hyperaktives und total verfressenes Ding
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Ich würde die Ungeduld schonungslos für meine Zwecke ausnutzen. Er hat es deutlich eiliger als du. Zappelt er rum, während das Fressen zubereitet wird oder geht er ohne Erlaubnis an den Napf würde ich einfach abbrechen und es später nochmal probieren.
DAS kann extrem nach hinten los gehen, da der Hund von Mal zu Mal immer größeren Hunger haben wird und bevor er das geschnallt hat, ist er verhungert oder wurde mal wieder trotz dem doofen Verhalten gefüttert... Kleinere Schritte sind notwendig, anfangs nur wenig verlangen, dies steigern. Anderes über Management lösen: einzeln füttern, während der Vorbereitung raus tun usw... wie schon geschrieben...
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Charly sprengt alles was je da war! Während der Futterzubereitung bellt er unermüdlich und springt an den Küchenschränken hoch.So einen verfressenen und gierigen Welpen hatte ich auch.
Was fütterst du überhaupt?
Da er erst 14 Wochen jung ist, würde ich das nun nicht sooo überbewerten.
Es ist bei so einem jungen Hund sicher auch ein Lernprozess, sich in Geduld zu üben und mit Frust klarzukommen.
Für die gesamte Futtervorbereitungs-Prozedur würde ich ihn auch ausquartieren.ZitatUm die Rudelfolge einzuhalten bekommt er als Letzter was ihn schier ausrasten läßt.
Diese These ist übrigens mittlerweile überholt - die Reihenfolge des Fressens bzw. der Futtergabe hat nicht im geringsten etwas mit der Rangfolge zu tun.
Im Prinzip ist es egal, wem du etwas zuerst hinstellst.
Bei uns fressen beide Hunde gleichzeitig, wie bei euch auch, erst nach Napffreigabe. Das muss dein Welpe aber erst noch lernen.
Sorge dafür, dass jeder Hund einfach in Ruhe fressen kann!!ZitatEr versucht immer wieder bei den älterén Hunden etwas abzustauben und begleitet die Fütterung mit wütendem Gebell und dem Versuch die großen Hunde zu vertreiben.
Das ist ein "netter" Versuch - genau das musst du mit Geduld und Konsequenz unterbinden!
Blocke ihn immer wieder vor den anderen Hund ab.
Als der Zweithund als Welpe bei uns einzog, hat er genau das Gleiche versucht.
Futternapf/näpfe der anderen Hunde sind tabu!!!ZitatWenn er endlich dran ist, dann ist kaum ein halten. Sitz, Guck geht kaum.
Er ist 14 Wochen jung, nicht jeder Welpe ist wie der andere.
Übe alleine mit ihm, ohne, dass die anderen Hunde in der Nähe sind, das führt zur Unruhe, weil er unentspannt ist.
"Sitz und Guck" könnten noch etwas viel für ihn sein, beginne doch erst einmal mit einem einfachen Sitz, das bitte nur für einen Bruchteil einer Sekunde - verlängern kannst du doch schrittweise.ZitatWenn ich den Hunden mal eine Leckerei füttere dann versucht er wirklich immer das Leckerlie aus meiner Hand zu klauen und im Zweifelsfall auch dem großen Hund aus dem Maul. Gerade bei unserer alten Hündin macht mir das sehr viel Sorgen, sie kann sich nicht mehr so durchsetzen.
Siehe oben, es ist deine/eure Aufgabe, das zu verhindern und auch reine Übungssache.
Der eine Welpe lernt schneller als der andere, es gibt ruhigere und eben eher aufgedrehte, ungehaltene Welpen.
Letzendlich muss man immer an der Frusttoleranz arbeiten.Bei euch ist ein klares Management bei der Fütterung angezeigt, wobei es völlig egal ist, wen du zurest fütterst - wobei ich mit der gleichzeitigen Fütterung die besten Erfahrungen gesammelt habe.
Jeder an seinem festen, ruhigen Platz, wo kein anderer Hund hinzulaufen hat, notfalls hinter geschlossener Tür.
Auch dein Welpe kann lernen, dass ihn niemand beim Fressen stört, indem er in Ruhe fressen kann, genauso wie er lernen muss, dass er den anderen nichts zu klauen hat.ZitatAlles in allem: Wir haben hier einen Satansbraten und hoffen auf Tipps wie wir in ruhiger bekommen.
Mit 14 Wochen finde ich ihn nicht anormal.
Es liegt an euch, es nun in gewünschte Bahnen zu lenken - mit Geduld, Konsequenz und einer Portion Humor sollte das gelingen.
Das habe ich auch mit meinem Vielfraß in den Griff bekommen.
Mit 14 Wochen hat es bei ihm auch noch keineswegs funktioniert.Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.
Gruß
Leo -
Zitat
Charly unser Problemkind.
Der Wurf war sehr bewußt.
Kein Vermehrer!!!
Ich finde das Charly schon stark aus der Rolle fällt.ZitatEr ist ein Mischling. Irgendwie ein Sennenhund, Rottweiler, evt noch Bordermix.
Ich will jetzt keine Vermehrer-Diskussion auslösen, der Welpe ist sowieso nun da, trotzdem ist es nichts als sinnlose Vermehrung von Hunden.
Einen 14 Wochen jungen Hund als Problemkind zu bezeichnen, wobei man sich doch bewusst für so einen Rassemix entschieden hat, kann ich nicht nachvollziehen.
Ich lese da kein Verhalten, was komplett aus der Rolle fällt.Nix für ungut!
