Kastration verstärkt das Problem?
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Nebenwirkungen Kastra... Inkontinenz ist das eine, Stoffwechsel läuft plötzlich auf Senior, Muskelabbau, Bindegewebsschwäche, Knochenprobs ( Osteoporose), Herz- und Kreislaufprobs, Schilddrüsenprobs gehören da genauso mit zu.
Lächel, ein Hund, der sich nicht fortpflanzen darf- ist nur allzu menschlich gedacht. In einem Hunderudel verpaaren sich auch nicht alle Rüden und Hündinnen.
Warum auch?
Birgit
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26. April 2011 um 10:19
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Kastration verstärkt das Problem? - Vor einem Moment
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Zitat
Im Moment hört es sich für mich eher danach an, das du für dich eine Bestätigung möchtest, das du einen für dich bequemeren Weg gehen kannst, weil du dann weniger aufpassen musst.
Och, echt? Alle Posts gelesen? Aus denen schließt du, dass ich nur keine Lust habe, aufzupassen? Naja, dann müsste ich mich hier doch gar nicht der Kritik aussetzen sondern hätte die Entscheidung schon getroffen... Aber nun gut.ZitatLächel, ein Hund, der sich nicht fortpflanzen darf- ist nur allzu menschlich gedacht. In einem Hunderudel verpaaren sich auch nicht alle Rüden und Hündinnen.
Ich weiß, dass das in einem Rudel anders läuft. Aber die meisten Hunde leben nicht in einem gewachsenen Rudel mit Alpharüde- und hündin. Das sollte nur ein Beispiel dafür sein, dass wir gar nicht verhindern können, in das Leben unserer Hunde einzugreifen. Und wir greifen in vielen weiteren Bereichen ein. Die ganze Zuchtgeschichte ist davon mehr als geprägt.Trotzdem: ich überlege es mir gründlich und habe die Entscheidung (wie glaube ich schon mehrmals erwähnt) überhaupt noch nicht getroffen.
Danke für Eure Posts. -
Öhm, ja und?
Und nur weil ich anderen Bereichen eingreife, gewisse Dinge durch Selektion forciere oder minmiere gibt es mir das Recht einem gesunden Hund und trifftigen Grund Die Eierstöcke, Gebärmutter oder Hoden amputieren zu lassen?
Nicht wirklich!
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Zitat
Och, echt? Alle Posts gelesen? Aus denen schließt du, dass ich nur keine Lust habe, aufzupassen? Naja, dann müsste ich mich hier doch gar nicht der Kritik aussetzen sondern hätte die Entscheidung schon getroffen... Aber nun gut.
Kann ich auch absolut nicht bestätigen.
Ich finde, die TS gibt sich redlich Mühe, für ihre Hündin den richtigen Weg zu finden.
Man muss doch nicht immer radikal anderen HH seine Meinung zum Thema aufdrücken,
nur weil man persönlich gegen eine Kastration ist?
Das wäre für mich mit religiösem oder politischem Fanatismus fast gleichzusetzen.ZitatLächel, ein Hund, der sich nicht fortpflanzen darf- ist nur allzu menschlich gedacht. In einem Hunderudel verpaaren sich auch nicht alle Rüden und Hündinnen.
Echt???
Wieviele wild- oder halbwildlebende Hunderudel hast Du denn schon kennengelernt?
Ich keines.
Hundegruppen, ja, die gibt's (vorallem hier) zuhauf.
Und ich kann Dir eins sagen: da wird sich lustig drauflos-vermehrt.
Sonst hätten wir hier in Spanien das Problem der Welpenschwemme nicht.Hunde sind keine Wölfe, die regulieren die Wurfquote dadurch,
dass rangniedere Wölfin zur Hitze der Mutterwölfin entweder getötet oder
verjagt werden, oder sie wandern rechtzeitig selber ab, oder werden
halbwegs geduldet, solange sie sich 'benehmen'.Hunde sind das ganze Jahr über fortpflanzungsfähig, Hündinnen zweimal im Jahr.
