Angst vor mir
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Hi,
seit einiger Zeit gibt es immer mehr Probleme mit meiner Kleinen. Sie lässt sich das Geschirr nicht anziehen, weicht immer vor mir zurück, wenn ich es in der Hand habe. Morgens auch beim Halsband.
Zudem kommt momentan eine Geschichte dazu, dass ich sie regelmäßig mit einem Mittel einreiben muss, das der Juckerei und Leckerei entgegen wirkt, das wirkt auch, doch: Sie weicht immer mehr von mir zurück. Ich muss sie quasi am Halsband zu mir ziehen und sie festhalten zum einreiben.
Bis es soweit ist, verschwindet sie und läuft vor mir davon, hat die Rute ganz eingezogen und würde sich am liebsten im letzten Loch verkriechen.
Ich bin wirklich verzweifelt, denn mittlerweile lässt sie sich teilweise nicht mal zum Streicheln anfassen. Selbst beim Zerrspiel mit dem Knoten geht es oft nicht.
Ich merke deutlich, dass sie Angst vor mir hat.Locken, Leckerlie zeigen und geben, keine Chance. Sie auf ihren Platz zu verweisen oder sie mit "Warten" zum stehenbleiben zu bringen, bringt gar nichts. Sie hört nicht mehr, kennt keine "Kommandos" mehr, macht weder Sitz noch Hundeplatz (ihre Decke) oder so. Sie sitzt zitternd hinterm Sofa, wenn ich mich nähere läuft sie in die andere Richtung, als in die, aus der ich komme.
Irgendwann bleibt sie dann sitzen und ich kann sie am Halsband festhalten, doch in der Ecke kann ich sie nicht einreiben, also muss sie mit mir vor - also ich ziehe sie am HB, nicht dass sie gewürgt wird, aber der Druck ist da -.
Beim Halsband bzw. Geschirr mach ich es mittlerweile so, dass ich mich anziehe, ihr sage "komm wir gehn Gassi", wenn sie sich versteckt geh ich raus, schließe die Türe und tu so, als wenn ich die Treppe runtergehe.
Wenn ich dann die Türe wieder öffne, steht sie davor und kommt bis zum Türrahmen, damit ich ihr das HB oder das Geschirr anziehen kann. Dafür bekommt sie dann ein Leckerchen und geht freudig die Treppe runter. Unten kann ich ihr ohne Probleme die Leine dranmachen.Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Leider werd ich etwas laut, wenn gar nichts bei ihr ankommt, schreien tu ich nicht, aber ich werde lauter, wenn ich ihr sage, dass sie "Hundeplatz" oder "warten" oder gar "bleib" machen soll. Also nicht von Anfang an, doch wenn 4mal Sagen nichts bringt und sie daraufhin in der Ecke verschwindet.
Das kommt aber eher davon, dass ich so ratlos bin und einfach nicht verstehe, wieso sie da so ist.
Sie kennt die Kommandos, hat sie bislang auch immer ausgeführt, bzw. macht es immer noch, nur bei diesen Sachen (Geschirr/Halsband und jetzt eben einreiben) nicht mehr.Ok, sie mag es nicht wenn ein Gartenschlauch oder die Dusche benutzt wird, das mache ich auch nicht!, aber es sind meine Hände, die sie berühren. Und es wird jetzt auch beim Streicheln schwieriger. Sie kommt freiwillig zu mir, wenn ich mich hinlege, lässt sich anfangs vorsichtig anfassen, ist aber sehr schreckhaft und entspannt sich da erst nach ca. 15 min. Dann ist alles ok, sie liegt auf dem Rücken, lässt sich mit Vergnügen streicheln, fordert es auch ein etc.
Oh, sie fordert mich schon manchmal zum spielen auf - wenn das einreiben schon einige Zeit her ist, lässt sich da auch anfassen, und nicht immer nur vorsichtig, aber manchmal ist es auch egal, da ist keine Angst da oder so. Da kann ich mit ihr bubbeln und alles.
Was soll ich nur machen? Sie hört da auf kein Kommando und ich will sie nicht ständig zu mir herziehen, wenn ich sie einreiben oder sie anziehen muss. Ist ja auf Dauer auch kein Zustand.
Üben geht derzeit auch sehr schlecht, weil sie mind. 1 Meter Abstand zu mir hält, aber auch das nicht immer.
