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    Hallo!!
    Ich habe ein paar Fragen bezüglich der Krankheit Epilepsie, aber zunächst einmal möchte ich euch kurz die Vorgeschichte erzählen.
    Nachdem unsere kleine Münsterländerhündin letztes Jahr im Juni mit dem stolzen Alter von 16 Jahren von uns gegangen ist, waren wir nun auf der Suche nach einem neuen Partner für unseren Weimaraner (4jahre). Wie es der Zufall will haben wir uns in einen 4 1/2jährigen Münsterländerrüden verguckt, der wirklich sehr gut zu uns passen würde.
    Laut der jetzigen Besitzerin hat er jedoch Epilepsie und ca. 15 Anfälle pro Jahr. Sie sagt er würde keine Tabletten benötigen und könnte sogar damit alt werden.
    So hört sich das ja alles nicht sehr schlimm an, aber wir haben uns natürlich im Internet ein bisschen umgehört und die Erfahrungsberichte hörten sich gar nicht so rosig an :sad2:
    Wir wissen auch noch gar nicht wie schlimm diese anfälle bei ihm immer sind, vielleicht könntet ihr uns noch ein paar Informationen über diese Krankheit geben??
    Vielen Dank im Vorraus

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  • Hallo!


    Ich war auch (noch bis vorgestern ;) ) auf der Suche nach einem Zweithund und hatte mich in einen Epilepsie-Hund verguckt, der es zwar jetzt nicht geworden ist - er wäre aber der nächste "Kandiadat" gewesen....
    Daher hatte ich mich auch schon ein bißchen im Netz umgeschaut - hast du auch diese Seite hier gefunden?:
    http://epilepsie-beim-hund.de/


    Ich find, da ist alles recht gut und ausführlich beschrieben.
    Ich hätte es trotz dieser Krankheit mit dem Hund versucht, da ich denke, dass gerade diese Hunde es besonders schwer haben, neue Leute zu finden.
    15 Anfälle sind ja auch nicht besonders viel, wenn sie vielleicht auch nicht schwer sind.
    Ich selbst hätte bestimmt mal was in Richtung Homöopathie, THP, Globuli ausprobiert - obwohl der Hund für den wir uns interessierten (nach nur zwei Anfällen im Tierheim) bereits auf Luminal eingestellt wurde (und seitdem anfallsfrei sein soll). Also diese Option bliebe einem ja auch noch...
    Die Kosten für die Medi's halten sich auch im Rahmen.... (für diesen Hund wären es ca. 17 Euro/mtl. gewesen).
    Das Einzige, was mich etwas grübeln liess, war, dass irgendwo stand, dass manche Hunde sehr agressiv auf den Anfall eines anderen Hundes reagieren und es Fälle gegeben hat, in dem der Zweithund, den anderen, krampfenden ernsthaft gebissen hat.
    Das hätte man halt ausprobieren müssen - notfalls in Abwesenheit die Hunde trennen - das hätte ich persönlich sehr schade und einschneidend empfunden und war der einzige Grund, der mich wirklich zögern liess....


    Kannst ja mal berichten, wie es bei euch weitergeht und wie ihr euch entscheidet...

    Gruß Nicole
    mit
    Fortuna (*2006) & Sam (*2005)

  • Hallo,
    ich habe keine Erfahrungsberichte mit Epilepsie beim Hund, jedoch hatte mein damaliger Kater seit Geburt an Epilepsie.
    Es waren sehr wenige Anfälle im Jahr (ca 1-2 Miterlebte und evtl. 1-2 ohne meiner Anwesenheit). Gestört hat es ihn nicht sonderlich - er schlief nach einem Anfall ein paar Tage sehr oft und lange und fraß auch weniger. Medikamente bekam er keine; erst im Alter (ab 17 Jahren) bekam er Probleme, meist beim TA. Durch die Aufregung bekam er immer einen Anfall, jedoch hatten wir eine Super - TAin die immer ganz vorsichtig und vor allem langsam war und spritzte auch immer gleich ein Medi, was einen Anfall vorbeugen soll. Gestorben ist der arme Kerl dann im Alter von knapp 19 Jahren an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung.
    Unsere 2. Katze hatte damals irgendwie geahnt, wann ein Anfall ansteht und hat sich dann sofort aus dem Staub gemacht.
    Viele Grüße
    Susi

