Immer Pech mit großen Hunden
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Fianka -
3. März 2011 um 08:33
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Diese Situation hatte ich auch mal. Da war meine(australian shepherd) war da so 7 oder8 Monate und dann kam ein Labrador an der ziemlich ruppig war(er war etwa gleichaltrig). Sie hatte den Schwanz eingezogen und man hat gesehn dass es ihr zu viel wurde also habe ich sie gerufen und die Frau gebeten ihren Hund auch anzuleinen. Diese war völlig empört wieso sie das machen solle die haben doch nur gespielt. Ich fragte sie dann ob sie nicht gesehn habe ,dass meinem Hund das nicht geheuer war. Natürlich kam dann der spruch das ihrer aber nichts machen würde
Und war total eingesnapt. Naja immer wenn ich die sehe geh ich auch weiter ,weil ihr Hund sie sonst zu mir ziehen würde
Naja also aufjedenfall finde ich es auch wichtig als Mensch soetwas zu unterbinden, gerade wenn der Hund klein oder jung ist. - Vor einem Moment
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Zitat
Hunde brauchen nicht dauernd irgendwelche Sozialkontakte. Sozialkontakte mit bekannten Hunden und evtl mal einem unbekannten, wenns denn passt, reicht völlig aus. Solche Hundewiesen schaden mMn mehr als sie nutzen.
Viele Hunde sind bei weitem nicht so sozial wie ihre Halter es sich (aus Bequemlichkeit gepaart mit mangelnder Erziehung, von mangelndem Wissen mal garnicht zu reden) schön reden.
LG:2thumbs:
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Wir achten immer darauf, dass Odin, gerade bei kleinen Hunden langsam macht. Er hat selbst vor großen Hunden keinen Respekt, da lasse ich ihn aber alleine in die Situation gehen, weil er es lernen soll. Bei den Kleinen ist er wirklich vorsichtig, dennoch passiert es mal, dass er einen umrennt. Ich lasse ihn auf keinen Hund zu stürmen. Er darf auch nur auf Kommando hin und wenn er bei einem Kleinen zu wild wird, rufe ich ihn ab und wir gehen weiter.
Ich finde auch nicht, dass jeder Hund mit jedem spielen muss, um soziale Kontakte zu knüpfen! -
Hmmm, ich finde, dass das ein ganz schwieriges Thema ist.
Mir fällt es immer wieder auf, wie sehr manche HH ihre Hunde vermenschlichen (damit meine ich NICHT die TS, ich kenne sie ja gar nicht).
Und insbesondere bei Haltern kleiner Hunde habe ich auch manchmal den Eindruck, dass sie die Unsicherheit oder aus menschlicher Sicht vermeintliche Unterlegenheit ihrer Hunde schüren, indem sie ständig in die Interaktion der Hunde eingreifen. Häufig entsteht aus einer Überängstlichkeit der HH dann auch eine Angst bei den Hunden.
Ich finde, dass man da abwägen muss. Nicht jedes "bollerige" Spiel ist ein Grund, einzugreifen. Und ich meine auch, dass die Hunde vieles unter sich regeln. Wenn es zB meiner Hündin zu bunt wird, geht sie weg oder wird mal laut.
Klar, ich greife auch ein, wenn mein Hund gemobbt wird. Und klar, wenn der andere Hund nicht ablässt und brutal wird, obwohl meine Hündin deutlich zu erkennen gegeben hat, dass sie sie das nicht will und bedrängt wird, greife ich ein.
Aber ich versuche auch, sie Dinge selbst regeln zu lassen, damit sie die "Hundesprache" nicht verliert. Bis jetzt war es meist so, dass eine Reaktion meiner Hündin auch die entsprechende Reaktion des anderen Hundes mit sich brachte - der andere Hund trollte sich oder ließ ab, weil sich meine Hündin zB unterwarf. Wenn das nicht so war, habe ich eingegriffen, wie gesagt.
