Mein Dalmatiner will Kinder decken...
-
-
ZitatAlles anzeigen
Ich persönlich habe Schwierigkeiten damit, dann Tipps als richtig zu befinden, die über Meideverhalten unerwünschtes Verhalten zu bestrafen.
In diesem Fall konkret:
Hund rammelt aus Stress, wird hochgepusht etc.
Dann soll man mit Wasserpistole, Schnauzgriffen & Co. Grenzen setzen?
Leute, das ist doch pure Hilflosigkeit, weil von Anfang an etwas versäumt wurde.
Ein gut erzogener Hund wäre doch z.B. abrufbar und damit hätte sich das "Problem" erledigt.
Ist er nicht abrufbar?
Kennt er keine Abbruchsignale?
Hmm, dann hat man etwas versäumt.
Wer hat Schuld?
Der Hund - der dann bestraft werden soll, obwohl man ihn "machen ließ"?Gruß
LeoVorsicht, ich habe damals davon geschrieben, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, die bei diesem Hund zutreffen können. Ich habe mehrere Möglichkeiten dargestellt, um dann entsprechend entscheiden zu können. Ich habe nie gesagt, dass ein Hund, der Stress hat, gemaßregelt werden soll. Schon gar nicht mit einem Schnauzgriff. Da für mich hier aber u.U. kein Stressabbau stattfindet, und diese Freiheit müsst ihr mir zugestehen, denn ihr legt für euch fest, dass es Stressabbau ist, kann ich hier auch andere Lösung- bzw. Erziehungsmöglichkeiten sehen.
Da der Hund erst vor kurzem aus dem TH kam, und es sicherlich Gründe gibt, warum er da landete, stellt sich einem schon die Frage, wie weit der Hund ausgebildet ist. Und wenn der Hund noch nichts kann, kann ich ihn auch nicht abrufen, ihn ablegen oder sonstwas, ich muss ihn dann einfach anbinden bzw. wegbringen oder ihn erst gar nicht mitnehmen. Und genau das ist das Erstaunliche, der Hund traut sich an fremden Kindern aufzureiten. Beachtet den Unterschied zu Gaby, da ritten die Junghunde auf den eigenen Kindern auf. Junghunde, die ihre Fähigkeiten in dem Alter naturgemäß testeten, sprich übten für später und lernen mussten, dass man das nicht an Kindern macht. Der Dalmi hier ist aber bereits vier Jahre alt. Der hat das hinter sich.
Und ganz ehrlich, es ist schade, dass wir alle nicht live dabei waren, wer weiß, was wirklich passiert ist. - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Mein Dalmatiner will Kinder decken... schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Schopenhauer, vielleicht hast Du da https://www.dogforum.de/grosze-problem…nd-t130867.html
kluge Ratschläge....
-
ZitatAlles anzeigen
Lächel, schopenhauer, verzeih, aber da verlass ich mich auf den Rat versierter Großhundhalter.
Selbige haben mir auch vom Treten abgeraten und mir die effektivere Methode des Griffs ins Halsband empfohlen.
Hunde klären unter sich. Schopenhauer, das Thema hatte wir schon und ich habe in verschiedenen Freds erklärt, warum mein Hund nichts allein klärt.
By the way, Du beharrst darauf, dass Hund die Weltherrschaft an sich reissen möchtest, erklärst viel als Dominant und da, wo wirklich Handeln als Halter gefragt wäre, da lässt Du Hund allein klären? Sehr schön, Schopenhauer, denn genau da wäre ein Leittier da.Verteidigung des Rudels gegen Aggressoren und Schlichtung innnerhalb eines Rudels. Denn ein Rudel, das sich zerfleischt bzw. was nicht stimmig ist, das überlebt nicht. Aber nun ja.... jeder so, wie er meint.
Übrigens, Lesen hilft ganz ungemein, denn wann ich an und in die Schnauze meines Hundes lange habe ich im vorigen Post schon erklärt.
Hab ein schönes WE, Schopenhauer,
Birgit
Und die Großhundehalter haben dir noch nicht den ultimativen Griff gezeigt? Den kennst du noch nicht? Sag mal, hast du Angst vor großen Hunden? Gut, dass ich einen großen schwarzen Hund habe und rein zufällig auch zu den Großhundehaltern gehöre. Die frühstückt am liebsten Kleinhunde.

