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Junghund geht jagen und ignoriert mich

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    Hallo!
    Mein Hund ist jetzt zehn Monate alt und ziemlich selbstständig. Seit einiger Zeit hat er angefangen, mich auf Spaziergängen teilweise zu ignorieren und außerdem jagen und Fährten suchen zu gehen. Ich kann ihn mittlerweile fast nirgendwo mehr loslassen, weil wir in einer ländlichen Gegend mit vielen Wildspuren, Wäldern und Feldern leben.
    Ich habe ihn jetzt immer an Stellen mit besonders viel Wild an die lange Leine genommen, aber er rennt jetzt sogar an anderen Stellen einfach auf Wiesen und Felder, verfolgt Spuren und jagt Wild. Meinen Ruf ignoriert er dann einfach. Ich hab auch versucht, mich noch interessanter zu machen als früher. Ich habe Spielzeug und Leckerlies mit und mache alles sehr interessant, aber ihn interessiert nur noch das Jagen und Schnüffeln.
    Muss ich mit der Schleppleine arbeiten, oder gibt es noch andere Möglichkeiten?
    Freu mich über Hilfe, :hilfe:
    Liebe Grüße,
    Marika :smile:

    Liebe Grüße, Marika mit Glückspudel Jimmy
    (Klein-/Mittelpudel, geboren am 22. März 2010)


    Man kann ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht!

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  • bei uns sind es läufige Hündinnen die meinen Kerl austicken lassen...null abruf möglich-auch wenn der scheißer an der leine ist-überhaupt nicht ansprechbar........ich muß auch zZ mit Schlepp arbeiten und baue den neuen rückruf mit Pfeife auf...klappt bisher nur,wenn er nicht abgelenkt ist.....dann übe ich wieder den Augenkontakt auf Befehl.....es kostet schon Nerven und Geduld----------


    lg

  • Wir haben das gleiche Problem mit dem Wildgeruch jagen und Fährten folgen und ich kann momentan nur mit der Schlepp raus. Ich übe auch mit der Pfeife, funktioniert momentan aber nur zu Hause ohne Ablenkung und draußen nur, wenn ich max. 2 m weg bin.
    Heute ist sie auch wieder völlig weggetreten gewesen, da habe ich gesehen, dass ich es ohne Schlepp noch gar nicht probieren muss.
    Ach ja meine ist jetzt 1 Jahr alt.

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  • marykay,


    macht euer Spaziergänge wieder Interessant für euren Hund, vielen Hunde wird das Gassi gehen langweilig und Uninteressant.
    Es gibt da genügen Möglichkeit, von Suchspiele bis hin zum Fährten oder Unterordnung die Hauptsache ist der Hund erlebt was gemeinsam mit euch.
    Ich würde euch auch das Logieren empfehlen damit wird eine feste Bindung zu Dir auf gebaut.
    Es wären dabei gleich drei Dinge auf einmal gefordert
    Bindung, Bewegung und das Spielen.


    Greüzi Momo

    Obwohl der Mensch mit der Gabe der Sprache gesegnet ist, nutzt er sie zum Teil ohne Sinn und falsch. Tiere haben nur eine Sprache, setzten sie aber nützlich und ehrlich ein und ein geringes aber wahres Wissen ist besser als eine grosse Lüge. Leonado da Vinci um 1500

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Die Schleppleine sichert den Hund ab, so dass er kein weiteres Erfolgserlebnis haben kann. Denn der Hormonrausch wird zur Sucht beim Jagen.


    Du solltest konsequent trainieren und dem Hund Ersatzarbeit anbieten. Leckerlies werden niemals interessanter sein als Wild, wenn dein Hund ernsthaft jagdlich ambitioniert ist. Da musst du an der Disziplin und Kommunikation arbeiten. Vielleicht auch mit einem erfahrenen Trainer, der sich mit Jagdhunden auskennt.


    Viel Erfolg, auch, wenn das jetzt dauern kann!

    Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013) - und alle lieben Begleiter, Sportskollegen und Lehrer vor ihnen


    Die Hummel-Hunde


    Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

  • Hallo Marika,


    zunächst einmal würde ich dafür sorgen, dass der Hund keine weitere Gelegenheit bekommt, auf die Jagd zu gehen.


    Aus diesem Grunde wirst du an der Schleppleine nicht umhin kommen. Viele sehen in der SL ein grauenvolles Übel und scheuen den Einsatz.


    Okay, bei widrigen Wetterverhältnissen ist es in der Tat so, dass man keine Angst vor verschmutzten und nassen Händen haben sollte - angenehm ist was anderes.


    Aber letztlich geht es hier um den Hund. Jedes erfolgreiche Jagderlebnis wird dir die Arbeit, es ihm wieder auszutreiben, ungleich schwerer machen. Ein Hund war und ist und wird immer ein Jagdtier bleiben - ist dieser Trieb erstmal erweckt, hast du eine Portion Arbeit vor der Brust.


