Hund vegetarisch ernähren
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Genau so sehe ich das.
Wäre ich Vegetarier, dann würde ich entweder keinen Hund halten (denn die Hundehaltung widerspricht in ihrer Logik ja eigentlich dem was der Vegetarier mit seinem Verzicht auf Fleisch ausdrücken möchte) oder ich bin bereit dem carnivoren Tier sein Grundbedürfnis zu erfüllen.
Ja, eben.
Ich selbst bin Vegetarierin, wobei ich dadurch nicht ausdrücken möchte, dass ich den Verzehr von Fleisch für grundsätzlich falsch halte. Wie könnte ich das? Schließlich beweist schon unser menschliches Gebiss, dass wir von der Natur als Allesfresser vorgesehen wurden - und dazu zählt nunmal auch Fleisch. Ich persönlich verzichte aus mehreren Gründen auf Fleisch aber wie käme ich denn dazu - wie es hier ja reichlich passiert - den generellen Fleischgenuss zu verurteilen?
Ich gönne jedem Raubtier sein Fleisch.
Wünschen würde ich mir lediglich, dass man respektvoller mit Lebensmitteln umgeht, die von Beutetieren stammen - sei es Bewusstmachung, Haltung, Transport, Verarbeitung oder Überschussproduktion.
Wie kann aber die Konsequenz daraus sein, den Fleischkonsum zu verurteilen und dem Haustier eine vegetarische Ernährung aufzuzwingen? Ich bin Vegetarier - seit mehr als einem Jahrzehnt - und ernähre den Hund dreimal in der Woche sogar mit frischem Fleisch. Der Kompromiss lautet, eben innerhalb eines gewissen Rahmens auf die Herkunft zu achten.
Meinem Hund meinen Vegetarismus aufzuzwängen, würde ich als hochgradig respektlos empfinden.
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7. November 2010 um 11:07
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Wünschen würde ich mir lediglich, dass man respektvoller mit Lebensmitteln umgeht, die von Beutetieren stammen - sei es Bewusstmachung, Haltung, Transport, Verarbeitung oder Überschussproduktion.
Würd ich allerdings auf jeden Bereich der Nahrung ausdehnen wollen, grad vor dem Hintergrund, dass es auch Länder gibt, wo Getreide schon ein wertvolles Gut ist und nicht jedem Nahrung hinreichend zugänglich ist. -
Zitat
Ich ernähre einen Vogel ja auch nicht mit Steak (obwohl ich gerne Fleisch esse) und ich kenne auch niemanden der auf diese Idee kommen würde. Nur beim Hund meinen Vegetarier zwingend ihn in ihre Lebensvorstellung pressen zu müssen.Das ist somit für mich persönlich der gravierendste Punkt der dagegenspricht und er alles andere hinfällig macht.
afaik KANN man einen Vogel auch gar nicht mit Fleisch ernähren.
Obst/Gemüse/Beeren und Körner braucht der Vogel.
Den Hund hingegen kann man vegetarisch ernähren, wie ja bereits mehrfach geschrieben wurde.Achso, um Missverständnisse zu vermeiden:
Ronja bekommt Dosen- und Trockenfutter, hin und wieder mal n Schafskopf, Innereien usw, und das wird sie auch weiterhin. -
Zitat
afaik KANN man einen Vogel auch gar nicht mit Fleisch ernähren.
Obst/Gemüse/Beeren und Körner braucht der Vogel.
Den Hund hingegen kann man vegetarisch ernähren, wie ja bereits mehrfach geschrieben wurde.Achso, um Missverständnisse zu vermeiden:
Ronja bekommt Dosen- und Trockenfutter, hin und wieder mal n Schafskopf, Innereien usw, und das wird sie auch weiterhin.Warum? Man bräuchte nur den Weg gehen, den Du für Hunde für legitim hälst.
Birgit
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Den Hund hingegen kann man vegetarisch ernähren, wie ja bereits mehrfach geschrieben wurde.
bisher hab ich immernoch nix gefunden, was beweist, dass er dabei gesund bleibt.
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hm...also der Deutsche Tierschutzbund ist der Meinung, dass es geht.
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hm...also der Deutsche Tierschutzbund ist der Meinung, dass es geht.
ZitatDen Hund hingegen kann man vegetarisch ernähren, wie ja bereits mehrfach geschrieben wurde.
Hm, das geht doch nur mit chemisch aufbereitetem Futter. Ich nehme jetzt eine Fütterung mit Quark und anderen tierischen Produkten mal aus. Nur von Pflanzen kann kein Hund überleben. Der kann die Nährstoffe gar nicht aus der Nahrung ziehen. Wo ist das denn so schwer zu verstehen?
Stelle ich einem Hund Fleisch hin, so wird er das in der Regel vorziehen. Von Salat und Mörchen wird kein Hund satt.
Ach und ein Zitat aus dem Link vom Tierschutzbund:
Der Hund ist ein Canivore. Er frisst gerne Fleisch. Daher empfehlen wir einem Hundehalter, bei der Ernährung seines Vierbeiners nicht ganz auf die Verfütterung von Fleisch zu verzichten. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn der Hund zwischendurch einmal vegetarisch ernährt wird. Aber: Hunde freuen sich nun einmal auch über einen Knochen oder ein Stück Fleisch.Sagt doch alles, oder?
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Hm, das geht doch nur mit chemisch aufbereitetem Futter. Ich nehme jetzt eine Fütterung mit Quark und anderen tierischen Produkten mal aus. Nur von Pflanzen kann kein Hund überleben. Der kann die Nährstoffe gar nicht aus der Nahrung ziehen. Wo ist das denn so schwer zu verstehen?Stelle ich einem Hund Fleisch hin, so wird er das in der Regel vorziehen. Von Salat und Mörchen wird kein Hund satt.
Das was du beschreibst, ist aber vegan - und das ist ohne chemische Zusätze nicht machbar. Vegetarisch geht, da man ja immer noch tierisches füttert.
Übrigens wird ein Hund sehr wohl von purem Gemüse satt
mein Hund sortiert rohes oder gekochtes ungewürztes Fleisch lieber aus, als es zu fressen. Nur gewürztes hat eine Chance - auch nicht unbedingt sehr artgerecht. -
Ega, ob es nun gesund ist odewr nicht...
Am Meisten nervt mich daran, dass der vegetarische HH seinem Hund, wenn er ihn vegetarisch füttert, einfach seine Ideologie und Lebensweise aufdrängt, egal, ob der Hund will oder nicht. Das find ich unmöglich. Es gibt nämlich tatsächlich nicht nur ein "richtig". -
Einen Hund vegetarisch zu ernähren finde ich genauso pervers wie einem Pflanzenfresser Tiermehl zu geben.
Beides entspricht nicht der von der Natur vorgesehenen Nahrung.
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