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Hund versucht zu beißen

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    Hallo, folgende Situation:


    Wir haben zwei Hunde, eine 5-jährige Kleine Münsterländer Hündin und seit 9 Monaten einen Siberian Husky Rüden, er ist jetzt 12 Monate alt. Die beiden verstehen sich eigentlich ganz gut, obwohl die Hündin wohl etwas überfordert mit dem kleinen ist, sie hat aber regelmäßig Auszeiten von ihm wenn sie alleine bei meinem Opa ist, sie ist sein Jagdhund, und er bei mir.


    Heute wollte ich sie füttern, gehe also zur Futterkammer und lasse die beiden zwei Meter entfernt Platz machen, dort müssen sie warten bis ich fertig bin. Als ich dann fertig war und sie aus dem Platz entlassen wollte stürzt sich der Rüde auf die Hündin und es entsteht eine Beißerei. Habe sie dann getrennt und die Hündin verschwindet in ihrer Hütte. Ich drehe mich also um und will die Tür zur Futterkammer schließen, da kommt der Husky und schnuppert in den Tüten die drin stehen rum, will ihn also wegschicken und wieder Platz machen lasssen, da schnappt er nach mir und beißt in den Ärmel meiner Jacke. Hab ihn dann mit den Beinen weggeschubst und da hat er wieder versucht nach mir zuschnappen und Knurrt und stellt den Kamm hoch. Hab dass dann halt ignoriert und habe die Hündin und dann ihn gefüttert.


    Normalerweise haben wir keine Probleme mit Aggression, mit der Hündin schon gar nicht. Er muss auch immer erst Sitz machen solange ich das Futter in seinen Napf gebe und warten bis ich mich entferne oder es im freigebe, auch dann noch wenn er frisst kann ich ihn ohne Problem vom Napf wegschieben und er wartet artig bis ich es ihm wieder freigebe.


    Nun hat das mein Opa mitbekommen und meinte wenn er versucht nach mir zu schnappen müsste ich ihn so packen dass er mich nicht beißen kann und mal "ordentlich schütteln", damit er merkt dass das überhaupt nicht geht, ich dürfe dass nicht einreißen lassen.


    Nun weiß ich aber nicht ob das wirklich so gut wäre, wollte aber mal eure Meinung dazu hören. Zwar weiß ich dass der Hund uns nicht als ARtgenossen sieht und dass ich ihn nicht "hundeartig" zurechtweißen und unterwerfen kann. Aber Trotzdem sollte ich doch das Futter in irgend einer ARt und Weise "verteidigen", ist ja eigentlich nur natürlich auch wenn er mich nicht als Artgenossen sieht.


    Wie würdet ihr reagieren, welche tipps habt ihr für mich?


    Danke schonmal im Vorraus

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  • also das mit dem schütteln würde ich lassen!!
    vor allem, weil ich befürchten würde, dass du es damit nur noch schlimmer machst!


    wie du das problem an sich angehen sollst ... so aus der ferne find ihc das schwierig. hast du denn eine hundeschule oder einen trainer, der sich eure situation mal genauer anschauen kann?
    der mal zu euch nach hause kommt und sich die situation genau anschauen kann?

  • Zitat von "Eißfeldt"

    Wie würdet ihr reagieren, welche tipps habt ihr für mich?


    Also so rein emotional betrachtet (ich hab mir grad vorgestellt, meiner versucht das) wäre ich ganz schnell damit beschäftigt diesem Emporkömmling zu zeigen, wer hier das 100 kg schwere Raubtier ist und wer nur ein kleines Hündchen. Und wenn ich den mit der halben Küche bewerfen müsste...
    Er hat versucht, Dich zu beißen, aber sicher war er sich ja wohl noch nicht. Beim nächsten Mal wär ich vorberetet.


    Aber da gibts bestimmt noch andere, professionellere Methoden. *hust*
    Da sind die Profis hier im Forum gefragt.


    Grüße

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  • Zitat von "bob duisburg"


    Also so rein emotional betrachtet (ich hab mir grad vorgestellt, meiner versucht das) wäre ich ganz schnell damit beschäftigt diesem Emporkömmling zu zeigen, wer hier das 100 kg schwere Raubtier ist und wer nur ein kleines Hündchen.


    Und wie sieht das konkret aus?

  • Bin ja weiss Gott kein Profi..ganz im Gegenteil...habe aber mal in der Huschu gelernt,dass man das mit dem Unterwerfen und Schütteln lassen soll.Damit kann man,wenn man nicht ganz richtig doll Ahnung davon hat,alles nur noch schlimmer machen.
    Aber wie ich dieses Forum hier kenne wirst du ein paar wirklich brauchbare Tips bekommen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "bob duisburg"

    Also so rein emotional betrachtet (ich hab mir grad vorgestellt, meiner versucht das) wäre ich ganz schnell damit beschäftigt diesem Emporkömmling zu zeigen, wer hier das 100 kg schwere Raubtier ist und wer nur ein kleines Hündchen. Und wenn ich den mit der halben Küche bewerfen müsste...
    Er hat versucht, Dich zu beißen, aber sicher war er sich ja wohl noch nicht. Beim nächsten Mal wär ich vorberetet.



    :hust: nun ja, ich befüprchte, du würdest nicht grade versuchen, die bindung zu deinem hund zu verbessern? :hust:


    mal im ernst, diese "ich muss meinen hund brechen"-tage sollten doch eigentlich längst vorbei sein, daher hoffe ich, dass ich deinen beitrag grad einfach in den falschen hals bekommen habe, ...



    ... klar bekommt man in so einem moment einen heiden schreck. aber ich würde eher zu nem trainer gehen und versuchen, mit meinem hund zu arbeiten, und nicht gegen ihn!!!

