• ich sollte mal für meine freundin fragen sie hat ein doba agentino (oder wie man es schreibt) und wenn sie mit ihr gassi geht zieht sie total und ignoriert meine freundin aufs feinste..
    sie reagiert nicht mehr mit leckerchen locken bringt auch nichts.
    ein halti hat sie auch schon an aber das interessiert akira nicht..
    was soll meine freundin machen?

    wäre sehr net wenn ihr mir rat schläge für sie geben würdet :)

    Lg Lena und ihr mischling (:

  • Vom Halti würde ich zuerst mal dringend abraten, da er sehr schlimme Schäden bei falscher Handhabung anrichten kann!

    Ansonsten ist hier unter Leinenführigkeit der Aufbau gut beschrieben!

    Sonst noch ein paar allgemeine Tipps: Locken in Zukunft unterlassen, den Hund überhaupt nicht mehr ziehen lassen (richtungswechsel sobald er vorprescht) und somit auch weitere Erfolge durch das Ziehen verhindern!

    Nur regelmäßiges und beständiges Training (d.h. immer und überall, auch wenn ich "mal schnell" wo hin muss) viel Geduld, Konsequenz und eigene Übung hilft weiter!

  • Ich würde deiner Freundin empfehlen, dass sie einerseits zu Beginn der Runde auch mal 5e gerade sein lässt (sofern es im Rahmen bleibt), sie aber auch (und das konsequent) etwas Unterordnung mit ihrem Hund macht (Bei Fuß und Platz).

    Zunächst wird sie (bzw. ihr Hund) die Gassirunde mehr oder weniger in Hundelängen vermessen, aber schon bald wird sich der Zustand bessern.

    Blöd ist natürlich der November, weil Regenzeit. Das muss sie dann entscheiden, ob lieber sofort ein ruhigeres Gassigehen sinnvoll ist oder ein weniger nasser und dreckiger Hund. Auf der anderen Seite ist der Dezember mit Schnee und Frost nicht sooo weit.


    Zu deinem Welpen, bei dem die Frage der Leinenführigkeit sich ja auch stellen wird: Fange früh damit an. Klar soll er frei laufen dürfen, er soll dir auch nicht permanent an der Hacke kleben, aber noch ist es leicht, dass du ihn eben auch frei und an der Leine nahe bei dir und Bei Fuß hältst. Übe das, je früher es sitzt, umso weniger Probleme gibt es, wenn er größer ist und schwerhörig wird. Letzteres setzt gerne schon unter einem Jahr ein, legt sich dann aber wieder :lol: . Ist eben wie beim Menschen; da setzt die Altersdemenz ja auch mit der Einschulung ein und legt sich dann später. :D

  • Zitat

    Wie alt ist denn deine Freundin? Geht sie alleine mit dem Hund?

    Mal ganz im Ernst, wenn sie so alt ist wie du kann sie den Hund doch unmöglich alleine halten.

    Mal ne blöde Frage: Inwiefern trägt das zur Problemlösung bei? Wenn er will, hältst du auch keinen Dackel. Wenn du willst (und aufmerksam bist), hältst du ein Dogge. Das ist der Punkt. Aufmerksamkeit, rechtzeitig richtig reagieren und Autorität. Dann kann auch ein Fünfjähriger einen Hunderiesen halten.

    Pennen sollte man nie, die rechte Reaktion kann man lernen und Autorität ist keine Frage des Alters.

  • Ich arbeite grade mit der Balanceleine weil Meiner auch zieht wie blöd.


    Bei dem hilft das wirklich enorm.

    Aber auch dabei gilt es hilft nur regelmäßiges konsequentes Training.

  • Zitat

    Mal ne blöde Frage: Inwiefern trägt das zur Problemlösung bei? Wenn er will, hältst du auch keinen Dackel. Wenn du willst (und aufmerksam bist), hältst du ein Dogge. Das ist der Punkt. Aufmerksamkeit, rechtzeitig richtig reagieren und Autorität. Dann kann auch ein Fünfjähriger einen Hunderiesen halten.

    Pennen sollte man nie, die rechte Reaktion kann man lernen und Autorität ist keine Frage des Alters.

