Mein Dalmatiner will Kinder decken...


  • By the way, schopenhauer, hier hatte ich mein Verständnis diesbezüglich schon beschrieben.

  • Zitat

    By the way, schopenhauer, hier hatte ich mein Verständnis diesbezüglich schon beschrieben.

    Nur verstehe ich nicht, wieso du immer wieder unterstellst, dass hier Leute mit Gewalt agieren. Und warum die Kinder erzogen werden müssen? Wenn Kinder spielen, hat man auf seinen Hund aufzupassen, nicht die Kinder auf den Hund. Und dem Hund muss man ganz klar sagen, was geht und was nicht.

    Und damit es jetzt auch jeder versteht:, z.Bsp. ihm sagen, da wegzugehen und ein Platz zu machen. Oder noch besser, ihn unter Kontrolle zu halten, sitzen zu lassen, während die Kinder spielen. Grenzen setzen heißt nicht den Hund verschlagen, Grenzen setzen heißt, tue das nicht, aber tue das. Führung, genau, du sagst es. Dem Hund sagen, was geht und was nicht, er kann nämlich nicht unsere Gedanken lesen. Wir müssen ihm schon Kommandos beibringen und diese einfodern, wenn es nötig ist. Genau das heißt Grenzen setzen. Grenzen setzen heißt aber auch mal ein Nein rausdonnern, wenn s nötig ist, den Hund wegbringen und/oder anbinden. Es heißt nicht, dass er tun und lassen darf, was er will. Aber wenn du immer noch mir unterstellen willst, dass ich mit Zwang und Gewalt arbeite, kann ich dich wohl nicht davon abbringen. Und wenn ein einzelner einmal im Jahr eingesetzter Schnauzgriff Gewalt in deinen Augen ist, nun ja, dann kann ichs auch nicht ändern.

  • Schopenhauer, ganz siple Frage: Ein Passagierschiff geht unter. Die Passagiere verhalten sich sehr unterschiedlich. Manche setzen sich hin und weinen, manchen laufen hin und her, einige drängen in die Rettungsboote und verdrängen dabei andere, wenige versuchen das Chaos zu bremsen und in geordnete Bahnen zu bringen.

    Wer ist dominant?

  • Auch wenn es nun vergebliche Liebesmühe ist, so rate ich hier doch manchen sich mit Bloch und Feddersen-Petersen auseinanderzusetzen. Besonders Blochs Buch "Wölfisch für Hundehalter" wäre hier für manchen User sehr hilfreich.

    Zitate aus Wölfisch für Hundehalter

    Seite 32 Dominanz: Zu einer Dominanzbeziehung gehören immer zwei: einer der, der dominiert, und einer, der sich dominieren lässt. Wollen beide dasselbe, entsteht ein Konflikt, der geklärt werden muss.

    Seite 104: Sexualverhalten (= Aufreiten), Bedeutung für den Hundehalter: Die Befürchtung, dass dem Spiel z-Bsp. auch Sexualverhalten zugrunde liegt, könnte berechtigt sein. Es gibt durchaus HUnde, die statt wirklich zu spielen, ständig aufreiten oder das Bein des Menschen umklammern. Wenn dies der Fall ist, dann empfehlen wir, das Geschehen sofort durch ein klares Abbruchsignal entsprechend der Intensität des Verhaltens zu unterbrechen. Wenn sich der Hund beim Spiel nur auf sexuelle Handlungen beschränkt, suchen Sie zur Überprüfung des Hormoanhaushaltes einen Tierarzt auf.

    Seite 83, Schnauzengriff: bzgl Welpen... Wenn es zu heftig wird, ist durchaus ein schneller Schauzengriff, ein Wegschubsen oder einmal eine lautere Stimmlage angebracht. Leider wird das heute noch viel zu wenig geübt. Aber Hunde müssen lernen, dass menschliche Haut dünner und empfindlicher ist als die von Artgenossen. ...

    Seite 91: Behauptet wird, der Schnauzgriff ist mit Brutalität gleichzusetzen.

    Fakt ist....Wie in jeder Familie gibt es auch bei den Wäölfen Konflikte, die gelöst werden müssen, um das Gruppengefüge zu stabilisieren. Deshalb müssen auch - je nach Sitaution- klare Grenzen gesetzt werden. Eine der Maßnahmen zur Grenzsetzung ist der berühmt-berüchtigte Schnauzgriff. Im Gegensatz zu der verallgemeinerten Darstellung, kann dieser eine sozial freundliche Variante sein ( das Alttier greift ohne Drohsignal und ohne die Lefzen anzuheben sanft über den Fang des Schnösels) oder einen verhaltenskorrigierenden Ansatzdarstellen.....Kein Familienmitglied, das zurechtgewiesen wird, stellt deshalb die Vertrauensbasis infrage und wandert ab.

    Ebenso verweise ich auf Feddersen-Petersen "Ausdrucksverhalten beim Hund".