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  • mein hund ist jetzt 8 jahre alt hat seit 6 jahren epilepsie. sein ueber vier jahren ist er anfallsfrei. er bekommt taeglich eine luminaltablette. seine werte sind top, er ist fi und er ist ein ganz normaler hund. wir haben ihn aufgrund der epi weder kastrieren lassen, noch anderes futter gegeben oder ein geregeltes stressfreies leben. wir haben ihn in stressige situationen mitgenommen, damit er sich daran gewoehnt. mittlerweile wierde er dich auch auf dem freimarkt hinschmeissen und pennen. wir machen hundesport, wo ins die tieraertztin auch zu geraten hat. und es tut ihm gut. durch die epi ist er fast vernuenftig geworden. er hat sich nichtmehr beim gassigrehen in die leine gestuerzt um andere hunde zu fressen.
    unsere ta meinte, das epihunde keine hohe lebenserwartung haben. wir sollten uns darauf einstelln, dass er hoechstens 10 wird. tja hoechstens 10 wird er aber nicht wegen seiner epi, sondern weil ich ihn vorher erschlage, sollte er nocheinmal weine weihnachtslammkeule auffuttern. :stock1: :aufsmaul:

  • Vielen Dank für eure Hilfe.
    Ich bin mir nur so unsicher wegen den Medikamenten...
    Ich habe gelesen, dass alle nach einer Zeit extreme Nebenwirkungen hervorrufen, jetz ist die Frage, ob man sie ihm jetzt schon gibt und die Nebenwirkungen in kauf nimmt, oder ob man wartet, bis der Hund etwas älter ist und die Anfälle nicht mehr so einfach wegstecken kann.
    LG

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Die Dogge meiner Kollegin hat vor ca. 2 Jahren epileptische Anfälle bekommen.


    Zu allererst wurde alles abgeklärt.
    Herzuntersuchung, großes Schilddrüsenprofil, Schädel-CT und großes Blutbild.


    Wurde das bei dem Hund gemacht? :???:


    Ich bin der Meinung, dass ein Hund, der 15 Anfälle im Jahr hat, deutlich an Lebensqualität verliert.
    Wie sehen die Anfälle bei ihm denn aus, weißt Du das?


    Gruß
    Bibi

  • Hallo,
    also zum Thema epilepsie kann ich leider nur etwas negatives beisteuern.
    Wobei ich es toll fände, wenn jemand so einem Hund ein neues zu Hause gibt, ich würde es "bewusst" nicht tun.
    Wir hatten einen kleinen Spanier Podenco-Chihuhahua Mix, der nach relativ kurzer Zeit hier eine Epilepsie bekam (er war ca 10 montae alt) oder diese bereits hatte.
    Angeblich ging der hund in deutschland durch bereits 10 Pflegestellen weil er agressiv war.
    Nun agressiv bei so einem Winzling? 8 kg schwer? Daran wird es nicht gelegen haben.... eher an der Häufigkeit der anfälle und diese wurden trotz Luminaletten immer schlimmer. Immer öfter und länger....
    Ein Jahr hat er bei uns überlebt und dann ist er an einem Tag aus seinen Epileptischen anfällen nicht mehr rausgekommen d.h. ein anfall nach dem anderen, bis er in der Tierklinik in Narkose gelegt wurde.
    Beim erwachen am nächsten Tag war klar das die Gehirnzellen soweit geschädigt waren das er niemand mehr erkannt bzw nur noch ziellos im Kreis lief, man musste ihn wieder narkotisieren alles andere half nichts.
    Aus dieser Narkose haben wir ihn nicht mehr wach werden lassen, auf dringendes Anraten der Tierärzte.
    Mein fast 11 jähriger Labrador hat eine Alters epilepsie, d.h. gelegentlich einen anfall, den ich wärend des anfalls mit Diazepam behandeln kann...
    Aber 15 anfälle im Jahr sind viel, denn es werden in der Regel mehr.....und die Frage ist, ob man das selber ertragen kann.
    Wenn man den hund bereits hat, so wie ich, oder den Kleinen wo man es nicht wusste - ok. Aber bewusst? Nein würd ich von abraten.
    Mir erklärte man in der Tierklinik damals das bei jeden Anfall Gehirnzellen absterben und damit die Lebenserwartung sinkt.
    Ob die Luminaletten auf Dauer Schäden hervorgerufen hätten kann ich nicht sagen, da unser kleiner ja nur ein Jahr in Deutschland bei uns hatte.
    Ich würd es mir gut überlegen, bei dem Kleinen Podenco mix war jeder anfall schrecklich anzusehen....bei meinem Labrador ist es recht harmlos(für mich als jedenfalls - da schlimmeres gewohnt) -allerdings solle eine altersepilepsie auch nicht so schlimm sein.
    Das andere Hunde agressiv werden kann ich nicht bestätigen, meine anderen Hunde haben immer das Weite gesucht - instinktiv.Eher so als würde ihnen selber was schlimmes passieren.
    lg
    Bille & Lycos

