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Geduld lernen...?

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    Guten Morgen zusammen,


    ich hab ein Problem mit meiner kleinen Terrorier-Hündin... sie ist total ungeduldig. Wenn sie sich auf etwas freut, kann sie nicht einfach warten bis sie es bekommt, sondern fiept und jault ständig, bis es dann endlich losgeht.


    Kleines Beispiel: Wie sie noch ein Welpe war hab ich Sadie immer zur gleichen Zeit gefüttert - auch um zu wissen, wann mit Output zu rechnen ist :roll: und ich das mit der Stubenreinheit schneller hinbekomme. Jetzt fordert sie aber regelrecht ihr Futter ein - so nach dem Motto "ich hatte dir doch beigebracht wann ich was zum Futtern bekomme!" :ops: Seit einer Woche füttere ich sie jetzt immer zu ganz unterschiedlichen Zeiten und hoffe dass das dadurch besser wird... :???:
    Auch wenn wir zusammen in der Stadt sind und der kleinen Madame dauert es zu lange startet sie ein Fiepkonzert.


    Jetzt meine Frage: Wie kann ich das mit ihr üben. Eventuell auch mit dem Clicker? Ich schenke ihr überhaupt keine Aufmerksamkeit während sie jault, aber sie ist da ziemlich ausdauernd. Ich hab auch schon mit ihr geübt, dass ich ihr Lieblingsspielzeug werfe, sie aber erst hin darf, wenn ich es ihr erlaube - das klappt sehr schön, auch ohne Geräusche.


    Bin mal gespannt, was ihr so für Vorschläge habt, vielen Dank schon mal!

    LG Franny mit Sadie

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  • Ich würde das gequitsche einfach ignorieren. Und nebenbei an der allgmeinen Frustrationstoleranz üben....


    Mit dem Alter und zunehmender Reife geht das schon vorbei...
    Bis dahin kann ich dir nur Ohropax empfehlen ;)

  • Hei,


    wir haben "warten" auch üben müssen. wenn sie ungeduldig gefiept hat, haben wir quasi das genau gegenteilige von dem gemacht, was sie wollte. hat sie sich dann entspannt und war leise, gab es ne belohnung, manchmal auch das was sie wollte und es ging weiter. sie hat gelernt, durch ruhe bekomme ich das, was ich möchte.


    ansonsten haben wir im sommer auch immer pausen gemacht, wo sie einfach bei uns sein "musste" und entspannen sollte. das dauerte manchmal etwas länger, aber es hat sehr geholfen.
    oder ich habe mich einfach irgendwo hingestellt. weiter ging es, wenn sie dann ruhig war und entspannt neben mir gesessen hat ;) ich habe also ruhiges behalten belohnt und ihr keine selbstbelohnung ermöglicht. das war manchmal am schwersten, wenn andere hh da sind und meinen, die hunde sollen doch spielen :roll:


    wenn wir jetzt auf den hundeplatz gehen, ist sie die ruhe selbst und guckt einfach nur. wenn ich irgendwo stehe, kein ziehen zu anderen hunden, nur entspanntes gucken :) sie ist 15 monate.


    die unterschiedlichen futterzeiten sind sehr gut.



    lg Sarah

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  • @ sarahinnorwegen: vielen Dank für deine hilfreiche Antwort! Ich denke, das werde ich einfach mal ausprobieren...
    Seit neuestem tritt diese Ungeduld noch wo anders auf: ich verstecke ihr einen Futterbeutel irgendwo im Wald und Sadie darf suchen. Das macht sie total gerne und da wird sie auch schön müde :roll: das Problem ist nur, dass ich sie kurz an einen Baum anbinde, damit sie nicht sieht wo ich den Beutel verstecke... sie muss also warten. Während dieser Zeit führt sie sich so schrecklich auf, weil sie sich so freut, dass man meint sie bekommt einen Herzinfarkt... ich weiß nicht, ob ich auf diese Form der Auslastung nun ganz verzichten muss, oder ob ich das Warten auch bei dieser Übung gezielt trainieren kann? Ich hab schon mal versucht den Futterbeutel zu werfen und sie erst hin zu lassen, wenn sie die Klappe hält, aber das hat überhaupt nicht funktioniert... :???:

    LG Franny mit Sadie

  • Hallo Franny,


    wenn du den Futterbeutel verstecken möchtest und sie dabei anbindest hat sie eventuell Angst das du gehst und sie allein lässt.
    Das muss gar nicht sein das sie sich vor lauter Freude so aufführt, das kann auch Verlustangst sein.


    Wie habt ihr das Entfernen von ihr aufgebaut??

