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Clicker- Hund probiert nicht aus!

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    Hallo,


    Ich clicker schon seit Shila ca 6. Monate ist, dann ist mir aufgefallen das sie extremst unmotiviert war, dann haben wir eine clickerpause von ca 1 Monat gemacht, und nun habe ich versucht sie neu zu konditionieren.


    nun zeigt sie schon mehr interesse daran, aber wenn ich mich mit dem clicker vor sie stelle schaut sie mich nur erwarungsvoll an und achtet auf jedes kleine handyzeichen von mir damit sie was machen kann, aber wie bringe ich sie dazu selber herauszuprobieren was sie machen soll???

    Shila (Aussie) *10.6.2010
    Thread Shila, mein ein und alles...


    Was ist der Mensch ohne Tiere. Würden alle Tiere von der Erde verschwinden, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Herzens.

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  • Ich bin mit meiner Hündin immer noch in der Clicker-Anfangsphase und benötige für das "shapen" ein Hilfsmittel. In unserem Fall ist das eine zusammenklappbare Kiste, die ich einfach etwas theatralisch auf den Boden stelle. Sie schaut zur Kiste --> Click und Belohnung, sie schaut noch einmal --> C&B. Inzwischen stellt sie sich schon mit beiden Beiden in die Kiste und stuppst sie mit der Nase an. In etwa einer Woche will ich dann dieses Hilfsmittel langsam abbauen. Wichtig ist einfach, dass jede kleinste Bewegung geclickt wird, und wenn es anfangs nur ein Kopfheben ist.

    Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich dort auch nicht hin

  • Ich denke es kommt darauf an, WAS du erreichen bzw. üben willst.


    Am Anfang würde ich mir ganz einfache Aufgaben aiusdenken, bei denen noch nicht so viel Eigeninitiative vom Hund verlangt wird.
    Eine unserer ersten Übungen war z.B. das Berühren eines Gegenstandes, ganz am Anfang sollte sie meine Hand anstupsen.
    Setz dich dafür auf den Boden und halte deine offene Hand frei in den Raum, kommt sie in Richtung Hand K/B , meist haben sie das nach nur wenigen Minuten raus, dass sie einfach nur stupsen müssen. Wenn sie das kann, verändere die Position der Hand, nach rechts, nach oben usw.
    Danach kannst du mit einem Gegenstand im Raum üben, gleiche Vorgehensweise, jede Bewegung in die richtige Richtung gibt sofort K/B usw. bis sie es verstanden hat, dann kannst du ein Kommando dafür einführen und schon hat dein Hund einen neuen Trick gelernt ;)


    Mit der Zeit werden sie dann mutiger und probieren von alleine mehr aus, wirst sehen sie wird dir dann so einiges anbieten. Einige brauchen länger und sind von sich aus total erfinderisch andere sind eher verhalten und brauchen etwas länger bis sie mal Eigeninitiative entwickeln.
    Aber je mehr Erfolgserlebnisse sie dabei haben, desto schneller kommen sie auf den Geschmack :D

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  • Ich habe zwei Hunde hier.


    Der Border Collie bietet alles an und lernt auch sehr schnell.



    und dann habe ich hier noch meine Kleine.


    Sammy biete von sich aus NICHT`S aber auch gar nicht´s an. Die hypnotisiert den Clicker, meine Hand oder auch den Boden.


    Die arbeite ich eben mit Zeichen oder auch eh gemachtes Verhalten z.B. beim Strecken, das hab ich immer geklickert. Nach zwei Monaten :hust: konnte sie das verbeugen usw.

  • Hallo,


    es liegt ganz einfach daran,
    daß Dein Hund (noch) nicht verstanden hat, was Du von ihr willst.


    Du wirst es ihr, gerade zu Anfang, noch sehr vieles einfacher machen müssen,
    und zwar mit viel mehr Hilfestellungen.
    Damit meine ich jetzt keine aktiven Handzeichen, oder auf etwas klopfen, oder gar mit dem Hund sprechen,
    sondern, Du hilfst ihr viel mehr, wenn Du die Fehlerquote vom Hund recht klein hältst.


    Denn, ist sofort Erfolg da, und kommen die Belohnungen in kurzen Abständen rasch hintereinander,
    ist somit auch die Motivation beim Hund viel größer,
    und somit auch die Bereitschaft, mit zu "arbeiten", bzw. von sich aus mehr anzubieten.