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    Lycos - für immer in meinem Herzen R.I.P. 10.06.2000 - 12.09.2013

  • hi,


    wir dürfen uns jetzt auch in die Epileptiker Reihe stellen. Nach einer Woche Diagnostikmarathon ist es nun endgültig raus. Epeilepsie mit fokalen Anfällen.


    Momentan sind wir in der Einstellpahase. Er krampft täglich ungefähr 3 mal, allerdings ohne bewusstseinverlust. Er zittert dann einfach.
    Franz bekommt 100gr Phenoleptil täglich.


    Wichtig fänd ich bei deiner Entscheidung um welche Anfallsarten es sich handelt und wie schwer diese sind. Ggf würde ich mich it deinem TA unterhalten und ihn bitten das er sich die Befunde anschaut und ihr gemeinsam eine Entscheidung trefft


    LG

  • Zitat von "LadyKaede"


    Ich bin mir nur so unsicher wegen den Medikamenten...
    Ich habe gelesen, dass alle nach einer Zeit extreme Nebenwirkungen hervorrufen, jetz ist die Frage, ob man sie ihm jetzt schon gibt und die Nebenwirkungen in kauf nimmt, oder ob man wartet, bis der Hund etwas älter ist und die Anfälle nicht mehr so einfach wegstecken kann.
    LG



    Wenn ca. alle 4 Wochen ein Anfall kommt, würde ich den Hund noch nicht auf Medikamente einstellen lassen, da die Nebenwirkungen wirklich heftig sind.


    Es ist ja erst einmal wichtig zu wissen, ob es sich um eine primäre (erbliche) oder eine sekundäre (erworbene) Epilepsie handelt. Bei einer sekundären behandelt man natürlich erst einmal die Ursache in der Hoffnung, dass die Anfälle aufhören.
    Und ich würde erst einmal zu einer guten Tierheilpraktiker/in gehen und den Hund homöopathisch behandeln. Damit haben wir zur Zeit gute Erfolge.


    Aber ehrlich gesagt, würde ich keinen Hund mit Epi aufnehmen. Einfach weil die seelische Belastung wirklich heftig ist.
    Und falls ihr euch für den Hund entscheidet, würde ich genau abklären, wie das Krankheitsbild im einzelnen aussieht.


    Viel Glück bei eurer Entscheidung.


    LG

  • zu den nebenwirkungen oder veraenderungen meines hundes kann ich folgendes berichten.
    er wurde extrem muede, hatte auf nichts mehr lust. das legte sich nach ca. 4 wochen wieder.
    als er eingestellt wurde, hat er oefters gebrochen, was aber nach einigern wochen weg war.
    er hatte extreme stimmungsschwankungen. mal hat er einen hund komplett ignoriert, 5 min spaeter wollte er ihn am liebsten umbringen. auch das hat sich zum positiven geaendert. heute ignoriert er die hunde oger ist freundlich zirueckhaltend.


    die nebenwirkungen waren alle nach 2monaten wieder weg. und ich kann mit einigen wochen veraenderung besser leben, als wenn der hund dauernd mitten in der nacht auf dem boden liegt und krampft. das schraenkt das leben wirklich ein.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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