HS oder Verein, soviele Anfängerfragen
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Guten morgen,
seit einer Woche ist die kleine Mia bei uns und macht sich recht gut.
Gestern wren wir bei nem Welpenkurs und ich habe gemerkt das ich keine Ahnung habe was eine gute HS ausmacht.Der Ablauf war: Angeleint auf den Platz, Leinen los, Hunde spielten.
Mia hat vorher gepöbelt, aus Unsicherheit, nehme ich an, denn sie war sehr ängstlich, knurrte und fletschte jeden Hund weg und als sie Schutz bei mir suche sagte die HT das sie das unter sich ausmachen sollen und ich weggehen sollte.
Im Mittelteil gab es dann noch Übungen wo nacheinander alle Sitz und Platz und Bleib machen sollten wenn die Hunde das konnten, dann noch über Brücke, Wippe, etc.
Der Aufbau gefiel mir recht gut. Die Trainerin meinte dann das ich das Pöbeln unbedingt unterbinden sollte und lauter und heftiger (ergo deutlicher) Nein sagen soll und ich hatte kein zartes Stimmchen
Abends rief ich noch beim Schäferhundverein an, die bieten z.Z. keine Welpengruppe an, sind aber 2x i.d. Woche auf dem Platz und das ist eher ne lockere Runde um den Hund, wo natürlich auch ein Ausbilder dabei ist, der Tipps gibt und mir helfen würde Kommandos richtig beizubringen, etc.
Dort kann ich unverbindlich einige Male hingehen und auch die Kinder sind herzlich willkommen und haben sogar nen kleinen Kinderspielplatz.
Dort wird man dann Mitglied im Verein, wenn man das möchte.Ich hatte im Vorfeld einige HS angerufen, einige so scheinen mir wollen schnell Geld verdienen, von Anamnese durch die THeilpraktikerin die die HS führt über jede Menge Schnick-Schnack.
Andere sagen ganz deutlich das die Kinder nie mitgebracht werden können, haben aber nur einmal die Woche Unterricht in der Woche um 15 Uhr und Kenell für die Kids geht nicht
Bitte, her mit Euren Meinungen

Liebe Grüße
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Hi,
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Günstig ist nicht = gut!
Und diese Huschu hätte mit zum ersten und zum letzten Mal gesehen. Hunde klären das unter sich geht gar nicht.
Generell würd ich empfehlen: Schau Dir die Huschu erstmal ohne Hund an, auch in einer Übungsstunde. Schau, ob und wie sich fortgebildet wurde.
Anamnese des Hundes halte ich bei einer Huschu für sinnvoll. Eben auch um im Vorfeld abzuklären, wie der Hund so ist, welche evt. Baustellen es gibt, worauf beim Training geschaut werden muss, Gruppenzusammensetzung etc.
Hundeverein ist ähnlich, auch da würd ich erstmal ohne Hunde schauen und fragen, wie geht hier was, nach welchen Prinzipien wird hier gearbeitet etc.pp.
Denn auch bei den Hundevereinen gibt es sschwarze Schafe und ganz viele alte Zöpfe...
Birgit
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Zitat
.... und als sie Schutz bei mir suche sagte die HT das sie das unter sich ausmachen sollen und ich weggehen sollte.
Einen Welpen (egal ob Draufgänger oder Angsthase) in einer Situation in der er bei dir Schutz sucht, allein zu lassen und wegzugehen ist das Dümmste was man machen kann, denke ich. Was lernt er daraus? Mein Frauchen lässt mich allein, auf sie kann ich mich nicht verlassen. :/
Nicht so doll oder?
Ich würde mir was anderes suchen

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Zitat
Der Ablauf war: Angeleint auf den Platz, Leinen los, Hunde spielten.
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Im Mittelteil gab es dann noch Übungen wo nacheinander alle Sitz und Platz und Bleib machen sollten wenn die Hunde das konnten, dann noch über Brücke, Wippe, etc.Ist so ein Pensum echt normal für eine Welpenstunde?