    Z.Bsp. Seite 91: Hunde zeigen natürlich auch dem Sozialpartner Mensch gegenüber ihr arttypisches Verhalten mit Mitteilungsfunktionen, dessen biologischer Sinn es ist, durch Stimmungsbeeinflussung bzw. Reaktionsauslösung an der Steuerung des Zusammenlebens mitzuwirken. Bei der zwischerartlichen Verständigung Mensch-Hund wird dieses Ziel für den Hund oft nicht erreicht, weil der menschliche Partner hundliches Ausdrucksverhalten nicht ausreichend kennt, es vielmehr als störend empfindet, da es seiner höchst anthropomorphen Erwaertungshaltung dem Tier gegenüber nicht entspricht- und weil er Hunde wie Menschen anspricht, sich ihnen nicht tiergerecht widmet. Man kann hundliches Verhalten nicht begreifen, wenn man nicht greift, sie nicht anfasst, sich ihnen nie physisch widmet. Menschen denken sich ja immer wieder in Heimtiere hinein, werten deren Verhalten mit menschlichen Moralbegriffen und missverstehen tierliches Verhalten damit zwangsläufig. Haustiere sind uns fremd geworden, eine menschlich emotionale-moralische Betrachtung eines Hundes und das Betsreben, doch nur sein Bestes zu wollen, wird letzendlich nicht selten tierschutzrelevant.....

    Seite 326/327 Die Definition von Dominanz
    Dominante Verhaltensweisen unter Hunden:
    - Verdrängen
    - Festhalten
    - Weg verstellen
    - Bewegungskontrolle
    - Runterdrücken
    - In die Ecke drängen
    - Zwicken
    - Verprügeln

    Dominanzanzeigende Verhaltensweisen: Über-die-Schnauze-Beißen und Queraufreiten: Diese Verhaltensweisen stellen zwar keine deutlichen Einschränkungen dar, sind aber durch eine klare Duldung der Rezipienten gekennzeichnet. Sie werden deshalb zusammenfassend als dominanzanzeigens Verhalten gekennzeichnet.

  • Lach, schopenhauer, beantworte doch ganz simpel meine Frage.

    Und by the way, wir sind immer noch keine Hunde und demzufolge sind hündische Verhaltensweisen in Interaktionen von Mensch und Hund sowas vom fehl am Platze wie nur irgendetwas.

    Was Du mit Deinen Hunden machst oder auch nicht, schopenhauer, dass ist völlig irrelevant.

    Nur, rätst du das unbedarften Usern, dann wird es haarig.

    Im Ernstfall halten die dann nämlich ihre Knochen hin und nicht Du, liebe schopenhauer.

    Birgit

  • Oh Mann, Kinners..... :roll: ... Dominanz oder nicht....

    Hier geht es um ein absolut inakzeptables und auch gefährliches Verhalten, denn wie kann man mit einem TH-Dalmi so was machen - dass er nach so kurzer Zeit so verrückt mit Kindern spielen "darf", dass er vollkommen auszuckt!

    Das finde ich total unverantwortlich - für ALLE Teile!

    ... und nachher ist das Geschrei wieder gross, wenn er mehr macht - aus Übersprung - als aufzureiten!

    Bei mir käme es einfach nicht soweit! ;) ... und wenn doch wegen eigener Blödheit, dann genau ein einziges Mal!

    An die TS: unterbinden, aus dem wilden Spiel nehmen und dafür sorgen, dass der Hund nicht mehr so auszucken kann.

  • Ruhe ist für Dalmis (klar,auch für andere Rassen) eh extrem wichtig. Da hatte ich sehr früh druff geachtet. Pausen brauchen sie, immer wieder mal. Man muss für die Dalmis das Denken schon gut übernehmen und gut für sie sorgen. Sie sind schnell überfordert.

    @Schopenhauer, ich verstehe die Thematik nicht mehr ganz. Ich meine, es ist doch wirklich nicht ganz durchdacht wenn man als Mensch Hündisches Rudelverhalten nachzuahmen versucht. Oder hast du schonmal ein Affe gesehen der wie ein Känguru rumhümpft? Das ist unnatürlich und unecht, und ich kann in diesem Fall den Protest gegen Dich verstehen (halte sonst viel von dir). Menschen sind keine Hunde, und ehrlich, ich möchte mich auch nicht wie einer verhalten! Das geht auch auf einer "angemessenen" Kommunikationsebene.

  • wie zeigt ihr euren hunden denn bis hier hin und nicht weiter....? ihr wollt einerseits nicht hündischen verhalten nachahmen aber wollt aber das der hund das menschliche verhalten versteht....
    hhmmm also lieber zeige ich meinen hund auf hündische art und weise wo der hammer hängt also durch abdrängeln oder auch mal ein schupser als wenn ich ihm irgendwelche menschliche signale sende die er dann nicht versteht....

    am ende muss es jeder selber wissen und glaube kaum das schopenhauer ihre hunde verprügelt und das sollte man ihr auh nicht unterstellen aber mir fällt immer wieder auf das einige hh vieles schön reden.... hunde sind nicht dominant, man darf sie nicht mehr bestrafen weil das vertrauensverhältniss leidet bleibt für mich die frage dürfen sie dann bald machen was sie wollen....?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!