Es fiept. Konsequent.

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    Hi ihr Lieben...


    wagh ich befinde mich ab und an hier am Rande eines Nervenzusammenbruchs.
    Mein Kleiner ist jetzt fast 6 Monate alt und hat seit ca. 3 Wochen das Fiepen für sich entdeckt.
    Es fiept und fiept und fiept und fiept und fiept UND FIEPT. BAH!


    Mittel: ignorieren? Aber...
    Okay, Beispiel:


    Am Dienstag musste ich meinen Bruder zum Arzt fahren, Hund musste leider mit, also ab in die Transportbox und ins Auto mit dem Paketchen. Er kennt Auto fahren, hat das auch schon 1000 mal gemacht und ist totbrav. Normal ist es, dass er kurz ein bisschen meckert, wenn wir losfahren, das wären dann so 10-30 sekunden und dann ist Schluss, er kringelt sich ein und schläft dann in der Regel. Aufgrund von blöden Umständen konnte ich leider nicht, wie vorher geplant, noch mal ausgiebig mit ihm raus bevor wir die Fahrt antraten, gelöst hatte er sich aber natürlich.
    Er fing also an zu fiepen und ich habe auch artig ignoriert, in der Hoffnung er würde irgendwann still sein... Fehlanzeige. Und das 45 min lang. Fiepen, jaulen, bellen, winseln, fiepen, bellen, jaulen, etc etc etc.


    Auf der Rückfahrt dann habe ich's nicht mehr ausgehalten und habe dann laut (und absolut entnervt, denn diese Fieperei ist NICHT leise, sondern schön laut und vor allem durchgängig) NEIN gesagt, als er eine Sekunde still war und dann wieder anfing noch ein Mal und mit der Handfläche auf die Box gehauen (ja, ich weiß, das war erziehungstechnisch keine Glanzleistung :( das war einfach eine Reaktion aus dem Affekt, nicht toll, ich weiß ich weiß ich weiß :verzweifelt: ). Er war dann ruhig bis wir zuhause waren.


    Wenn er so fiept dann meistens aus.. allen möglichen Gründen, er will auf den Arm und kuscheln, er will Aufmerksamkeit, er kommt irgendwo nicht hoch, wo er hoch will, er will raus, weil ihm langweilig ist (nicht weil er muss),... ich ignoriere das dann so weit ich kann.


    Ist ein "Nein", "Aus", "Pssst", "Ruhe" wirklich so schlecht und vor allen Dingen unnütz (er bekommt damit die Aufmerksamkeit, die er haben will) und soll/muss ich wirklich auch sowas wie eine 45-minütige, lautstarke Autofahrt ignorieren?



    Wie handhabt ihr das?

    “Dogs are great. Bad dogs, if you can really call them that, are perhaps the greatest of them all.”


    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

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  • Er ist doch ein JRT-Mix, oder?
    Daaann...willkommen im Club. ;) Artus macht auch manchmal ein Riesengebrüll bzw. Gefiepe wenn er irgendwas will oder er aufgeregt ist, so auch im Auto. Ich hab mich dran gewöhnt...und Artus ist jetzt fast 14 Monate. Ignorieren ist das Mittel der Wahl. Ich wünsch dir gute Nerven. :)

    Sir Artus (vom ostdeutschen Bauernhof), *30.12.09



    Ich bin in einer Welt groß geworden, in der Malis Hunde waren, mit denen wir Kinder allein in den Wald gehen konnten.

  • Ich kenn das von Dobermännern.
    Mir scheint der Erregungszustand das eigentliche Problem. Das Fiepen kommt dann raus, geht aber halt mit einem hohen Erregungszustand einher. ZB aufgrund von Frust, niedriger Frustrationstoleranz. Deshalb bringt es auch nicht viel, das Fiepen via Abbruchkommando unterbinden zu wollen - so lange die Erregung noch da ist, fiept es (meist) auch weiter... - gilt auch fürs Ignorieren.
    Man muss den Hund also innerlich ruhig(er) kriegen. ZB mit einem anderen Kommando beschäftigen, ein Entspannungssignal auftrainieren usw.
    und mit dem Hund grundsätzlich an der Frustrationstoleranz arbeiten und sein Nervenkostüm stabilisieren.

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  • Ich habe hier auch einen Fieper...


    Er fiept den ganzen Tag....
    Weil er raus will, weil er rein will, weil er spielen will, weil er aufmerksamkeit braucht und und und


    Seit er bei mir eingezogen ist, ignoriere ich das

  • Mein Neuzugang ist auch so ein Kandidat ... er kann den ganzen Tag wegen jedem Mist fiepen. Würde ich das immer ignorieren (kommt drauf an weshalb er fiept), dann würde ich durchdrehen. Deswegen wird hier unterschieden ... Verhalten was man ignorieren kann und wo es Sinn macht und Verhalten wo es keinen Sinn macht.


