Abrufkommando anscheinend verlernt!
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Ich bin verwirrt, ich glaube irgendwie meinen wir doch alle irgendwie das gleiche oder???

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Hallo,
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Zitat
Ah, ok, nun verstehe ich.
Du beziehst dich auf das Ereignis "Hund fand warumauchimmer Mausloch spannender". Da reagiere ich einfach schadensbegrenzend.
Das grundsätzliche Training geht aber nicht vom Schadensfall aus, sondern von einer Standortbestimmung, nachdem die aktuelle Aufregung verflogen ist. Und da registriere ich, Hund orientiert sich zuwenig am Halter, und Hund findet Abruf wenig dringlich. Und von daher würde ich generell die Orientierung am Halter fördern - das hat mit dem Einzelfall, wo Hund sich im Mauseloch versenkt, nix zu tun. Ich denke in die Zukunft, und das tut Shoppy auch - wir legen beide mehr Wert auf die Förderung von erwünschtem Verhalten, als auf das Bestrafen von unerwünschtem Verhalten. Auch Shoppys Ausführungen beziehen sich weniger auf den akuten Fall, wo der Rückruf aus den von ihr erschöpfend aufgezählten Gründen versagt hat, als auf die Strategie, wie man das künftig besser machen will. Und da ist es IMHO weniger entscheidend, ob ich den ungehorsamen Hund 3 oder 0 Sekunden ignoriere, als dass ich die Fehler im Aufbau des Rückrufs reflektiere und mein künftiges Training darauf ausrichte, diese Fehler/Nachlässigkeiten zu korrigieren. Und dazu gehört bei mir immer, dass der Hund es als nützlich empfindet, nach seinem Menschen zu schauen.
Edit: mein Beitrag bezieht sich auf Laursens letztes Posting!

Wenn ich hingehen muß, um den Hund einzusammeln, mache ich möglichst nett. Je nach Situation und individueller Sensibilität des Hundes bestärke ich auch "sich einsammeln lassen", denn ich will auf keinen Fall, dass der Hund lernt: wenn sie angesäuert (klar, bin ich dann auch) auf mich zu gestapft gekommen ist, wirds ehr nicht so nett, also WEICHE ICH DA BESSER MAL AUS."
Ich habe mal nachts, im dunkeln, im Regen bei knapp über Null auf der Erde sitzend einen Hund von entfernten Bekannten "eingefangen", weil der nämlich "ich bleib aus deiner "Grabschreichweite" gar glänzend antrainiert bekommen hatte. Der hat sich überhaupt nur in unsere Richtung bewegt, wenn wir saßen - einer bewegte sich "aufstehmäßig" und wir konnten den erstmal drei Gärten weiter wiederfinden...
Ich hab die Bekannte dann weggeschickt, weil sies einfach nicht lassen konnte, nach dem Hund zu grabbeln. Zehn weitere Minuten hatte ich ihn dann... und ne dicke fette Erkältung auch!
Diese Erfahrung reicht mir für dieses Leben.... Leute, verknüpft "den Hund einsammeln" mit netten Konsequenzen, es könnte mal sein Leben retten...Dieser Beitrag versteht sich als Ergänzung zu meinem "ich wiederhole meine Bitte, wenn...." Beitrag von Seite eins oder zwei

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hej,
ich habe nochmals meinen ganzen Beitrag durchgelesen, um raus zu finden, was den so sehr stören könnte.
Dabei ist mir aufgefallen, dass niemand auf das Verhalten des Hundes eingegangen ist, wenn er wieder beim HH ist.
Dabei ist es doch so klar, dass der Hund die schlechte Laune erkennt und versucht zu beschwichtigen.Ich weiss, für die Klickerfront ist es schon fast ein aussergewöhnlicher Gedanke aber ich bin der Meinung, dass man auch auf den HH eingehen muss und wie es ihm geht.
