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Im "Rudel" unverträglich

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    Hallo zusammen
    Ich habe 3 große Hündinnen, 2 davon sind Wurfgeschwister, die ich auch kenne wo sie nur zu Zweit waren.
    Da kenne ich sie anderen Hunden gegenüber zwar ab und an eher dominant, allerdings bisher immer sehr verträglich, zwar nicht übermässig lange fixiert auf fremde Hunde, nach einem kurzem Sprint zusammen besteht meistens kein Interesse mehr.
    Das änderte sich nur geringfügig nachdem die eine der beiden gebissen worden ist, von da an war sie eher misstrauisch.
    Nun sind sie bei mir zu 3. und was ich beobachte ist, dass sie sich als 3 er Rudel wohl so stark fühlen dass sie gerne mobben, bzw. wenn jemand "ihre Kleine" anpöbelt sind sie aber ganz schnell zur Stelle und wollen das mitklären.
    Gehe ich mit ihnen einzeln raus verstehen sie sich gut mit anderen Hunden (allerdings auch kein seeeehr grosses Interesse an ihnen)
    Aus diesem Grund gehe ich selten mit allen 3 zu Plätzen wo ich weiß, dass dort sehr viele freilaufende Hunde sind,
    Jetzt überlege ich , ob es recht normal ist, dass ein Rudel so zusammen hält, oder ob das schon bißchen übersteigertes Verhalten ist, vor allem dieses Einmischen wenn die Kleine ihrer Meinung nach in einem Konflikt ist.
    Müssten sie nicht eigentlich genug vertrauen haben, dass ICH auf ihre Kleine mit aufpasse. Hört sich blöd an, aber weiß nicht wie ich es richtig umschreiben soll.
    Also läuft da was falsch, oder kennt ihr Mehrhundehalter diese Situation auch annähernd

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  • :ka:



    Also,
    ich kann oft beobachten, daß so eine Art "Gruppendynamik" entsteht, wenn eine Hundegruppe auf "neue" Hunde stoßen.


    Das muß nicht immer ein "eigener Rudel" sein, so wie bei Dir mit drei eigenen Hunden,
    das kann dann auch auftreten, wenn viele Hunde oft in Gruppen zusammenkommen (auf Hundeplatz, Hundeausläufen, Gassi-Gruppen und so weiter).



    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • ja, kenne ich auch !


    Ich hab 2 Mädels ( 2jhr. alt). Wenn ich beide mitnehme sind sie erheblich selbsbewußter und teilweise frecher mit anderen Einzelhunde und halten wie Pech und Schwefel in der Not.
    Der Neufi verteidigt den Labi und kann dabei ziemlich pampig werden.


    Einzel gassi gehen, sind sie dann lahmfromm und viel vorsichtiger.

    ganz lieber Gruß von sithi mit Amy (Labrador Mädchen) und Amelie (Bommel genannt und Neufi Mädchen)

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  • Ich denke, das Rudelverhalten fördert es, wenn ein Hund vom Charakter und/oder dem Alter her zu diesem Verhalten neigt.


    Bei meinen ist es so, dass Teak und Cooma gerne in dieses Horn blasen und zu zweit gerne Attacken auf fremde Hunde fahren würden, wenn ich sie denn lassen würde. Bei meiner Teak ist es charakterlich bedingt, bei meiner Cooma liegt es derzeit am Alter. Allen anderen ist es wurscht... Chill ignoriert fremde Hunde, Lisko findet alle super und Zeus geht nur abchecken, ob's ein Mädel ist.


    Ich denke, Du hast schlicht drei sehr ähnliche Hunde in dieser Hinsicht und die stacheln sich dann eben noch gegenseitig an. Das ist Gruppendynamik. Im Grunde kannst Du da nur durch Erziehung einwirken.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Einer der Gründe, warum meine geschlossen zu fast keinem Hund dürfen (und auch keiner zu ihnen). Rudeldynamik ist einfach was anderes, als wenn man nen einzelnen Hund dabei hat.