    Beispiel: Er fiept, wenn es rausgehen soll. Also haben ziehen wir uns öfters an, um das rausgehen zu simulieren und gehen dann aber doch nicht. Er fiept, wenn es Fressen geben soll. Wenn er ruhig ist bekommt er zügig sein Futter, wenn er nicht ruhig ist, dann bereiten wir es zu (Barf) und stellen es wieder weg. Später erneuter Versuch ... Hund ist ruhig, er bekommt sein Futter, Hund ist nicht ruhig, Futter kommt wieder weg.
    Er fiept wenn er im Kofferraum ist und das Freilaufgebiet erkennt, wo wir immer hinfahren. Das breche ich ab, denn ich bin ein böser Mensch und habe keine Lust 30 x wieder wegzufahren und wieder hinzufahren, um ihm beizubringen, dass es nur was wird, wenn er die Klappe hält, dann würde er wahrscheinlich in 10 Jahren nicht mehr aus dem Auto kommen.
    Edit: Ich hatte noch vergessen, wann ich es ignoriere ... das mache ich eigentlich nur bei so Sachen wie, wenn er vor einem steht und Aufmerksamkeit oder streicheln möchte. Dann fiept er und schaut einen an. Ich mach dann halt einfach weiter was ich grad am machen bin. Aufmerksamkeit gibt es dann definitiv nicht.


    Alles in allem hat sich das ganze in den 1,5 Monaten, wo er jetzt bei uns ist schon sehr gebessert. Ich würde sagen um 70%.


    Das fiepen hängt auch im wesentlichen mit seiner niedrigen Frusttoleranz zusammen, d.h. parallel zur reinen Arbeit am fiepen, bauen wir seine Frusttoleranz auf und auf der anderen Seite bieten wir ihm auch Alternativhandlungen an. Ganz wichtig ist, ist eh Gesetz bei uns, dass er Ruhe lernt und auch das klappt schon wunderbar, man muss nur konsequent dran bleiben und muss selber ruhig sein, jede Unruhe von einem selber wird unmittelbar mit einem Erregungslevel 100 bestraft :D . Er ist nun auch komplett unerzogen zu uns gekommen, da ist es insgesamt kein leichtes Brot aber mein Ersthund hat es ja auch gelernt ... gut Ding will Weile haben.

    Liebe Grüße
    Fanta


    Fotos und Videos meiner beiden Rabauken


    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    • Neu

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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ayayay, ich danke eucht erstmal!!!


    ALEYSHA: wie kannst du es wagen? waaaaaaggghhhh, das deprimiert!!! :D


    Ja, also mir ist es schon bewusst, dass ich mit dem JRT, der in den Genen steckt, wirklich vorsichtig sein muss, sodass ich mir kein Flummimonstrum heranerziehe.


    Hmmm, okay. Also Frustrationsschwelle heißt das Zauberwort.
    Was wären denn zB Übungen, die ich machen könnte, um die Frustrationsschwelle zu erhöhen?
    Zählt sowas dazu:


    - Futter erst auf Kommando ("Guten Appetit" ;) ) essen dürfen, Wartezeit variabel?
    - ablegen/sitzen lassen, ein Stück weggehen, heranrufen
    - Leckerli aufs Pfötchen legen, darf erst auf Kommando genommen werden
    - Ball / Tau darf erst nach Auflösungskommando apportiert werden
    - wenn das Spiel zu arg wird, "Aus", kurze Pause, dann erst geht's auf Kommando weiter


    sowas mache ich zB und das macht er auch echt supergut.


    Wie würdet ihr denn zB in der Autosituation reagieren? Ich denke mal man muss sich da schon entscheiden, denn erst ignorieren und nach 10min, wenn das ignorieren denn nichts gebracht hat, Abbruchkommando geben, macht ja wohl wenig Sinn... ?

    “Dogs are great. Bad dogs, if you can really call them that, are perhaps the greatest of them all.”


    ― John Grogan, Marley and Me: Life and Love With the World's Worst Dog

  • Hihi, jaja, JRT-Mixe sind eben die ganz besonderen Quarktaschen. :D


    Wenn meiner mich beim Autofahren wirklich nervt (meistens, wenn wir schon stehen und er damit rechnet, dass er aussteigen darf), dann steig ich aus und geh ein paar Meter. Dann ist ziemlich schnell Ruhe und er darf raus. Gebe aber zu, dass ich da nicht immer konsequent bin, wer hat schon immer so viel Zeit. Er macht es auch nicht immer...und wie gesagt, ich glaub ich bin da schmerzfrei. :D


    Finde ich übrigens beeindruckend, dass dein Kleiner es so gut mitmacht, Bälle erst nach Auflösungskommando zu apportieren. Artus würde ungelogen an Schnappatmung sterben, wenn ich das von ihn verlangen würde. ;) Er wurde dann immer ganz hibbelig. Deswegen gibt's Spieli bei uns nur als Belohnung beim Superpfiff. :)


    Wie immer...kein Patentrezept (das sicher nicht!) nur meine amateurhafte Erfahrung mit einem professionellen Fieper. ;)

    Sir Artus (vom ostdeutschen Bauernhof), *30.12.09



    Ich bin in einer Welt groß geworden, in der Malis Hunde waren, mit denen wir Kinder allein in den Wald gehen konnten.

