Hund schnappt nach Kindern
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Hallo,
ich bin Mutter von zwei nicht mehr ganz so kleinen Kindern (7 und 11). Seid einem halben Jahr haben die Großeltern sich einen Hund aus dem Tierheim zugelegt der nun eifersüchtig nach den Kindern schnappt. Er schnappt dabei nicht nur in die Luft, sondern nach den Beinen der Kinder und erwischt natürlich die Jeans (ist es dann nicht schon beißen?). Im Hochsommer haben wir den Kontakt vermieden, da die Kinder meistens kurze Hosen tragen. Mittlerweile sind die Kinder sehr verängstigt und wollen nicht mehr dort hin. So kann es aber nicht weitergehen, denn es handelt sich ja um die Großeltern.
Nun meine Fragen:
Wie verhält man sich bei dem gezeigten Verhalten?
Bekommt man so ein Verhalten in den Griff ?
Was hilft ein Maulkorb, oder macht er den Hund nur aggresiver, wenn der Hund nicht den gewünschten Effekt erzielt?PS Unsere Kinder sind nicht die einzigen nach denen er schnappt. Er versucht dies auch regelmäßig bei meinem Schwiegervater wenn er seiner Frau zu nahe kommt, bei meinen Neffen und bei Handwerkern (hier allerdings nicht immer). Aber Kinder scheinen ihm am besten zu schmecken....';)'
Ich hoffe auf viele Antworten um den Familienfrieden wieder herzustellen
Nagemann
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2. November 2010 um 12:00
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Hund schnappt nach Kindern - Vor einem Moment
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Hallo!
Ein Maulkorb - wenn er "schöngefüttert" wurde und der Hund sich langsam daran gewöhnen konnte, macht ihn nicht aggressiver oder sonst was. Er muss sich daran gewöhnen, wie wir uns an eine Brille gewöhnen müssen. Dann ist er ein sehr sehr gutes Mittel, um erstmal die Gefahr zu bannen.
Ich würde euch vorschlagen, dass ihr euch einen kompetenten Trainer sucht. Dann wird das sicherlich gut in den Griff z kriegen sein. Eine leichte Hausleine kann auch helfen, den Hund erstmal aus einer "Gefahrensituation" raus zu führen und er sollte seinen Platz kennen - auf dem er auch nicht gestört werden darf.
Aber grundsätzlich: Ein Trainer vor Ort bei euch und mit euch ist die einzig sinnvolle Sache.
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Hier sind die Hundehalter, also die Großeltern in der Verantwortung, sie sollten dringend einen guten Hundetrainer aufsuchen, der den Hund und seine Situation insgesamt beurteilt und gezielt auf die Probleme eingehen kann.
Ob das Verhalten in den Griff zu bekommen ist, hängt vom eigentlichen Problem ab, das der Hund bzw. die Großeltern haben. Mit ein bisschen Einsatz lässt sich aber vieles erreichen.Ich habe das so verstanden, dass ihr die Großeltern nur sporadisch besucht, nicht mit ihnen zusammen lebt? Was sagen die dazu?
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So ein Verhalten ist mit Sicherheit in den Griff zu bekommen.
Für mich liest sich das aber, als würden die Großeltern nicht wirklich daran arbeiten.
Ich würde mit ihnen das Gespräch suchen und ihnen vorschlagen, sich nach einen guten Trainer umzuschauen, der bei einem Hausbesuch erstmal versucht zu klären, wo das Problem eigentlich liegt.Ich würde mit meinen Kindern dort definitiv nicht mehr hingehen, solange daran nicht gearbeitet wird.
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Hallo,
es liegt an den Großeltern als Halter erzieherische Maßnahmen gegen das Schnappen einzuleiten.
Sie sollten sich, wie schon vorgeschlagen einen guten (!) Trainer suchen und dann an dem Problem arbeiten.Ein Trainer wird wahrscheinlich in der Lage sein die Ursache des Schnappens festzustellen und Ratschläge geben wie dem entgegen gewirkt werden kann...
Gerade wenn er es vornehmlich bei Kindern macht, würde ich mir Hilfe suchen und dagegen arbeiten bevor sich das Verhalten noch mehr festigt und vielleicht sogar stärker wird.