Natürlich beschwichtigt ein Hund nur, wenn der HH ihm einen Grund dafür gibt, dass der HH aber einen Grund dafür haben kann, so bedrohlich zu wirken, dass der Hund beschwichtigt, sollte man nie ausser acht lassen.
Lest vielleicht nochmals den ersten Beitrag durch, dann könnt ihr mich vielleicht verstehen.Wie gut das dieses Ignorieren auf Hunde wirkt, kann ich als Agilitytrainer nur bestätigen.
Meinem eigenen Hund habe ich so beigebracht, mich auf der Bahn nicht mehr zu verbellen, was bei ihm aber eine normale angezüchtete Reaktion ist, als Treiber.
Übrigens, mein Hund hat so ein Gesicht, wie ich es als Profilbild benutze, wenn ich mit ihm Agility mache.Noch interessanter allerdings ist eine aktuelle Problemstellung.
Im Training, das ich leite, habe ich jetzt zwei Damen, die ihren Hund mit allem Möglichen versuchen zu bewegen, mit ihnen Agility zu machen.
Beide lernten Agility zuerst an anderen Orten.
Zu einem Teil bin sicher auch ich daran Schuld, dass sie sich solche Mühe gebe, weil ich immer wieder betone, dass Agility nur dann Sinn macht, wenn Hund und HH es auch gerne tun.
Sobald diese Frauen aufhören zu locken und erst recht, wenn ich die Frauen ablenke, dann kommen die Hunde mit sichtlicher Freude angerannt.
Es dürfte klar sein, dass die Hunde sich sehr wahrscheinlich bedrängt fühlen, vom Verhalten ihrer HH, dies erklärt auf jeden Fall diese Reaktion am Besten.
Ausserdem werden die Hunde mit viel Aufmerksamkeit belohnt, wenn sie nichts machen, auch das ist eine gute Motivation für die Hunde sich so zu verhalten.Damit sich keiner Gedanken um die Hunde macht, ich bin mit Beiden gelaufen.
Dies mache ich sonst so gut wie nie, denn es bringt nichts, die HH zu frustrieren, was mir immer dann gelingen würde, wenn ein Hund bereit ist mit mir zu laufen und es bringt erst recht nichts, wenn der Hund mit mir nicht laufen will.
Beide Hunde haben eine mittlere Bahn in voller Geschwindigkeit genommen und sind anschliessen vor Freude noch rumgesprungen.
Allerdings locke ich auch nicht, ich fordere zu einem Jagdspiel auf.
Deshalb belohne ich dann auch nicht, das Spiel ist Belohnung genug.
Bei beiden HH muss ich noch viel mehr darauf bestehen, dass sie aufhören zu locken, wenn der Hund scheinbar nicht laufen will.
Ausserdem bin ich in der luxuriösen Situation, dass ein Tierarzt sehr viel beim Training ist, weil seine Frau mit ihrem Hund läuft, beide Hunde müssten gesund sein, ich habe nachgefragt.lg
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Tut mir leid, dass ich so lange nichts von mir hören lassen hab, aber irgendwie hatten wir ein etwas größeres Internetproblem hier
, naja, tut ja jetzt auch nichts zur Sache,
Also Danke für die ganzen Beiträge & Tipps, ich hab mich jetzt mal so durchgewurschtelt - mehr oder weniger..
Ich bin jetzt in den letztes beiden Wochen nur noch mit Schleppleine mit ihr rausgegangen, Leinenzwang ist ja sowieso. Bislang mache ich es jetzt so:
Wenn ich merke, dass sie gleich in die Leine rennt, drehe ich mich schon frühzeitig um und gehe in die andere Richtung, damit sie lernt, dass sie mehr auf mich achten muss. Abgesehen davon übe ich relativ häufig das "Ronja, Komm" (bis jetzt aber erstmal nur dann, wenn sie nicht extrem abgelenkt ist) und wenn sie nicht direkt zu mir kommt, mach ich einen kleinen Ruck an der Leine, sodass sie kommt. Gestern hat sie eigentlich meistens relativ zügig auf dem Absatz kehrt gemacht & ist zu mir gekommen.