    Hey Ihr Großen,
    könntet Ihr Euch vielleicht ein wenig zurücknehmen. Lena hat gerade ihren ersten eigenen Welpi bekommen und fragt sich hier tapfer durch, auch für ihre Freundin. Und Ihr antwortet ihr mit Beiträgen über Altersdemenz und Autorität. Das geht gar nicht.

    Ihr Hund ist ihr neuer Kumpel, Freund, Spielkamerad und sie möchte mit ihm Spaß haben beim Spazierengehen.....

  • Zitat

    wenn sie mit ihr gassi geht zieht sie total und ignoriert meine freundin aufs feinste..
    ein halti hat sie auch schon an aber das interessiert akira nicht..
    was soll meine freundin machen?

    1. das halti wegwerfen
    2. in eine hundeschule gehen, die mit arbeiten

    gruß marion

  • Weil augenscheinlich schwer verständlich:

    Zitat

    Übe das, je früher es sitzt, umso weniger Probleme gibt es, wenn er größer ist und schwerhörig wird. Letzteres setzt gerne schon unter einem Jahr ein, legt sich dann aber wieder :lol: . Ist eben wie beim Menschen; da setzt die Altersdemenz ja auch mit der Einschulung ein und legt sich dann später. :D

    Schwerhörigkeit kann organische Ursachen haben, sie kann aber, und das ist hier gemeint, auf nicht hören wollen basieren. Hunde können sowas in Perfektion rüberbringen, so dass wirklich der Eindruck entsteht, weiter als 10 Meter trägt die eigene Stimme nicht. Ist natürlich Quatsch. Das ist auf der anderen Seite aber auch eine Frage der geisigen Reife des Hundes, nicht ausschließlich seiner Erziehung. Deshalb legt sich ja diese "Schwerhörigkeit" auch mit der Zeit. Ich denke, dass *-Amy-* das auch so verstanden hat.

    Viele Hundeprobleme, die hier im DF angesprochen werden, sind doch einfach nur der ganz normalen Entwicklung des Hundes geschuldet. Da besteht auch kein Unterschied zum Menschen. Es ist egal, ob ich einem jungen Hund oder einem Kind sage: "Setz dich da jetzt hin und sieh dir an wie ich das mache." Bei den ganz kleinen klappt das, aber dann kommt eine Phase, da ist alles spätestens nach 5 Minuten vergessen und Hund/Kind macht sonstwas. Es liegt genau das vor, was ich als "Altersdemenz" verulke. Nur, dass es hier, im Gegensatz zur echten Altersdemenz, zu Spontanheilungen kommt, wenn man einfach nur fragt: "Was hab ich gesagt?" Auch das dürfte *-Amy-* verstanden haben.

    Das Hauptproblem, was ich bei Otto bzw. Ottilie Normalhundehalter sehe, ist ein gewisses Laissez faire im Welpenalter mit der Konsequenz, dass sich Junghund im Rüpelalter logischerweise fragt, wieso er es jetzt auf einmal nicht mehr darf. Es ist der Mensch, der ausblendet, dass das ach so niedliche Wollknäuel einmal, und das recht schnell, zu einem mehr oder weniger gewichtigen "Kalb" heranwächst, "Bärenkräfte" entwickelt und genau das Verhalten, was beim Welpen doch sooo niedlich ist, dann zum Problem wird.

    Es fehlt aber auch an einem Gespür für ganz normale Entwicklungsphasen. Das ist auch gar nicht verwunderlich, denn wir Menschen entwickeln uns im Vergleich zu Hunden im Schneckentempo. In einem Alter, in dem ein Säugling noch ein Pampers tragender Schieter ist, ist aus dem Welpen schon ein aufbegehrender Junghund geworden. Und wenn das Göhr stolz und noch immer in seinen Pampers mit Mama und Papa durch die Weltgeschichte stiefelt, ist aus dem Welpen ein erwachsener Hund geworden, der vielleicht selbst schon Welpen hat und mit ihnen durch die Welt spaziert.

    Das gilt es alles zu berücksichtigen. Man muss einen Spagat zwischen Verständnis und konsequenter Erziehung hinbekommen, wenn es glücken soll. Und man darf auch nichts auf die lange Bank schieben.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!