Angst vor mir
-
-
Zitat
Bitte achte darauf, sie NICHT in die Ecke zu drängen, um sie eincremen zu können. Wenn sie nicht mehr weg kann, könnte es sein, dass sie sich den Weg freischnappen muss - da provozierst das regelrecht beim in die Ecke drängen
Eine halbe Stunde locken - würde ich auch nicht tun!
Sondern die Situationen beherzt durchziehen. Da muss der Hund dann durch. Häufig vertrauen sich Hunde in einer blöden Situation einer souveränen Führung besser an, als wenn man sie "mitdiskutieren" lässt.
Locken ist generell sch... Weil der Hund es fürs Leckerlie macht, das Leckerlie fokussiert - sich aber nicht mit der Situation auseinander setzt und kein neues Verhalten aufbaut. Deshalb: Verstärken, wenn sie erwünschtes Verhalten zeigt, also DANACH bzw DABEI, nicht vorher zum Verhalten locken im Sinne von überreden.Das ist ein schöner Tipp, nur WIE soll ich das beherzt durchziehen, wenn sie vor mir wegläuft und sich in die letzte Ecke drängt? Sie vorher schon am Halsband packen, bevor ich die Flasche in der Hand halte?
Ich bestätige ihr erwünschtes Verhalten, sprich sie macht etwas ganz toll, dann lob ich und gib Leckerchen. Gestern hab ich das mal so probiert, also mit der halben Stunde locken, hatte gehofft, sie ist dann wieder etwas ruhiger wird. Nach der Prozedur hat sie ein Superleckerchen bekommen, was sie mir fast aus der Hand gerissen hat.Zitat
Statt zu locken, würde ich sie stimmlich motivieren. Also fröhlich trällern, einladend wirken auf den Hund.
Wenn der Hund blockiert oder abhaut: Ausprobieren, ob ein Wechseln deiner Position was bringt, aus der du das Kommando sagst.
(Beispiel: Mein Hund ließ sich anfangs nicht aus dem Zimmer schicken. Sie blockierte dann, blieb steif sitzen oder wollte sich verkriechen. Zwischenschritt war, dass ich vorgegangen bin in das andere Zimmer und sie dorthin gerufen habe. Inzwischen funktioniert es - dank des Zwischenschritts - mit dem Rausschicken.)Schon probiert, ich trällere und pfeife, bin dabei ganz süßlich mit der Stimme (also anfangs *räusper*, bis ich dann ungeduldiger werde). Beim Rausschicken aus dem Zimmer, das klappt gut. Sie steht, sitzt da und ich sage "Raus", bzw. wenn sie vor dem Türrahmen sitzt/steht, dann sage ich "warten". Macht sie alles, nur wenn ich die Flasche in der Hand halte, dann kennt sie nichts mehr und läuft weg, zieht dabei die Rute ein.
Ich setze mich auf den Boden, trällere dabei und fixiere sie nicht, sondern schaue nur ab und zu zu ihr, um zu sehen, wie sie reagiert. Da geht die Rute etwas höher und sie wedelt, kommt einige Schritte auf mich zu. Nur in dem Augenblick, indem ich die Flasche nehme ist sie schwupps wieder zurück und kneift die Rute wieder ein.Zitat
Zum Halsband:
Es gibt Zugstopphalsbänder, aus denen kann der Hund nicht rausschlüpfen. Kennst du die? HB hängt locker, wenn es "nicht gebraucht" wird. Und unter Zug zieht es sich auf eine fest eingestellte Größe zusammen. Das sind sozusagen ausbruchssichere Halsbänder. Gibt es aus den verschiedensten Materialien (Leder, Metall, Textil,...)
Wenn irgendwie geht, würde ich ihr das Ding rund um die Uhr anlassen für zB 2 Wochen und dann ausprobieren, ob sie immer noch aufs Anziehen so allergisch reagiert.
Hab ich eines da, ich nehm es nur ungern, weil sie sich, wenn sie richtig ausflippt, auf die Hinterbeinen stellt, wenn ich sie festhalte.Zitat
Zur Hautgeschichte selbst:
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr bald das Ergebnis bekommt und dann einen wirksamen Behandlungsplan!!!