Und stell dir vor, im Freispiel spielen Kleinsthunde bis zur Größe eines Berner Sennenhundes miteinander. Da muss man an sich nicht einschreiten, Kleinigkeiten klären die unter sich. Das nennt man Sozialisieren unter Hunden. Darf dein Hund das nicht? Und kommt es da nie zu kleineren Rangeleien? Hunde müssen sich untereinander erziehen, das können wir Menschen nicht für sie erledigen. Wir können keine Hunde sein, waren das nicht deine Worte? Dann müssen wir uns auch nicht überall einmischen. Hunde können manchmal besser maßregeln oder beschwichtigen als wir. Und in manchen Situationen hat mein Nichteingreifen meinem Hund mehr geholfen als das Gegenteil. Weil ich nämlich weiß, was mein Hund kann und was nicht. Weltherrschaft ergreifen? Hunde? Wie kommst du darauf, dass ich so denke?

Ne, meinen Hund lass ich nicht im Regen stehen, aber ich weiß genau, wann es besser ist, ihr das Feld zu überlassen und wann nicht. Und dennoch schaue ich mir bei Hunden ab, wie die Dinge regeln. Junge Hunde brauchen Tanten und Onkels, die sie erziehen. Sprich Welpen und Junghunde brauchen Gleichalte und Althunde, um zu lernen, was geht und was nicht. Lernen sie es nicht, hat man später oft Probleme mit dem Hund. Hündisch wurde dann nicht gelernt, Beißhemmung gestört, Kommunikation gestört, unsicherer Hund, dumm gelaufen. Unsicherer Mensch noch dazugepackt, Mist, ganz schlechte Karten.
Dann muss unsicherer Hund auf unsicheren HF aufpassen, ist überfordert, tja, und dann entsteht, was keiner wollte, leider zu oft ein leinenaggressiver Hund. Und weil der unsichere HF leider, leider, den Hund völlig falsch versteht, denkt, dieser habe Angst und ihn in seiner unnachahmlichen menschlichen Art noch liebevoll zuquatscht, bekommt der Hund auch noch seine Bestätigung und glaubt, dass er das, was er da tut auch noch richtig macht. Und dann kommt ein anderer Hund, dem das ganz und gar nicht gefällt, sagt dem kleinen Monster, lass den Scheiß, und schon bekommt der andere Ärger, obwohl der kleine Schisser alles provoziert hat. Die HFs erkennen nicht, was falsch läuft und was nicht, und so dreht sich das Rad immer weiter. Armer Hund! -
Och Schopenhauer, sag mir doch mal, was von einen Chihuahua, einem Zwergpudel, einem Havanesen übrig bleibt, wenn der mit einem Berner Sennenhund spielt und der leider drauflatscht oder mit der Pfote mal unglücklich trifft?
Angst vor großen Hunden haben, wieso? Und schwarz ist eh meine Lieblingfarbe.
Aber sag, Schopenhauer, Du merkst nicht, wie lächerlich Dein letztes Post ist? Und wie weit ab von der Realität?
Wie gesagt, ein schönes WE Dir,
Birgit
-
leute, back to topic, so helft ihr niemandem!
hierzu möchte ich allerdings mal kurz was sagen:
Zitat
Hunde planen und denken nicht, sie handeln instinktiv.leo, ich möchte dich nicht angreifen, aber: ich kann nicht glauben, dass irgendjemand, der sich intensiv mit hunden beschäftigt so etwas behauptet.
das hunde (sogar planend und vorrausschauend) denken können ist mittlerweile erwiesen.
hunde können auf verschiedene arten lernen, ihre instinkte spielen sicherlich eine größere rolle als unsere aber sie sind bei weitem nicht alles.hunde können konditioniert werden, klassisch, so wie operant, sie lernen am modell durch beobachten. hundeartige tradieren, entwickeln (angepasst an ihren lebensraum) verschiedene individuelle überlebensstrategien (z.b. verschiedene jagdtaktiken) und sind in der lage diese zu kommunizieren. sie können sich hervorragend in ihr gegenüber hinein versetzen und auch mit artfremden wesen kommunizieren.
sie übernehmen rollen und aufgaben und können, je nach lebenssituation auch über sich hinauswachsen. sie sind in der lage kreative lösungen zu entwickeln und sich an völlig neue lebensräume anzupassen.
hunde können sogar täuschungsmanover kreieren, eine fähigkeit, die sehr kreativ ist.
um das zu können reicht ein instinktives handeln alleine definitiv nicht aus.
wollte ich nur mal loswerden.
-
-
Zitat
hierzu möchte ich allerdings mal kurz was sagen:
leo, ich möchte dich nicht angreifen, aber: ich kann nicht glauben, dass irgendjemand, der sich intensiv mit hunden beschäftigt so etwas behauptet.
das hunde (sogar planend und vorrausschauend) denken können ist mittlerweile erwiesen.
hunde können auf verschiedene arten lernen, ihre instinkte spielen sicherlich eine größere rolle als unsere aber sie sind bei weitem nicht alles.Sicher können Hunde das lernen.
