Hund dreht hoch und höher beim Üben
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Hallo ihr,
nachdem ich die Suche jetzt einige Zeit genervt habe und doch nicht fand was ich suchte, will ich mal mein Problem schildern. Es geht um unsere Madame, die Ebby, Labrador-Schäferhund-Irgendwas-Mischling aus dem Tierheim und bald fast 2Jahre bei uns (glaube ich ^^').
Ebby ist an sich kein dummer Hund .. etwas doof manchmal, aber nicht dumm. Sie lernt schnell und lernt mehr als uns manchmal lieb ist.
Durch Zufall lernte sie von meinem Freund Pfötchen geben und aus Langeweile von mir auch das andere Pfötchen zu geben, beides innerhalb von 2 kurzen Trainingseinheiten und mit verschiedenen Kommandos, um mal ein Beispiel zu nennen.Das eigentliche Problem ist nun aber, jedes Mal wenn ich etwas neues mit ihr üben möchte dreht sie total auf. Sie ist extrem Futterfixiert, lässt sich damit also zu 90% leicht lenken (wenn grad nix anderes interessanter ist).
Beispiel: Ich ihr beibringen mit der Pfote auf eine kleine durchsichtige Tupperdose zu patschen. Warum? Mir fiel nix blöderes ein.
Sie war sofort Feuer und Flamme, hat rumprobiert, das Ding durch die Gegend geschubst und geschoben. Kam die Pfote drauf, gabs den Click und das Leckerlie aus der kleinen Dose. Das klappte auch.. bis zum zweiten Leckerlie. Nach diesem wars dann aber völlig vorbei, sie schnuffelte nur noch über den Boden und war so aufgedreht, das nichts mehr zu machen war. Sie wurde total hektisch, wollte zwingend dieses Leckerlie haben und suchte nach mehr davon (ich muss dazu sagen wenn was zu futtern auf dem Boden liegt, darf sie das nicht einfach aufheben zu Hause und das weiß sie eigentlich auch).Das ist jedes Mal so .. sie dreht total auf, spult sich hoch bis es nicht mehr höher geht und ist in dem Moment für nix mehr zu gebrauchen. Ich kann dann nichts anderes tun als sie auf ihre Decke zu schicken, damit sie wieder runter kommt und alles weg packen was irgendwie mit den Übungen zu tun hatte. Dort liegend beobachtet sie mich noch eine ganze Weile mit großer Aufmerksamkeit, denn es könnte ja rein zufällig ein Leckerlie in meine Hände fliegen und ich könnte es ihr ja dann geben .. glaubt sie zumindest wie mir scheint. Allerdings wird bei uns nur für Leistung belohnt, nicht fürs betteln. Auch scheint es völlig egal zu sein ob wir gerade ewig drausen rumgesprungen sind, sie frisch aufgewacht ist oder 30 Minuten vorher erst Futter hatte. Geht es ans üben, ist es immer das selbe und ich hab die Unruhe auf 4 Pfoten hier.
Hat von euch jemand eine Ahnung woran das liegen könnte?
Ist es einfach ihre Futtergier, die sie so hochspulen lässt? Denn gierig ist sie beim Thema Futter auf jedenfall.
Oder ist Unsicherheit, das sie etwas falsch machen könnte und die sie so nervös werden lässt?
Lg Windi
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7. April 2011 um 15:24
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Hund dreht hoch und höher beim Üben - Vor einem Moment
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Wenn ich Tricks mit unserem Fiete clicker (habe ich am Anfang gemacht), dann dreht der auch total auf, wird super-hibbelig und probiert gar nicht mehr aus. Deshalb clickere ich keine Tricks mehr mit ihm.
Hast Du mal versucht, statt zu clickern einfach nur Deine Stimme zu benutzen? Wenn sie etwas so gemacht hat, wie Du wolltest "FEIN" sagen und Leckerli? Evtl. dreht sie dadurch nicht so auf. Oder Du machst ruhigere Spiele mit ihr, z. B. Suchspiele. Die finden Hunde auch ganz spannend, lasten die richtig aus und sie werden merklich ruhiger.
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Mein Großer ist auch so.
Ich habe die Übungseinheiten verkleinert. Das heißt ich höre auf bevor er hochdreht und übe dann später noch einmal.
Die Trainingseinheiten liegen bei max. 2-3 min. dafür halt öfter am Tag.
Bei uns klappt das prima. :yes:
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Ja, auch wenn ich den Clicker nicht benutze, sondern meine Stimme ist es genau das selbe.