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Das ist für (junge) Terrier eigentlich ganz typisch ;) Da muss man üben üben üben, z.b. vorm Futternapf absitzen lassen und erst wenn der Hund sitzt und ruhig ist das Futter frei geben. Spielzeug werfen und dann den Hund los schicken hast du ja schon gemacht, damit kann man auch gut weiter aufbauen. Du kannst diese Übung überall in den Alltag einbauen, z.b. ruhig stehen/sitzen vorm Ableinen, beim Aussteigen aus dem Auto, wenn der beste Hundekumpel in Sicht ist usw.


    Erwarte aber keine allzu schnellen Fortschritte, mein Jrt ist fast 3 und jault und fiept in manchen Situationen immernoch. :headbash: Viele Terrier sind auch allgemein viel zu aufgedreht und werden zu viel "ausgelastet" und herumgescheucht, weil die Leute glauben das sie den Hund damit ruhig und "müde" bekommen. Gerade bei solchen Rassen ist aber oft weniger mehr. Würde dir raten auch mal im Alltag zu schauen wie sich der Hund verhält, einen ganz runter schalten und dem Hund viel Ruhe vermitteln ... nur mit Ruhe kommt man weiter, rumhibbeln lohnt sich nicht. Mit der Zeit versteht das jeder Hund.

    Gruß Bates

  • Warten/Geduld zu lernen ist mMn für einen Hund sehr viel wichtiger als Sitz oder Platz - das kommt schon irgendwann, aber Geduld ist viel komplexer.


    Wir arbeiten mit Clicker, da kann man viele Aktionen genau in dem Moment bestätigen in dem sie passieren.
    Beispiel:
    mein Hund ist an der Leine, wir stehen gerade. Mit ca 5m Abstand geht ein fremder Hund vorbei. Wenn nun mein Hund ohne zu fiepsen oder in der Leine zu hängen ruhig neben mir steht dann wäre das für mich bereits einen Click wert.


    Eine andere Übung ist zB dass man sich auf ein geworfenes Spielzeug nicht gleich stürzt.
    Am Anfang ist der Hund noch an der Leine und man lässt das Spielzeug nur fallen - erst wird er hinziehen und es haben wollen. Wenn er sich beruhigt hat kommt der Click. Das kann man dann so ausbauen dass man auf dem Spaziergang vor den Hund ein Spielzeug wirft und der erste Impuls des Hundes nicht "draufstürzen" ist, sondern Blick zu Frauchen/Herrchen.

    "Dass mir ein Hund das Liebste sei sagst du oh Mensch sei Sünde -
    der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde"

  • Ich arbeite in solchen Fällen nicht mit Clicker. Man kann zwar in ruhiger Umgebung auch mit einem Terrier gut damit arbeiten, mein Hund möchte allerdings keine Leckerchen haben wenn vorher ein Spielzeug geflogen ist. Die größte Belohnung ist dann einfach auf Freigabe hinterher rennen zu dürfen.

    Gruß Bates

  • Zitat von "Bates"

    Ich arbeite in solchen Fällen nicht mit Clicker. Man kann zwar in ruhiger Umgebung auch mit einem Terrier gut damit arbeiten, mein Hund möchte allerdings keine Leckerchen haben wenn vorher ein Spielzeug geflogen ist. Die größte Belohnung ist dann einfach auf Freigabe hinterher rennen zu dürfen.


    In den Fällen mit Spielzeug kann natürlich auch dieses als Belohnung eingesetzt werden, klar!


    Aber in meinem ersten Beispiel kann der Clicker ein prima Mittel sein.


    Zum "Geduld lernen" allgemein: man sollte viel mehr erwünschtes Verhalten belohnen, als unerwünschtes zu verbieten. Wenn sich meine Hündin zB in einem Straßencafe hinlegt und ruhig verhält gibt es auch da mal einfach ein Lobwort und ein Leckerchen.
    Viele denken dann "Warum kriegt der Hund jetzt was, der macht doch gar nichts!" - aber ich finde es prima wenn mein Hund einfach ruhig wartet und nicht unterm Tisch herumwandert oder immer an meinem Bein hochspringt.

    "Dass mir ein Hund das Liebste sei sagst du oh Mensch sei Sünde -
    der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde"

  • Das stimmt und das machen auch viele Leute falsch. Ich zeige meinem Hund ganz deutlich wenn ich sein Verhalten doof finde aber es ist auch total wichtig zu loben wenn der Hund sich richtig verhält! Nicht als selbstverständlich ansehen sondern ruhig loben, vielleicht ein Leckerchen geben ... nur nicht so eine Party schmeißen das der Hund wieder hoch dreht :headbash:


    Das kann sonst ganz schnell dazu führen das der Hund Unfug macht, weil er dafür Aufmerksamkeit bekommt und sich brav sein gar nicht lohnt.

    Gruß Bates

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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