Ihr HB und Geschirr anlassen geht nicht, weil sie durch das ständige Lecken und Kratzen kahle Stellen bekommen hat, die teilweise entzündet sind, gerade unter den Vorderachseln.Was kann ich besser machen? Was ändern?
Ich sitze hier wirklich tagtäglich und heule mir mittlerweile die Augen aus, weil ich es nicht verstehe. Ich schlage sie nicht, ich werde etwas laut und auch ungeduldig und versuche mich zurückzuhalten, wenn es lauter bei mir wird, also ich gebe mir eine Auszeit, zähle bis 10 und dann bin ich etwas lockerer. Doch das kann es nicht sein. Ich brauche manchmal 5 Min. bis ich sie anziehen kann oder eben das Heranziehen zu mir, solange geht sie mir aus dem Weg. Und zieht die Rute ein, zittert manchmal auch.Gibt es da schlechte Erinnerungen? Aber anfangs war das überhaupt nicht der Fall, da ließ sie sich zwar manchmal schlecht anziehen (beim Geschirr, aber nicht mit Zwang oder so), doch berühren, einreiben kein Ding.
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30. November 2010 um 21:32
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Angst vor mir - Vor einem Moment
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Versuch dir mal vorzustellen, wie sehr der Maus die Haut weh tun muss mit entzündeten Stellen, vor allem, wenn dann noch was draufgeschmiert wird - vermutlich brennt das auch.
Es sind DEINE Hände, die das draufschmieren und dann ist es kein Wunder, dass sie Angst vor dir und deinen Händen bekommt.
Was muss, das muss. Das ist auch klar. Behandeln muss eben sein.
Was hat sie überhaupt, woher kommt das Lecken und kratzen und was musst du ihr einreiben? Wie lange geht die Behandlung schon, ist ein Ende abzusehen?Du wirst an der Situation derzeit nicht viel ändern können - außer dass du sehr viel Verständnis für ihr Unwohlsein und ihre Angst haben solltest und von ihr momentan eben nicht zu viel erwartest. Und es wäre auch schön, du würdest die Lautstärke unten und die Stimme UND deine Stimmung unten und ruhig halten - denn mit Druck in der Stimme erreichst du derzeit eher das Gegenteil und treibst sie noch weiter von dir fort. Lobe sie für den kleinsten Kleinkram, den sie gut macht und sei so positiv wie irgend möglich.
Sie kann nicht wissen, dass ihr diese Einreiberei helfen soll. Momentan tut es ihr einfach nur weh.
cazcarra
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Das wichtigste ist denke ich, dass du selber es schaffst ruhiger mit der Situation umzugehen. Sie merkt deinen Streß, weiß, dass es unangenehm wird, sie am Halsband genommen wird, du gleich schlecht drauf sein wirst usw. und das lähmt sie... Das ist jetzt gar nicht böse gemeint, ich kann dich sehr gut verstehen. Hatte den Spaß mit Augentropfen bei meiner und sie hat es gehasst. Und man selber wird irgendwann einfach genervt von der Situation, vorallem wenn es immer schlimmer wird...
Aber Hundi weiß ja nicht, dass es schneller vorbei wäre, wenn er es über sich ergehen lässt. Und in der Angst vor dem was kommt funktioniert einfach nix mehr an Kommandos etc. Völlig normal. Versuch dich in sie hereinzuversetzen!!Wie lange wirst du sie denn noch einschmieren müssen und wie lange geht das schon? Wie häufig am Tag musst du das machen? Vielleicht lässt es sich damit verbinden, dass es im Anschluss sofort Futter gibt, damit es vergessen ist.
Halsband hätte ich sonst auch vorgeschlagen einfach drum zu lassen. Was ist es für eins? Musst du da lange dran rumfummeln oder lässt es sich einfach überstreifen? Gleiche beim Geschirr, muss sie da Pfoten heben oder ist das nen Norweger oder so, was man mehr oder weniger schnell überstreifen kann?Wichtig ist, dass du wieder entspannst, dann schafft das dein Hund auch bald wieder!!!

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Ich denke auch das es ihr wehtut, doch es muss sein, wie du schon schreibst.
Kann mir auch vorstellen, das es extrem unangenehm ist.Sie wurde vor 10 Tagen bisopsiert, also Hautteile entfernt, doch wir warten noch auf das Ergebnis.