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Hallo, herzlichen Dank für Eure Antworten.
Also es ist tatsächlich so, dass die Großeltern die Problematik nicht so wie wir sehen und mit "er ist nicht ganz einfach, aber wir haben uns nun mal für ihn entschieden" argumentieren.
Die Großeltern wohnen 400 km entfernt und Besuche sind eben nur für ein paar Tage möglich. Testbesuche, oder häufigeres Arbeiten mit einem Hundetrainer funktioniert leider daher nicht.
Erziehungskurs haben die Schwiegereltern nach der ersten Stunde abgebrochen - weil sie es als zu anstrengend empfunden haben.
Ein Hundetrainer, war auf Drängen meiner Schwägerin auch schon mal da, aber der wollte den Hund "unterwerfen" und das gefällt meinen Schwiegereltern nicht.Wir sind so traurig darüber, dass wir/die Kinder jetzt tatsächlich den Kontakt zu den Großeltern verliehren werden, wegen einem Hund....
Was würde man denn am besten als Direktreaktion tun, wenn der Hund schnappt? Ignorieren, Schimpfen, wegschicken? Nicht mal darüber können wir uns verständigen.
Wenn er einen Maulkorb trägt, dann versucht er das Schnappen gleich mehrmals hintereinander, scheinbar weil ihm die entsprechende Reaktion fehlt.
Der Hund hat sein Körbchen und dort würde ihn auch keiner stören, aber für ihn reicht es manchmal aus, wenn eines der Kinder das Zimmer betritt. Dann schießt er unter dem Tisch hervor und schnappt.
Komischerweise macht er das weder bei mir noch bei meinem Mann, aber bei den fast erwachsenen Neffen von mir schon. Woran macht der Hund das fest? Größe ? Mein Neffe ist größer als ich ! Oder fühlt er die Rangordnung Kind/Erwachsener?So viele Fragen
Viel Grüße
Nagemann -
Was passiert denn, bevor der Hund schnappt?
Mein Hund schnappt auch nach Kindern. Schuld daran: Kinder (Gut, vielleicht auch eher deren Erziehungberechtigte, die nicht eingegriffen haben). Schlechte Erfahrungen.
Nun ist es bei uns aber keineswegs so, dass sie ein Kind sieht, hinrennt und schnappt. Sie kann problemlos neben einem Kind stehen, solange dieses sie nicht anfässt, passiert nichts.
An allem weiteren arbeiten wir.Wenn die Bereitschaft der Halter fehlt, daran etwas zu ändern, werdet ihr euch wohl damit abfinden müssen. Da hilft keine Reaktion eurerseits auf das Schnappen bzw. wird sie das Problem nicht generell lösen.
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Bei uns ist das so:
Kind kommt ins Zimmer , Hund springt auf und schnappt,
oder
Hund liegt unter dem Tisch, Kind stellt sich an einen Stuhl, der Hund springt auf und schnappt.
Einmal spielten sie mit ihm im Garten, warfen Bällchen und alles war gut und auf einmal schnappt der Hund aus unerfindlichen Gründen.Manchmal sieht man wie der Hund sich versteift und so einen starren Blick bekommt, das man weiß was jetzt gleich passiert. Dann stellt man sich natürlich gleich dazwischen, oder spricht den Hund an.
Das ganze passiert 1-2 mal am Tag und ohne vorherige Ankündigung.
Die Kinder würden sich sowieso nie wagen an den Hund zu gehen und ihn zu streicheln. Da ist der Respekt viel zu groß.Nagemann
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mhm, wer weiss was der Hund früher für Erfahrungen mit Kindern machen musste dass er so reagiert...
Ohne guten Trainer der sich das ganze mal genau anschaut, sehe ich für eine Lösung allerdings schwarz. Wenn sich die Großeltern allerdings quer stellen und Training als zu anstrengend ansehen, fällt mir ehrlich keine Lösung des Problems ein.
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aus welcher Gegend kommen denn die Großeltern? Vl kann jemand einen guten Hundetrainer empfehlen?
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