  • da gibt es eigentlich keine "Situation" die man sich anschauen kann. Wie gesagt, komme wunderbar mit den beiden klar... eigentlich!


    War auch das erste mal, dass er mir gegenüber aggressiv wurde...


    Zitat

    Damit kann man,wenn man nicht ganz richtig doll Ahnung davon hat,alles nur noch schlimmer machen.


    Naja mein Opa hat eigentlich schon große Ehrfahrung mit Hunden.
    Er hatte quasi immer schon Jagdhunde die auch 100%ig ausgebildet waren und auch noch sind. Er behandelt seine Hunde auch nicht schlecht oder so, dachte mir halt aber dass solche Methoden mittlerweile antiquiert sind, und es bessere Herangehensweisen gibt.
    Bin seinen Methoden auch nicht ganz abgeneigt, sind ja immer noch keine Tierquälerei oder brutal, auch mit Starkzwang hat das nichts zu tun, denke ich, denke halt auch nur mit schmusen und "weichei" getue kommt man halt nicht weit....
    oh mann,hoffentlich versteht das jetz keiner falsch :/


    Zitat

    Aber wie ich dieses Forum hier kenne wirst du ein paar wirklich brauchbare Tips bekommen.


    Na dann bin ich mal gespannt :smile:

  • Hallo,


    erzähl mal bisschen mehr von Deinem Rüden.
    Wie ist sonst so sein Verhalten und sein Gehorsam Dir gegenüber?
    Gibt es sonst irgendwelche Probleme, seien sie auch noch so klein?


    Es ist immer schwierig wie man in einer solchen Situation reagieren sollte. Ganz ehrlich, wenn mein Hund die Tüten in denen das Futter ist dermaßen verteidigt und mich angeht, dann würde ich da auch nicht rückwärtsgehen. Vor allem wenn es ein Hund ist, der bei mir groß geworden ist, also als Welpe zu mir kam. Bei einem Hund mit Vergangenheit sieht die Sache wieder anders aus.


    Das hat nämlich nicht immer was mit mangelndem Vertrauen zu tun und wenn man in so einem Moment Angst zeigt, dann kann es gut sein, dass der Hund lernt: Super, ich muss nur knurren/schnappen und dann gehen sie...


    Also in Deiner Situation hätte ich mich ähnlich verhalten, hätte mich verteidigt und dann erstmal weiter gemacht, so wie Du!


    Heute Abend aber würde ich mir Gedanken machen was schief gelaufen ist in der Beziehung zu meinem Hund. Denn irgend etwas stimmt nicht.
    Das kommt nicht einfach so aus dem Nichts raus...


    Such Dir bitte Hilfe bei einem kompetenten Trainer und versuche die Probleme zu lösen. Wenn Du selbst nicht drauf kommst, dann kann Dir der Trainer/in auch auf die Sprünge helfen.


    Hier im Forum ist es schwierig zu beurteilen, da man euch nicht sieht und hier Tipps zu geben wäre in meinen Augen fahrlässig.


    Liebe Grüße und bitte schreibe uns wie es weitergegangen ist


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

  • Zitat von "Eißfeldt"

    :hust: nun ja, ich befüprchte, du würdest nicht grade versuchen, die bindung zu deinem hund zu verbessern? :hust:


    mal im ernst, diese "ich muss meinen hund brechen"-tage sollten doch eigentlich längst vorbei sein, daher hoffe ich, dass ich deinen beitrag grad einfach in den falschen hals bekommen habe, ...


    Falscher hals.. eindeutig... ;)
    Unsere Bindung zu Bob ist selbst unserer Hundetrainerin fast zu viel. Sie beschwert sich immer, weil wir sie arbeitlos machen. Natürlich ist das Spaß.
    Und dennoch habe ich in der Erziehung seltene Fälle von "Ich lass mir nicht auf der Nase rumtanzen."
    Bis zu dem Punkt mit dem Knurren und Beißen sind wir bisher nie gekommen, deshalb ist die Frage für mich hypothetisch. Aber ich habe bevor ich mir unser "Pony" zugelegt habe schon beschlossen, dass ich mich nicht zwingen lasse. Zu nix! Und mich im Zweifel wehre. Der Situation angepasst natürlich.
    Meiner Meinung nach ist genau diese Entscheidung und die Sicherheit, die sie mir und Bob gibt, der Grund für sein Vertrauen und seine enge Beziehung zu uns.
    Und gebrochen wird hier nichts, schonmal gar nicht mein "Schäfchen" :-)


    Also bitte bitte nicht falsch verstehen...

  • Gehorsam im Hof, also eingezäuntes Gelände, recht gut, muss halt ihn immer überzeugen dass es richtig und von Vorteil ist dass er mir gehorcht.
    In der Wohnung genauso.


    Draußen wirds kritisch...
    Manchmal mag er, manchmal nicht.
    abrufen is schwer aber wir arbeiten daran. Beim Apportieren oder Schweißfährte folgt er super, auch bei der Zugarbeit am Fahrrad folgt er, lässt sich halt leicht ablenken und schnuppert hier und da mal.
    Bei Fuß gehen klappt alleine eigentlich auch, zusammen mit der Hündin allerdings eine kleine Katastrophe...


    Ich interpretiere sein Verhalten eher so, dass er halt mal gucke wollte, mal testen wie weit er gehen kann, was er sich leisten kann, vllt wegen Pubertät? wäre das möglich? oder kompletter Holzweg?


    Mit Hundetrainern in der Gegend ist eher flaute, war mal bei einer zwecks welpengruppe aber das war nicht so das wahre...

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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