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Wie auf Schnappen reagieren und unterbinden?

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    Hi ihr Foris,
    ich habe ein kleines Problem. Seit 6 Wochen lebt Rocky, Zweithund, bei mir und es läuft soweit alles gut.
    Aber:
    Wenn wir am Essenstisch sitzen und der Kerl zu nah an den Tisch kommt, manchmal sogar die Schnauze drauflegt und man ihn versucht wegzudrücken, schnappt er.
    Es ist nicht so, dass er auf den Druck hin zurückweicht, er drückt dagegen und bewegt sich keinen Millimeter, drückt man weiter, schnappt er.


    Mittlerweile hat Rocky sowohl meinen Vater als auch meinen Bruder erwischt.
    Als er bei mir das erste mal so reagiert hat, habe ich ihm eins auf die Nase und ein böses "Nein" von mir gegeben, es war pure Reaktion und nicht beabsichtigt.
    Ich versuche ihn nicht wegzuschieben, um diese Situation nicht unnötig herauf zu beschwören, aber ich will ihm das abgewöhnen.


    Man kann ihn in seinen Korb schicken, was ich auch tue. Allerdings weiß ich nicht, wie ich auf das Schnappen reagieren soll. :ka:
    Mein Vater hat vor allem Angst um meinen kleinen Bruder, der öfters mal hier ist und das er ihn in einer anderen Situation mal erwischen könnte.


    Also, hat jemand einen Tipp für mich, wie ich das unterbinde und angemessen reagiere?


    Schonmal ein Dankeschön im Vorraus.

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  • wenn man ihn wegschicken kann, würde ich ihn immer und immer wieder wegschicken - eventuell ist es sinnvoll, dass ihr ihm beibringt während des gesamten Essen auf seinem Platz zu bleiben.


    geht das Wegschicken nicht, würde ich ihm eine (leichte) Leine ans Halsband machen und ihn zu seinen Platz führen.
    Parallel das Wegschicken/auf den Platz schicken üben.


    Wegschicken würde ich dann auch schon bevor er überhaupt den Kopf auf dem, bzw. am Tisch hat.


    lg

    Jin - Whippet - 19.04.2015
    Zebrafinken- und Silberschnäbelchen-Schwarm
    Hummelchen & Gentleman - chinesische Zwergwachteln
    Mitglieder der Chaos-WG

  • ich habe überhaupt keine erfahrung mit sowas da amy niemals schnappen würde aber ich denke ich würde aufstehen und den hund mit dem körper wegdrängen anstatt mit der hand.


    sonst kann ich dir leider keinen tipp geben. ich würde ihn beim essen komplett in seinen korb schicken wo er dann auch bleiben muss.

    LG Sine mit Amy


    Wir werden geboren ohne das wir es wollen. Wir werden sterben ohne das wir es wollen. Also lasst uns verdammt nochmal leben wie wir es wollen!!


    Amy´s Thread
    Mein Mädchen <3

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  • Als erstes würde ich den Hund keine Sekunde mehr mit an den Tisch lassen.


    Wenn er nicht zuverlässig auf seinem Platz bleibt, dann binde ihn an oder sperr ihn weg.


    Sollte es trotzdem zu einer Situation kommen, in der der Hund schnappt würde ich eine gewaltige Ansage starten.

    Liebe Grüße von Sandra
    mit
    Milo (Australian Shepherd *07.09.09) und Cole (Australian Shepherd *22.04.2016)

  • hallo,


    ich würde ihn nicht ins zimmer lassen, wenn gegessen wird, dass es erst gar nicht zu solchen situationen kommen kann.


    und dann natürlich verstärkt unterordnung mit ihm üben, dass ihr ihn "regeln" könnt.


    gruß marion

    • Neu

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  • Zitat von "SineundAmy"

    ich habe überhaupt keine erfahrung mit sowas da amy niemals schnappen würde aber ich denke ich würde aufstehen und den hund mit dem körper wegdrängen anstatt mit der hand.


    Genau so. Aufstehen und den Hund ohne Worte, ohne die Hände und Arme zu gebrauchen auf den Platz "zurück drängen". Wird ein wenig stressig und dein Essen ein paar Mal kalt - aber er wird es lernen. :)


    Nach dem Essen würde ich ihn dann ein Leckerchen geben - vorausgesetzt, er liegt dann im Korb ;)

    LG,
    Sonja und ihr "Zoo": die Hunde "Jack" und "Boomer"
    + den Katzen Blacky, Mine und Tine + Dsungarin "Kleine Freche“


    Wenn jemand zu dir sagt: "Zeit heilt alle Wunden" ....
    Dann hau ihm aufs Maul und sag: "Warte, ist gleich wieder gut"

  • was macht ihr, wenn der hund sich nicht abdrängen läßt, oder der halter es nicht überzeugend für den hund machen kann?


    gruß marion

  • Danke für die Antworten!
    Er sitzt nicht permanent daneben und geifert. Wenn er zu nah kommt, schicke ich ihn mittlerweile weg, will er mal nicht dränge ich ihn - wie Sine schreibt - auch bereits mit dem Körper weg. Er geht dann auch und nimmt wieder Abstand.


    Mir geht es aber hauptsächlich darum, das ich nicht weiß, wie ich auf das Schnappen reagiere. Ich will ihm nicht nochmal einen Kalps auf die Nase geben und am Besten das Schnappen ganz abgewöhnen.
    Nur weiß ich eben nicht, wie ich das beibringe/unterbinde..?


    Edit: Rotti-frauchen, ist das an mich?

  • Zitat von "rotti-frauchen"

    was macht ihr, wenn der hund sich nicht abdrängen läßt, oder der halter es nicht überzeugend für den hund machen kann?


    gruß marion


    Ich gebe zu, dass ich bisher noch nicht in der Situation war. Dann wäre aussperren sicherlich das Beste - aber man kann es erst einmal mit Abdrängen versuchen :)


    Boomer hatte mal die Phase, das er schnappte, wenn er auf dem Sessel lag und nciht runter wollte. Was ich gemacht habe, kann ich niemanden empfehlen.


    Er lag auf dem Sessel, ich sagte "runter". Hund knurrt. Ich wiederholte den Befehl, er knurrte wieder. Als ich die Hand ausstreckte um ihn zu schubsen, schnappte er. Ich war in dem Moment erstaunt, nicht ängstlich. daraufhin habe ich ihn im Nacken gepackt "runter" gesagt und ihn geschubst. Er ging runter, schnappte wieder nach mir. Daraufhin bekam er einen Anranzer und ich jagte ihn auf seinen Platz. Seitdem haben wir keine Probleme mehr, er knurrte mich nie wieder an, schnappte auch nie wieder. Allerdings empfehle ich niemanden diese Vorgehensweise, da diese auch tierisch in die Hose gehen kann. Es war einfach nur ein Reflex von mir, ging alles so schnell. Ist auch schon "ewig" her ;)

    LG,
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  • Denke ich auch.


    Wegdrängen, wegschieben halte ich auch für keine gute Idee. Eben aus haargenau denselben Gründen wie Marion.


    Was ist, wenn das aus iwelchen Gründen nicht funktioniert und Hundi verstärkt nach vorn geht?


    Bisher schnappt er nur und angst ist bei Vater und Sohnemann schon da.


    Birgit

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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