So wie ich das jetzt hier alles verstanden habe, dann soll ich mich mehr auf das Loben, wenn sie etwas gut macht, konzentrieren als auf das Bestrafen? Und wenn ich nochmal in so eine "Situation Mauseloch" komme dann: Einmal rufen & wenn sie dann nicht kommt, hol ich sie ab, aber nicht so, dass sie das Gefühl hat, dass es mit mir langweiliger wird, als es bei dem Mauseloch gewesen wäre, richtig? Die Sache mit dem Ignorieren ist mir jetzt noch nicht wirklich klar..
Und an besagtem Tag... sie hat es mitbekommen, dass ich sie gerufen habe, sie hat ja mehrmals geguckt, wo ich bin und hat dann fröhlich weitergebuddelt. Also träfe die "versunken-in-ihre-Welt"-Sache in diesem Fall nicht zu.
So, ich hoffe, ich hab jetzt alles richtig verstanden & nochmal Danke für die vielen Antworten
Hier sind übrigens mal zwei Bilder von ihr
http://img715.imageshack.us/i/foto0378d.jpg/http://img97.imageshack.us/i/foto0425c.jpg/ -
Hi,
also in so ner Mäuseloch Situation würde ich sie abholen und kurz anleinen oder kurz halten an der Leine. Dann ein neuer Versuch.
Wichtig finde ich, dass du jedes kommen auf dein Kommando erstmal positiv verstärkst. Ging bei uns gut mit Fleischwurst stückchen. Und halt aufs Timing achten. Wenn ich wusste Hund kommt sowieso nicht, da das Kommando noch nicht so gut sitzt - hab ichs gelassen.
So lernt der Hund, dass es sich immer lohnt zu dir zu kommen. Ist halt eine Methode das KOmm oder Hier positiv verstärkt aufzubauen. -
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ich klinke mich hier mal ein,weil ich seit dem wochenende mit dem abruf probleme habe....
3mal ist es nun passiert,das der kleine auf HIER und PFEIFE nicht reagierte............grund:super leckere sachen für hundi im gebüsch(knochen,alte brötchen).............konnte es ihm auch nicht abnehmen,da er wegrannte obwohl ich gegen super leckerlie tauschen wollte....beim 1,Mal habe ich es mit strenger stimme probiert und mit ihm nachgelaufen.....gestern habe ich es lieblicher stimme probiert-bin weggegangen,habe so getan,als wenn ich auch was tolles gefunden habe-hund kam mir mit dem brötchen nach,so dass er mich auf genügend abstand noch gesehen hat................erst als alles aufgefressen war,bequemte sich der herr zu mir zu kommen............natürlich habe ich ihn gleich angeleint und ignoriert........
kennt ihr das auch........muß ich jetzt wieder mit schlepp arbeiten?...bis auf die 3male klappte der rückruf zu 99%....
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hej,
lieber spät antworten, wie nie.
Eigentlich musst Du nicht am Abrufkommando arbeiten sonder am "Aus".
Das "Aus" ist eines der ganz wichtigen Kommandos und kann leben retten, dafür braucht es nicht einmal echte Giftköder in der Umgebung.
Man kann ohne Probleme das "Aus" so gut mit positiver Bestärkung antrainieren, dass der Hund reagiert, ohne nachzudenken.
Dies braucht in erster Linie Ausdauer und anschliessend sollte man nie vergessen, dies immer wieder zu üben.
Falls Du noch an mehr Hilfe beim trainieren des "Aus" interessiert bist, einfach schreiben, schliesslich habe ich keine Lust, nur für mich selber zu schreiben, nur weil ich so spät antworte.Liebe Grüsse aus dem Norden
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Hallo Laursen,
ich glaube es sind viele hier daran interessiert. Ich auf jeden Fall schonmal!
Bei uns klappt das auch mal super gut und dann wieder überhaupt nicht; da guckt er mich an, als käme ich von einem anderen Stern und spräche auch diese Sprache
Grüßle
Andrea
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