Mein Dalmatiner will Kinder decken...
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Domino zeigt seit einigen Tagen dieses Verhalten im Spiel mit Kindern wenn es zu wild wird.
Erst war es einmal bei meiner Tochter in der Wohnung und heute bei 2 neuen Nachbarsmädchen die auf der Wiese mit Ihm getobt haben. Die Mutter nahm es GsD mit Humor und auch die Kinder ließen sich nicht abschrecken.
Ich habe Ihn beim ersten Mal laut "aus" zugerufen und Ihn runtergeholt. Beim 2. Mal war ich forscher und hab den Schnauzengriff gemacht. Er ging beide Mal auch sofort ab, roch aber direkt wieder im Schritt der Mädchen.
Was bedeutet das? Trieb? Dominanzverhalten?
Er ist nicht kastriert.
Den Rottweilerwelpen meiner Schwester wollte er auch ständig besteigen was ja aber wohl eindeutig Dominanzverhalten war, oder?
Bitte helft mir..!
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Mir würde jetzt eher der "Deckakt" als Übersprungshandlung einleuchten. Vieleciht ist es ihm zuviel gewesen mit den Kids und deswegen reagiert er so?
Die Hündin meiner Mutter beginnt auch in Stresssituationen zu rammeln. Als ventil halt.
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Hallo,
dein Hund will nicht die Kinder decken, genauso wenig hat das etwas mit Dominanz zu tun.
Mache bitte keine Panik.
Den Schnauzgriff solltest du auf keinen Fall anwenden, nie!
Contraproduktiv, du erreichst nur das Gegenteil.Dein Hund ist aufgeregt und zeigt Stressverhalten, wenn es zu wild wird.
Dann machen Hunde so etwas.
Unterbunden werden sollte es auf jeden Fall, runter mit ihm, fertig.Versucht bitte, den Hund nicht so aufzudrehen, dann wird er auch weniger rammeln.
Gruß
Leo -
Das kann eventuell eine Art der Maßregelung der Kinder sein, ja.
Du schriebst ja, dass er das tue, wenn es ihn zu viel werde. Klingt mir sehr danach, dass er den Kindern zeigen will, dass er das Sagen habe, und dass es ihm nun zu bunt wird. Wahrscheinlich ist es aber eine Stressbedingte Übersprungshandlung.
Ich persönlich würde den Hund aus der Spielsituation mit den Kindern nehmen, bevor er dieses Verhalten zeigt. Denn egal aus ob aus Stress, oder aus "Dominanz" heraus - wenn es blöd läuft, lässt er es vielleicht irgendwann mal nicht mehr bei dem Gepose, sondern zeigt echte Maßregelungen wie Zwicken oder einen versuchten Überschnauzgriff... das muss selbstredend nicht passieren, aber wenn, dann endet das im besten falle mit einem blauen Fleck und im Schlimmsten mit einem blutigen Gesicht - und schon gibt es einen "bösen" Beißer mehr :/
Beobachte die Situation, in denen er mit Kindern umgeht gut (man sollte Kinder und Hunde ohnehin nicht unbeaufsichtigt lassen) und löse die Situation, bevor der Hund Stress hat. Eventuell reicht ein kurzes Abrufen, damit das Tier "runterkommen" kann. Je nach dem wie alt die Kinder sind, könnten natürlich auch sie lernen die Stressmerkmale zu lesen und das Spiel frühzeitig unterbrechen.... -
Wie alt ist der Hund? Es gibt eine Phase, da versucht der Hund das einfach, im Prinzip übt er dann für später. Das ist gerade bei Junghunden der Fall.
Möglich ist aber auch ein Hormonüberschuß. Hatte ich kürzlich bei zwei Rüden, die dann kastriert wurden und dann wars gut.
Möglich ist auch, dass er einfach Grenzen testet oder wie schon angedacht, Stress auf diese Weise abbaut.