    Aber,
    bis Du einmal genau dahin kommst, muß Du Deinem Hund erst einmal "erklären", was Du willst. :smile:


    Du hast geschrieben, daß der Clicker schon konditioniert und auch verstanden wurde.
    Gut :gut: , der erste Schritt ist ja schon mal gemacht worden.
    Nun zum nächsten Schritt:
    Nehmen wir doch mal das Beispiel von "Liloo", der Hund soll mit der Nase die Hand anstupsen.


    Ich würde so vorgehen:
    - Leckerchen in der Tasche, oder in einem Beutel, eventuell sogar diesen hinten am Rücken,
    - dann Deine Hand ganz nah an der Schnauze vom Hund halten,
    - nichts sagen, einfach nur warten,
    - Deine einzige "Hilfestellung" ist, die Hand anschauen,
    - kann sein, daß gerade am Anfang eher aus Versehen die Nase an die Hand gekommt,
    - egal! Click und Belohnung.


    Tip: Halte die Hand, die "bestupst" werden soll, dort, wo sie ist, bzw. in der Nähe von der Hundenase. Füttere mit der anderen Hand!


    - dann schau wieder Deine Hand an,
    - ist die Nase dran, Click und Belohnung!


    Später wirst Du merken, daß der Hund schon aktiver mitarbeitet. Also Deine Hand ganz bewußt berührt.
    Das ist der Moment, wo Du anfangen kannst, die Hand mal etwas weiter weg vom Hund zu halten.
    Und wenn Du geklickt hast, kannst Du die versprochene Belohnung auch mal ein Stückchen von Dir entfernt wegrollen lassen.
    Der Hund wird nach dem Fressen nämlich sofort zur Hand hinlaufen.
    Und schon hat der Hund "verstanden", daß er aktiv und selbstständig arbeiten darf.


    Aber nicht vergessen,
    daß dies am Anfang mit sämtlichen Gegenständen so "neu" aufgebaut wird.
    Also, nächstes Beispiel, die Kiste, die hier erwähnt wurde.
    Egal, was Du willst, was Dein Hund damit machen soll,
    Du hilfst ihr enorm, wenn Du selbst (zumindest am Anfang) ziemlich nahe bei der Kiste bist, und auf diese schaust.
    Natürlich wird dann anfangs jede Regung zur Kiste beclickert.



    Wenn Du auf diese Weise, zumindest eine zeitlang, sämtliche "neue Gegenstände" beclickert hast, wirst Du merken, daß Dein Hund tatsächlich angefangen hat, selbstständig was anzubieten.
    Du könntest auch so eine Art "Kommando" für das selbstständige Agieren einfügen. Zum Beispiel, ein "MACH WAS!". Wichtig dabei ist aber, daß Du dann kein "NEIN" verwendest, wenn der Hund mal was "falsches" machen sollte. Denn das sorgt für Frust, und oft hören viele Hunde sofort auf.


    Aber, um das zu erreichen, muß Du es immer vorher "erklären", was Du genau willst.
    Ist die Erfolgsquote recht hoch, wird der Hund, angeregt dadurch, immer weiter machen wollen.
    Hör auf, wenn es grad am Schönsten ist, und laß den Hund eine Nacht darüber schlafen. Wiederhole lieber erst am nächsten Tag die Übung. Du wirst sehen, der Hund fängt an, sich zu "erinnern". ;)
    Denn bei Hunden ist es ähnlich wie beim Menschen, die "verarbeiten" im Schlaf so einiges, was sie tagsüber so gemacht haben.


    Wurde das dann einmal verstanden, sind die ganz neuen Gegenstände, die später mal kommen werden und diese sogar eventuell viel schwerere Übungen sind, nicht mehr so schwer aufzubauen, weil der Hund gelernt hat, selbstständige Aktionen zu zeigen.
    Und auch Du beim (richtigen) Clickern viel selbstsicherer geworden bist.


    Mach es ihr (und somit auch Dir) aber gerade am Anfang recht einfach.
    Und überlege Dir lieber genau, was Du beclickern willst.
    Denn, wenn so vieles durcheinander bestätigt wird, schafft das für den Hund nur Verwirrung, und er würde ebenfalls vor lauter Frust abbrechen, weil der Hund nicht verstehen kann, was Du grad willst.
    Dann konzentriere Dich lieber auf eine einzige Übung, und beclicker jeden richtigen Schritt vom Hund in diese Richtung.


