Hund durch Tritte abwehren. Umfrage

  • Ist doch total Situationsabhängig, wenn einer meine Tochter anfällt würde ich ihn auch erschiessen.


    Wenn er nur herläuft würde ich ihm sanft die Hand entgegehalten.
    Frage etwas unklar formuliert.

  • Zitat


    ich möchte doch mal die "neinsager" fragen, was sie machen, wenn ihr hund angegriffen wird, schreit und blutet wie sau, oder schon blutend am boden liegt? schaut ihr zu, schreit ihr mit, oder versucht ihr alles, um euren hund zu retten? und wenn ja wie, wenn der angreifer total austickt, ihr ihm aber kein haar krümmen wollt. :D


    gruß marion

    [/quote]
    Ich habe es noch nicht ausprobiert.. aber meinst du es bringt was einfach zu treten?Ob das der Hund in dem moment richtig kapiert und überhuapt rafft, dass das von dir kommt und nicht noch wütender wird?!?!?!
    Wie gesagt ich war noch nicht in so einer Situation und im Endeffekt reagiert man wahrscheinlich eh unter Adrenalin und Schock... aber es wäre doch bestimmt praktischer, den Hund irgendwie zu packen, anstatt noch drauf zu kloppen?!
    Meinen Hund würde ich natürlich so gut es geht verteidigen, das steht hoffentlich bei allen außen vor

  • Wenn mein Hund durch einen wesentlich größeren in Gefahr wäre, würde ich ohne zu zögern dem Hund einen Tritt verpassen. Kommt immer auf die Siutation an, jedenfalls würde immer meinen Hund beschützen.

  • Ich habe mal mit ja abgestimmt, würde das aber ganz klar von der Situation abhängig machen. Wenn ein Hund aggressiv auf uns zukommen würde, würde ich es machen, ansonsten wird mein Hund eben auch abgeleint und fertig. Aber pauschal mal nach nem Hund treten, nur weil er auf uns zukommt...nee, geht gar nicht, eben nur wenn ganz deutlich ist, das er sich direkt auf meinen stürzt mit der Absicht sie plattzumachen!!!

  • Zitat

    ich möchte doch mal die "neinsager" fragen, was sie machen, wenn ihr hund angegriffen wird, schreit und blutet wie sau, oder schon blutend am boden liegt? schaut ihr zu, schreit ihr mit, oder versucht ihr alles, um euren hund zu retten? und wenn ja wie, wenn der angreifer total austickt, ihr ihm aber kein haar krümmen wollt. :D


    gruß marion


    Natuerlich schaue ich nicht hilflos zu wie einer meiner Hunde (oder irgendein Hund) zerschreddert wird........nur braucht es ganz einfach keine massiven Tritte und Schlaege um einen Hund unter Kontrolle zu bringen. Treten und Schlagen und Pruegeln sind ein Ausdruck von Hilflosigkeit und heizen Eskalationen lediglich weiter an......
    Auch bin ich nicht zimperlich wenn ich einen Hund in Rage von einem anderen Hund trennen muss, aber je ruhiger und souveraener man die Situation haendelt desto deeskalierender ist die Wirkung.

  • Mensch Tanja, das hört sich in der theorie super an ;)


    So habe ich auch immer geschrieben,geredet und gedacht.
    Bis mir dieses Doggenvieh begegnete.
    Sorry, da setzte der Verstand aus - und es hat gewirkt ;)
    Zeige mir jemanden der Panik hat und trotzdem Grundsouverän :roll: handelt.
    Ich habe jahrelange Hundeerfahrung und trotzdem sind meine Nerven mit mir durchgegangen....

  • Ich habe mit Ja geantwortet.


    Ich musste mittlerweile schon oft Hunde abwehren, wenn ich Amy an der Leine hatte. Da Amy dabei aggressiv reagiert und die Hunde ( verschiedene Größen ) sich nicht immer mit abblocken, anschreien etc. wegschicken liessen, sondern es dann halt von der anderen Seite erneut versuchten, bin ich mittlerweile richtig geladen. Bisher habe ich trotzdem noch nie getreten.


    Aber: ich hatte früher wirklich Panik vor Hunden und in manchen Momenten habe ich immer noch großen Respekt. Wenn ein großer Hund wirklich böse ankäme und ich Amy am Reagieren hindern muss bzw. mich schützen muss - dann würde ich vermutlich gezielt zutreten, wenn alles andere nicht hilft.
    Würde mich ein Mensch massiv angreifen, würde ich ja auch versuchen, ihn durch Treten oder Schlagen von mir abzuwehren. Mit Pfefferspray und co würde ich mich vermutlich eher selber verletzen :hust: .

  • Zitat


    Sorry, da setzte der Verstand aus - und es hat gewirkt ;)


    Das prangere ich auch gar nicht an...und wuerde es auch niemandem zum Vorwurf machen. Was mich nur stoert ist die grundlegende Aussage "Ja, ich trete zu ohne wenn und aber".

  • also ich hab zwar das NEIN angeklickt, hatte aber auch schon 3 mal die Situation, dass ein Hund mit Beschädigungsabsicht meine attackiert hat. Zu dem Zeitpunkt, war ich GsD nicht allein.


    Wir haben mit einem Beilstiel auf den Hund eingedroschen und er hat nicht abgelassen, erst nachdem wir mehrfach seitlich die Lunge erwischt hatten, konnten wir und Besitzerin die 3 Weiber trennen.


    Ich muss dazu anmerken meine alte Hündin zu dem ZP 12 Jahre - ihre Tochter 4 Jahre und die andere Hündin wird so um die 5-6 Jahre alt gewesen sein. Es war der 3. Angriff innerhalb einer Woche.


    Der andere Hund ( Pitti ) war dann so beschädigt, dass ihnen TA- Kosten von über 1500,00 Euro entstanden sind. Die Pittihündin war eigentlich eine liebe Hündin, aber was Artgenossen betraf, da hatte sie leider einen Treffer weg und Herrchen fand es normal, dass Hund sich ab und zu "prügelt". Naja dazu sag ich nix, aber eigentlich war der Hund im offline Modus ne tickende Zeitbombe. Der Hund hatte sich übrigens aus dem Halsband befreit und eh Frauchen handeln konnte war die Beißerei schon in Gange.


    Ich würde nur in Ausnahmefällen zu so einem Abwehrverhalten zurückgreifen, denn normalerweise versteht ein Hund, wenn er geblockt oder verscheucht wird.


    Liebe Grüße

  • ja, ich würde zutreten, wenn ein hund mit entsprechender körpersprache auf mich zukommt.


    kommt er nur neugierig an, dann natürlich nicht.


    es gab auch schon mal eine situation:
    großer hund (sh über 60cm) kam mit gestelltem kamm und knurrend auf mich zu. mich hat er nicht gemeint, aber meinen rüden.
    und klar warte ich nicht, bis der hund meinen 4kg-rüden tackert (was bei dem größenunterschied böse enden würde)!!
    also hab ich meinen rüden hochgehoben und den hochspringenden rüden mit dem knie abgewehrt.
    der weit (!) entfernte halter schrie noch: der tut nix!!
    ja klar, kam ja nur knurrend und mit gestelltem kamm auf mich zu ...


    der stoß mit dem knie hat sich wohl gelohnt. jedenfalls hielt der rüde so abstand und knurrte leiser vor sich hin.
    der halter holte seinen rüden ab und ich hab ihn zusammengeschnauzt, wie er seinen hund frei laufen lassen kann, wenn er doch offensichtlich so ein problem mit anderen hunden hat .... vor allem in einem gebiet, in dem sehr viele hunde unterwegs sind.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!