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Zitat
Der Ablauf war: Angeleint auf den Platz, Leinen los, Hunde spielten.Das allein wär für mich schon das Ausschlusskriterium.
Ich würde außerdem eine Gruppe suchen, die im Alltag unterwegs ist und nicht auf einem Hundeplatz.
Und auf eine vernünftige Gruppenzusammensetzung achten. In eine Welpengruppe gehören Welpen. Bei den meisten Rassen kann man den Schnitt bei 5 Monaten ziehen. Dabei gilt: Je kleiner die Rasse, desto früher der Schnitt. Kann dann schonmal zwei drei Wochen früher sein. Es wäre sinnvoll, wenn der Trainer einen Althund dabei hätte, der den Zwergen im Freilauf auch mal Grenzen aufzeigt.
Viele Grüße
Corinna -
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Zitat
Ist so ein Pensum echt normal für eine Welpenstunde?
Meiner Meinung nach nicht! Welpenstunde ist m.E.n. eher Spiel und nicht ich bereite mich mit Hund auf die BH vor....
Birgit
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Guten Morgen,
Zitat
Der Ablauf war: Angeleint auf den Platz, Leinen los, Hunde spielten.
Mia hat vorher gepöbelt, aus Unsicherheit, nehme ich an, denn sie war sehr ängstlich, knurrte und fletschte jeden Hund weg und als sie Schutz bei mir suche sagte die HT das sie das unter sich ausmachen sollen und ich weggehen sollte.Das ist falsch!
Hunde haben nichts untereinander auszumachen.
Unsicheren Welpen, die auch noch deutlich zeigen, dass sie noch Individual-Distanz benötigen, muss der Halter unbedingt Schutz gewähren, ansonsten:
Lernt dein Hund für die Zukunft:Er muss es für sich alleine regeln.
Das wird er dann sehr deutlich auf hündische Art zeigen.
Diese Vorgehensweise und der Rat der Trainerin halte ich für falsch.Eindeutig war deine Mia überfordert und dein Eingreifen wäre für sie wichtig gewesen.
Schließlich hat sie bei dir Schutz gesucht, das spricht für dich, schickst du sie weg und überlässt ihr den Part, wird sie es in Zukunft auch machen, da sie auf weiter Flur alleine steht.ZitatIm Mittelteil gab es dann noch Übungen wo nacheinander alle Sitz und Platz und Bleib machen sollten wenn die Hunde das konnten, dann noch über Brücke, Wippe, etc.
Hmm, ich denke, es sei ein Welpenkurs.
Das ist viel zu viel Programm, eine massive Überforderung!ZitatDie Trainerin meinte dann das ich das Pöbeln unbedingt unterbinden sollte und lauter und heftiger (ergo deutlicher) Nein sagen soll und ich hatte kein zartes Stimmchen

Keine qualifizierte Aussage.
Dein Welpe hat kommuniziert, er wollte die anderen Hunde auf Distanz halten.
Warum unterbinden?
Pöbeln ist doch etwas ganz anderes.Einen unsicheren Welpen wirft man nicht ins kalte Wasser, man gewährt ihm Schutz und führt ihn laaaangsam an alles heran.
So, wie es gelaufen ist und wenn das weiter so geht, erzieht man sich ggf. einen Pöbler.Diese Hundeschule wäre nichts für mich.
Wie groß ist die Gruppe?
Wie alt sind die Hunde?Zum Schäferhund-Verein kann ich dir nichts sagen.
Es gibt sicherlich gute und auch sehr schlechte Vereine.
So wie bei Hundeschulen und Trainern auch.Am besten fährt man hin, schaut sich alles OHNE Hund an.
Wichtig ist, dass ohne Gewalt gerabeitet und erzogen wird.