    Punkt 1: absichern durch Schleppleine (ohne Ausnahme)


    Punkt 2: intensiv das Abrufen trainieren


    Punkt 3: auch wenn die SL 10 mtr. lang ist....ich würde dem Hund zumindest in der Anfangszeit das "vorneweg" laufen untersagen. Je weiter dein Hund sich von dir aufhält, umso mehr lässt dein Einfluß auf ihn nach!


    Punkt 4: sucht euch eine gemeinsame Aktivität, damit eure Teamfähigkeit gefördert und gefestigt wird. Dazu eignen sich hervorrragend Mantrailing und Longieren. Während der Hund beim Mantrailing seinem Trieb kontrolliert folgen kann, wird beim Longieren die Distanzarbeit gefördert, was im Alltag gut zu gebrauchen ist.


    Punkt 5: kommt eine SL zum Einsatz, bitte gleichzeitig auch ein Geschirr benutzen!!


    Dein Hund ist 10 Monate alt und steckt mitten in der Pubertät. Er findet jetzt alles toller, aufregender und interessanter als dich und er stellt dich in Frage. Bleibe konsequent und zeige Geduld. Dein Hund hat sicherlich nicht verlernt, er testet nur seine Grenzen aus. Es liegt jetzt an dir, ihm diese aufzuzeigen.


    Lieber jetzt mal für ein paar Monate "auf die Zähne beissen" und richtig intensiv mit dem Hund arbeiten, anstatt sich die nächsten 12-15 Jahre über einen jagenden Hund ärgern müssen.


    Weiß wovon ich rede, unser Momo war ebenfalls so ein Kandidat. Haben 4!!!! intensive Jahre miteinander verbracht, uns mehrfach gegeneinander aufgerieben und einige Male daran gedacht, alles hinzuschmeissen.


    Wir haben durchgehalten und heute kann Momo den Freilauf geniessen und wir unsere Spaziergänge. Diese Arbeit hat sich allemal gelohnt.


    Also....zimmere dir einen "Schlachtplan" zurecht und dann ran an den Speck ;-)


    Lg
    Volker

  • Marika,


    :gut: :gut: :gut: besser kann man es nicht beschreiben und ein schönes Beispiel das es sich lohnt.


    Grüezi Momo

    Obwohl der Mensch mit der Gabe der Sprache gesegnet ist, nutzt er sie zum Teil ohne Sinn und falsch. Tiere haben nur eine Sprache, setzten sie aber nützlich und ehrlich ein und ein geringes aber wahres Wissen ist besser als eine grosse Lüge. Leonado da Vinci um 1500

  • Ganz lieben Dank, ich werde das alles mal ausprobieren und ihn auf jeden Fall immer an der Leine lassen. Ich hatte auch schon vor, irgendwas mit ihm zu machen, also danke für die Tipps mit Mantrailing und Longieren!
    :smile:

    Liebe Grüße, Marika mit Glückspudel Jimmy
    (Klein-/Mittelpudel, geboren am 22. März 2010)


    Man kann ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht!

  • Tja, so ist das mit unseren lieben Mäusen.


    Auch meine "Kleine" hat mit 10 Monaten ihren Jagdtrieb entdeckt.
    Ich hatte ihr Interesse aber früh gedeutet und sie ständig an der Leine (Schleppe oder Flexi), sodaß sie nie Erolg zum abhauen hatte.


    Und gestern ist es dann passiert. Ich ging mit ihr durch den Wald, natürlich angeleint, da kam uns eine Frau mit Hund entgegen. Hab dann Dunja abgeleint, damit die beiden spielen konnten. Alles war gut.
    Wir gingen dann weiter, hatte meinen Hund nicht angeleint, warum, weiß ich eigentlich gar nicht (sagen wir mal schusselig), und nach einer Weile dachte ich, machste mal ne Übung. Dunja lief ca. 6m vor, ich gab ihr das Sitz-Kommando, was sie auch sofort befolgte. Ich war stolz!!!
    In dem Moment sprang in der Böschung ein Reh auf :sad2:
    Dunja setzt nach, ich ruf ein Abbruchkommando, keine Reaktion :hilfe:
    Ich hab dann gewartet. Es dauerte nicht mal 15 Sec. als sie wieder bei mir eintrudelte.


    Aber genau diese Situation wollte ich vermeiden. Jetzt weiß sie erst recht, wie g...il es ist, hinter Wild herzujumpen.


    Da kann man nur sagen: Toll, Toll, Toll

    Lg Gudrun mit
    Aika (Goldi-Labbi-Mix) *25.10.2002 - 01.06.2011
    Dunja (Collie Langhaar) * 25.03.2010
    Eve (Australian Shepherd) *18.05.2010 bei mir seit 19.03.2012

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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