Unschlüssig - Tierarzt oder doch harmlos?

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    Ich bin grad im Zweifel, ob ich meinen Hund nem Tierarzt vorstellen soll oder nicht.


    Er ist grade zwei Jahre alt geworden.
    Ich stelle seit einiger Zeit fest, dass er ab und an das rechte Hinterbein IM TRAB (und nur im Trab) nicht aufsetzt.
    Sieht immer aus wie ein kleiner "Stolperer", dann is alles wieder gut.


    "Ab und an" bedeutet pro Stunde laufen ca 2 - 3 Mal. Je länger wir laufen desto häufiger kommt es mal vor. Dann gibts Tage, da kommts gar nicht vor.
    Ich dachte bisher immer, dass es ein kleiner "Gangfehler" ist - sowas wie eine Eigenart oder ein Tick.
    Er ist absolut nicht bewegungseingeschränkt. Springt und läuft wie bisher.
    Beide Eltern sind HD untersucht und haben erstklassige Hüften (hab die Untersuchungsergebnisse von der Züchterin mitbekommen)
    Dann läuft er im Trab noch hinten ein bisschen diagonal. Also mit dem rechten Hinterbein etwas in die Mitte rein.
    Beim schnellen Rennen und wenn er nur "geht" ist nichts auffällig.
    Hab das rechte Hinterbein immer mal wieder abgetastet, er scheint nicht schmerzempfindlich da zu sein und Schwellung o.Ä. konnt ich zumindest auch keine feststellen.


    Irgendwie plagt mich die Ungewissheit so langsam und ich tendiere doch dazu, dass mal dem Tierarzt zu zeigen.


    Was meint ihr? Eine Schwester von ihm hat das wohl auch mal ne zeitlang gemacht und es hat sich von selbst gegeben.... Sie wird allerdings im Agility geführt wir machen "nur" Obedience.


    Danke für eure Meinungen.

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  • Hallo.
    Das hört sich so an, als wenn die Kniescheibe locker sitzt. Wenn es das ist, gibt es verschiedene Stufen. Bei Bonny muss man es nur beobachten, wenn es ganz schlimm ist, muss es operiert werden.
    Aber Ferndiagnosen sind immer schlecht, besser zum TA und abklären lassen.

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  • Zitat von "Ninii"

    Hallo.
    Das hört sich so an, als wenn die Kniescheibe locker sitzt. Wenn es das ist, gibt es verschiedene Stufen. Bei Bonny muss man es nur beobachten, wenn es ganz schlimm ist, muss es operiert werden.
    Aber Ferndiagnosen sind immer schlecht, besser zum TA und abklären lassen.


    Da gabs wohl bei der Mutterhündin in jungen Jahren schonmal "Probleme" mit der Kniescheibe :hust: :/

  • So hatte es bei meinem auch angefangen :sad2:
    Ich hatte so ziemlich alles durch. Wachstumsschmerzen, da ist nix - der simuliert nur, starke HD - ich solle ein künstliches Hüftgelenk in Erwägung ziehen, lockere Kniescheiebe, usw...ich bin bald verrückt geworden.


    Der 9. Arzt konnte es dann diagnostizieren. Das Kreuzband war gerissen + Meniskus. Manche Hunde sind wirklich hart im Nehmen und Zeigen kaum Symptome. Ich kannte Hunde die haben bei einem Kreuzbandriss das Bein gar nicht mehr aufgesetzt und wir konnten (mit diesem Zwischenhopser) problemlos lange Spaziergänge machen, bis es immer schlimmer wurde.


    Von daher würde ich dir raten damit zum TA zu gehen. Am besten zu einem guten Chirurgen!

    LG Saskia und das Bull-Terrier-Team


    Shira – Old English Bulldog *29.11.2010
    Lito – Irish Soft Coated Wheaten Terrier * 26.11.2016

    Sancho – Cane Corso und für immer unvergessen im Herzen <3

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Zitat von "Atrevido"

    So hatte es bei meinem auch angefangen :sad2:
    Ich hatte so ziemlich alles durch. Wachstumsschmerzen, da ist nix - der simuliert nur, starke HD - ich solle ein künstliches Hüftgelenk in Erwägung ziehen, lockere Kniescheiebe, usw...ich bin bald verrückt geworden.


