Was meint ihr? Hund und Baby

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    Hallo,
    Wir haben seit 5 Jahren eine Dackeldame , seit 8 min sind wir stolze Eltern einer kleinen Tochter.
    Unser Hund verhält sich jetzt seit einiger Zeit komisch.
    Da ich mein Kind meist im Tragetuch trage hat sie bisher nicht viel mitbekommen vom Kind , jetzt krabbelt sie seit paar wochen und mein Hund ist ständig um das Kind rum und schleckt es sofort wenn sie kann ab !
    Um den Mund , hinterm Ohr usw.
    Wenn sie Richtung Napf krabbelt springt sie auf und rennt hin und schleckt sie wieder ab!
    Ich lasse die beiden niemals alleine, aber ich versuche sie halt auch nicht auf Teufel komm raus zu separieren!
    Manchmal habe ich das Gefühl unser Hund hat Angst vor dem Kind, allerdings sucht sie auch ständig ihre nähe !
    Im Auto legt sie sich an den maxicosi, sie rennt immer ins Kinderzimmer wenn ich mit meinem Kind Spiele.
    Meine Tochter ist noch zu jung um sie zu erziehen, deswegen kann ich ihr natürlich schwer beibringen was der Hund mag und was nicht!
    Der Sohn(13 Mon) meiner cousine hat meinem Hund vor kurzem den Knochen geklaut, sie hat ihn nur abgeschleckt.
    Ich war in diesem Moment nicht im Raum , sonst wäre ich eh dazwischen gegangen.
    Meine frage: ist das schlecken reine Zuneigung oder wie ich vermute auch ein belehren bzw. Mahnen?
    Wie trainiere ich meine beiden , dass sie echte Freunde werden?
    Lg Lilly

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  • Achja, wenn meine Tochter schläft im Bett legt sie sich ständig dazu , schleckt dann ihre fuesse und wenn sie sich unbeobachtet fühlt das ganze Kind ab!
    Sie freut sich auch und begrusst meist das Kind zuerst!:)
    Also mach ich mir zu viele Gedanken ?!

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  • Extremes Lecken ist oftmals ein Zeichen für Unwohlsein und Überforderung. Es ist also keine Zuneigung. Ich würde da regelnd eingreifen, denn die Gefahr ist groß, dass Eure Hündin irgendwann versuchen wird Euer Kind zu maßregeln für sein Verhalten. Vermittel Ihr, dass sie nicht dauernd dazwischen zu sein hat und dass Du bestimmst, wann sie mal kommen darf oder nicht.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Hmm, könnte auch sein, das Prolaktin, also das Elternhormon im Spiel ist.


    Das Verhalten klingt für mich eher nach Pflege und Umsorgung des eigenen Welpens.....


    Behalt es trotzdem im Auge, falls Deine Hündin iwann zurechtweist. Denn auch das gehört dazu.


    Birgit

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Sie schleckt uns auch ständig , bei uns ist es zu 100% Zuneigung bzw. Fordert sie damit Aufmerksamkeit.
    Sie küsst jeden den sie liebt, aber das ist mir beim Kind nicht so geheuer !
    Ich stille noch und bin für sie die Versorgerin ich hab halt Angst um mein Kind aber der Hund soll natürlich nicht auf der Strecke bleiben!
    Dafür liebe ich dieses Vieh zu sehr;)

  • Ich habe auch so eine "Schleckerin". Die meisten interpretieren Zuneigung in dieses Verhalten, doch ich weiß, dass es Stresslecken ist.


    Es klingt für mich ehrlich gesagt ein wenig so, als ob Deiner Dame ein wenig die Grenzen fehlen würden und es ihr gut tun würde, wenn Du ihr mal deutlich machst, dass sie nicht die erste Geige spielt.


    Ist vielleicht ein blöder Vergleich, aber eine Mutterhündin lässt fremde Hündinnen am Anfang auch nicht an ihre Welpen. Da bekommen die anderen einen aufs Dach - sogar Ranghöhere werden dann gemaßregelt!


    Das ist für einen Hund verständlich. Nicht verständlich ist, wenn er alles darf und ihm keine Grenzen gesetzt werden. Vielleicht hast Du Glück und sie bleibt bei Deinem Kind beim Stresslecken und geht den Schritt weiter nicht. Aber auf gut Glück hoffen wäre mir ehrlich gesagt zu heikel.


    Da wundert es einen wenig, wenn immer wieder Unfälle mit Kind und Hund passieren. Der Hund ist immer noch ein Hund und sollte auch so behandelt werden.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Kurze Zwischenfrage: Wie kann man Zuneigungs- von Stresslecken unterscheiden? :???:


    Gibts da Anhaltspunkte?

  • Eigentlich recht einfach: Beim Stresslecken findet der Hund kein Ende. Es ist ähnlich wie im "Wahn".


    Zuneigung wäre für mich höchstens zwei, drei Mal am Tag und gut is... Mein Lisko macht das manchmal.

  • Zitat von "flying-paws"

    Eigentlich recht einfach: Beim Stresslecken findet der Hund kein Ende. Es ist ähnlich wie im "Wahn".


    Zuneigung wäre für mich höchstens zwei, drei Mal am Tag und gut is... Mein Lisko macht das manchmal.

    `


    Super, Danke :smile:

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