Mein Dalmatiner will Kinder decken...
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Öhm wieso erst dann handeln, wenn die Situation da ist und nicht schon im Vorwege?
Wenn mein Hund Kinder aus Stress bespringt, dann nehm ich den Hund aus der Situation, bitte die Kids ohne Hund zu toben und bringe Ruhe in meinen Alltag.
Was bitte soll ich da mit abdrängeln, schubsen, Wasserflasche und Co.?
Erklärst Du mir das bitte mal?
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Und by the way, vielleicht hättest Du ja auch da: https://www.dogforum.de/grosze-problem…nd-t130867.html einen Tip.
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es ist leicht gesagt gar nicht erst situtionen entstehen zulassen wo man den hund grenzen setzten muss aber die realität sieht anders aus sonst wäre das forum ja nicht voll davon.... das man den hund da weg holt ist jawohl klar.... und ihn dann anleinen oder ins platz legen ist ja schon grenzen setzten aber ich finde die entwicklung alles schön zureden und ja nie den armen hund bestrafen eher bedenklich aber das ist nur meine meinung.... es laufen nun mal genug hunde rum die nicht erzogen sind weil ihr besitzer nicht in der lage sind grenzen zusetzen und das kann nicht gut enden....
ich sage es gerne nochma ich rede nicht davon den hund zuschlagen sondern ihn die grenzen zusetzen die er versteht.... -
Öhm, wieso denn den Hund anleinen? Bist Du nicht in der Lage den Hund dann bei Dir zuhalten?
Hmmm, seltsam.....
Birgit
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Den Hund strafen? Ja wofür denn?
Weil er mit der Situation überfordert ist? Stress hat?
Schon sehr seltsam....
Birgit
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Also ich kam noch nie in die Situation wo ich überlegt habe Woody an der Schnauze zu packen oder umzudrehen. Lust dazu hätte ich täglich mind. 5 mal. Wenn ich das tue, verliere ich die Achtung vor mir selbst und vor meinen erziehungsmethoden. Ich bin der überzeugung, das Gewalt nicht gut ist, in keiner Form. Weder Menschlich noch Hündisch. Mir erscheind die handhabung Sinnlos und hm, wie soll ich sagen, wenn ich jemanden sehe der seinen Hund schlägt, schliesse ich daraus, dass er mit seinem Latein am Ende ist. Schnauze zupacken empfinde ich ebenso. Der Mensch nutzt seine Position aus, um ein tier zu tadeln, welches garnicht auf demselben Niveau ist wie man selber. Bestrafungen dieser Art find ich lächerlich, arm.
Nun... Wie es denn bloss anders geht ... Kauf dir ein BUCH ?!
LG
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Auch wenn die TS längst nicht mehr mitliest.
Das grundsätzliche Problem liegt doch darin, darum wird das DF mit Threads gefüllt, dass viele Halter sich mit Hundeverhalten nicht im geringsten auseinandersetzen.
Ein Hund wird angeschafft, man lässt den Süßen schalten und walten, es kommt zu unerwünschten Verhaltensweisen, die der Hund instinktiv zeigt.
Dann stellt sich der Halter die Frage (ist ja auch legitim, kein Meister ist vom Himmel gefallen):
"Was tun?"
Ich persönlich habe Schwierigkeiten damit, dann Tipps als richtig zu befinden, die über Meideverhalten unerwünschtes Verhalten zu bestrafen.
In diesem Fall konkret:
Hund rammelt aus Stress, wird hochgepusht etc.
Dann soll man mit Wasserpistole, Schnauzgriffen & Co. Grenzen setzen?
Leute, das ist doch pure Hilflosigkeit, weil von Anfang an etwas versäumt wurde.
Ein gut erzogener Hund wäre doch z.B. abrufbar und damit hätte sich das "Problem" erledigt.
Ist er nicht abrufbar?
Kennt er keine Abbruchsignale?
Hmm, dann hat man etwas versäumt.
Wer hat Schuld?
Der Hund - der dann bestraft werden soll, obwohl man ihn "machen ließ"?Zitatihr wollt einerseits nicht hündischen verhalten nachahmen aber wollt aber das der hund das menschliche verhalten versteht...
