.
Jetzt ist er der feste Dritthund bei seinen ersten Pflegeeltern und absolut glücklich. -
Ich habe eine sehr enge Bindung zu meinem Hund. Das war auch früher mit den Hunden die ich betreut, also Gassi geführt habe, so. Es würde mir also auf jedenfall sehr schwer fallen und ich könnte nicht "einfach" aufgeben. Ich würde warscheinlich zuerst versuchen mir Zeit und Möglichkeiten zu schaffen meinem Hund das bieten zu können was er braucht. Ich habe lange Zeit einen Schäfer-Mix betreut, weil die Halter nicht mehr in der Lage waren ihn auszulasten. Ich bin täglich mit ihm raus und hab mit ihm gespielt und ein bisschen Kopfarbeit gemacht. Mehr war nicht nötig, weil er schon älter war. Das Paar war dazu nicht in der Lage und ich habs gern gemacht. Das wäre also z.B. eine Alternative. Ganz zu mir nehmen hätte ich ihn nicht können. Und er hat auch sehr an seinen Menschen gehangen.
Wenn ich wirklich keine Bindung zu dem Hund hätte (geht das beim eigenen Hund überhaupt??), bzw. er zu mir,würde ich wohl vorher schon versuchen, unabhängig davon ob ich ihn auslasten kann, etwas geeigneteres für ihn zu finden. Also jemanden der vorrangig ein Tier zum Arbeiten sucht.
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Klar bleibt Kleinteil, es hat ja seine Fans.

Aber für mich ist dieser Hund ein Alptraum.
Da fängt schon damit an, dass man sie schlecht ableinen kann. Sie ist ein Hund, den man dauerbespassen muss, sonst geht sie jagen. Ich bevorzuge aber Spaziergänge, bei denen die Hunde einfach mitlaufen, ihr Ding machen und nicht verschütt gehen. Arbeiten möchte mit meinem Hund kurz, knackig und konzentriert.
Sie wäre für jeden Zughundesport geeignet, ich hasse es, wenn ein Hund am Fahrrad zieht. Sie möchte aber ziehen und Tempo machen.
Turnierhundesport oder Agi wäre ebenfalls ihr Ding, meins aber nicht.
Dummyarbeit würde sie auch machen, wieder nicht mein Ding.
Klassisches Fährten findet sie doof, andere Arten Nasenarbeit sind wieder nicht meins.Sie ist absolut kein schlechter Hund, sie hat Qualitäten und könnte einen Menschen, der die richtigen Interessen für diesen Hund hat, sehr glücklich machen. Für Freizeit- und Breitensport reicht es allemal. Aber sie und ich, wir haben eben völlig unterschiedliche Interessen.
Wäre sie mein erster Hund, dann hätte ich mich wahrscheinlich angepasst. Aber nach über 25 Jahren mit einem bestimmten Hundetyp ist meine Erwartungshaltung gefestigt. Ich habe meine Nische für ein Leben mit Hunde gefunden. Sie kann da nichts für.LG
das Schnauzermädel -
Als es vor ca 3 J eine Zeit so aussah, dass Joy einen Herzfehler hat, hab ich genau das überlegt: Kann ich ihr weiterhin gerecht werden? Oder wäre es für sie besser, ihr einen ruhigen Platz auf einem Sofa bei anderen Leuten zu suchen, die ein weniger anstrengendes Leben haben?
Ich würde es nicht fertig bringen, nicht aushalten, jeden Tag mit einem Tier zu tun haben, immer mit den Gedanken: Woanders ginge es dir besser... - da würde ich handeln.
- Nur: Wenn man das so nicht wahrnimmt, dann macht man auch nichts, sondern lässt es laufen. -
Ich war leider vor kurzem in dieser Situation. Wir haben wirklich alles versucht um den Hund in unser Leben zu integrieren...was aber leider nie wirklich gelungen ist. Grundsätzlich reagiert er bei allem was kleiner ist als er selbst agressiv ( Hunde, Katzen, Kleintiere und am aller schlimmsten Babys). Uns war bewusst das es an der Vergangenheit und der Rassemischung (die uns vom tierheim damals verschwiegen wurde)des Hundes liegen musste und das er selbst nix dafür kann aber die Gefahr wurde hier bei uns zu groß. Also haben wir dann sehr schweren Herzens entschieden ihn an Terriererfahrene Menschen zu geben die ihn wesentlich besser händeln können
- Vor einem Moment
- Neu
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