Bei Wölfen werden Rüde und Fähe gleichzeitig 'heiss' und die Ranz dauert
eine Limitierte Zeit, danach gehen die Hormone zurück, vor allem das Testosteron
beim Rüden, die Hoden ziehen sich zurück.Hunde müssen das ganze Jahr über mit ihrem Testosteronspiegel klarkommen,
das können nicht alle. Vor allem nicht, wenn sie ständig von läufigen Hündinnen
umgeben sind.
Viele kommen mit den Jahren besser damit klar, das stimmt.Verhaltens'probleme' kriegt man mit Kastrationen in fast keinem Fall verändert,
aber das will die TS ja auch nicht.An die TS:
Ich denke nicht, dass Du hier für Dich wertvolle Entscheidungshilfe bekommst.
Zum einen, weil - wie Du selbst schon bemerktest - das Thema Kastration hier
generell nicht sachlich diskutiert wird (sieht man schon an der ersten Antwort
auf Dein Einleitungspost), sondern immer in eine pro-kontra Diskussion ausartet.
Zum anderen kann Dir diese Info keiner geben, da keiner weiss,
ob und wie sich seine Hündin ohne Kastration anders entwickelt hätte.Ich kenne viele Hündinnen, die kastriert wurden, und ich kenne unkastrierte.
Grosse Verhaltensunterschiede kann ich nicht feststellen.
Viel mehr Einfluss haben da Sozialisation und Umfeld.
Unkastrierte und unterbeschäftigte, lethargische Hündinnen
kenne ich genauso wie kastrierte sehr aktive und 'reife' Hündinnen.Vielleicht kannst Du Deiner Hündin einfach wirklich noch ein Jahr Zeit geben,
weiter an ihrem Verhalten und ihrer Angst arbeiten, und eventuell dann nochmal
über eine Kastration nachdenken, wenn sie ihre Ängste ein wenig überwinden konnte.Und in der Zeit kannst Du ja auch noch ein paar Bücher zum Thema wälzen :-)
LG
Chrissi -
Öhm ja, der Testosteronspiegel..... der Punkt ist nur, dass das rüdenhafte Verhalten schon praenatal festgelegt wird und Testosteron der Gegenspieler von Cortisol ist....
Zum Anderen: Du kannst nun mal DE nicht mit Spanien vergleichen. Von der Einstellung der Menschen zum Hund nicht und auch in den Lebensbedingungen des Hundes nicht.
Oder möchtest Du, Chrissi, DE in Puncto Hundehaltung mit Spanien gleichsetzen?
Mal ganz doof nachfragend.
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Wie alt sind denn die Hunde, von denen du sprichst? Ich kenne im direkten Bekannten, bzw Familienkreis drei Fälle.
Hund 1: Riesenschnauzer-Rottweiler-Mix, wurde trotz Gesäugetumore (mit Op) 12 Jahre
Hund 2: Collie-Mix, wurde 12 Jahre und starb an Krebs, aber nicht am Gesäuge
Hund 3: Sheltie, wurde operiert und wird mittlerweile 14. Das Herz ist nicht mehr ganz ok, am Gesäuge seit den Ops gar nichts mehr.Nun frage ich mich ernsthaft was besser ist. Ein Hund, der vielleicht mit einer Op 12 Jahre oder älter wird, ansonsten aber ein super Leben hatte, oder ein Hund, der zwar keine Tumore mehr bekommt, dafür aber verhaltenstechnisch eingeschränkt ist, weil ihm einfach etwas fehlt.
Ich weiß nicht, wie alt deine Hündin ist, aber zum einen nimmt die (angeblich) positive Wirkung einer Kastration mit zunehmender Anzahl der Läufigkeiten ab und zweitens kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass auch eine kleine Hündin einfach ihre Zeit braucht.
