Ich hab einen Rüpel...
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So, ich poste mal nicht bei Welpen und Junghunde, denn mittlerweile hab ich ein ausgewachsenes Problem.
Wir haben unseren Coton mit 8 Wochen bekommen, in einer Woche ist er genau 5 Monate alt.
Seit er 9 Wochen alt ist, sind wir in der Hundeschule. Ich hab schlaue Bücher gelesen und hier im Forum um Rat gefragt.So. Erstens: Er ist noch nicht stubenrein. Es klappt mal ein paar Tage, dann geht mal wieder zwei-drei Tage alles ins Haus. Ich bin nach jedem Fressen, jedem Spielen, jedem Schläfchen mit ihm rausgegangen, hab nie geschimpft, wenn was auf den Boden ging, hab immer gelobt, wenn er draußen sein Geschäft erledigt hat.
Ich muß ihn praktisch rund um die Uhr im Auge haben, weil er sich nicht zuverlässig meldet. Das ist mittlerweile auf die Dauer seeehr anstrengend. Zumal ich auch noch zwei Kinder habe und einen Haushalt, der erledigt werden muß. Spaziergänge gibt es so ca. eine gute Stunde pro Tag.Zweitens: Er hört draußen nicht mehr, wenn ich ihn rufe. Nix. Er haut einfach ab. (Schleppleine hab ich jetzt schon besorgt, ist noch nicht zum Einsatz gekommen).
Er frißt alles, was auf auf der Erde liegt. Ich habe mir den Thread ausgedruckt hier aus dem Forum, in dem es um das "Nein" ging und bei jedem Spaziergang mit ihm geübt. Ich hab ihm einen Ersatz ( ein Leckerchen) angeboten, wenn er etwas Ekliges im Maul hatte. Alles, was mein Hund gelernt hat, ist draußen alles superschnell herunterzuschlingen, wenn ich "Nein" oder "Bah" sage.Drittens: Er rennt draußen auf jeden begeistert zu, springt und kläfft und schmeißt sich auf den Rücken, um sich streicheln zu lassen. Da hab ich noch keine Strategie gefunden, ohne mich mit sämtlichen Nachbarn hier anzulegen. Denn mein Hund ist niedlich. :/ Wenn ich sage "Bitte nicht anfassen, er soll nicht lernen, Leute anzuspringen", dann krieg ich zur Antwort "Och, lassen Sie ihn doch. Der ist ja süß!" Und schwups wird er schon durchgeknuddelt. Was hat mein Hund gelernt? Er rennt bis heute kläffend auf jeden zu, springt ihn an und läßt sich streicheln...
Viertens: Mein Hund kläfft. Er kläfft draußen jeden Vogel an, jedes Blättchen, jeden, der vorbeigeht (s.o.) Im Haus kläfft er bei jedem Geräusch von draußen, er kläfft mich an, wenn er spielen will. Das ist sooo nervig. Ich hab ihn immer so 10 - 20 Sek. in den Flur geschickt (Tür zu), wenn er gekläfft hat. Dort war er dann ruhig und durfte wieder hereinkommen. Mittlerweile wirkt das aber auch nicht mehr. Er ist zwar im Flur dann ruhig, aber wenn ich ihn wieder hereinlassen will (wirklich nach ganz kurzer Zeit) liegt er dort und knabbert seelenruhig unsere Schuhe an.
Heute hat er den ersten Zahn verloren. BITTE sagt mir, daß sein Verhalten damit zusammenhängt!