Kein Herunterdrücken, kein Umwerfen, kein Bestrafen, keine Maßregelungen (Alphawurf, Schnauz- und Nackengriffe) und kein Einsatz von Hilfsmitteln zur Strafe.
Und wenn dann ein Trainer um die Ecke kommt und teilt dir mit, dass die Rangordnung erst mal geklärt werden muss (frage dann nach der Vorgehensweise, lasse dir alles erklären).
Oder eben, genau das, was du schon beschrieben hast:
Hunde regeln das unter sich.Sollte dir dann noch jemanden sagen, dass man Knurren unterbinden oder gar bestrafen sollte, bist du dort mit deinem Welpen auch nicht gut aufgehoben.
Dann kannst du getrost nach Hause fahren und den Verein oder die Hundeschule vergessen.
Es ist nicht einfach, einen guten Verein oder Hundeschule zu finden.
Woher kommst du denn?
Vielleicht kann man hier eine Empfehlung geben.Gruß
Leo -
Zitat
Der Ablauf war: Angeleint auf den Platz, Leinen los, Hunde spielten.
Mia hat vorher gepöbelt, aus Unsicherheit, nehme ich an, denn sie war sehr ängstlich, knurrte und fletschte jeden Hund weg und als sie Schutz bei mir suche sagte die HT das sie das unter sich ausmachen sollen und ich weggehen sollte.Mich hätte da echt die "Erklärung" der Trainerin interessiert, WARUM es so sein sollte

Ich sehe es auch so, daß mein Hund, und dann noch ein Hundekind, nichts klären braucht.
Braucht so ein Wicht mein Schutz, bekommt er diesen auch.
Nur so kann er lernen, zu seinen Menschen Vertrauen aufzubauen.Zu der Frage wegen Hundeschule oder Verein:
Es gibt auf beiden Seiten viele schwarze Schafe, aber auch sehr gute Schulen, bzw. Vereine.
Was für Dich "richtig" ist, liegt eher daran, was Du später mal machen möchtest.Möchtest Du zum Beispiel eine Sportart machen und auch mal auf Turnieren laufen, dann wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als in einem Verein zu gehen.
Möchtest Du Deinen Hund "nur" alltagstauglich erziehen, dann würde ich mir das Angebot von der Hundeschule und / oder dem Verein genauer anschauen.Man kann auch beides machen, also für die grundlegende Dinge (Alltagstauglichkeit) besucht man die Hundeschule, und ist der Hund dann "fertig" und man möchte in einer Sportart einsteigen, könnte man in einem Verein eintreten.
Aber Achtung: Einige Vereine nehmen manchmal keine "Quereinsteiger" auf. Erst, wenn man von Beginn an dabei ist, sprich Welpenschule, Junghundegruppe und dann Sportart, kann man dann eintreten.Und natürlich auch mal gucken gehen, am Besten ohne Hund, und viele Fragen stellen.
Achte auf die "Arbeitsmethoden"! Sagen sie Dir zu, oder sind sie nicht so Dein Fall?
Der Rest ist dann halt Bauchgefühl.Wenn alles "paßt", dann hast Du die richtige Schule, bzw. den richtigen Verein ausgesucht.
Wenn nicht, dann suche weiter.
Ich weiß, wie schwer es ist, etwas zu finden, was einem auch wirklich gefällt, aber oft lohnt es sich dann auch.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Kommt immer drauf an was du später mit deinen Hund machen magst.ich bin nicht so der Hundeschulen Freak,
ist mir zu teuer,und Vereine können die gleiche Leistung erzielen.
Wenn du später deinen Hund weiter beschäftigen magst wäre ein Verein sinnvoller,wegen Hundesport. -
Zitat
Wenn du später deinen Hund weiter beschäftigen magst wäre ein Verein sinnvoller,wegen Hundesport.In vielen Hundeschulen gibt es auch Beschäftigungskurse.
- Vor einem Moment
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