    Viel Spaß beim Üben,
    und ich kann Dir echt Clicker Seminare empfehlen!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,
    ich hab mit Hayly auch schon von Anfang an mit dem Ckicker gerarbeitet. Das klappt auch total gut, weil sie genau weiß, Clickern bedeutet Belohnung, in ihrem Fall: Futterbelohnung, ist halt total verfressen.
    Seit dem Winter, da haben wir verstärkt Tricks geclickert, fängt sie aber gar nicht mehr an etwas auszuprobieren. Sie sitzt vor mir und schaut mich an, evtl. nochmal den Clicker.
    Bin schon total verzweifelt, weil ich nicht wusste, was da schief läuft.
    Per Zufall stellte sich dann raus: erst wenn sie auch die Belohnung gesehen hat, sprich Leckerchen usw., dann legt sie sofort los.
    :???:
    Kann ja so damit leben, allerdings fuchst es mich doch ein wenig, das sie mich so manipuliert hat. :hust:
    Stelle fest, doch schlauer als ich. :gott:

    LG Petra und
    Anka-Wolfsspitzmischling *2001
    Hayly- Australian Shepherd *2008


    Susi(1987-2005)


    "Ohne ein paar Hundehaare ist man nicht richtig angezogen!"

  • ich habe es jetzt so versucht wie sheltiepower es gesagt hat.. sie schaut mich mit glasigem blick an und tut nix, die hand wird ignoriert.... nach paar minuten hat sie sich hingelegt, und dann ist sie gegangen -.-

    Shila (Aussie) *10.6.2010
    Thread Shila, mein ein und alles...


    Was ist der Mensch ohne Tiere. Würden alle Tiere von der Erde verschwinden, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Herzens.

  • Evtl. ist sie heute zu müde, keine Konzentration mehr da. Einfach nicht die richtige Zeit.
    Probier es nochmal aus, wenn sie ausgeschlafen wach und evtl. etwas hungrig ist.
    Evtl. kannst du in der Hand vorher schonmal das tolle Leckerli gehalten haben. Dann richt deine Hand noch danach, sollte doch genug Motivation sein, denk ich.
    Sie ist ja auch noch recht jung, manchmal kommt so eine Verknüpfung erst später.
    Bei uns was es das Apportieren, konnte sie erst mit über 1 Jahr, ging einfach nicht. Und dann als ich schon dachte, das lernt sie nie, hat es Click gemacht.
    Also, nicht aufgeben, versuchs immer mal wieder, dann klappt das auch.

    LG Petra und
    Anka-Wolfsspitzmischling *2001
    Hayly- Australian Shepherd *2008


    Susi(1987-2005)


    "Ohne ein paar Hundehaare ist man nicht richtig angezogen!"

  • Ich glaube Deine Erwartungshaltung ist viel zu hoch. Ich würde mir am Anfang noch garkein Ziel setzen, was der Hund machen soll, sondern ALLES bestätigen, was sie tut. Natürlich kann man Gegenstände anbieten. Aber der Hund darf selbst entscheiden, ob er damit etwas anfängt.
    Kein Hund schafft es minutenlang wie eine Statue dort zu sitzen. Jede winzige Bewegung würde ich beklicken. Und wenn Du nach dem Click das Leckerlie nicht einfach ins Hundemaul steckst, sondern es ein Stückchen weit weg wirfst, hast Du direkt wieder Bewegung in der Sache, die Du beklicken kannst.


    Achte darauf, dass Du mindestens 6-8 mal pro Minuten klickst. Ansonsten sind Deine Anforderungen zu hoch.

  • Zitat von "sarah-shila"

    ich habe es jetzt so versucht wie sheltiepower es gesagt hat.. sie schaut mich mit glasigem blick an und tut nix, die hand wird ignoriert.... nach paar minuten hat sie sich hingelegt, und dann ist sie gegangen -.-


    Bei Clicker-Anfangshunden würde ich sogar Blicke in verschiedene Richtungen clicken, wenn sie das brauchen. Ein Hinlegen - Click! Ein Schritt, um zu gehen - Click!


    Ich würde so ziemlich alles clicken ;)

    LG von Rike und Maja


    Madame Riesenbaby


    Dog's lives are too short. Their only fault, really.

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