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6. Dezember 2010 um 14:59
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Ich hab einen Rüpel... - Vor einem Moment
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Zitat
Seit er 9 Wochen alt ist, sind wir in der Hundeschule.
Die kennen euch live und denen zahlst du Geld. Was ist denn deren Rat zu deinem Problem ?
Vor Ort wären Tipps sinnvoller, einfacher und vermutlich relativ schnell wirkungsvoll.
Gruß, staffy
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Naja, offenbar mache ich ja alles richtig. :/
Zum Sauberwerden höre ich nur, daß das bei Hunden halt unterschiedlich lange dauert... Das fand ich jetzt nicht sooo hilfreich.
Gegen das Nichthören hab ich die Schleppleine dort empfohlen bekommen. In unserer Welpenstunde hört er allerdings relativ gut. Das ist dann immer der Vorführeffekt.
Zum Leute ankläffen und anspringen höre ich nur, daß die Leute ihn nicht streicheln (und damit belohnen sollen). Das ist mir ja auch klar. Sie machen es aber trotzdem.
Und zu der Kläfferei allgemein sagt man mir, daß kleine Hunde gerne mal Kläffer sind und daß es schwierig ist, ihnen das abzugewöhnen.
Tja :ohm:
Und das bei einer Hunderasse, die angeblich gerne und leicht lernt, um ihrer Familie zu gefallen. Soviel zu Rassebeschreibungen.
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Oh weh....
So wirklich Rat kann ich Dir auch keinen geben! Das mit der Schleppleine ist ein guter Anfang und immer wieder draußen üben, am Anfang an Orten wo die Ablenkung nicht so groß ist!
Und wichtig, bei jedem kleinen Erfolg loben und Party feiern!Hast Du es schon mal mit nem Clicker versucht?! Unser hat draußen, wenn andere Hunde dabei waren nie gehört und seid dem wir clickern funktioniert das echt super! Ein Click und Wauzi kommt zu uns geschossen!
Das mit dem Stubenrein gibt sich. Wenn es ab und zu schon mal paar Tage klappt, dann seid Ihr ja auf dem besten Weg dazu!!!
Leute anspringen und sich schrecklich freune, kennen wir auch! Wenn wir laufen und sehen leute von weitem, wird Wauzi abgelenkt oder angeleint und dann im Stechschritt an den Leuten vorbei, sodas weder er noch Sie Zeit haben, irgendwas zu sagen.
Ansonsten, Geduld haben und fleißig weiterüben!!!!
Er ist ja auch noch ein Baby!!!

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Als Sofortmassnahme (bis dir jemand Kompetentes vor Ort helfen kann) würde ich sofort konsequent die Schleppleine dranmachen. Damit kannst du zumindest das Weglaufen, das Zeugs Fressen und das Leute Anspringen unterbinden. Denn je öfter er Erfolg damit hat, umso mehr festigt sich das.
Ich drück die Daumen.
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Draußen würde ich ihn auch nur noch an der SL führen. So kannst Du 1. den Rückruf üben und 2. ihn verklickern, dass fremde Menschen tabu sind.
Zum Kläffen: Wie enttspannt bist Du denn draußen? Manchmal ist es ein Teufelskreis: Hund kläft, Frauchen immer unentspannt, Hund hat noch mehr Grund zum Kläffen . . .
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Zitat
um Leute ankläffen und anspringen höre ich nur, daß die Leute ihn nicht streicheln (und damit belohnen sollen). Das ist mir ja auch klar. Sie machen es aber trotzdem.
Da hilft wirklich nur der harte Weg. Unerwünschtes Aufmerksamkeitsheischen ignorieren, und wenn's nicht hilft, auch mal schimpfen und böse tun.
Mit den Leuten, versteht sich

EDIT: Mit nem kleinen, süssen Hund (oder überhaupt mit nem Hund) musst du dir im Klaren sein, dass du seine Umwelt genauso konsequent miterziehen musst. Ist leider so, denn sonst werden deine Versuche immer wieder untergraben und die Frustrierte bist am Ende du.
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Hallo
Zunächst würde ich mal sagen. Er ist ja erst 5 Monate alt. Aber.
Das sind schon einige Baustellen, die du da beschreibst.
Was mir spontan so auffällt, wäre zuerst einmal, daß dein zwerg alles interessanter findet als dich. ( Mach dir nix draus, ist wohl jedem hier schon so ergangen). Also mach dich interesant und beschäftige ihn.
Du musst das tollste auf der Welt für ihn sein.
Bein Stuberein werden fällt mir auch spontan nix ein, da hatten wir keine Probleme.
Aber zu deiner Hundeschule würde mir ne ganze Menge einfallen.Wie du es beschreibst haben die für jedes, deiner Probleme eine Larifari Antwort aber keinen Lösungsansatz. Mal ist es normal daß er in dem alter ein Kläffer ist. Dann dieses dann jenes.
Frag mal ganz konkret nach möglichen Lösungen.
Wenn die dann mit der harten kommen, such dir ne neue HuSchu.
( Ich würde bei solchen Aussagen sofort ne neue Suchen. ) Du zahlst ja auch dafür.Aber wie gesagt. Er ist schon noch sehr jung.
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Hallo