    Der 9. Arzt konnte es dann diagnostizieren. Das Kreuzband war gerissen + Meniskus. Manche Hunde sind wirklich hart im Nehmen und Zeigen kaum Symptome. Ich kannte Hunde die haben bei einem Kreuzbandriss das Bein gar nicht mehr aufgesetzt und wir konnten (mit diesem Zwischenhopser) problemlos lange Spaziergänge machen, bis es immer schlimmer wurde.


    Von daher würde ich dir raten damit zum TA zu gehen. Am besten zu einem guten Chirurgen!


    Ich bin am Montag auf jeden Fall beim Tierarzt.
    Wurde bei euch wenigstens alles wieder gut?

  • Mia hatte diese Aussetzer hinten auch. Bei ihr sind Knie und Hüfte super, leider war es dann der Rücken (leichter Bandscheibenvorfall). Mia zeigte sonst auch keine Schmerzen, sie ist am Tag vor der Diagnose noch ein Agitunier gelaufen, nur unter der letzten Hürde ist sie unten durch... und Frauchen hat es nicht kapiert.


    Ich habe daraus gelernt, beobachte den Hund genau und gehe lieber einmal zu viel zum TA. :smile:

  • Zitat von "Aussie1987"

    Ich bin am Montag auf jeden Fall beim Tierarzt.
    Wurde bei euch wenigstens alles wieder gut?


    Super, das ist die richtige Entscheidung. Lass dich aber bitte nicht mit einer kurzen plumpen Aussage abspeisen. Wenn der Arzt alles andere abgeklärt hat, dann kann es wirklich noch ein "mal vertreten" oder so gewesen sein.


    Naja, wir sind noch dabei. Es gibt ja viele Arten den Kreuzbandriss zu behandeln. In Absprache mit dem Tierarzt haben wir uns dann für die Kapselraffung-OP entschieden (im August 2010). Erst ging es bergauf und dann war es genauso wie vorher. Mal war alles okay, mal nur ein Zwischenhopser aber manchmal konnte er auch kaum aufstehen.


    Wir haben es dann erst nocheinmal mit Physiotherapie versucht, was für den Muskelaufbau wirklich optimal war. Allerdings wurde der Rest nicht besser und er wurde Ende Januar 2011 jetzt nach der TTA-Methide operiert.
    Zur Zeit ist noch schonen angesagt, aber er zumindest im Schritt bereits lahmfrei und wir können schon ca. 30min spazieren gehen, ohne diesen Zwischenhopser. Sieht zumindest bis jetzt nach einem vollem Erfolg aus :smile:
    Wird nach über einem Jahr Quälerei allerdings auch mal Zeit ;)


    Ich drück dir die Daumen, dass es etwas harmloses ist! :gut:

    LG Saskia und das Bull-Terrier-Team


    Shira – Old English Bulldog *29.11.2010
    Lito – Irish Soft Coated Wheaten Terrier * 26.11.2016

    Sancho – Cane Corso und für immer unvergessen im Herzen <3

  • Zitat von "AnnaAimee"

    Ich würde es auch auf jeden Fall untersuchen lassen.


    Falls du einen Spezialisten brauchst/willst, bei dem waren wir immer, mit unserem alten Hund in späteren Jahren und jetzt auch mit Aimee für HD/Ellenbogen und Herzuntersuchung. Sehr nett und empfehlenswert!


    http://www.kleintierklinik-bergstrasse.de/tierarzt.html



    Vielen Dank für den Tipp.
    Ich wollte eigtentlich zur Tierklinik in Hirschberg gehen http://www.tierklinik-hirschberg.de/
    kennst du die?
    War zwar noch nie dort, aber dort gibt es wohl einen Spezialisten gerade für solche Patella - Geschichten.


    Bin mir aber noch nicht ganz sicher, wo es uns hinverschlägt. Wahrscheinlich erst mal zum Haustierarzt.

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