Ich greife zB defintiv ein, wenn meine Hündin zu rüpelig mit Welpen spielt. Das passiert manchmal, weil sie als Junghund noch sehr ungestüm istund mit ihren Kräften nicht haushaltet. Da ist es mir dann häufig früher zu viel als den Haltern der Welpen selbst. Erwachsene erfahrene Hunde haben meinem Hund bis jetzt immer deutlich gezeigt, wenn es ihnen reicht, und das nicht immer mit Samtpfoten - das finde ich total okay, und sie trollt sich dann auch sofort.
Ich finde, dass das alles ein schmaler Grat ist - letztlich adaptiert der Hund ja Ängste seines Besitzers. Und wenn diese Ängste zu "menschlich" sind, ist das natürlich für den Hund und seine soziale Interaktion nicht sehr zuträglich. Hunde lösen Konflikte anders, Demokratie oder Gleichberechtigung gibts da eben nicht wirklich. Das kann dann auch mal schlimmer aussehen, als es wirklich ist.
Wenn es aber so ist, dass ein Hund und brutal und rüpelig ist und vom anderen Hund nicht ablässt, obwohl der deutlich seine Angst signalisiert, sollte der Halter eingreifen. Es muss nur eben klar sein, dass die Angst auch wirklich die Angst des Hundes ist und nicht eine vom Hund übernommene - und vielleicht unbegündete - Angst des Halters.
Im Falle der TS würde ich es aber auch so machen, dass ich die Halter freundlich bitte, ihren Hund abzurufen und gegebenenfalls selbst eingreife. Aber ich finde es auch wichtig, da genau zu trennen und nicht eine allgemeine Angst vor großen Hunden zu entwickeln und den Hund pauschal von ihnen wegzuhalten.
LG
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Naja die TS hat jetzt keinen superkleinen Hund...der wird ja noch etwas größer...
Ich hatte mal einen Thread gestartet wo es genau darum ging, das viele HH (auch wenn sie gerade Neuhundehalter sind) ihre Hunde in solchen Situationen dazu neigen ihre Schützlinge zu sehr zu betüddeln...
Ausgangspunkt war eine Begegnung zweier mir bekannten Hunde (die sich selber aber noch nicht kannten)...ich traf auf eine mir bekannten HH mit ihren ungefähr 1 Jahr (plus minus 2 Monate...ich weiß es nicht mehr) Ridge...dazu kam die 3 Jährige Rottimischlingshündin meiner Freundin dazu.
Die Rottihündin stürzte sich plötzlich auf den Ridge um sie meiner Meinung unterzuordnen...stürzen ist wohl eher übertrieben, sie knurrte die Ridgehündin an und veruchte sie zu "unterwerfen"...die Ridgehündin zog den Schwanz ein und pieselte unter sich...das Frauchen bekam Panik und schrie: "Nein, sie bekommt Angst"...weil meine Freundin nicht ganz in der Nähe war, zog ich die Rottihündin vom Ridge runter...
Natürlich wurde in diesem Thread heftig diskutiert, ob man immer eingreifen muß oder nicht...und leider wurde das Ncht eingreifen auch öfters mit Fehlinterpretationen, ala Hundehalter ist zu faul oder inkompetent kommentiert.
es gibt meiner Meinung Situationen da muß man eingreifen...andererseits werden manche Situationen von den HH zu sehr "vermenschlicht"...leider auch gerade von uns Frauen, die ihren Schützling vor "Bedrohungen" fernhalten wollen.
Ich kann es auch zum großen Teil verstehen, da unsere Hunde in der menschlichen Gesellschaft lernen sollen sich "gesittet" zu benehmen und Ängste haben, das wiederum Ihre Hunde Ängste bekommen....andererseits gehören Ängste genauso zur Entwicklung dazu, wie auch eventuelle Agressionen von Hunden...die natürlich nicht Überhand nehmen dürfen.
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Wenn ich eins bisher beobachten konnte: es gibt bei großen Hunden echte Grobmotoriker. Damit mein ich nicht das Mobben. Sondern einfach Hunde, die sich selbst, Größe und Kraft nicht einschätzen können.
