Riesen Problem mit dem Hund

  • Also ich wäre an Deiner Eltern Stelle auch genervt! Du wolltest einen 2. Hund, also hattest und hast Du auch die Verantwortung dafür zutragen!
    Und wenn Du keine Zeit oder Lust mehr hast, so wie Du das schreibst, dann gib BITTE den armen Dobi in gute Hände ab, wo Leute sich wirklich Zeit für den Hund nehmen!!! - DU ALLEINE wirst das mit dieser Einstellung nicht in den Griff bekommen!

    Das macht mich echt traurig und wütend wenn ich sowas lese!

  • Ich glaube nicht das du die Situation retten kannst.
    Erstmal muss sich die Grundeinstellung deiner Eltern ändern und dann glaube ich nicht das die Wohnsituation optimal für beide Hunde zusammen ist. Und ohne Trainer wird eine über Jahre verfahrene Situation sich nicht ändern.

  • Nachdem ich jetzt einen älteren Post von dir gelesen habe, frage ich mich, wieso du dann unbedingt noch einen 2. Hund dazugeholt hast? Wenn du da schon wußtest, dass deine Schäferhündin so auf andere reagiert? Manche Hunde wollen einfach keinen 2. Hund dazu. Und so wie ich das jetzt verstehe, ist es ja nicht nur die Dobermännin die Stress anfängt, sondern beide beißen sich dann wohl gegnseitig?
    Ohje, ich muß mich doch wirklich dieschweitzer anschließen, obwohl ich normalerweise überhaupt nicht für sowas bin, aber wenn kein Geld für einen Tiertrainer da ist und die Problematik so schwerwiegend ist, solltest du tatsächlich überlegen, ob deine Hündin bei dir so gut aufgehoben ist. Ich glaube dir, dass du sie gerne hast, aber wie schon gesagt wurde, sollte man hier an den Hund denken. Sie ist erst vier und noch ca. 10 Jahre so weiterzuleben ist für sie bestimmt nicht schön. Ihr tut mir wirklich beide leid.( Das ist ernst gemeint!)

    Wenn deine Hündin kastriert ist, ist es auch gut möglich, dass sie an einer Inkontinenz leidet und deshalb auf ihren Schlafplatz macht, denn das passiert dann im Schlaf, sie hat es nicht unter Kontrolle. Wurde das schonmal tierärztlich gecheckt? Eventuell auch Blasen-Nieren-Infekt. Im Keller stelle ich es mir auch nicht sehr warm vor, vllt hängt es damit zusammen?

    Auf jeden Fall denke ich auch, ohne HT geht da nix. Vllt können deine Eltern dir das Geld leihen? Das wäre zumindest ein Versuch, ansonsten solltest du wirklich in eine andere Richtung denken. Dobermannnothilfe wurde ja schon genannt.
    Lg

  • Es gibt nun mal diese Konstellationen, besonders bei Hündinnen, da kann man sich auf den Kopp stellen, die vertragen sich einfach nicht.

    Bei Euch ist das seit Jahren ein Dauerzustand. Das ist maximaler Streß für BEIDE Hunde, ich denke bei Deiner Dobi-Dame, macht sich dieser Streß nur wesentlich deutlicher bemerkbar - eben z. B. in der mangelnden Stubenreinheit, auch das hohe Erregungslevel in Sachen Dauergebell...

    Eure räumliche Trennung der Hunde ist nur unvollständig - sie haben sich ja dennoch die ganze Zeit gegenseitig in der Nase. Allein das genügt doch schon, um einen Hund dauerhaft in Hab-Acht-Stellung verharren zu lassen. Es könnte ja sein, der "Todfeind" den hund da riecht, kommt doch gleich durch den Türspalt....

    Die Dobi-Hündin steht unter Dauer-Strom und ist Deinen Ausbildungs-Anstrengungen gegenüber völlig verschlossen, weil sie in der hormonellen Streß-Lage gar nichts lernen KANN.

    Du arbeitest also gegen Windmühlen an und selbst, wenn Du einen guten, kostenlosen Trainer zur Verfügung hättest, würdest Du an dem Grundproblem "haltungsbedingter Streß durch Unverträglichkeit der beiden Hündinnen" unter Euren räumlichen Voraussetzungen nichts ändern können.

    Deshalb gibt es m. M. nach nur eine Lösung und die lautet - eine der beiden Hündinnen muss woanders hin.

    Da lang bestehender Streß sich körperlich und auch psychisch auswirken kann, sollte der Hund in absolut geeignete Hände gehen. Dazu nimmt man am besten die Hilfe der Rasse-in-Not-Vereine in Anspruch.

    Tu Dir und Deinen Hunden diesen Gefallen - so wie jetzt ist doch keiner wirklich glücklich, oder?
    Ich glaube, Du bist Dir bisher nicht bewusst, was solch ein Dauer-Streß aus einem Hund machen kann und warst deshalb bisher der Meinung, noch irgendetwas retten zu können.

    LG, Chris

  • Ich kann mich Leo und Chris nur anschließen.

