Meinen Rüden Kastrieren?
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Gast47704 -
21. November 2010 um 13:08
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Für mich hört sich das einfach nach Erziehungsbedarf bei einem heranwachsenden Pubertierenden an. Kein Grund für eine Kastration, welche im übrigen das "Problem" nur noch weiter verschlimmern kann.
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Hallo Susam,
danke für deinen Beitrag, es geht also noch extremer, wobei das mit dem Futtern habe ich auch schon beobachtet. Es gibt Tage, da frisst er einfach gar nichts, jammert herum und leckt sich ständig. Im September war es wirklich heftig. Ich lenkte ihn zu Hause dann immer mit spielen ab, was auch gut funktionierte.Was bei meinem noch hinzukommt, er ist mehr als gut gebaut. Er errigiert grundsätzlich immer bei kleinster Aufregung jeglicher Form. Aufreiten auf Menschen macht er nicht, hat er nur ein Mal versucht, als ich ihn gerade mal 4 Tage hatte. Seit dem nie wieder.
Natürlich bedenke ich, dass er gerade in der Pupertät steckt mit seinen knapp 12 Monaten. Ich werde auf alle Fälle mal den Chip versuchen.
Was ist eigentlich so böse an einer Kastra, wenn ein Hund offensichtlich entspannter ist und nicht mehr unter seinen ständig unerfüllten Trieben leiden muss?
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@MeinMarty: Versuchs doch mal mit Handfütterung,also Du fütterst das gesamte Futter nur noch unterwegs beim Gassigang bzw. einen kleineren Teil zuhause bei Übungen.Vllt. reagiert Dein HUnd die ersten 1-2 Tage noch nicht so wirklich darauf,aber wenn er genug Hunger hat und merkt das er seine Chance auf Futter vertut wenn er nicht gehorcht,dann wird er bestimmt,egal wie groß der Trieb auch sein mag,auf Dich hören-denn dann bist Du interessanter,weil Du ein grundlegendes Bedürfniss befreidigen kannst.Du darfst allerdings nicht schwach werden,in dieser Zeit wird nur noch aus der Hand gefüttert,es gibt keine Lekkerlies und keine Kauartikel nebenbei.Das kann eigentlich nur klappen,selbst wenn Dein Hund ein paar Tage hungern wird fällt er ja nicht gleich tot um.Versuchs doch mal und bleib standhaft-der Hund muß erstmal kapieren was er sich da selbst antut,dann wird es bestimmt klappen!
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Es ist nichts "böses" an einer Kastra,allerdings kann es trotzdem sein das ein kastrierter Rüde aggressiv/domoinant gegenüber anderen männlichen Hunden ist und -trotz Kastra- aufreitet!!!Das muß nämlich nicht zwingend was mit der Triebhaftigkeit des Tieres zusammenhängen,sondern kann etwas mit "Dominanz" zu tun haben.Dein Hund ist ja nicht so groß und trotzdem schreibst Du,das er sich auch mal mit größeren Hunden anlegt-Dein Hund hat definitiv ein gutes Selbstvertrauen in sich
Also kann die Kastra eben dieses verhalten nicht grundsätzlich ausmerzen,da hilft einfach nur Erziehung! -
Böse ist nichts an einer Kastra, sie hat nur mehr Auswirkungen und Risiken, als man gerne wahrhaben möchte, wenn man sie als Problemlösung sieht.
-Man hat das OP-Risko, also Narkoserisiko, Infektionsrisiko und Blutungsrisiko, das sollte einem schon klar sein.
-Ob etwas besser wird, kann niemand vorhersehen.
-Das Verhältnis zu anderen Rüden kann sehr problematisch werden.
-Manche Hündin mobbt Kastraten.Von einem Hund, der danach massive Probleme hat bis zu gar keinem Hund mehr ist alles drin. Das alles in Kauf nehmen für ein Problem, dass man eben auch über Erziehung lösen kann, das ist in meinen Augen eine Milchmädchenrechnung. Es kann natürlich auch alles gut gehen und wunschgemäß laufen, aber das muss es nicht. Und dann?
LG
das Schnauzermädel -
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Naja, das hab ich ja mal mit seinen Leckerlies probiert. Er bekam vor dem Spaziergang nichts zu Futtern und er liebt diese Leckerlies wirklich. Eine Hündin ist nach wie vor interessanter gewesen.
Aber das Schlimmste war, dass dann kein Hund in meine Nähe durfte, weil er nämlich sein Leckerlie verteidigte, was in meiner Tasche war.
Alles nicht so einfach mit die Hunde.
Ich werde nun erst mal gucken, ob es hier so was wie eine Hundeschule gibt und wie die so geführt wird. Gelesen hab ich auch viel, und Hundeschule ist nicht gleich Hundeschule. Wenn es hier so was gibt, wird es keine große Auswahl geben.
Ich bin auch schon mal einfach weggegangen, hab mich versteckt. Es dauerte etwas ( 15 min ca ), bis er bemerkte, dass ich nicht da bin und suchte mich dann trotz läufiger Hündin. Aber das kann ich ja nicht machen, wenn er sich grad mit nem anderen Rüden anlegen will.
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Naja,Lekkerlie ist auch was ganz anderes als wenn Du Handfütterung machst.Denn da ist Dein Hund absolut abhängig von Dir und bekommt eben nicht mal so eine Belohnung.....
Ich würd testen -
2 Monate Training ist ja nun auch gar keine Zeit, so etwas dauert.
LG
das Schnauzermädel -
Schon mal Schleppleine probiert? Und ich bin kein Freund von Handfütterung.
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Handfütterung ist ein guter Vorschlag, damit haben wir schon so manchen "Frauchen, du kannst mich mal" Hund in der HuSchu dazu bekommen sein Frauchen zu beachten.
Man muss es halt nur durchhalten. - Vor einem Moment
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