Als ich die Überschrift gelesen habe, dachte ich nur ich schreib:
"Ich schenk Dir meinen, dann haste 2!"
Aber so ähnlich wie Dir geht es mir auch.
Zu erstens:
Mir ist meine ja als stubenrein vermittelt worden. Nicht wirklich. 30 Minuten da und reingepisselt. Nach dem 4 Tag der Umstellung und dem Alltags wars vorbei. Bescheid gibt sie nicht, aber sie setzt sich vor die Tür. Wie oft gehst Du denn raus mit ihm? Und wenn Du schreibst, Du gehst eine Stunde - meinst Du pro Gassi oder komplett am Tag?Zu zweitens:
Hat meine auch gemacht. Da musst Du einfach nur konsequent üben. Wirf etwas ins Gras und lauf extra da entlang und dann bist Du ja vorbereitet. Zieh ihn zurück und sag aus. Und das machst Du so oft bis er an verschiedenen Stellen einfach vorbei läuft. Üben - üben - üben :/Zu drittens:
Und selbst das macht sie auch. Ein Strassenhund aus Spanien der Menschen trotzdem liebt und alle Menschen fröhlich begrüßt. Das einzige was hilft, ist Deinen Hund kurz zu nehmen wenn Leute Dir entgegen laufen und beim Ansatz von anspringen "Nein, runter!" sagen und zügig weiterlaufen. Ich würde mich gar nicht erst auf Diskussionen und Erklärungen mit den Leuten einlassen. Konzentrier Dich nur auf den Hund. Wenn ich seh die Leute freuen sich lass ich sie hingehen aber lass sie nicht hochspringen "ruuunter". Klappt wunderbar. Du musst immer damit rechnen, dass jemand vielleicht Angst hat oder Hunde nicht mag und einfach zuschlagen könnte.Zu viertens:
Das macht meine Gott sei Dank nicht! Sie hat nur den Zug angebellt und Fahrräder. Ich hab sie einfach "sitz" machen lassen bis alles rum war. Wenn er Dich anbellt ist das nur eine Aufforderung mit ihm zu spielen. Du musst ihn einfach mehr fordern und ihn ignorieren wenn ER spielen will.Ich würde sagen, Du warst vielleicht in vielen Punkten nicht konsequent?
Wenn Du einKommando gibst und er es nicht macht, läßt Du ihn einfach links liegen weil er eh nicht hört? Das ist falsch - Du musst Dein Kommando durchsetzen. Sonst macht er das was er jetzt macht, nämlich nix was Du von ihm willst.Viel Erfolg

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Wenn du meinst, daß ihr generell auf dem richtigen Weg seid (und das kann aus der Ferne niemand wirklich beurteilen!), würde ich dir zur Geduld raten - auch wenn's schwerfällt.
Das ist schon noch ein sehr junges Hundekind, und in dem Alter tendiert die Konzentrationsspanne oft noch gegen kurz vor Null, vor allem in aufregenden Situationen. Bei fremden Hunden oder lockenden Menschen vergißt das Hundchen einfach noch völlig, daß es eben noch brav auf dich bezogen war.
Haben wir letztes Jahr um diese Zeit und in diesem Alter exakt so gehabt - inzwischen ist die Vernunft sogar schon soweit da, daß der junge Hund, der mit fünf Monaten jedem Blatt nachsprang, auf ein "nein" Wild stehenläßt.
Insofern finde ich das, was dein Kleiner jetzt veranstaltet, absolut nicht ungewöhnlich, und würde einfach sehr, sehr konsequent dranbleiben und darauf warten, daß der Hund reifer wird. Daß noch nicht ganz stubenrein ist, spricht ja auch eher für einen Langsam-Entwickler.
Nur das Kläffen, das würde ich schleunigst einzudämmen versuchen - das liest sich nämlich ein bißchen, als hätte das Hundchen da tatsächlich schnell gelernt, wie gut sowas Aufmerksamkeit gibt.
Ich würde wohl statt umständlichen Aussperrens lieber ein Abbruchkommando einführen aber gleichzeit darauf achten, daß der Kleine sich auch - altersgemäß - regelmäßig gut austobt. Viele Hunde fangen diese nervige Kläfferei aus reiner Langeweile an. Überschüssige Energie muß einfach irgendwo hin!
Hier haben wir's so gemacht, daß Jungterrier zunächst auf "Paß auf" bellen DURFTE, dafür gelobt wurde und dann ganz fix lernte, auf "Schluß" auch Schluß zu machen. Dafür gab's natürlich noch viel, viel mehr Lob. Also haben wir zunächst das Bellen eher gelenkt als unterbunden - und inzwischen funktioniert auch ein bloßes "Schluß" recht gut.
Ich glaube, du erwartest insgesamt einfach noch ein bißchen zu viel Verstand und Disziplin von einem Kleinkind - das wird schon, aber es braucht einfach Zeit!
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