  • (Schäfer Dobermann mix, 8 Monate),


    Beispiel fipen: ich geh mit Lino spazieren. Hund auf anderer Seite des Feldes. Lino fipt will hin. "NEIN" Hund fipt weiter, wieder "NEIN" Hund fipt weiter,... Hund wird angebunden "NEIN", ich geh weiter... kaum bin ich 5m weg werd ich interessant und er fipt nicht mehr. Ich geh hin bind ihn ab gehn zusammen weiter.


    Das selbe beim Autofahren, 2mal nein, beim 3ten mal wird angehalten (wenn es möglich ist) ausgestiegen udn weggegangen, Hund wird schnell leise und ich komm wieder


    Hund hat Hunger: "Sitzt" Hund sitzt, fiiiiiiiip, ich stell Napf ihn, Hund springt auf, "SITZ" Hund setzt sich, ich stell Napf hin, Hund springt auf,.. ich nehm Napf, stell ihn hoch und geh weg. wenn ich nicht grade weg muss versuch ich es nach 10-30min nochmal.



    ,... obs das Gelbe vom Ei ist weiß ich nicht. Aber er fipt nun viel weniger^^

  • Ich denke auch, dass es hier keine allgemeine Regel gibt.


    Mein Welpi hier macht das auch. Und er macht es auch, wenn er gestresst ist, ja.
    Aber ich beobachte ihn ja und merke, wann er gestresst ist. Dann versuche ich ihn aus der Situation zu nehmen. Kommt aber auch wirklich nur vor, wenn ich es zurückverfolgen kann und weiß, dass es z.B. viele Eindrücke an dem Tag waren.


    Also die Erregung, der Stress kommt immer nachvollziehbar.
    Das Fiepen gibt es auch so. Gefördert wurde es nie so wirklich, aber Besucher, Spaziergänger usw. gehen ja doch gerne mal hin und bestätigen.
    Also hab ich ihn beobachtet. Und wenn ich weiß, es ist jetzt nur ne Jammerei aus Langeweile und weil er selbst grad nicht weiß, wohin und so wie so einfach alles doof ist (weil Frauchen z.B. sich nicht beknabbern lassen will), dann gibt´s ein Abbruchkommando. Und da er da nicht zimperlich ist auch mal ein schärferes. Aber das kommt auf den Hund an.


    Seit einer Woche ca. (zwei ist er jetzt hier), hat das alles einen Normalpegel erreicht finde ich.
    Er ist und bleibt ein redseliger Hund. Darf er auch. Mal kurzes Meckern oder so wird von mir einfach ignoriert. Er darf sich schon äußern. Nur das konsequente "Jetzt beachte und bespaße mich" geht eben nicht. Das hat er auch verstanden :)


    Ich würde also den Hund beobachten und versuchen herauszufinden, warum er in der Situation grad jammert. Wenn es begründet ist, Abhilfe schaffen (wenn möglich, z.B. bei unnötigem Stress, den er eigentlich noch nicht wirklich abkönnen muss) und das Jammern selbst ignorieren. Ansonsten eben ein "nein", in dem Tonfall, der eben nötig ist, um ihn aus seinem Geblabbel rauszuholen. Kommt drauf an, ob Sensibelchen oder nicht ;) Aber ein körpersprachlich klares nein sollte denke ich schon reichen bei nem Welpen. Du kennst deinen Hund am Besten :)
    In anderen Situationen (nicht beim Jammern), wenn das Nein nicht wirkt und er wieder mal was fressen will, was auch gefährlich sein kann, gibt es bei uns auch schon Mal ein lautes "Hey" oder mal ein Aufstampfen. Aber das mache ich da nur so deutlich, wenn ein nein nicht wirkt und ich eben denke, dass es gefährlich für ihn sein könnte und es eben schnell gehen muss (bevor es drin ist im Hund). Soll ja nicht abstumpfen, so dass ich irgendwann immer das "nein" brüllen muss :lol:

    Mit Anjou und Joucas (Aussie und Toller)


    Im Herzen "Miko - mein ewiges Baby" (Thread ist unter dem Titel zu finden)

  • Die meisten Hunde haben auch in ihrer Entwicklung Fiepphasen :D .