Event. Demodex oder eine andere Art von Milben/Räude. Nicht ansteckend, sonst wären ihre Freunde auch daran erkrankt. Sie hat es von Anfang an, also seit sie aus Griechenland kam.
Nur in den letzten Wochen wurde es sehr viel schlimmer.Advocat hilft nur bedingt. Das Einreibemittel lautet "Prurivet S". Es enthält Chloramphenicol, Benzylbenzoat, Dexamethason und Dimethylsulfoxid.
Sie zuckt nicht beim Einreiben, oder wimmert oder so, geht auch nicht weg. Sie hält still und leckt es nur kurz an, mehr nicht. Es schmeckt wohl ziemlich eklig, doch sie kratzt dann auch nicht mehr, was ja auch Sinn der Sache ist.
Eigentlich soll es 2 - 3 Mal pro Tag aufgetragen werden, doch ich bleib bei 1Mal, das hilft auch glücklicherweise. Seit 5 Tagen mach ich das jetzt. Erstmal noch bis das Ergebnis der Hautbiopsie da ist und dann muss ich sehen, was als nächstes getan werden muss.
Nach dem Einreiben oder Anziehen bekommt sie gleich ein Leckerchen, was sie dann auch annimmt. Meist ein besonders tolles wie Würstchen oder Käse.
Morgens und Abends bekommt sie ihr Futter, zwischendrin Leckerchen ohne Ende, weil sie wieder aufgepäppelt werden musste. Nach dem Umstellen auf Trockenfutter hat sie enorm abgenommen, so dass ich wieder aufs barfen umgestiegen bin.
Dachte auch daran, sie wieder nur mit der Hand zu füttern. Da zieh ich auch so einen Handschuh an, weil ich es eklig finde, Pansen in der bloßen Hand zu halten. So lernt sie auch wieder, das ich ihr nichts Böses will, denk ich mal und sie hört dann hoffentlich auch wieder besser. Ging vor einiger Zeit mit der Handfütterung ganz gut.Ja muss unbedingt ruhiger werden, doch ich kann ihr doch nicht stundenlang hinterherrennen oder? Wie gesagt ich nehm mir selber Auszeiten, was wirklich hilft. Aber irgendwann muss ich sie nehmen. Ich hab das mal ne halbe Stunde mitgemacht, sie kam dann sogar auf Armlänge zu mir, sobald ich die andere Hand dazunehme, weicht sie wieder zurück und haut ab.
Sie hat ein K9, über den Kopf drüber und dann festmachen. Das frühere war komplizierter und hab ich nur noch als Ersatz. Das Halsband muss ich zuklicken, ist zwar weit, doch nicht so weit, dass sie rausschlüpfen kann. Sie hat sich da schonmal in einer extremen Situation rausgewunden, seitdem ist es enger. Auch nur ein Klick, meistens von unten und oben zumachen, von oben findet sie nicht so pralle. Anlassen würd ich es schon, doch es ist wohl unangenehm über Nacht, sie hat da auch wenig Fell vorallem an der Kehle, leider.
Oh, gerade kam sie von alleine zu mir und hat sich streicheln lassen. Das 1. Mal, seit ich sie heute mittag "geschmiert" hatte. Ein Lichtblick! Bis zum nächsten Mal.
Es macht mich einfach traurig und hilflos.
Ich weiß, dass es ein ganz anderer Hund als meine frühere Hündin ist und das sie schon einiges Schlechtes mitgemacht hat in ihrer jungen Lebenszeit, jetzt ist sie auch noch mitten in der Pubertät, draußen gibt es ohne die häuslichen Übungen halt auch wieder Schwierigkeiten beim "Nein" und "langsam" (wenn sie an der Leine zieht oder im Begriff ist reinzurennen, was jetzt eben auch passiert, weil sie nicht hört).Ich werd mich mehr zusammenreißen, versuchen nicht genervt zu sein. Möchte nicht, dass die Situation noch schlimmer wird und sie irgendwann in jeder Situation vor mir zurückweicht.
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Wenn ich das richtig verstehe, ist die Kleine auch noch nicht wirklich lange bei dir.
