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Hund kommt nicht zum Gassi gehen.

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    Hallo erst mal,


    wir schreiben hier zum ersten Mal. Ich bin gespannt, ob uns jemand eine Antwort geben kann.


    Unser 3 Jahre alter Parson Jack Russel ist sehr gelehrig und hört auch fast immer. Unser Problem ist nur das abendliche Gassi gehen. Sobald unsere Bora merkt, dass wir Gassi gehen wollen, verkriecht Sie sich unter dem Sofa, an einer Stelle, wo man Sie nicht mit bloßer Hand erreichen kann. Wenn man Ihr dann zu Nahe tritt, knurrt Sie und wenn man noch näher kommt beißt Sie sogar. So weit lassen wir es natürlich nicht kommen.


    Wenn wir dann rufen und dann noch eimal schärfer rufen: Bora komm, Booraa komm jetzt endlich, dann läuft Sie mit eingeklemmten Schwanz unter den Esszimmertisch. Dort ergibt Sie sich dann. Legt sich auf den Rücken und lässt sich erst jetzt die Leine anlegen. Dann geht Sie bereitwillig mit.


    Was müssen wir tun, damit Sie beim ersten Mal rufen bereitwillig mitgeht.
    Wenn wir nicht Gassi gehen, verrichtet Sie Ihr Geschäft Nachts im Haus. Dann wollen wir natürlich gar nicht erst zur Gewohnheit werden lassen.


    Hoffentlich hat jemand einen Tipp für uns.


    Viele Grüße


    Boras

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  • Ich würde jetzt erst einmal versuchen, eine Hausleine ranzumachen, damit ihr nicht mehr so nach ihr angeln müsst und sie sich angegriffen fühlt.
    Und das würde ich erstmal so ein paar Tage versuchen.


    Hat sie denn Angst draußen im Dunkeln?

  • Offensichtlich hat sie vor irgendwas Angst.


    Meiner hat seit Silvester auf die letzte Runde, bzw. auch morgens (eben im Dunkeln) auch keine Lust auf gassi. Wir gehen nur kurz pippi machen, dann will er wieder rein.



    Wo ist der Hund denn bevor du ihn rufst? Warum rufst du ihn?
    Wenn er in seinem Körbchen oder sonst gut erreichbar liegt.
    Nimm dir die Leine (nicht direkt sichtbar für den Hund) und leine ihn wortlos an und geh los. Ohne großes Theater und wichtig, deine innere Ruhe :ohm:
    Denn, wenn du in dem Moment Angst hast, dann überträgt sich das auf den Hund.


    Seit wann macht der Hund das?


    Habt ihr sonst evtl. einen Garten, wo ihr sie zur Not rauslassen könnt? wäre evtl. auch noch ne Möglichkeit.

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  • Vielen Dank für die schnellen Tipps. Wir sind begeistert von Euren Beiträgen. Bora hat keine Angst im Dunkeln. Tags über ist es ebenfalls nicht so einfach. Wir wenden dann immer einen Trick an. Wir sagen dann : Bora wir wollen los zu Oma und Opa. Dann gehen wir zur Garage und schon sitzt Sie im Auto. Wir fahren dann zum Gassi - Park und alles geht ohne Theater.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    seit wann besteht das Problem, war es schon immer so?
    Habt ihr die Kleine von Welpenbeinen an?


    Irgendetwas muss mal vorgefallen sein, denn dass ein Hund gar nicht Spazierengehen möchte, ist nicht normal.
    Es ist ja auch tagsüber ein Problem wenn ich das richtig verstehe.


    Schreib doch noch ein bisschen mehr über euren Tagesablauf und das Miteinander.


    Vorerst würde ich auch zu einer Hausleine raten, aber das löst nicht das Problem, denn die Ursache muss ja gefunden werden.


    Liebe Grüße


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


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    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

  • Das hört sich für mich auch danach an, als ob sie Angst vor etwas hätte. Überdenke euer "Rausgeh-Ritual" doch einmal und versuche herauszufinden, wovor genau sie Angst hat. Ist es das Anleinen? Das Halsband-/Geschirranziehen? Mag sie vielleicht vor der Haustür nicht angeleint sein? (Weil sie ja unangeleint mit zum Auto geht, wenn ich das richtig verstanden habe.)


    Wenn du weisst, woran es liegt, kannst du daran arbeiten. So lange, da schließ ich mich den anderen hier an, ist es vielleicht sinnig, eine Hausleine zu verwenden, oder den Hund schlicht und ohne Zinnober (vorher rufen, "Komm, wir gehen Gassi" usw.) anzuleinen und mit rauszunehmen. So kann sie sich nicht reinsteigern in ihre Angst.


    Bei uns ist es übrigens ähnlich, wenn auch ohne die "Dramatik":
    Meine Maus geht stiften, wenn ich mit ihrem Geschirr in der Hand dastehe. Sie mag es einfach nicht, etwas über den Kopf gezogen zu bekommen.

  • Hallo,


    Zitat von "Boras"

    Wenn man Ihr dann zu Nahe tritt, knurrt Sie und wenn man noch näher kommt beißt Sie sogar. So weit lassen wir es natürlich nicht kommen.


    Inwiefern lasst ihr es nicht so weit kommen?
    Wie reagiert ihr auf das Drohverhalten?


    Zitat

    Wenn wir dann rufen und dann noch eimal schärfer rufen: Bora komm, Booraa komm jetzt endlich, dann läuft Sie mit eingeklemmten Schwanz unter den Esszimmertisch. Dort ergibt Sie sich dann. Legt sich auf den Rücken und lässt sich erst jetzt die Leine anlegen. Dann geht Sie bereitwillig mit.


    Diese Reaktion ist schon recht heftig, sie beschwichtigt euch.


    Die Antworten zu Steffis Fragen wären sehr wichtig, um euch helfen zu können.


    Gruß
    Leo

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