Um zurück zum Thema zu kommen und darauf bezog sich meine Aussage:
Ein Hund denkt nicht:
"Oh ich berammel eben die Kids, mal schauen, was passiert....
Wenn er das zum ersten Mal macht, ist es instinktives Handeln, je nach Reaktion des Halters kann daraus auch eine erlernte Verhaltenskette resultieren, logisch.
Z.B.:
Hund rammelt die Kinder an und als Belohnung bekommt er Aufmerksamkeit (Spiel, Streicheleinheiten oder sonst was).
Klar lernt er:
"Wenn ich dieses Verhalten zeige (hier das Besteigen der Kids), lohnt sich das für mich, denn daraus resultiert Angenehmes...".
Selbstverständlich kann er aus diesen Gründen dieses Verhalten nun immer zeigen, um ein Ziel zu erreichen.Zitathunde können konditioniert werden, klassisch, so wie operant, sie lernen am modell durch beobachten. hundeartige tradieren, entwickeln (angepasst an ihren lebensraum) verschiedene individuelle überlebensstrategien (z.b. verschiedene jagdtaktiken) und sind in der lage diese zu kommunizieren. sie können sich hervorragend in ihr gegenüber hinein versetzen und auch mit artfremden wesen kommunizieren.
Auch da gebe ich die uneingeschränkt Recht.
Das ist erlerntes Verhalten.
Wie gesagt, auch Obiges kann erlernt werden.Gruß
Leo -
Zitat
Och Schopenhauer, sag mir doch mal, was von einen Chihuahua, einem Zwergpudel, einem Havanesen übrig bleibt, wenn der mit einem Berner Sennenhund spielt und der leider drauflatscht oder mit der Pfote mal unglücklich trifft?
Angst vor großen Hunden haben, wieso? Und schwarz ist eh meine Lieblingfarbe.
Aber sag, Schopenhauer, Du merkst nicht, wie lächerlich Dein letztes Post ist? Und wie weit ab von der Realität?
Wie gesagt, ein schönes WE Dir,
Birgit
Siehst du, du weißt es nicht, denn das geht bestens. Da passiert gar nichts. Die können das. Man muss sie nur lassen. Hundertfach erprobt. Und weitab von der Realität ist es nicht, zumindest nicht da, wo ich lebe.
Ich hole jetzt mal weit aus, nicht nur für dich, sondern für alle. Ich habe nämlich massiv was gegen Vorurteile Großhunden gegenüber. Hund ist Hund.
Letzten Sonntag traf ich beim Wandern auf einen Zwergspitz, kleiner schwarzer Hund in Größe eines großen Meerschweinchens. Hund saß in einem kleinen, fast leeren Bierzelt unter der Bank und stänkerte meinen Hund an.
Später verließen HFs und Zwergspitz das Festzelt. Als wir gingen, mit angeleintem Großhund, kam der Zwergspitz ohne Leine draußen angesaust und stänkerte wieder. Kleiner Schisser, macht meinen Hund an, mein Großhund, gut erzogen, ignoriert kläffenden, pöbelnden Zwergspitz. Entfernung ca. 1,20m. HFs und Wanderer lachen alle und finden die Situation zu megawitzig. Ich fands nicht witzig. Keiner leinte den Hund an, keiner nahm ihn aus der Schußlinie. Hätte aber mein Hund nur einmal die Nase gerümpft, den Eckzahn gezeigt, dann hätte ich den blöden Hund gehabt. Und jetzt dreht mal die Situation um. Mein Großhund hätte den Zwergspitz ebenso angemacht? Hätten das alle noch witzig gefunden? Ganz sicher nicht.
Und jetzt stelle man sich vor, der Kleinspitz, der da meinen Hund anmacht, den hätte ich weggeschickt und dem hätte ich ein "hau ab" entgegengerufen. Am Ende sogar am Halsband geschnappt. Hätte man das witzig gefunden? Ganz sicher auch nicht. Umgekehrt wäre das dann aber ok, oder was?
Insofern bin ich froh, dass mein Hund diese Situationen souverän selber lösen kann und den unsicheren Zwergspitz einfach Luft sein lässt. Und selbst wenn mein Hund den Zwergspitz in dieser Situation zurecht verwarnt hätte, wäre nichts, aber auch gar nichts passiert. Es ist mitnichten so, dass Großhunde nicht mit Kleinhunden können. Wer das behauptet liegt absolut falsch. Und kein Großhund erschlägt einen Kleinhund mit seiner Tatze. Und man vergesse nie, Kleinhunde wissen nicht, dass sie klein sind. Sie halten sich für ebenbürtig. Es sind alles Hunde.