Da kommt nun alles zusammen. Aber es hilft nichts. Solange es ihr nicht gut geht - und das ist offensichtlich, ist auch das Lernen erschwert. Du wirst in Gottes Namen Management betreiben müssen. Sobald sie das hinter sich hat, bleibt euch noch genug Zeit, dass sie alles lernt, was sie können muss.
Momentan ist es wichtiger, soviel Vertrauen aufzubauen wie irgend möglich neben dieser ganzen Geschichte.
Du sollst ihr auch nicht stundenlang hinterherlaufen. Sei klar und bestimmt, aber ruhig und freundlich. Es hilft nun wirklich nichts.
Dass sie während des Einreibens nicht zuckt, bedeutet nicht, dass das Mittel nicht auf der Haut brennt. Außerdem ist die Haut derzeit sowieso überempfindlich und tut weh.
Ein K9 hat ein bisschen viel Auflagefläche für die gestörte Haut. Vielleicht schaust du mal nach einem T-Geschirr, z.B. von "together". Das kann man auch einfach überstreifen und mit zwei Klicks seitlich zumachen und gut ist. Da ist allerdings nicht so viel Material dran. Vielleicht ist das angenehmer für sie.
Alles Gute
cazcarra -
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Was mir gerade noch einfällt: Wie ist denn deine Körperhaltung??
Fiel mir auf, weil du das geschrieben hast:ZitatAuch nur ein Klick, meistens von unten und oben zumachen, von oben findet sie nicht so pralle.
Von oben ist halt alles bedrohlicher, egal was man macht. Gehst du in die Hocke wenn du sie rufst? oder setzt dich auf den Boden? Wenn nein, würde ich das mal noch versuchen. Zusätzlich nen Berg Leckerlies neben dich und dir viel Zeit nehmen... (Und für dich vielleicht nen warmen Tee, der beruhigt ungemein
)
Hinterherrennen würde ich gar nicht, das verschreckt sie nur noch mehr.
Wenn du zum Auftragen nen Handschuh anziehst, ja, dann würde ich es bei der Leckerliegabe auch machenVielleicht kannst du um sie bezüglich Halsband/Geschirr umzupoolen folgendes machen:
Ich würde (auch wenn es ggf. unbequem ist, das Halsband einfach mal drauf lassen, damit ihr den Streß nicht habt mit dem Ummachen zum Gassigehen. Geschirr würde ich von ganz vorne neu anfangen positiv zu konditionieren. Das heißt: Geschirr in die Hand nehmen und es gib nen Leckerlie. Solange bis Hund verbindet: Geschirr in der Hand, super ich freu mich!! Dann nächster Schritt (K9, sehr praktisch!!) Um an das super tolle Leckerchen zu kommen muss sie ihren Kopf durchstrecken, solange bis sie das auch freudig macht. Dann Kopf durch und Geschirr auf dem Rücken ablegen, Leckerlie rein und Geschirr wieder aus. Dann das ganze Spiel und Gurt mit der Hand unter Bauch durchführen und dann Leckerchen. Dann etwas anziehen, dann schließen.... Also in ganz kleinen Schritten das Geschirr ganz toll machen. Klappt das, bist du auf das Halsband nicht mehr angewiesen und kannst dieses ebenso langsam positiv aufbauen... (Ich hab das mit dem Maulkorbtraining bei meinem Hund so gemacht und es ist unglaublich wie sie sich freut, wenn ich den Maulkorb auspacke, weil wir in die Bahn einsteigen wollen...)Drück die Daumen, dass bald ne Diagnose da ist!! (Ich würde das Prurivet übrigens auch so wenig wie möglich geben, denn das Cortison das da drin ist verhindert zwar den Juckreiz, aber wenn tatsächlich Milben dahinterstecken können die sich durch die heruntergersetzte lokale Immunabwehr natürlich auch freudig vermehren...)
Und es kommen wieder bessere Zeiten für euch beide!!! Meine Erna ist auch eine Griechin, totales Sensibelchen, oft unsicher und komplett anders als meine frühere Hündin. Hab ewig gebraucht um mich darauf richtig einlassen zu können und kann sehr gut nachempfinden, wie du dich fühlst. Was war ich besonders in den ersten Monaten verzweifelt... Langsam versteh ich sie immer besser und seitdem ich mich darauf einlassen kann ist vieles gut/besser geworden. Also nicht aufgeben!!!