    Bei unseren Neuzugang (sind ja beides Dobermann + Dobermann-Mix) ist das was anderes, er ist ja geschätzte 1,5-2 Jahre, da ist es natürlich primär fehlende Frusttoleranz aber grade bei Welpen und Junghunden ist das Fiepen teil des Entwicklungsprozesses. Das heißt natürlich nicht, dass man da nichts machen soll aber wenn man konsequent dran arbeitet, dann verschwindet das auch wieder, wenn der Hund mehr Murmeln im Kopf hat (eine Murmel pro Lebensjahr :roll: füllt dann langsam das Hirni aus und dann ist nicht mehr soviel Echo ... sorry ich laber Blödsinn :ugly: ).


    Zitat

    Wie würdet ihr denn zB in der Autosituation reagieren? Ich denke mal man muss sich da schon entscheiden, denn erst ignorieren und nach 10min, wenn das ignorieren denn nichts gebracht hat, Abbruchkommando geben, macht ja wohl wenig Sinn... ?


    Ich habe dir ja gesagt, dass ich in der Situation abbreche. Ganz einfach, weil ich keine Lust auf den Terror habe, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin nicht viel Zeit für Hundeerziehung habe und er damit meinen Ersthund aufpuscht, der dann auch anfängt. Die Hunde sind im Auto hinten, getrennt durch ein Hundegitter. Ich sitze auf dem Vordersitz und habe natürlich nicht grade viele Möglichkeiten einzuwirken. Ich knalle einfach die Leine gegen den Rücksitz. Das mache ich 2-3 x und dann ist Ruhe im Karton. Du schreibst ja schon, dass das keine erzieherische Glanzleistung ist ... genau so ist es. Es ist keine erzieherische Glanzleistung. Mir ist das aber relativ wurscht muss ich sagen, da ich ein Mensch bin, da ich auch mal unangemessen reagiere und mein Hund nicht mental gleich zusammenbricht. Wir haben ein super Verhältnis mit den Hunden und von daher mache ich mir da eher weniger Gedanken. Unser Leben dreht sich um mehr, als nur die Verbrecher und nicht immer ist die Zeit da. Von daher ist es für mich legitim auch wenn mich alle rot bebömmeln würden, wenn es die noch geben würde :D .


    Ignorieren bringt bei der Autofahrgeschichte auf jeden Fall gar nix. Das kannst du ewig machen, die grooven sich richtig ein und hören damit nicht mehr auf. Es bringt auch nix ständig nein zu sagen.


    Du mußt schauen, wann er es genau macht. In unserem Fall ist es ja so, dass es die Vorfreude ist auf Ort die er kennt. D.h. indem wir von dem Ort wegfahren und erst wenn er ruhig ist wieder hinfahren würde er lernen, dass fiepen ihn von dem Ziel seiner Begierde wegbringt und ruhig sein ihn hinbringt. Ist aber ein langer Weg.


    Du kannst auch das Auto stehenlassen, gar nicht abfahren ... ein Buch lesen und später wieder aussteigen und nach Hause gehen. Dann wenn er während dieser Sequenz ruhig ist mal um den Block fahren und dann langsam das ganze ausweiten. Hunde haben auch bis zu einem Jahr teilweise starke Probleme mit den Bewegungen im Auto... kann also auch mit dem Unwohlsein zusammenhängen.


    Auch ne Möglichkeit ist, dass sich die Bewegungen des Autos zu stark übertragen, dass er sich unwohl fühlt ... hier würde ich ganz banal versuchen die Box dicker auszupolstern, sollte es an sowas liegen, dann ist das eine einfache und schnelle Lösung.


    Dann kannst du das ganze auch noch clickern. Ich halte vom Clicker in der Erziehung nicht soviel aber du kannst damit auch nix kaputt machen. Du kannst jeden ruhigen Moment clickern ...sprich Hund ist ruhig = Click + Belohnung. Wenn du dich mit Clickern nicht auskennst, dann lies mal auf clicker.de ..dort findest du beschrieben, wie man einklickert und wie man auch verschiedene Sachen erklickert.


    Es gibt mit Sicherheit noch zig andere Möglichkeiten woran es liegen kann und was man machen kann. Beobachte einfach genau warum er fiept und lass dein Bauchgefühl entscheiden, wie du da vorgehen willst. Viele Wege führen nach Rom und du mußt euren finden. Ich denke aber schon, dass du in deinem Fall von einer vorübergehenden Phase ausgehen kannst, da dein Hund noch sehr jung ist. Mit ein wenig Konsequenz und Geduld wird das händelbar.

    Liebe Grüße
    Fanta


    Fotos und Videos meiner beiden Rabauken


    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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