    In dieser Situation würde ich kein Geld in einen Hundetrainer investieren, sondern in die schnelle und gute Vermittlung der Hündin.

    Ich glaube Dir, dass Dir der Hund viel bedeutet aber die Erfolgsaussichten sind äußerst gering - es handelt sich um ein Problem das schon sehr lange besteht, um einen enormen Stressfaktor der das Lernen zusätzlich erschwert, um Eltern die Dich nur unzureichend bei Deinem Vorhaben unterstützen und dadurch auch ganz geringen Handlungsspielraum. Ich glaube, es ist für Euch alle am Besten, wenn eine der Hündinnen in ein liebevolles, neues Zuhause zieht.

    Ein Schritt der unendlich schwer ist, aber manchmal einfach das Beste für den Hund.
    Und das Beste für unsere Tiere wollen wir doch schließlich alle!

    Deine Eltern wollen den Hund ja "wegschaffen" - nutze Deine Energie, um sie dabei zu unterstützen.
    Mit der entsprechenden Nothilfe, dem regionalen Tierheim, ein paar Flyern beim Tierarzt ... kann sicherlich ein neues zu Hause gefunden werden.

  • Ich würde denken (sorry, ist natürlich Spekulation) das die ganze Geschichte von Anfang ein zum scheitern verurteilt war.

    Einen Zweithund zu holen obwohl der Ersthund keine anderen Hunde duldet ist nicht wirklich clever, ebensowenig ausgerechnet einen Dobermann zu wählen wenn der Hund nicht ins Haus darf.

    Ich vermute die Dobidame ist mit der ganzen Situation völlig überfordert, und das von Anfang an.
    Ich spreche ungern das Wort Verhaltensgestört aus aber ich fürchte fast in dem Fall ist es so.

    Das Problem ist, Du bist momentan genauso weit von einer Lösung entfernt wie vor 3 Jahren.
    Heißt nichts ist passiert.
    Ob das am Hund liegt, an Dir, an dem ganzen Drumherum oder einfach daran das all diese Faktoren einfach nicht zusammen passen ist jetzt wohl nebensächlich.
    Ich fürchte aber das sich das alles inzwischen so negativ festgefahren hat das ihr beide zusammen keine Lösung mehr finden werdet.

    Der Hund ist, warum auch immer, schwierig.
    Und Du bist, scheinbar, nicht der Typ Mensch der damit umgehen kann.
    Was nicht schlimm ist, nicht jeder kann und muss so etwas leisten können.


    Manchmal muss man sich eingestehen dass eine Entscheidung falsch war. Und die Konsequenzen tragen.
    Ich glaube auch es wäre nicht verkehrt sich nach einem anderen Platz für das Mädel umzusehen.
    Als Einzelhund in einem Zuhause indem sie zu 100% erwünscht ist und bei einem erfahrenen Halter, der mit viel Geduld und Ruhe mit ihr arbeitet wird sie vielleicht die Möglichkeit haben ein entspannter Hund zu werden und ein befriedigendes, glückliches Leben zu führen.

    Sie ist erst 4 Jahre alt, macht bitte nicht so weiter.

  • ich stelle es mir ja unheimlich schwierig vor - deshalb habe ich ein paar fragen. ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, wie man 3 jahre lang tagtäglich 2 hunde im gleichen haushalt voneinander trennen kann.

    wie gehst du gassi? mit jedem einzeln? und wie lange dann ca. am tag?

    wie beschäftigst du deine hunde sonst so?

    gehen die beiden denn unvermittelt aufeinander los?

    hast du noch nie die konfrontation einfach nicht verhindern können? (z.B. hund nr. 1 ist im garten, hund nr. 2 rennt zur offenen tür raus)

    ich finde es unheimlich traurig, was da bei dir passiert...

    war es eigentlich zwischen den beiden vom ersten tag an so oder hat sich das entwickelt?

    LG
    Missa

  • hallo,

    wenn ich das lese, stellen sich mir die nackenhaare hoch. ich könnte weinen, wenn ich an die arme hündin denke.
    ich schließe mich leo und chris an. du hast es in 3 jahren nicht geschafft, zu erkennen, dass dein hund unter dauerstreß steht. von erziehung mal ganz zu schweigen. dein hund ist sich die meiste zeit (garten) selbst überlassen.

    ich hoffe auf ein fünkchen verantwortung in dir. suche deinem hund ein gutes, vor allem geeignetes zuhause. gib sie nicht einfach so irgendwo hin, dass sie zum wanderpokal wird.
    es wird schwer werden, keine frage, es gibt nicht viele menschen, die sich mit einem versauten hund abquälen wollen.
    aber du bist es ihr schuldig, endlich mal die verantwortung, die du mit dem kauf des hundes eingegangen bist, ernst zu nehmen.

  • Oh Mann, der arme Hund tut mir unendlich leid... Für mich hört sich das nach Vernachlässigung an.

    Bitte gebe ihn in gute Hände oder wende dich notfalls an die Dobermann Nothilfe.

    Ich bin mir sicher, dass es ohne Hundetrainer keine Lösung für dieses Problem geben wird, vorallem weil es auch schon so lange besteht.

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