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Ich muss Frau Schmitt manchmal medikamentieren, d.h. längere Zeit Ohrentropfen verabreichen. Davor hat sie schreckliche Angst.
Aber ich habe das mit einem Hörzeichen belegt und sie bekommt hinterher immer ein besonderes Leckerchen.
So weiss sie, dass es nur um diese Sache geht, diese aber vorbeigeht und nur dann der Ausnahmezustand besteht.
Etwas öfter muss ich ihr Creme in die Bindehäute schmieren und die Tränenspuren entfernen. Auch das ist was, was sie gar nicht mag und sie bibbert vor Angst. Aber auch da gibt es ein bestimmtes Hörzeichen.
Genauso das abrubbeln mit dem Mikrofasertuch. Ein Alptraum für Frau Schmitt, die sich auch nicht bürsten lässt.
Aber sie fürchtet sich so nur vor der Handlung an sich, nicht allgemein vor mir.Also es ist vielleicht auch für Dich eine Option, alle verschiedenen Anfass-Arien mit einem Hörzeichen zu belegen, sodass sie weiss, was Du willst. Dann weiss sie auch, dass Geschirr und Halsbandanziehen nichts böses ist und nicht das, was sie erwartet und wovor sie Angst hat.
Und ist es etwas, vor was sie Angst hat, dann kann sie sich drauf einstellen und weiss, wenn das erledigt ist, ist es durch und es kommt nichts mehr nach. Und es gibt was gaaaanz leckeres danach.
Dann belastet das nicht mehr Eure Beziehung, weil sie jetzt ja nicht weiss, ob Du was angstmachendes willst, wenn Du sie lockst. Da bleibt sie lieber gleich ganz weg. -
Wenn sie unter den Vorderachseln offene, entzündete Stellen hat, ist es eigentlich klar, daß sie vor dem Geschirr zurückweicht.
Es tut ihr ja weh
Kannst du nicht jetzt, wo sie so Hautprobleme hat, nur ein dünnes Halsband nehmen? oder nur ein ganz leichtes Geschirr.
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Danke erstmal für eure Beiträge.
Nein nein, ich stehe nich drohend über ihr. Ich setze mich dabei hin, beim HB anziehn gehe ich in die Hocke. Nur wenn ich sie "packen" muss, stehe ich, gehe aber gebeugt zu ihr hin - es ist kein Platz, um sich seitlich zu beugen oder hinzusitzen/in die Hocke gehen, daher geh ich so tief wie möglich hin, ist eh eine Schräge -. Das Halsband wird von unten angeführt und oben zugeklickt, mach ich das andersrum schreckt sie noch mehr zurück.
Sie hat ein leichtes K9, das IDC - Gurtbandgeschirr - ohne irgendwelchen SchnickSchnack (also keine gepolsterten Stellen (wollte erst wissen, ob sie das nicht auch durchbeißt) und nicht so dicken Bändern. Es ist so eingestellt, dass es weiter hinten unter der Brust sitzt und nicht so dolle scheuert, bzw. nur an diese Stellen kommt, wenn sie mal wieder ins Geschirr steigt. Für den Kehlbereich ist es auch besser, da es da nicht allzu eng sitzt.
Das andere Geschirr war/ist viel schlimmer. Der Brustgurt lief noch nach hinten unter den Bauch und scheuerte dann extrem im Hals-Kehl-bereich, wo sie ja auch kahl ist und war enger unter den Achseln befestigt. Und sie wich schon davor - also vor den aufgescheuerten Stellen - zurück. Ich sehe gerade, dass das so aussieht, wie das von "together", das mochte sie gar nicht und hat mir die ersten Beiden durchgebissen vorne, also diesen Gurt an der Kehle entlang.
Zudem brauch ich den Haltegriff oben, da sie noch Leinenaggression hat und ich sie sonst kaum halten kann, ohne sie zu erwürgen.Die aufgescheuerten Stellen sind erst da, seitdem sie da das ganze Fell weggeleckt hat. Es sieht wirklich schlimm aus
die wunden Stellen wie auch die Kahlheit.Das Anziehtraining mach ich, bzw. hab ich anfangs gemacht, doch da ich es ja irgendwann anziehen muss, ist diese Lektion doch dahin, wenn ich es dann irgendwie doch per "Zwang" anziehen muss oder seh ich das falsch? Denn ich muss ihr ja was anziehn, um mit ihr rauszugehen.