Das nun mal vorneweg, zum Zeigen, wie die gleiche Situation von zwei verschiedenen Blickwinkeln aus gewertet werden.
Und zurück zum Dalmatiner. Und da, liebe Birgit, wende ich mich jetzt direkt an dich. Aber nur mal als Beispiel. Du, Besitzerin eines kleineren Hundes und wohl auch als Kindsmutter. Jetzt stell dir mal vor, du mit deinen spielenden Kids, keine Ahnung wie alt die sind, lass sie mal zwischen 4 und 12 Jahren sein, seid unterwegs und toben. Eine dir bekannte Frau mit einem Dalmatiner aus dem TH begegnet dir und deinen Kindern und der Hund hat nichts besseres zu tun, als plötzlich deine Kids, dich oder deinen Hund zu rammeln. Also, der kommt auf euch zu bzw. rein in die Gruppe, also ein Großhund bzw. größerer Hund, die ja deiner Meinung nach nicht mit kleineren Hunden können, und fängt an zu rammeln. Stell dir das mal bildhaft vor. So, und dann stehst du wirklich da und sagst deiner Bekannten, "Och, schau mal, der hat Stress, der Arme. Der muss mal Stress abbauen!" ??? Mal ehrlich, würdest du tatsächlich so reagieren? Oder würdest du da nicht einen auf "Hau ab" machen. Also, ich würde das nicht zulassen. Ich hätte da was dagegen. Und wenn ich mich nicht getrauen würde, weil ich vielleicht Angst hätte, denn nicht jeder traut sich ja gegenüber fremden Hunden zu reagieren, hätte zumindest der Dalmibesítzerin gesagt, dass sie gefälligst ihren Hund von meinen Kindern wegzunehmen hat. Mal ehrlich, würde irgendeiner hier wirklich das bei dem Hund zulassen, wenn er betroffen wäre? Würde wirklich irgend jemand sagen, "Kinder, versteht das bitte und spielt nicht so doll, der fremde Hund da hat Stress!"??? Ich würde kein Kind, und schon gar nicht meine Eigenen von irgendeinem Hund rammeln lassen.
Jetzt Birgit, wie würdest du tatsächlich reagieren, wenn dieser anscheinend so gestresste Dalmatiner auf dich, deinen Hund oder auf deine Kinder im wirklichen Leben zukäme und anfangen würde auch noch zu rammeln?
-
ZitatAlles anzeigen
leute, back to topic, so helft ihr niemandem!
hierzu möchte ich allerdings mal kurz was sagen:
leo, ich möchte dich nicht angreifen, aber: ich kann nicht glauben, dass irgendjemand, der sich intensiv mit hunden beschäftigt so etwas behauptet.
das hunde (sogar planend und vorrausschauend) denken können ist mittlerweile erwiesen.
hunde können auf verschiedene arten lernen, ihre instinkte spielen sicherlich eine größere rolle als unsere aber sie sind bei weitem nicht alles.hunde können konditioniert werden, klassisch, so wie operant, sie lernen am modell durch beobachten. hundeartige tradieren, entwickeln (angepasst an ihren lebensraum) verschiedene individuelle überlebensstrategien (z.b. verschiedene jagdtaktiken) und sind in der lage diese zu kommunizieren. sie können sich hervorragend in ihr gegenüber hinein versetzen und auch mit artfremden wesen kommunizieren.
sie übernehmen rollen und aufgaben und können, je nach lebenssituation auch über sich hinauswachsen. sie sind in der lage kreative lösungen zu entwickeln und sich an völlig neue lebensräume anzupassen.
hunde können sogar täuschungsmanover kreieren, eine fähigkeit, die sehr kreativ ist.
um das zu können reicht ein instinktives handeln alleine definitiv nicht aus.
wollte ich nur mal loswerden.
Danke, dass du es geschrieben hast. Da wollte ich nicht auch noch draufklopfen.
Aber wären Hund nur instinktgesteuert, so könnten sie jedenfalls nicht als hochqualifizierte Mitarbeiter in unserer Welt tätig sein. Kein Hund könnte als Schäferhund, Lawinensuchhund, Rettungshund, Drogenspürhund, Polizeihund, Behindertenbegleithund, Therapiehund etc. arbeiten, wenn er nur instinktgesteuert wäre. Hunde und Wölfe sind hochsozialisierte Säugetiere, die in der Lage sind in Rudeln und Familienverbänden zusammenzuleben. Hunde sind in der Lage zu lernen, zu spielen und mit uns Menschen komplizierte Verbindungen einzugehen, egal wo auf der Welt.