Lilly kam mit zwei Jahren zu uns. Nächsten Monat wird sie vier. Wenn ich sie so sehe und zurück denke...die hat noch einen riesen Sprung gemacht. Jetzt denke ich, dass sie richtig erwachsen ist. Aus dem unsicheren schüchternen Hundemädchen ist eine selbstsichere Hündin geworden. Natürlich ist sie rassebedingt immer noch sensibel und vorsichtig. Dieses Stück hätte ich ihr nicht nehmen wollen, nicht weil vielleicht eventuell mal irgendwann....
Bei einem Angsthund, der vielleicht sogar schon älter ist, würde ich mir so etwas übrigens noch dreimal mehr überlegen.
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Zitat
Öhm ja, der Testosteronspiegel..... der Punkt ist nur, dass das rüdenhafte Verhalten schon praenatal festgelegt wird und Testosteron der Gegenspieler von Cortisol ist....
Zum Anderen: Du kannst nun mal DE nicht mit Spanien vergleichen. Von der Einstellung der Menschen zum Hund nicht und auch in den Lebensbedingungen des Hundes nicht.
Oder möchtest Du, Chrissi, DE in Puncto Hundehaltung mit Spanien gleichsetzen?
Mal ganz doof nachfragend.
Du willst aber nicht bestreiten, dass die Sexualität und die Intensität der dazugehörigen Verhaltensweisen
vom Testosteronspiegel abhängig sind, welcher nach einer Kastration drastisch abfällt.
Das zumindest ist nachweisbar.
Blindenführhunde werden nicht umsonst alle kastriert. Die wären in manchen Situationen
schlichtweg mit ihrer Arbeit und Umwelt überfordert.Und: ich vergleiche D nicht mit ES, hab ich das getan?
Ich habe lediglich Dein Argument widerlegt, in dem Du ausführst, dass in einem Hunderudel
auch nicht alle Hunde zum Geschlechtsakt kommen.
Wo nun dieses Hunderudel lebt (ich würde da eher von einer Gruppe sprechen) ist doch völlig wurscht.
Freilaufende Hunde sind halt nunmal hier in Gruppen beobachtbar, und nicht in Deutschland.LG
Chrissi -
Zitat
Und nur weil ich anderen Bereichen eingreife, gewisse Dinge durch Selektion forciere oder minmiere gibt es mir das Recht einem gesunden Hund und trifftigen Grund Die Eierstöcke, Gebärmutter oder Hoden amputieren zu lassen?
!
Was sind denn triftige Gründe? Für Selektion gibt es diese? Und Angst vor Krankheit sind keine? Wird nicht aus Angst vor Krankheit selektiert? -
Zitat
Vielleicht kannst Du Deiner Hündin einfach wirklich noch ein Jahr Zeit geben,
weiter an ihrem Verhalten und ihrer Angst arbeiten, und eventuell dann nochmal
über eine Kastration nachdenken, wenn sie ihre Ängste ein wenig überwinden konnte.Und in der Zeit kannst Du ja auch noch ein paar Bücher zum Thema wälzen :-)
LG
ChrissiGenauso wird es geschehen.
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Zitat
Was sind denn triftige Gründe? Für Selektion gibt es diese? Und Angst vor Krankheit sind keine? Wird nicht aus Angst vor Krankheit selektiert?Wenn wir jetzt mal die Diplomatie aus dem Spiel nehmen: Nein.
Du als HH hast die Aufgabe, Krankheiten des Hundes durch Beobachtung und gesundheitliche Check-Ups des Hundes frühzeitig zu erkennen. Die Angst vor Krankheiten rechtfertig keine Kastration. Weder zur Verhinderung der Gebärmutterentzündung noch zur Verhütung von Mammakarzinomen.
Paragraph 6 des Tierschutzgesetzes zuzgl. der Aussage des Tierschutzberichtes des Bundesregierung.
Dazu hätte ich dann noch die Bielefelder Studie von Dr.Gabriele Niepel, die die Studie aus dem Jahre 1969 von Schneider widerlegt.
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