Das HB anlassen, mhmm, ich muss mal schaun, wo das dünnere ist, das ist weicher vom Material. Sie kratzt halt dann noch öfter. Zudem muss ich oft wechseln, weil sie sich wälzt und es dann stinkt oder mit Ekelzeug bekleckert ist.
Das Geschirr muss leider auch sein - siehe Leinenaggression -, aber ich zieh es ihr nur einmal am Tag an, öfters, wenn wir in fremden Gebieten unterwegs sind.Das ist es ja, sie kann die Dinge alle, bzw. konnte sie, nur in diesen Situationen ist es wie bei der Leinenaggression.
Das Hörzeichen, ok, werd ich versuchen, wenn ich das richtig verstehe fang ich das erst mit anderen Sachen an und verbinde es noch nicht mit dem HB oder Geschirr? So Lektionen dauern ja oft einige Zeit.
Dachte eh daran, das Pfeifen wieder richtig zu trainieren, erst in der Wohnung und dann draußen. Es hat ja immer die gleiche Tonlage im Gegensatz zu meiner Stimme. Und draußen dürfte es wieder eine bessere Wirkung haben.
Diese Angst ist ja erst da, wenn die Anziehgeschichte, bzw. das Einreiben geschieht und einige Zeit danach. Ich zeige ihr vorallem danach meine offenen Hände, damit sie sieht "ach da ist nix Schlimmes mehr", doch da dauert es einige Zeit, siehe unten.Genau ein Sensibelchen was das Anziehn angeht, ansonsten eine Rabaukin, außer der Aggression durch die Angst bei anderen Hunden. Könnte auch Unsicherheit sein, denn ohne Leine kein Ding.
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Du machst das mit den Hörzeichen immer dann, wenn Du die Handlung vornimmst.
Bei Frau Schmitt ist das bsp. so:
Ich sag "putzen" und dann weiss sie, jetzt ist abtrocknen/saubermachen angesagt.
"Ohren" ist Ohrentropfen reinträufeln
"Augen" ist Augensalbe rein und Tränenspuren reinigen.
"Anziehen" ist Geschirr oder Halsband anziehen. Das ist ja bei Frau Schmitt auch ziemlich schwierig. Geschirr hasst sie, mittlerweile rennt sie aber wenigstens nicht mehr weg.Ich tendiere dazu, dass es Hunde gibt, die hassen es, etwas am Körper zu tragen (Frau Schmitt verweigert auch jeden Mantel oder Pulli) und/oder dass man generell an ihnen herumwurschtelt, einerlei welche Vorgeschichte sie haben.
Aber ich hab sie jetzt nach 2 Jahren so weit, dass sie freiwillig da bleibt, wenn ich eines der Worte sage und dass sie sogar ohne Festhalten wartet, bis ich alles bereitgelegt habe und zur Tat schreite. Die hockt dann zwar da, als ob sie gleich zur Schlachtbank geführt werden würde, aber sobald alles erledigt ist, ist sie wieder die alte und hüpft herum und giert nach ihrer Belohnung für die durchgestandene Pein.
Also nur Geduld.Ich hatte mal einen Angstbeißer aus x-ter Hand (ein Beschädigungsbeißer, richtig gefährlich) mit Herzkrankheit, der durfte sich auch nicht aufregen, der hatte nach innen gedrehte Wimpern und musste ständig Augentropfen kriegen. Anfangs hab ihn im Treppenhaus medikamentiert. Also nach dem Gassi im Treppenhaus einen Maulkorb rauf und rein mit den Tropfen. Und auch da hab ich immer das gleiche Wort benutzt, sonst nichts gesagt, ihn anschließend überschwenglich gelobt ob seiner Tapferkeit.
Aber ich mach das halt ohne Brimborium, was muss, das muss, fertig, Mitleid hab ich da keines.
Nach einer Zeit ging das dann auch ruhig in der Wohnung und schließlich auch in der Wohnung ohne Maulkorb.
Und den traute sich niemand auch nur anzufassen, das war schon eine Leistung, dem die Lider runterzuziehen um die Tropfen in die Bindehäute zu machen. Selbst ich hatte bis zum Schluss Schwierigkeiten mit ihm anderweitig Körperkontakt aufzunehmen. - Vor einem Moment
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