Immer Pech mit großen Hunden
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Fianka -
3. März 2011 um 08:33
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(Vorsicht lang)
Hallo,
bei uns gibt es folgendes Problem:
Toffie hat beim Spielen Angst vor großen Hunden.
Damit mein Hund ( Bordercolliemix, 6 Monate, 13 Kilo, ca. 45cm groß) regelmäßigen HUndekontakt hat, gehen wir mehrmals in der Woche zum Hundewald oder an den Strand um sie mit anderen Hunden spielen zu lassen.
Wenn wir auf einen Hund treffen, dann muss Toffie kurz bei mir bleiben und darf erst auf mein Kommando zum anderen HUnd hin. Es könnte ja auch sein, dass der andere HH keinen Kontakt will.
Sie läuft dann auf den Hund zu, wird langsamer und macht sich kleiner, nimmt dabei den Hintern hoch. Bei kleinen Hunden legt sie sich hin und schaut. Bei den Kleinen wird dann auch getobt und schön gespielt, da gibt es keine Probleme.
Wohl aber bei den großen, stürmischen Hunden. Die überrennen sie nämlich. Sie wird dann zum richtig rumgekegelt. Das finde ich nicht so schön und sie auch nicht. Sie kommt dann mit eingezogenem Schwanz zu mir, hinter meine Beine und ich bremse dann den großen Hund. So muss ein Spiel doch nicht ablaufen. Was soll ich machen?
Soll ich sie weiterspielen lassen oder das Spiel unterbinden? Wenn ich es unterbinde (was ich dann meistens tue), soll ich sie anleinen und weggehen oder sie hochheben und wegtragen? Wenn ich die HHs bitte, ihre Hunde anzuleinen, werde ich meistens blöd angemacht, dass ihre HUnde doch gar nichts machen, sondern nur spielen. Teilweise werden wir von den Hunden dann regelrecht verfolgt. :|
Dazu muss ich noch sagen, wenn die großen Wauzis ruhiger und vorsichtiger sind, dann spielt Toffie auch sehr gut mit ihnen. Ihre beste Hundefreundin ist ein Labbi und da hat sie nun überhaupt keine Angst.Also, was kann ich machen, damit Toffie keine Angst vor großen Hunden entwickelt? Oder reagiere ich da einfach über?
Entschuldigt die Länge des Textes. Über Tipps wäre ich dankbar.
- Vor einem Moment
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Hi,
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Hallo,
ich finde nicht das du überreagierrst. Zu sagen die Hunde spielen nur und würden das unter sich regeln ist in meinen Augen Quatsch - Hunde unterschiedlichster Größe und Alters können nicht alles unter sich regeln, da sind wir Menschen gefragt. Das die anderen Leute dich dann anmachen spricht das nicht unbedingt für sie - sie müssen deinen Wunsch akzeptieren wenn du möchtest das deine Hündin in Ruhe gelassen wird. Ich finde es richtig und auch wichtig das du für sie Partei ergreifst, damit sie nicht überrannt wird - das sie bei dir Schutz sucht und den Schwanz einklemmt zeigt ja das es ihr zuviel ist und die anderen Hunde es übertrieben haben.
Ich würde drauf bestehen das die anderen Hundehalter ihre Hunde ranholen damit du aus der Situation raus gehen kannst. Wenn sie das nicht tun bleibt dir wohl nur zu gehen...
Eben genau damit sie keine Angst vor großen Hunden hat/bekommt.
Dann lieber wenige, aber kontrollierte Hundekontakte wie zu dem Labbi, wo sie einen vernünftigen Umgang lernt und gute Erfahrungne sammeln kann. -
Hunde brauchen nicht dauernd irgendwelche Sozialkontakte. Sozialkontakte mit bekannten Hunden und evtl mal einem unbekannten, wenns denn passt, reicht völlig aus. Solche Hundewiesen schaden mMn mehr als sie nutzen.
Viele Hunde sind bei weitem nicht so sozial wie ihre Halter es sich (aus Bequemlichkeit gepaart mit mangelnder Erziehung, von mangelndem Wissen mal garnicht zu reden) schön reden.LG
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Hallo,
Was meinst Du denn damit, das Dein Hund überrant wird...umgerannt, angerempelt?...versuchen die anderen Hunde Deinen Hund unterzuordnen?
Ich frage, weil ich mir darunter nicht so ganz etwas Konkretes vorstellen kann...
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Hallo,
Dein Hund muß nicht mit allen Hunden spielen. Wenn er große, wilde Draufgänger nicht mag, solltest Du ihm das ersparen.
Ich habe einen kleinen Terrier (4 kg), der eigentlich mit allen Hunden - egal ob groß oder klein - spielt, aber wenn mein Hund BEspielt wird, er über den Haufen gerannt wird, getatzt wird, dann hört der Spaß auf. Ich finde, da muß man seinem Hundi den nötigen Schutz geben! Ich merke auch sofort, wenn mein Kleiner sich im Spiel nicht wohlfühlt und dann ist eben Ende. Egal, was die anderen HH denken.LG
Alex -
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Zitat
Hallo,
Was meinst Du denn damit, das Dein Hund überrant wird...umgerannt, angerempelt?...versuchen die anderen Hunde Deinen Hund unterzuordnen?
Ich frage, weil ich mir darunter nicht so ganz etwas Konkretes vorstellen kann...
Hi,
also die Hunde bremsen einfach nicht und rennen Toffie damit über den Haufen, sicherlich rempen sie sie vorher an. Oder sie treten auf sie drauf und wenn sie dann liegt, lassen sie sie nicht wieder hochkommen.
