Hundi knurrt bei Knochenleckerlies
-
-
Zitat
Super, sehe ich genauso!
Bevor man an das konsequent unterbindet, sollte man sich vielleicht überlegen, was man da tut.
Denn unter Hunden darf Hund das, was er da tut und er darf es sehr vehement. Wenn man also bereit ist echte Verletzungen zu riskieren, bitte, immer ran an den Hund.Das heißt jetzt natürlich nicht, dass Hund es nicht lernen kann und soll. Nur Hund muss es lernen, weil wir ein völlig artuntypisches Verhalten von im verlangen. Und den Lernweg sollte man vielleicht so gestalten, dass man nicht im Krankenhaus endet.
Nur mal als Denkanstoß:
Mein Rüde, 45kg, hat seinen Vorbesitzer mehrfach für einige Wochen ins Krankenhaus geschickt, der behandelt Menschen nämlich genau wie Hunde, wenn die ihm quer kommen.
Hier hat er alles gelernt, was man so im täglichen Zusammenleben erwartet, auch unser Kleinkind hat er nicht gefressen. Und so ein Kind verhält sich nicht immer hundekompatibel.
Er hat es für uns gefahrlos und für ihn angenehm gelernt. Für den Hund eine völlig neue Erfahrung.
Haben Hunde, die gegen einen Menschen keine Chance haben, die sich (noch) nicht wirklich wehren, nicht das gleiche Recht auf eine ordentliche, berechenbare und für sie verständliche Erziehung?LG
das Schnauzermädel -
24. November 2010 um 15:15
schau mal hier:
Hundi knurrt bei Knochenleckerlies - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Die Sache ist aber die: Wenn er aber knurrt, dann liegt schon was im Argen, dann vertraut er Dir schon nicht, dann hast DU schon einen Fehler gemacht und dann liegt es an Dir, ihm zu zeigen, warum seine Angst unbegründet ist...
Stell Dir einfach vor: Du gehst als Austausch-Studentin nach China, verstehst dort kein Wort, es gibt 2mal täglich kleine Portionen zu essen. Gerade genug, damit Du schlank bleibst, aber nie so viel, daß Du so richtig satt wirst. Dann kriegst Du ab und an mal was richtig tolles zu essen. Eines Tages kommt der Hausherr und nimmt Dir den Lolli weg, einfach so, kommentarlos zieht er Dir das Ding aus der Schnute. Würdest Du das klaglos abgeben? Würdest Du nicht wenigstens kurz gegenhalten? Versuchen Dich zu beschweren, Dich wegzudrehen? Rein aus Instinkt oder Schreck? Jetzt fühlt der Hausherr seine Würde angekratzt, weil Du es wagst Dich zu beschweren und Du bekommst den tollen Lolli nicht gleich wieder, vielleicht einige Tage lang nicht... Dann kriegst Du ihn wieder, wie würdest Du schon beim nächsten Herannahen des Hausherrn reagieren? Weggehen? Dich verstecken? Den Lolli verstecken? Gleich meckern?
Und welche Möglichkeiten hat nun der Hausherr, um Dir zu zeigen, daß alles ok ist? Er könnte Dir nun jedesmal das Ding abnehmen, wehrst Du Dich, gibt es nen ordentlichen Gong und irgendwann hast Du Angst und meckerst nicht mehr, sondern läßt fallen, bist ruhig und läßt Dir alles abnehmen... Hat das was mit Vertrauen zu tun? Nein, das ist Angst.Würde Dir aber nun der Hausherr das Ding nicht mehr wegnehmen, sondern sich nur zu Dir sitzen und Dir jedesmal noch tollere Bonbons geben, dann würdest Du seine Anwesenheit mit was schönem verknüpfen, Du würdest ihm vertrauen und sollte er doch mal an den Lolli packen oder ihn wegnehmen, dann würdest Du erwartungsvoll und vertrauensvoll auf die Bonbons oder die Rückgabe des Lollis warten...
Wie also soll wohl die Beziehung zum Hund aussehen? Befehlsempfänger oder fühlendes intelligentes soziales Lebewesen?....
-
Warum wird man immer wieder als "Wattebauschwerfer" (ich finde diesen Begriff einfach schrecklich
) hin gestellt, wenn man seinen Hund nicht ständig erniedrigt? 
-
also ich sehe ich auch so, dass mein hund mich nicht anzuknurren hat. es ist eine frage des vertrauens ob mein hund mir sein fressen überlässt. mein beagle gibt mir ihre kauknochen freiwillig und ich kann mit meinem gesicht neben ihrer schnauze sein, wenn sie kaut, sie würde niemals knurren oder ähnliches. und das selbe ziel habe ich bei meinem jetzigen welpen. wir üben es seit er bei uns ist und ich finde es wichtig.
meiner meinung nach kann ein hund nicht unterscheiden ob es jetzt was gutes ist was er von mir bekommen hat oder irgendein unrat von der straße den er selbst gefunden hat.
ich finde es inkonsequent zu sagen, dass ein hund seinen knochen verteidigen darf, weil er auch mal hund sein muss.
wir sind die rudelführer, also hat der hund uns zu gehorchen. das hat nichts mit machtgehabe zutun, aber im hunderudel läuft es nunmal genauso. wenn der rudelführer kommt, weichen die "schwächeren" auch zurück und überlassen das fressen!
es geht ja nicht darum den hund zu ärgern, und ihm grundsätzlich den knochen wegzunehmen, sondern darum, dass ich 100% darauf vertrauen kann, das er mir sein futter überlässt -
Zitat
also ich sehe ich auch so, dass mein hund mich nicht anzuknurren hat. es ist eine frage des vertrauens ob mein hund mir sein fressen überlässt. mein beagle gibt mir ihre kauknochen freiwillig und ich kann mit meinem gesicht neben ihrer schnauze sein, wenn sie kaut, sie würde niemals knurren oder ähnliches. und das selbe ziel habe ich bei meinem jetzigen welpen. wir üben es seit er bei uns ist und ich finde es wichtig.