Wobei ich deutlich einen Unterschied zwischen dem Aufreiten bei einem Hund oder bei Menschen sehe. Da er es bei Kindern macht, ist es einfach nur absolut frech. Dann sollte man ihn konsequent runternehmen, die Kinder sollten ihn abblocken. Wieso man hier aber nicht den Schnauzgriff einsetzen soll, also die stärkste Maßregelung, die es unter Hunden gibt, ist mir rätselhaft. Ein Hund würde so nämlich durchaus reagieren.
Wenns nicht besser wird, auch mal mit Wasser abspritzen und mit einem TA darüber reden. Es gibt auch die chemische Kastration, wo man dann gucken kann, obs dann besser wird.
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Leo hat Recht, das ist Stressverhalten. Die Kinder sind zu wild, Dein Hund überdreht immer mehr und iwann kommt es dann zu dieser Handlung.
Das hat nichts mit Dominanz gemein, sondern damit, dass der Hund dann nicht mehr mit der Situation klarkommt.
Den Hund rechtzeitig aus der Situation nehmen und evetl. Anrammeln konsequent unterbinden. Hund also von Kind runterpflücken und gut ist.
Schnauzgriff ist wirklich sehr kontraproduktiv und keine Erziehungsmaßnahme, niemals und in keiner Situation.
Unterlass dies bitte.
Birgit
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Zitat
Wenns nicht besser wird, auch mal mit Wasser abspritzen
aber nur die kinder, dass sie nicht mehr so wild spielen.

warum dem hund, der schon streß hat, noch mehr streß machen?
rechtzeitig eingreifen ist doch ausreichend.
gruß marion -
Zitat
Wie alt ist der Hund? Es gibt eine Phase, da versucht der Hund das einfach, im Prinzip übt er dann für später. Das ist gerade bei Junghunden der Fall.
Möglich ist aber auch ein Hormonüberschuß. Hatte ich kürzlich bei zwei Rüden, die dann kastriert wurden und dann wars gut.
Möglich ist auch, dass er einfach Grenzen testet oder wie schon angedacht, Stress auf diese Weise abbaut.
Wobei ich deutlich einen Unterschied zwischen dem Aufreiten bei einem Hund oder bei Menschen sehe. Da er es bei Kindern macht, ist es einfach nur absolut frech. Dann sollte man ihn konsequent runternehmen, die Kinder sollten ihn abblocken. Wieso man hier aber nicht den Schnauzgriff einsetzen soll, also die stärkste Maßregelung, die es unter Hunden gibt, ist mir rätselhaft. Ein Hund würde so nämlich durchaus reagieren.
Wenns nicht besser wird, auch mal mit Wasser abspritzen und mit einem TA darüber reden. Es gibt auch die chemische Kastration, wo man dann gucken kann, obs dann besser wird.
Öhm, Schopenhauer, welches Hormon löst denn den Deckakt aus?
Ich wäre jetzt ganz vorsichtig in Puncto Kastra und chemischer Kastrachip.
Der Schnauzgriff, nun ich erkläre es Dir gern nochmals: Wir Menschen sind keine Hunde und Hunde keine Menschen. Das, was dem Schnauzgriff an Kommunikation vorausgeht, das können wir an Körpersprache, Mimik und Laut nicht leisten.
Wir werden für den Hund unberechenbar, haben die Gefahr der Fehlverknüpfung und konditionieren im unangenehmsten Fall den Hund darauf, dass Kinder gefährlich sind. schließlich passiert in ihrer Gegenwart ja immer für den Hund was bedrohliches, unangenehmes und schmerzhaftes.
Birgit
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Zitat
Wie alt ist der Hund? Es gibt eine Phase, da versucht der Hund das einfach, im Prinzip übt er dann für später. Das ist gerade bei Junghunden der Fall.
Der Hund ist vier Jahre alt, kommt aus dem Tierheim.
ZitatMöglich ist aber auch ein Hormonüberschuß. Hatte ich kürzlich bei zwei Rüden, die dann kastriert wurden und dann wars gut
An einen Hormonüberschuss glaube ich nicht, auch stellt das Verhalten keinen Grund zur Kastration dar, absolut nicht.
