"Richtig" mit dem Hund schmusen..
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Gast33287 -
22. April 2011 um 17:00
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Hallo zusammen..
Zugegeben, der Threadtitel hört sich sehr seltsam an und viele denken sich jetz sicherlich
"was ne doofe Frage", aber nachdem ich jetz zwei Fachbücher über Hundekörpersprache gelesen habe (Am anderen Ende der Leine / Calming Signals).. , frage ich mich das wirklich...Laut dieser Literatur solle man sich nich über den Hund beugen, ihn nicht in den Arm nehmen, nicht den Arm über den Hund legen beim Streicheln usw., da dies alles nur Dominanzgesten gegenüber dem Hund seien und der Hund sie allenfalls duldet, sich jedoch ununterbrochen unwohl dabei fühlen würde.. (Wäre mir bei meiner Fellnase nie aufgefallen
)WIE also ,macht man es "richtig", wenn es man mit seinem Hund liebevollen Kontakt eingehen möchte?!
Ich kann ihm schlecht die Leftzen oder die Ohren auslecken
Her mit euren Handhabungen und Erfahrungsberichten..
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Ich find's am besten: lang auf den Boden legen und Vierpfote bekrabbeln....oder nicht. Wie sie es will...und du bist erst mal auf selber Höhe! Viel Spaß! -
ja so mach ich es auch.wenn ich mich auf den boden setze kommt chelsea immer und will schmusen

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und dabei (laut Theorie), den Hund nicht ansehen, den Kopf dabei sogar wegdrehen und falls der Hund dennoch skeptisch ist, lauthals gähnen
Ich les zuviel,glaub ich und mach mir vor allen Dingen viele (zu viele?!) Gedanken..Aber ich versuch es mal zu testen, wenn er aufm Boden liegt- gleiche Ebene hört sich gut an

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Zitat
Ich kann ihm schlecht die Leftzen oder die Ohren auslecken
Na, Du stellt Dich ja vielleicht mal an ....das wuerde den Hund sicher nicht stoeren.

Nee, im ernst. Wenn das Vertrauen stimmt gibt es kein "falsches" kuscheln/schmusen. Ob der Hund sich wohlfuehlt, sagt mir mein Hund und mein gesunder (
) Menschenverstand - in diesem Punkt sind mir alle Buecher schnurz...LG,
Tanja -
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Bei einem "Seminar" zu der DVD und dem Buch Calming Signals wurde uns dazu folgendes gesagt: Seitlich (nicht Frontal) zum Hund hinhocken/setzen, sodass die Seite zum Hund zeigt. Den Hund an der vom Menschen aus gesehenen Innenseite streicheln.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass man das beim eigenen Hund wohl nicht so beachten muss. Sicher ist es gut wenn man das Beugen über den Hund vermeidet und ihm nicht in die Augen starrt.
Bei Hunden, die zB Ägstlich sind ist es aber sicherlich ein hilfreicher Tipp.
Achte doch einfach mal darauf, ob dein Hund diese Beschwichtigungssignale beim Streicheln zeigt, zB eben das Lefzen lecken oder Wegdrehen.
Beim Training achte ich mitlerweile etwas mehr darauf, dem Hund nicht allzu dominant gegenüber aufzutreten, damit er MIT MIR läuft, nicht weil er sich dominiert fühlt. -
Zitat
Ich les zuviel,glaub ich und mach mir vor allen Dingen viele (zu viele?!) Gedanken..
Absolut richtig
! Mach' jetzt erst mal 'ne Pause, laß die Vierpfote einziehen und mach dann auch viel aus dem Bauch raus. Und dann...kramst du deine Bücher wieder raus! -
Hallo,
auch ich habe früher Literatur noch und noch gewälzt, aber ausser bei der Ernährung mach ich das nicht mehr. Allerdings halte ich auch schon seit 30 Jahren Hunde.
Mit meinen Hunden knuddel ich einfach so, wie sie es mir anbieten, ich denke, man merkt, was sie mögen und was nicht, ich verlass mich da auf mein Bauchgefühl.
Meine vorherige Hündin, ein Rauhaardackel und ausgebildeter Jagdgebrauchshund, mochte knuddeln überhaupt nicht, und auf den Rücken hätte sie sich schon garnicht gelegt zum kraulen. Das höchste der Gefühle war, mal mit aufs Sofa zu kommen und den Kopf auf mein Bein zu legen oder wenn ich am Rechner sass, mich mit der Nase anzustupsen, um sich 2-3 Mal über den Kopf (!) streicheln zu lassen.
Meine kleine Hummel jetzt ist ganz verrückt nach Knuddeleinheiten, und weder scheint sie verängstigt noch unterwürfig, wenn wir schmusen. Wenn ich mich zu ihr auf den Boden setze oder auch auf allen Vieren bin krabbelt sie unter mir duch, zwängt sich unter die Achselhöhlen und lässt sich richtig heftig durchknuddeln. Oder wenn sie es sanfter mag, dann haut sie sich auf den Rücken und lässt sich ruhig kraulen, kneift dabei die Augen zusammen und ich sag immer, wenn sie eine Katze wäre, würde sie schnurren

Also pfeife ich, was das schmusen anbetrifft, auf all die klugen Bücherschreiber, sondern schmuse so, wie es mein Hund mir anbietet. Aufdrängen würde ich mich sowieso nie.
LG Anishya und Hummel
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@Dorin: ich denke auch....Dein Hund weiß ja nun, dass Du ein Mensch bist und durchaus eine etwas andere Form der Kommunikation hast als er...er wird es sicherlich einzuordnen wissen. Wie ebreits geschrieben: Das Bauchgefühl entscheidet. Sicherlich merkst Du, wann sich der Wuffel etwas bedrängt fühlt...und dann gibst Du ihm wieder mehr Raum.
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Vielen Dank für eure schnellen hilfreichen Postings

diesel: Ich liiieb ja seine Honig-Ohren aber mit der Zunge rein, wollt ich jetz wirklich nich
.. Ich denk ja auch, dass er sich "bemerkbar" machen würde, wenn er es nicht wolle gestreichelt zu werden. Manchmal sogar fordert er es richtig ein, indem er mich anstarrt und mit der Pfote aufs Polster haut
.. soo schlecht kann ich also nich kuscheln ..Cindy: Ui toll, ein Seminar- das wär mal ne Alternative zum Buch, weil man dort auch gleich Fragen stellen kann (und sich nich erst in nem Forum lächerlich machen muss deswegen
).. Aber so wie du es beschreibst kann ich es mir auch vorstellen, so hab ich is in den letzten Tagen auch instinktiv gemacht, weil WIE man es machen soll steht in den Büchern ja natrülich auch nicht..Heidesand: Ja so mach ich das jetz mal. Ausm Bauch raus hört sich super an. Konnte eben solche Signale von meinem hund ausgehend noch nicht beim Schmusen oder Streicheln erkennen, deswegen war ich am Grübeln ob er es nun dudelt oder doch einfach genießt..
Wie ist das, wenn der Hund einem wenn man ihn streichelt sie Hand leckt?
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