meiner meinung nach kann ein hund nicht unterscheiden ob es jetzt was gutes ist was er von mir bekommen hat oder irgendein unrat von der straße den er selbst gefunden hat.
ich finde es inkonsequent zu sagen, dass ein hund seinen knochen verteidigen darf, weil er auch mal hund sein muss.
wir sind die rudelführer, also hat der hund uns zu gehorchen. das hat nichts mit machtgehabe zutun, aber im hunderudel läuft es nunmal genauso. wenn der rudelführer kommt, weichen die "schwächeren" auch zurück und überlassen das fressen!
es geht ja nicht darum den hund zu ärgern, und ihm grundsätzlich den knochen wegzunehmen, sondern darum, dass ich 100% darauf vertrauen kann, das er mir sein futter überlässtEs gibt keine Hunderudel!!!!
Und im Wolfsrudel geht eben nie und nimmer einer hin und nimmt nem anderen was weg. Im Wolfsrudel würde selbst der niederste gegenüber dem höchsten sein Fressen verteidigen....
Und ich bin ein Mensch, wie kann ich also Rudelführer sein? .....
Ich empfehle diesbezüglich mal das Studium von zeitgenössischen wissenschaftlichen Texten: Coppinger, O´heare, MacConnell, Bloch, Feddersen-Pettersen (lerne ich je die richtig zu schreiben?).
-
-
Großer Däne,
wenn du schon Hunderudel anführst, dann ist die aber klar, dass da selbst der absolute Omega sein Fressen verteidigen darf, wenn er es erstmal ergattert hat?
Und für den Chef der Sippe, und das ist der nicht wegen seiner körperlichen Stärke, ist das Abjagen dieses Fressens ein sehr großes Risiko. Denn er hat bereits war im Magen, das arme kleine Licht noch nicht. Dementsprechend heftig wird er sein Futter und damit sein Überleben verteidigen. Also wird er sein Futter behalten, wenn nicht gerade eine große Hungersnot herrscht, denn nur dann lohnt sich das Risiko einer Verletzung für den Chef.Deshalb sollte man sich eben vielleicht doch überlegen, wie man seinem Hund nahebringt, dass im Zusammenleben mit Menschen andere Regeln gelten.
LG
das Schnauzermädel -
es ist aber nunmal kein geheimnis das der hund dich als (ich nenne es jetzt einfach nochmal so) rudelführer sieht bzw sehen sollte. und das ist natürlich auch eine vertrauensfrage. wenn der hund dir voll vertraut, lässt er sich führen oder siehst du das anders?
-
Mir gefällt diese "mein Hund hat mich nicht anzuknurren"-Mentalität nicht.
Obwohl ich sehr viel dafür tue, damit meine Hunde es nicht nötig haben, mich anzuknurren.
Aber ich ERWARTE es nicht von ihnen, sondern ich ÜBE es mit ihnen - dass es in Ordnung ist, wenn ich (sagt mal, passiert Euch das nie - verwechselte Näpfe, vergessene Pillen.... bin ich schon so senil, dass mir das häufiger passiert?) ihnen noch ein Ei in den Napf schmeißen will, dass es in Ordnung ist, wenn das Haus brennt und ich ihnen ihr Kalbsbrustbein doch mal kurz abnehmen muss, damit die Feuerwehr sich zu löschen traut...

Von einem niegel-nagel-neuen Hund KANN ich das noch nicht erwarten - dementsprechend geduldig baue ich das dann auf. Wobei das ja auch überhaupt kein großer Akt ist...
Ich kann meinen Hundis jederzeit alles wegnehmen - auch, wenn es schon an hundis Rachenmandeln halb vorbei ist - aber ich mache das nicht aus diesem "Chef-Denken" heraus, sondern, nachdem wir es geübt haben und einfach genügend gegenseitiges (!) Vertrauen dafür da ist.
LG, Chris
-
Zitat
Bevor man an das konsequent unterbindet, sollte man sich vielleicht überlegen, was man da tut.
Korrekt!!
ZitatDenn unter Hunden darf Hund das, was er da tut und er darf es sehr vehement.
Hier ist Hund aber unter Menschen und ICH bin Chef!
ZitatDas heißt jetzt natürlich nicht, dass Hund es nicht lernen kann und soll. Nur Hund muss es lernen, weil wir ein völlig artuntypisches Verhalten von im verlangen. Und den Lernweg sollte man vielleicht so gestalten, dass man nicht im Krankenhaus endet.
Das geht sogar.
ZitatHaben Hunde, die gegen einen Menschen keine Chance haben, die sich (noch) nicht wirklich wehren, nicht das gleiche Recht auf eine ordentliche, berechenbare und für sie verständliche Erziehung?
Klar haben die Hunde ein Recht darauf, was anderes mache ich auch nicht. Und ich denke mal ich mache das nicht schlecht mit meinen Hunden, egal ob Dackel, Dobermann, RR, oder jetzt der Collie. Ich gebe die Regeln vor und der Hund hat sich dran zu halten.
LG Tina, die ihre Hunde konsequent erzieht, aber sie nicht erniedrigt!
-
Ganz ehrlich? Ja, ich seh das anders... Ich seh das so: Vertrauen ist das allerwichtigste.... Und den Rest, was man so Gehorsam nennt? Das bringt man jedem Hund über das Bestätigungs-System bei.
In meinen Augen hat das absolut null mit alpha-Gehabe, Führerschaft oder sonstigem Primborium zu tun.... - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!