Hunde sind wahre Sprachgenies, sie können Menschen schneller verstehen als Menschen ihren Hund!
Oder warum konntest du deinem Hund "Sitz, Platz, Fuß usw." konditionieren, ohne zu bellen?
Ich nehme an, dass er das kann.
Und wenn es dann "ernst" wird, soll ich mich in einen Hund verwandeln bzw. plötzlich hündisch sprechen?
Warum sollte der Hund mich ausgerechnet in solchen Situationen, nicht zu vergessen, dass sein Adrenalinspiegel eh schon hoch ist, besser verstehen als sonst?
Bei uns hat die Erziehung ohne hündische Sprache gut funktioniert und wenn ich Grenzen setze, bediene ich mich der deutschen Sprache incl. Körpersprache.Gruß
Leo -
Abdrängen - vor allem mit der Hand - ist ja nun auch nicht unbedingt "hündisch", sondern auch ein menschliches Zeichen für "Basta, finito!".
Ich geh das ganze gerne natürlich an, ohne Lehrbuch. Oftmals verkomplizieren Lehrbücher bzw. deren Interpretation den Umgang mit unseren Hunden. Ich glaube, Hunde verstehen unsere Sprache am Besten, wenn man authentisch ist. Die Imitation von Hund-Sprache ist halt oft unnatürlich - ich selbst kann sie nicht so überzeugend rüberbringen: wuff
.Ich würde meinem Hund nicht weh tun, aber ein deutliches Nein bekommt er sehr wohl zu hören, wenn ich was echt nicht will.
So hätte ich es auch bei dem Hund der TS gemacht: Nein! und zwar scharf! (im selben Moment, nicht später, dann bringt es gar nix), rausnehmen, abliegen lassen und schauen, dass so was nicht mehr passiert, indem ich vorher aufpasse. Wenn ich vorher aufpasse, reicht ein einfaches, leises, tiefes "Mhh!" bei uns.
Wenn es mir gelingt, das Timing einzuhalten, brauch ich so was wie Wasserpistole gar nicht - wäre mir auch zu kompliziert und zu schade um mein geöltes Parkett
.Schnauzgriff hätte sie wohl einfach nicht kapiert - erscheint mir sinnlos. Ebenso auf den Rücken legen. Abdrängen oder ins Körbchen heben würde ich dann machen, wenn er wieder hinwill zu den Kindern, wenn er auf Bleib nicht hören würde.
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Wenn man nicht weiss was man tun soll, ausser handgreifflich zu werden, finde ich ein Buch für den Anfang das einzig Richtige.
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Zitat
Wenn man nicht weiss was man tun soll, ausser handgreifflich zu werden,
Also... das klingt sehr wertend: handgreiflich werden.
Wie gesagt: es gibt Unterschiede und zu echter Kommunikation gehört auch ein Berühern. Ich geh mal ganz positiv davon aus, dass hier keiner seinen Hund quält oder ihm dauernd ein's drüber brät. Aber ein Berühern innerhalb einer Kommunikation gehört für mich zum natürlichen, authentischen Umgang - auch beim Hund. Ich zeige ihm wie mit meiner Sprache mit Berühern, dass und was ich von ihm will.
Ich habe sogar mal den Schnauzgriff angewendet - Asche auf mein Haupt. Zwar ganz leicht, aber da ich einen bekannten Kläffer-Rassehund habe, hab ich ihm u.a. leicht die Schnauze zugegriffen, wenn er kläffen wollte. Hat gewirkt und mein Hundchen ist - ohne ein Kläffer zu sein - trotzdem die Selbstbewusstheit in Person.
Ich war mal bei einer Trainerin, die hatte Dauerschüler mit ziemlich ungezogenen Kötern. Dort wurde jedesmal Party hoch zehn gefeiert, wenn Hundi mal was richtig gemacht hat. Berühern war da auch verboten. Genauso wie bei Kindern mag ich auch bei Hunden keine antiautoritäre Erziehung und empfinde sie als unnatürlich.
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