Meine kleine Krawallschachtel spielt gerne mit weitaus Größeren. Wenn die sich zwischendurch auf den Rücken werfen, dann lach ich immer und sag: "Die bekommt echt noch den Größenwahn und meint sie kann so einen großen Hund umwerfen".
Und dann gibts welche, die sind einfach der Elefant im Porzellanladen. Wenn sie unten ist, steigen die noch drauf. Nicht das klassische Unterwerfen, sondern echt drauftrampeln. Mit denen macht es ihr keinen Spaß und wir beenden das Spiel und gehen.
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Zitat
Sie läuft dann auf den Hund zu, wird langsamer und macht sich kleiner, nimmt dabei den Hintern hoch. Bei kleinen Hunden legt sie sich hin und schaut. Bei den Kleinen wird dann auch getobt und schön gespielt, da gibt es keine Probleme.
Wohl aber bei den großen, stürmischen Hunden.Könnt es sein, dass die anderen Hunde mit ihrer Art des Anschleichens nicht zurechtkommen?

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Die "normalen" Grobheiten wären für mich auch absolut kein Grund, das Spiel meines selbstbewußten und fixen Siebenkilo-Terriers mit ihren geliebten Riesenfreunden abzubrechen. Daß sie mal fliegt oder hart gerempelt wird, stört sie absolut nicht, wenn sie für ihre Frechhheit etwas deutlicher auf den Rücken gedreht und unten gehalten wird, hat sie's verdient und lernt ab und zu sogar draus.
Ganz, ganz fix bin ich aber, sobald die Situation kippt - und das sieht man, finde ich, dem "Opfer" ganz deutlich an.
Wo meine von den einen Hunden hart-aber-herzlich Rempler oder Zwicker grinsend wegsteckt, sucht sie etwa bei zwei dauerkläffenden, im Duo gnadenlos mobbenden Aussies sofort Deckung und fängt an, sich heftig zu wehren. Da ist dann sofort Schluß, auch wenn die Aussie-Besitzer das anders sehen. Ebenso mit einem großen Junghund, der lange einer der Lieblingsfreunde war, jetzt aber, sobald sie quietscht, so hart zufaßt, daß sie hinterher blutet - und bei den Dreißigkilo-Dauerrammlern ebenfalls.
Umgekehrt gilt selbstverständlich das Gleiche: Sobald sie Winzlinge so niederrüpelt, daß die echt Angst bekommen - Ende.Ich lasse sie allerdings auch diese ja nicht bösartigen, sondern wirklich nur trampeligen Hunde beim nächsten Spaziergang wieder begrüßen, wenn sie möchte (und sie möchte immer!) und, soweit die Situation ruhiger ist, auch durchaus wieder Spiele zu.
Kurz: Ich würde das Eingreifen total vom "Opfer" abhängig machen. Ein bißchen Gerüpel und auch mal ein bißchen Angst schaden einem so selbstbewußten Teenie wie diesem absolut nicht - aber vor den echten Angsterlebnissen versuche ich sie zu bewahren. Bei einem sehr sensiblen, körperlich weichen Junghund wäre ich sicher viel vorsichtiger.
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Es ist manchmal schwierig das menschliche vom hündischen zu unterscheiden...indem von mir oben erwähnten Beispiel(Schwanz einziehen, einpieseln) kann es sich auch um eine ganz normale Unterwerfungsgeste gehandelt haben, die vom Menschen her betrachtet als absolute Angstgeste und unvermögen, der Situation herr zu werden, gesehen wird.
Diese Geste (ganz besonders das einpieseln) wird menschlich als absolute Überforderung und Todesangst gesehen...
Mich hat es gewundert, das diese HH so gehandelt hat, da ihre Hündin selbst kein ängstliches Tier ist, sie hat sogar versucht meine Hündin umzuschmeißen, indem sie versucht hat sie an ihrem Geschirr runterzuzerren...ich persönlich fand es nicht schlimm...meine Hündin war erst verwirrt und kam zu mir aber sie ist dann genauso schnell wieder verschwunden um sich der Sache zu "stellen"
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spinderella & sinaline

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