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Hund und Allergie

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    Hi!


    Ich spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken einen Hund zu holen. Heute morgen war ich beim Hautarzt und hab einen Allergietest gemacht. Der läuft ja in 2 Stufen ab, einmal der Hauttest mit den vielen kleinen Tropfen und eine Blutabnahme. Leider ist der Hauttest nicht so gut ausgefallen und ich habe beim Hund einmal Plus bekommen...


    Meine Tante besitzt auch einen Hund und bei denen bin ich auch öfters. Habe mit deren Hund/Haus eigentlich keine Probleme.. Das einzige was mir dort Probleme bereitet, ist dass wenn ich mit dem Hund spiele und mir dann in die Augen lange diese etwas gereizt werden. Ist aber nichts Schlimmes. Einmal Gesicht waschen, dann ist alles wieder in Ordnung. Ansonsten habe ich dort keine Beschwerden.


    Natürlich muss ich noch abwarten, was der Bluttest nächste Woche offenbart. Aber solange würde ich gerne mal eure Meinung wissen. Ist es möglich in so einer Situation einen Hund zu halten? Habe vom Hautarzt auch gesagt bekommen, dass man bei Allergien nicht unbedingt auf jeden Hund allergisch reagiert und das andersrum wenn der Test eigentlich negativ ist, man am Ende doch allergisch reagieren kann.


    Was würdet ihr mir empfehlen?


    Viele Grüße und Danke für eure Hilfe!


    Aleros

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  • Ich würde dir empfehlen, einen Hund von einer Pflegestelle oder einem Tierheim zu nehmen und mit dem individuell dann auszuprobieren, wie du reagierst, bevor du ihn übernimmst.

    Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013) - und alle lieben Begleiter, Sportskollegen und Lehrer vor ihnen


    Die Hummel-Hunde


    Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

  • Hallo,


    Zitat

    Meine Tante besitzt auch einen Hund und bei denen bin ich auch öfters.


    Kannst du dort eventuell mal übernachten mit dem Hund im selben Zimmer?


    Ich würds auch erst mal auf Probe ausprobieren, sodass du die Möglichkeit hast, dass der Hund zurückgeht, wenn du Probleme bekommst.

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  • Ich für meinen Teil bin allergisch auf alles mögliche, beim Hund hatte mir der Arzt auch gesagt das ich auf keinen Fall einen anschaffen sollte.
    Ich hatte einfach ausgestet mit welchem es geht und bin am Ende beim langhaarigen Hund gelanden.
    Auf Kurzhaar reagiere ich allergisch da sich diese sofort in Augen und Haut festsetzen.


    Ich hatte einfach den harten Test gemacht, etwas Fell vom gewünschten Hund abschneiden, Haut anritzen, Fell drauf, Binde rum, ein Tag warten.


    Der Goldi wars dann:)

  • Hallo Aleros!


    Ich bin in der Situation " Allergiker mit Hund". Ok, ich hab sogar 2.
    Inklusive Hundeallergie.


    Ich kann dir auch nur empfehlen, entweder bei deiner Tante mal eine Nacht zu schlafen, bzw. das von Hummel Beschriebene.


    Was du auch machen kannst, ist, wenn du einen Hund gefunden hast, eine Haarprobe vom Hund mit zum Allergologen zu nehmen und testen lassen.


    Denn, wenn du auf 1 Rasse reagierst, heisst das nicht, das du auch auf eine andere Rasse reagierst. ;)


    Ich bin das beste Beispiel dafür.
    Bei Laila passiert nix, bei Emmy, wenn wir zu intensiv schmusen, dann gibt es Pusteln an den Stellen an denen sie mich abschlabbert und geschwollene Augen.


    Aber, es ist schon viel besser als am Anfang. Der Körper macht im Laufe der Zeit eine Hyponesibilisierung durch.



    Ich weiss z.Bsp. auch bei mir, das Setter überhaupt nicht gingen, da bekomme ich dann zusätzlich noch Asthmaanfälle.



    Und bei Katzen kann ich mich ins Spital einweisen.... :/

    Zum Lügen gehören immer Zwei. Einer der lügt und einer der es glaubt. <- Homer Simpson
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    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat


    Aber, es ist schon viel besser als am Anfang. Der Körper macht im Laufe der Zeit eine Hyponesibilisierung durch.


    Das stimmt, aber ich habe schon öfter gehört, dass es teilweise echt hart sein soll und man muss den Hund wirklich sehr lieben um das durchzustehen. :|

  • mini-monster,


    darum habe ich keine Katzen. ;) Da ist mir meine Gesundheit doch lieber.


    Es kommt auf die Stärke der Reaktion deines Körpers an.


    Mit einer kleinen Regel, klappt es bei mir ganz gut.


    Das Bett bleibt Hundefrei. Auch wenn ich liebend gerne die beiden mit im Bett hätte, aber ich brauche einen Ort wo keine Hundehaare sind.



    Da ich irgendwann aufgehört habe zu zählen auf was ich alles allergisch reagiere, muss ich mich eh einschränken im gesamten Leben. Da ist das hundefreie Bett das harmloseste.

    Zum Lügen gehören immer Zwei. Einer der lügt und einer der es glaubt. <- Homer Simpson
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  • Ich würde dir empfehlen Ziggys Ratschläge anzunehmen, denn so ,mache ich es auch... obwohl ich bei abschlecken nicht so stark reagiere, wie wenn ich mein Gesicht und Oberkörper auf meinen Hund drücke... dass heisst dann halt nur bedingt ganz engen Körperkontakt, aber man lernt damit umzugehen.
    (finde ich zumindestens=))

  • Der Hautallergietest ist in Bezug auf Hunde genau so wenig aussagekräftig wie der Bluttest.
    Man reagiert allergisch auf Proteine. Hunde haben extrem unterschiedliche Proteinstrukturen. Sprich man kann enorm allergisch aus einen Hund reagieren um in Test nicht, man kann genauso gut mit seinem Hund problemlos zusammenleben und im Test blühen.
    Es bringt nur ein Test auf einen ganz speziellen Hund etwas. Das ist kein Thema, eine Haarprobe und eine Stunde Zeit, dann Hat der Doc das erledigt. An den Haaren haften genug Haut- und Speichelreste für eine Testflüssigkeit.
    So ziehen meine Hunde immer ein, weil bei mir die Sachen, auf die ich nicht reagiere, leichter aufzuzählen sind als die, auf die ich reagiere.
    Und Finger weg von den "antiallergischen Rassen und Designermixen", man mag zwar statistisch gesehen viel eher auf einen kurzhaarigen Hund reagieren als auf einen Pudel, das hilft aber im Einzelfall nichts. Ich reagiere z.B. heftig auf die meisten Pudel. ;)


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

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