Hunde sind in der Lage auf Müllhalden zu überleben, sich dort sogar zu vermehren. Sie können als Straßenhund überleben, aufgelesen werden, um anschließend an ein menschliches Wesen vermittelt zu werden und können dann sogar noch eine Beziehung zu diesem Menschen eingehen. Das ist großartig!
Und nun übertragen wir das auf den Dalmatiner. Der kam aus dem TH und wurde vermittelt. Der mag verhaltensweisen an den Tag legen, die nicht für uns Menschen ok sind, aber als vierjähriger Hund hat er immer noch alle Chancen ganz viel zu lernen, sich anzupassen und ein glückliches Leben zu führen. Der braucht klare Regeln, Grenzen, das durch eine ordentliche Führung und Grundgehorsam, den er noch lernen muss. Vielleicht hilft eine Hundeschule, die mit positiver Verstärkung arbeitet, je nachdem wie viel Wissen der neue Besitzer hat. Je nachdem, was der Hund schon kann und wieviel man dann mit ihm übt, kann er in relativ kurzer Zeit sich zu einem super Hund entwickeln. Von alleine wird das nicht passieren. Daran muss man arbeiten. Das, was der Hund mit der Rammelei gemacht hat, ist in meinen Augen nicht ok, aber das heißt nicht, dass das ein schlechter Hund ist. Die Situation war nicht ok, das muss man ihm sagen, ihm eine Alternative bieten, daran arbeiten und fertig.
Und da Hunde eben nicht instinktgesteuert sind, können sie anderes Verhalten lernen.
-
Wie wäre es mit Lesen, schopenhauer? Iwo hier in dem Fred steht schon, was ich im Falle eines Falles tun würde.
Ähnliches übrigens, was ich auch mache, wenn mein Hundi mal wieder den frühkastrierten Pointer besteigen möchte, den ich abends immer treffe.
Birgit
-
Zitat
Danke, dass du es geschrieben hast. Da wollte ich nicht auch noch draufklopfen.
Aber wären Hund nur instinktgesteuert, so könnten sie jedenfalls nicht als hochqualifizierte Mitarbeiter in unserer Welt tätig sein. Kein Hund könnte als Schäferhund, Lawinensuchhund, Rettungshund, Drogenspürhund, Polizeihund, Behindertenbegleithund, Therapiehund etc. arbeiten, wenn er nur instinktgesteuert wäre. Hunde und Wölfe sind hochsozialisierte Säugetiere, die in der Lage sind in Rudeln und Familienverbänden zusammenzuleben. Hunde sind in der Lage zu lernen, zu spielen und mit uns Menschen komplizierte Verbindungen einzugehen, egal wo auf der Welt.
Hunde sind in der Lage auf Müllhalden zu überleben, sich dort sogar zu vermehren. Sie können als Straßenhund überleben, aufgelesen werden, um anschließend an ein menschliches Wesen vermittelt zu werden und können dann sogar noch eine Beziehung zu diesem Menschen eingehen. Das ist großartig!
Sag ich doch:
Hunde können es lernen, eine ganze Menge können sie lernen.
Kein Rettungshund, kein Lawinensuchhund wurde als solches geboren, alle wurden sie ausgebildet und seine Lernfähigkeit und Instinkte genutzt, durch Konditionierung.Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:
Lucanouk und Schopenhauer, meint ihr, der Dalmatiner tobte mit den Kindern und dachte sich:
"Ich werde jetzt die Kinder anrammeln, mal sehen, wen ich damit ärgern kann."
Nein, ich glaube nicht, dass ein Hund diesen Gedankengang vorweg (Plan) hat, der macht das zunächst einfach, aus welcher Motivation heraus (ob nun Stress - oder tatsächlich sexuell begründet) auch immer.
Ich wiederhole mich noch mal:
Dass eine Verhaltenskette entstehen kann, dass ein Hund durch so ein Verhalten auch lernen kann, habe ich nie bestritten und darum ist es möglich, dass bestimmte Verhaltensweisen von einem Hund immer wieder gezeigt werden, um Erfolg zu haben bzw. ein Ziel zu erreichen (sich lohnendes Verhalten, entweder durch Selbstbestätigung oder durch Bestätigung des Halters).
Ja, so viel Intelligenz besitzen Hunde definitiv.So, OT Ende.
Gruß
Leo - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!