Dann werde ich in Zukunft den Hundekontakt einschränken.
lg
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Zitat
Also, was kann ich machen, damit Toffie keine Angst vor großen Hunden entwickelt? Oder reagiere ich da einfach über?Nein, tust du nicht, andere Hunde überrennen ist einfach mal unhöflich und dein Hund kann ja davon psychischen wie physischen Schaden nehmen. Wenn DU der Meinung bist, dieses oder jenes Hundespiel ist dir zu grob, dann nehm deinen Hund ruhig, ohne Kommentar und Hektik aus dem Spiel heraus. Es ist DEIN Hund, du entscheidest wie, mit wem und wo er spielt. Ob der Halter von dem anderen Hund einen positiven oder negativen Kommentar loslässt, sollte dir auch egal sein.
Mein Tipp wäre: Wenn du andere Hund siehst, die eh schon stürmisch sind, lasse deinen vorerst an der Leine und check aus, wie sich die anderen Hunde deinem gegenüber zeigen. Dann kannst du immernoch ableinen. Um schlechte Erfahrungen mit großen Hunden "abzuschwächen" oder sogar ganz zu "löschen" ist eine hohe Anzahl an guten Begegnungen nötig. Das Positive beginnt dann das Negative zu "überlagern". Deshalb schau einfach genau, ob jener große Hund respektvoll mit deinem umgeht, wenn nicht, erspare deinem Hund einfach diese Begegnung. Es ist nicht nötig, JEDEN Kontakt zuzulassen, damit der Hund gut sozialisiert wird. Er hat noch sein ganzes Leben dazu Zeit.
LG
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Also ehrlich, unhöflich heranrasende, trampelige Hunde würde ich sofort abblocken, davor stellen oder mit nem Schlüsselbund stoppen.
Das geht garnicht und so wird dein Hund immer mehr Angst vor diesen Remplern und Überrennern bekommen.
Fussel ist ja auch nur ein Teppichporsche mit 34cm SH und 8 Kg und nachdem er mehrmals von solchen Hunden umgekegelt worden ist, wurde konsequent abgeblockt wenn die HH nicht reagierten.
Lasse nur Kontakte zu wo sich dein Hund wohlfühlt und Schluss.

LG Sabine
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Hallo,
ich kenn auch das Problem mit den großen etwas trampeligen Hunden.... den wenigsten Hunden macht es Spaß beim Spiel ständig unterbuttert zu werden, stelle es mir auch etwas unangenehm vor wenn man nur noch rumkugelt und jeder Pfotentatscher einen 2 m wegfliegen lässt

Lass dir nicht reinreden, wenn du das Gefühl hast deine Fellnase wird es zuviel nimm sie weiterhin raus. Hören die andern nicht auf zu nerven, Hund hinter dich und versuch die anderen zu vertreiben. Hochnehmen würde ich sie nicht, einfach dafür sorgen dass die anderen sie nicht mehr belästigen. Deine Toffie wirds dir danken wenn du sie beschützt
Ich hab leider den Fehler gemacht anfangs auf die "erfahrenen" Hundehalter zu hören dass Milou da duch muss. Ende vom Lied: Milou hat eine ganze Weile ziemlich Angst vor größeren Hunden und erst heute sind wir langsam so weit, dass er bei mir Rückzug sucht wenns ihm zuviel wird. Das habe ich ihm leider die ersten 2 Monate verwehrt und so musste er lernen, dass auf Frauchen kein Verlass ist und man im Zweifel eher weeeeit weg flüchten muss oder nach vorne gehen muss :| -
[quote="Fianka"](Vorsicht lang)
Wohl aber bei den großen, stürmischen Hunden. Die überrennen sie nämlich. Sie wird dann zum richtig rumgekegelt. Das finde ich nicht so schön und sie auch nicht. Sie kommt dann mit eingezogenem Schwanz zu mir, hinter meine Beine und ich bremse dann den großen Hund. So muss ein Spiel doch nicht ablaufen. Was soll ich machen?
Schütz Deinen Hund, was soll DEin Hund von Dir denken, wenn sein Rudelführer zulässt, dass rudelfremde Hunde ihn derart misshandeln? Die Devise sollte lauten: Raus aus der Situation.
Bau nicht auf Mithilfe, Verständnis und ähnliches der anderen Hundebsitzer, die haben ggfs. ein ganz andere Sichtweise, wie Du ja selber feststellst.
Überleg Dir, ob ein Hund, der mit eingezogener Rute zu seinem Meschen rennt, nicht ganz andere Probleme hat, als "spielen" zu wollen.Soll ich sie weiterspielen lassen oder das Spiel unterbinden? Wenn ich es unterbinde (was ich dann meistens tue), soll ich sie anleinen und weggehen oder sie hochheben und wegtragen? Wenn ich die HHs bitte, ihre Hunde anzuleinen, werde ich meistens blöd angemacht, dass ihre HUnde doch gar nichts machen, sondern nur spielen. Teilweise werden wir von den Hunden dann regelrecht verfolgt. :|
Das ist kein Spiel mehr für Deinen Hund, das ist existentiell. Hochheben oder anleinen, muss jeder für dsich selbst entscheiden, das Risiko beim Hochheben ist eben groß, da bviele Hunde anfangen hochzuspringen.Ich habe drei Hunde: 1 Bodercolliehündin, ein Terrier, 40 ca. hoch und 1 Chihuahua junghund. Chihuahua fische ich raus, die anderen müssen dann mal eben selber klarkommen. Springt ein fremder Hund an mir hoch, will an meinen Hund, trete ich sofort zu, das ist Notwehr.
Also, schütze Deinen Hund, er hat es verdient.
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