Suchspiele sind für uns abgehackt .. dann sucht sie nämlich noch gute 30 Minuten lang weiter ob nicht noch irgendwo was versteckt ist, was man futtern könnte. :|
Je nachdem wie sie drauf ist, üben wir zwischen 5 und 10 Minuten oder eine bestimmte Anzahl an Leckerlies (aber nie mehr als 10) und auch nicht jeden Tag. Würde ich aufhören bevor sie hoch dreht, bräuchte ich gar nicht erst anfangen.

Vielleicht überfordere ich sie in dem Moment auch einfach nur und sollte vielleicht doch etwas öfter, dafür kürzer mit ihr üben. *grübel*
Da ich es gerade noch mal versucht habe, fiel mir auf das es bei neuen Dingen schlimmer ist, als bei Sachen die sie kennt und schon mal gemacht hat oder bei Sachen wo sie einfach auf dem Popo sitzen kann. Dann ist sie ruhiger, als wenn sie sich selbst was einfallen lassen muss.
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Für mich klingt das nach Übersprungshandlungen. Dein Hund dreht auf, weil er verzweifelt ist. Versuche du auf jeden Fall ruhiger zu sein. Halte die Trainingseinheiten kurz. Und vorallem solltest du mit ihr die Konzentration üben. Dein Hund ist jung und möchte alles immer und sofort!
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Naja, soooo jung ist sie auch nicht mehr. *g* Aber das sie alles immer und sofort will, stimmt schon wenn ich genauer drüber nachdenke.
Wie übe ich denn mit ihr am besten die Konzetration? Hast du da irgendwelche Tips für?
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Darf ich fragen WIE du deine Stimme benutzt!?
Redest du eher MEHR oder WENIGER? Laut oder leise? LAngsam, schnell? Sprichst du mit hoher oder tiefer Stimme?
Sreichelst du zwischendurch, wenn, wie und wo? -
Kann es sein, das du selber hoch drehst? Ganz unbewusst natürlich.
Wir hatten das Problem auch mal und ich kam dann dahinter, das ich zu euphorisch war und das sich das auf meinen Hund übertrug. Nach dem ich bewusst ruhiger bin, ist auch mein Hund deutlich ruhiger.Ansonsten immer nur kurze Einheiten und dafür dann mehrmals am Tag. 3 - 5 mal so 1 - 3 Minuten am Anfang reichen völlig aus. Später sollte es auch nicht unbedingt mehr als 5 Minuten sein.
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Ich nutze meine Stimme ganz unterschiedlich. Beim üben selbst warte ich meist schweigend ab, wenn ich den Clicker nicht benutze. Macht sie es richtig gibts ein "Feeeeeiiiiin." mit fröhlicher etwas hoher Stimme und dann das entsprechende Leckerlie (wenns eins zu verdienen gab). Gabs keins zu verdienen, was meistens drausen der Fall ist, dann kraule ich sie einen Moment lang vom Kopf bis zum Popo und lasse sie dann wieder loswackeln. Dabei bleibt sie auch ruhig stehen. Drausen lobe ich sie auch mit einem Fein dann, aber mit etwas ruhigerer Stimme.
Hm .. unbewusst selbst hoch drehen? *grübel* Muss ich mal beobachten, denn das könnte natürlich auch sein. Ich gehe meist mit viel zu viel Elan an solche Dinge ran und sie ist da schon sehr sensibel was mich betrifft. Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht, das sie nicht nur merkt wenns mir schlecht geht, sondern auch wenn ich aufgeregt bin.

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Ist mir mit Jack auch passiert.
Hab auch die übungseinheiten verkleinert und die Leckerlies hoch gelegt, das ich die nicht in der Hand hatte.
Versuch einfach deinem Hund beizubringen auf ein stück papier/stoff/postit die pfote drauf zu legen.
Dazu nimmst du das ding dann einfach in die Hand und clickerst wenn dein Hund interesse daran zeigt. Naja das baust halt soweit aus das dein Hund die pfote drauf legen kann. Oder es mit der Nase anstupst, oder vor platz macht... wie auch immer.Dann nimmst einfach das stück papier/stoff/postit oderso und damit baust dann solche lustigen übungen auf statt mit Leckerlie.
Wie bei dem Beispiel was du Trainiert hast, statt Leckerlie in die Tupperdose, eben das Postit drauf kleben.
Wenn dein hund die Pfote drauf patscht, eben C&B.Dadurch hat dein Hund die leckerlies wenigstens nie direkt vor der nase und kann sich auf seine Aufgabe konzentrieren.
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