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DAS kann extrem nach hinten los gehen, da der Hund von Mal zu Mal immer größeren Hunger haben wird und bevor er das geschnallt hat, ist er verhungert oder wurde mal wieder trotz dem doofen Verhalten gefüttert... Kleinere Schritte sind notwendig, anfangs nur wenig verlangen, dies steigern. Anderes über Management lösen: einzeln füttern, während der Vorbereitung raus tun usw... wie schon geschrieben...
Mit später nochmal probieren, meinte ich keine ganze Mahlzeit aussetzen. Sondern einfach so lange nicht mit der Futterzubereitung weitermachen, bis der Welpe sich gesittet benimmt. Auch Napf wegnehmen heißt für mich kurz Napf weg. Hund abregen lassen und neuen Versuch starten. Alles ganz geduldig und ohne rumzumaulen.
Viele Grüße
Frank -
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Mit später nochmal probieren, meinte ich keine ganze Mahlzeit aussetzen. Sondern einfach so lange nicht mit der Futterzubereitung weitermachen, bis der Welpe sich gesittet benimmt. Auch Napf wegnehmen heißt für mich kurz Napf weg. Hund abregen lassen und neuen Versuch starten. Alles ganz geduldig und ohne rumzumaulen.
Viele Grüße
FrankFutter wegnehmen halte ich für bedenklich! Wofür soll das gut sein??
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bis der Welpe sich gesittet benimmt.
Vergessen wir doch bitte dabei nicht, dass es sich um einen 14 Wochen jungen Welpen geht.
Mit so einem jungen Hund und dazu noch einem "Futterwirbelwind", würde ich in der Erziehung noch keine Riesenschritte machen, sondern nur Kleinst-Schritte.Gruß
Leo -
Ich würde das Futter zubereiten und dann erstmal was ganz anderes machen. So lernt er, dass Futterzubereitung nicht gleich Fütterung bedeutet. Da sollte schon das aufgeregte Verhalten (an die Schränke springen usw.) nachlassen.
Als zweiten Schritt würde ich den Kleinen zuerst füttern, denn der kann noch gar nicht so lange geduldig sein, bis alle anderen gefressen haben- das überfordert den Wurm einfach.
Hier muss man sofort jegliches Verhalten belohnen und kann dann Schritt für Schritt ausbauen.
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Futter wegnehmen halte ich für bedenklich! Wofür soll das gut sein??
Ziel soll doch sein, dass er nicht ohne Freigabe an den Napf darf. Wenn er trotzdem drangeht, kommt der Napf kurz weg. Und der Welpe hat in einem neuen Versuch die Chance etwas anderes zu probieren, um zum Futter zu kommen.
ZitatVergessen wir doch bitte dabei nicht, dass es sich um einen 14 Wochen jungen Welpen geht.
Mit so einem jungen Hund und dazu noch einem "Futterwirbelwind", würde ich in der Erziehung noch keine Riesenschritte machen, sondern nur Kleinst-Schritte.Da geht unsere Meinung ein bisschen auseinander. Die Frage ist auch, was man unter gesittet versteht.
Wir haben auch so ein verfressenes Hundchen, bei dem man bei jeder Fütterung meinte, die letzte Fütterung hätte vor 2 Wochen stattgefunden. Am Anfang hat es mir gereicht, wenn nicht an den Schränken hochgesprungen wird. Als das dann geklappt hat, wollte ich kein Bellen oder Jammern mehr hören. Und mittlerweile sitzt sie gesittet neben mir und schaut zu. Ich finde damit kann man ruhig auch mit einem 14 Wochen alten Welpen starten.
Viele Grüße
Frank -
Frank,
das hängt nicht vom Alter, sondern vom Welpen ab.
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Meine gefräßige Terrierhündin ist als kleiner Welpe auch schon beim Anblick des Napfes regelrecht explodiert, allerdings ohne jede Spur von Aggressivität, eher wie eine strahlend begeisterte Mischung aus Flummi und Knallfrosch. Futterneidisch oder - verteidigend war sie nie, einfach vor Vorfreude übergeschnappt. Und beim Frisch-Zubereiten dauert die Vorfreude ja auch etwas länger, und entsprechend wuchs der Welpen-Enthusiasmus.
Bei einem jungen Welpen dieser Temperamentsklasse zwar eher normal, aber in Bahnen gelenkt haben wir das natürlich: Jeden Versuch, Herd oder Arbeitsplatte anzufliegen, hab ich mit einem energischen "runter" abgeblockt, Übersprungs-Scharren auf den Bodenfliesen durfte sie dafür erstmal, soviel sie wollte. Sobald der Napf am Boden stand, hab ich den zappelnden Zwerg mit "Warte" ruhig festgehalten und freigegeben, sobald sie stillstand.
Dieses Prinzip - Futter gegen Ruhegeben - haben wir dann langsam, dem wachsenden Verstand angemessen, ausgebaut, bis hin zu dem Punkt, wo für braves "Platz" während der Wartezeit auch schon mal eher ein Brocken abfiel. Da der Hund enorm verfressen ist, ging das ziemlich fix, und das Gezappel war Geschichte - die Vorfreude-Position war (und ist) ein erwartungsvolles Platz.
Ich würde den Kleinen also einzeln füttern, mir dafür Zeit nehmen und mit kleinen Schritten nach und nach immer mehr Ruhe in die ganze Situation bringen - ihm also zeigen, daß sich gutes Benehmen buchstäblich auszahlt, während Gezappel absolut nichts bringt.
Hab Geduld dabei, er ist noch sehr jung, hat bisher offenbar keinerlei Manieren gelernt, und Futter ist für ihn die größte Verlockung von allem - also rundum ein Riesenstreß in der Situation, den du ruhig und schrittweise nehmen solltest
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