Bis dahin würde ich allerdings das Einschmieren so oft machen, wie der TA gesagt hat. Also 3x, nicht nur 1x, damit es wirklich wirken kann.
Tja, ich habe heute erfahren, dass dieses verdammte Labor die Hautproben "verloren" hat, sprich wir müssen die ganze Prozedur noch einmal durchexerzieren, Narkose, neue Haut entnehmen und die Kosten sind noch nicht geklärt, müsste eigentlich das Labor übernehmen. Ich könnt ko****. Mir tut sie so leid und es ist auch nicht gut, wenn sie innerhalb von 4 Wochen zweimal eine Narkose erhält :zensur:Zitat
Ansonsten finde ich es ehrlich gesagt, ziemlich viele Baustellen... Ich würde erstmal das mit der Haut angehen/durchziehen und dann, wenn das einigermaßen im Griff oder auf dem Weg gebracht ist, über Trainingsstunden nachdenken. Insbesondere zur Leinenaggression und zur Art, wie ihr beide miteinander kommuniziert. Damit ihr einen entspannteren Umgang bekommt und du Methoden an die Hand, wie du deine Verhaltenswünsche bei ihr durchsetzt. Rein über Kommandos läuft das ja nicht, das muss aufgebaut werden, richtige Verknüpfungen, richtiges Timing, richtiges Lesen des Hundes usw. Wenn da an mehreren Stellen was schief läuft, summiert sich das schnell auf - danach klingt für mich bei euch. Hauterkrankung und Pubertät kommen als verschärfende Faktoren hinzu - also wirklich nicht einfach!
Bitte versteht mich nicht falsch: Du machst sicher nicht alles falsch! Du könntest nur vielleicht einige Dinge noch besser machen
Aber erst mal die Hautgeschichte in den Griff kriegen... *daumendrück*
Ja wir haben noch viele Baustellen, das stimmt und ich weiß auch, dass ich oft zu ungeduldig bin. Doch ich habe mich entschlossen nocheinmal einen Hund zu mir zu holen und bin dafür bereit vieles zu tun. Und mich zusammenreißen und geduldiger zu werden. Ich kann sie noch nicht in allen Situationen lesen, das stimmt, manchmal denke ich, sie ist noch gar nicht richtig bei mir angekommen. Sie ist ja erst seit Mai bei mir. Doch es gibt Sachen, da müssen wir durch ohne vorher viel üben zu können, wie bspw. es kommt ein Auto, sie will aber lieber über die Straße rüber und schnuppern.Wir haben die Grundkommandos geübt - sie kannte nichts - und das läuft in der Wohnung sehr gut, im Garten mittlerweile auch, auf den Gassigängen nicht immer, aber oft. Nur mit der Leinenaggression, da komm ich nicht weiter. Die Trainerin hat mir geraten Bögen zu gehen, mit ihr "zusammen zu laufen" in diesen Situationen sie auf mich aufmerksam machen und so, quasi aus der Situation zu bringen. Das ist für mich manchmal nicht möglich, da ich Probleme mit meinen Beinen habe, doch ich versuche es so oft es geht. Bögen laufen bringt bislang nichts, da sie sich noch in 30 Meter Entfernung auf die Hinterbeine stellt und knurrt. Sie lässt sich kurz ablenken, doch erst nach weiteren 20 - 30 Metern ist sie auf mich konzentriert. Und beim Zurücklaufen - also nach Hause - schaut sie oft nach vorne, um zu sehen, ob der andere Hund noch da läuft.
Ich überlege daher, einen anderen Trainer in Anspruch zu nehmen, bzw. bei uns gibt es 2mal im Jahr einen Kursus, wo u.a. die Leinenaggression behandelt wird, auch in Einzelarbeit. Wann der nächste stattfindet muss ich noch herausfinden.
Das Rumhüpfen und Springen gestern hat sie das 1. Mal nach der Prozedur gemacht. Bei den vorherigen Behandlungen ist sie danach mit eingezogenem Schwanz weiter weggegangen und war danach sehr ängstlich, wenn ich sie einige Zeit später zu mir lockte oder so.
Ach ich weiß auch nicht. Will ja, dass es ihr besser geht und sie nicht bedrängen. Ist für mich genauso schlimm, wie für sie.
- Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!