    Ich finde es nicht ungewöhnlich, allerdings sollte man seine Pappenheimer schon soweit im Griff haben (und/oder andere Hunde abwehren können), weil ein Rudel keine Entschuldigung für Beissereien o.ä. sind ;)


    Also üben, üben, üben ;D


    Ja ich nenn das Rudel, das hat sich so eingebürgert, auch wenn es eine wild zusammengestellte Gruppe ist ;D

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Da fällt mir noch eine Begebenheit aus Coomas Kindheit ein:


    Cooma hat ziemlich schnell gepeilt, dass meine Teak sich bei fremden Hunden aufregt und die gerne maßregeln würde. Also wollte sie sich das Hobby zulegen, zu anderen Hunden hinzurennen, die verbellen und wenn die dann zu ihr liefen, rannte sie schnell hinter Teak, die dann die anderen abfing und ihnen eine aufs Dach gab...


    Natürlich fand ich das gar nicht gut und habe daran gearbeitet. Einmal habe ich sie ins Leere laufen lassen. Sie hatte einen uns bekannten Rüden entdeckt, zu dem sie abzischte und verbellte - leider war ich zu lahm, sonst hätte ich das schon verhindert. Ich habe schnell umgedreht und mich mit Teak und Chill versteckt. Lediglich mein alter Rüde, der da noch lebte, "dümpelte" da noch herum. Der allerdings hatte nie Lust auf Konflikte und schnuffelte lieber die Ränder ab.


    Cooma also da hin, *wauwauwau*, schnell wieder rumdrehen und zu... uuups... Teak war nicht da.
    Kurzes Ratlosigkeit, dann zu meinen alten Rüden und den versucht anzustacheln. Der ignorierte ihr Theater aber gänzlich. Plötzlich war Cooma totenbrav und hielt sich ganz schüchtern nur noch hinter ihm auf... :pfeif:


    Tjaja, wenn keiner da ist der's unterstützt - dumm gelaufen :D

  • :lachtot: Genau SO reagierte Pepper!! Sie hatte ja Lee im Rücken und Lee hat nur drauf gewartet, dass der andere Hund eine falsche Bewegung gemacht hat. Pepper rannte hin, kläffte wie dumm (mit ein paar Meter Abstand). Hat der andere sich bewegt, ist sie ab zu Lee.. Bis die mal nicht mehr da stand.. Das arme Hundekind stand so auf der Wiese :schockiert: und war danach ganz klein mit Hut :lachtot:


    Sie hat das noch heute drin.. Ist sie alleine oder mit Juri, wird ggf. mal kurz gebellt, aber sehr selten. Ist Lee aber dabei ist Pepper sofort ein Hund, der meint er sei der King :roll:

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan


  • 100Punkte für Murmel
    Was du beschreibst ist völlig normales Rudelverhalten, zumindest was das mitmischen angeht, wenn ein Rudelmitglied in Schwierigkeiten ist, nicht das Mobben.
    Meine Hunde haben im Rudel genug Sozialkontakte, bzw mit sehr handverlesenen Fremdhunden, warum also ein unnötiges Risiko eingehen?
    Ich kann meine meute wunderbar an anderen Hunden vorbeiführen, sie ablegen und Fremdhunde blocken, bzw einsammeln um sie zu Herrchen/ Frauchen zurrück zu bringen.
    Ganz ehrlich drauf Sprinten/ Schießen ist schon eine offensiv-aggressive Geste und kann bei dementsprechenden Hunden, die sich nicht von der Menge der Gegner ins Boxhorn jagen lassen und lieber antworten wie es in den Wald ruft, ziemlich übel rappeln.
    In mein Rudel läuft nur das rein, was ich kenne und von dem ich halbwegs sicher sein kann, dass es sozialisiert ist, bzw deren Herrchen/ Frauchen :hust:
    Egal wie entspannt meine sind, wenn ein Fremder ärger will bekommt er den und dann eben 4:1. Hier gilt einer für alle, alle für einen.


    Ich kann dir nur empfehlen zu üben an anderen Hunedn vorbei zugehen OHNE drauf zu schießen und die Sozialkontakte eben zu selektieren.
    Schützen ist ok- Mobben nicht.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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