ZitatMöglich ist auch, dass er einfach Grenzen testet
Immer dieses Grenzen testen, Menschen haben echt chronische Angst, dass der Hund dominieren, provozieren und testen wollen - für wie schlau haltet ihr Hunde?
Hunde planen und denken nicht, sie handeln instinktiv.Zitatoder wie schon angedacht, Stress auf diese Weise abbaut.
Darauf tippe ich!
Wilde Kinder, ein Hund dazwischen, der aufgepusht und überfordert ist...Nimmt man den Hund aus dem Spiel, wird alles gut.
ZitatWobei ich deutlich einen Unterschied zwischen dem Aufreiten bei einem Hund oder bei Menschen sehe. Da er es bei Kindern macht, ist es einfach nur absolut frech. Dann sollte man ihn konsequent runternehmen, die Kinder sollten ihn abblocken.
Ja, den Hund herunternehmen, aber das sollten bitte Erwachsene übernehmen, genauso wie es vom Alter der Kinder abhängig ist, ob sie überhaupt schon bei der Größe des Hundes in der Lage sind, ihn richtig abzublocken.
ZitatWieso man hier aber nicht den Schnauzgriff einsetzen soll, also die stärkste Maßregelung, die es unter Hunden gibt, ist mir rätselhaft. Ein Hund würde so nämlich durchaus reagieren.
Bist du auch ein Hund?
Nein, du bist ein Mensch und überhaupt nicht in der Lage, einen richtigen Schnauzgriff nachzuahmen.
Da du es nicht wirklich kannst, führt es zum Gegenteil:
Der Hund wird noch wilder oder im Gegensatz dazu, eingeschüchtert.
Von solchen Maßnahmen ist man, Gott sei Dank, in der heutigen Hundeerziehung abgegangen.http://www.sag-nein-zu-gewalt.de/?p=9
ZitatWenns nicht besser wird, auch mal mit Wasser abspritzen und mit einem TA darüber reden. Es gibt auch die chemische Kastration, wo man dann gucken kann, obs dann besser wird.
Warum mit solchen Mitteln arbeiten? :/
Und was soll man beim Tierarzt?
Von Verhaltensproblemen, welches hier nicht mal vorliegt, haben die meisten Tierärzte keine Ahnung.Was soll bitte eine Kastration gegen Übersprungshandlungen und Stressabbau bewirken?
Denn das wird es zu 99,999% gewesen sein.Mal einfach so kastrieren, ob nun chemisch oder chirurgisch, halte ich in diesem Fall für absolut kontraindiziert und überzogen.
Gruß
Leo -
Zitat
Öhm, Schopenhauer, welches Hormon löst denn den Deckakt aus?
Ich wäre jetzt ganz vorsichtig in Puncto Kastra und chemischer Kastrachip.
Der Schnauzgriff, nun ich erkläre es Dir gern nochmals: Wir Menschen sind keine Hunde und Hunde keine Menschen. Das, was dem Schnauzgriff an Kommunikation vorausgeht, das können wir an Körpersprache, Mimik und Laut nicht leisten.
Wir werden für den Hund unberechenbar, haben die Gefahr der Fehlverknüpfung und konditionieren im unangenehmsten Fall den Hund darauf, dass Kinder gefährlich sind. schließlich passiert in ihrer Gegenwart ja immer für den Hund was bedrohliches, unangenehmes und schmerzhaftes.
Birgit
Es ist immer wieder seltsam, man erwartet vom Hund eine Vermenschlichung, die er nicht bringen kann. Wir dagegen sind in der Lage uns hundlich zu verständigen und das wird dann abgelehnt.
Was das Hormon ist, es nennt sich Testosteron! Und es ist echt ätzend, wenn Hund anfangen überall aufzureiten und am Ende noch abspritzen.
Wir werden für den Hund nicht unberechenbar, sondern wird setzen Grenzen. Für den Hund klar und eindeutig. Gefährlich wird es, wenn er nicht aufhört die Kinder zu rammeln. Aber ich weiß, deine und meine Einstellung zur Maßregelung von Hunden sind soweit voneinander entfernt wie der Mond zur Sonne.
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