WAS sollen wir bloß machen???

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    Und wenn sie nun mal gerade wieder eine Arbeit angenommen hat, kann sie doch jetzt nicht nur wegen dem Hund wieder aufhören.
    Möchte mal wissen, ob ihr alle einen Goldesel zuhause habt?
    Klar sind es jetzt etwas ungelungene Ausgangsvorraussetzungen.

    "Etwas ungelungene Ausgangsvoraussetzungen"?
    Hübsche Umschreibung :roll:

    Da werden Welpen von der 8 oder gar schon 9 Jahre alten Hündin produziert.
    Jetzt ist Bär knapp 6 Monate.
    Das Kind ist 1 Jahr alt.
    Vor 3 Monaten zog die Familie um.
    Vor 3 Monaten begann die TS zu arbeiten.

    Komisch, so ein bisserl Lebensplanung setze ich bei jedem voraus.
    Und die TS wusste vermutlich bereits zum Zeitpunkt des Deckaktes, dass sie umziehen werden und auch, dass die wieder beginnen möchte zu arbeiten.

    Dass ein Baby/Kleinkind und ein Welpe miteinander eine immense Aufgabe darstellen und zusätzlich noch der Umzug, der bewältigt werden muss ... sorry, ist doch klar, dass da irgendwas oder irgendwer auf der Strecke bleibt.

    Ich denke auch nicht, dass hier sinnvolle Tipps (stundenlanges Wegsperren in eine Box zähle ich nicht dazu) helfen können, denn die TS schrieb selbst, dass die derzeit nicht die Zeit hat, dass Alleinebleiben ordentlich aufzubauen.

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    Er hat einen Kong. Gegen den Herstellerhinweis und in Absprache mit einer Hundegruppenleiterin friere ich ihn sogar ein, damit er sich eben noch mehr anstrengen und beschäftigen muß.

    Ah, klasse.
    Weisst Du ob er den Kong auch nutzt? Also fängt er direkt an die Wohnung zu zerlegen oder ist der Kong schon auch "abgearbeitet" wenn Du nach Hause kommst?

    Zitat

    Sind wir unterwegs, kar wird auch nur mal gelaufen schließlich ist meine 1 jährige Tochter immer in der Karre dabei, aber wir sind auch mit Bällen und anderem Spielzeug unterwegs, machen Übungen usw.

    Klingt doch ganz gut. Ich habe nachgefragt, weil oft der Hund wirklich nur nebenher latscht und das natürlich nicht reicht. Wenn ihr ja schon ein bisschen Party anbietet, ist es doch super.


    Ich kann verstehen, dass Du keine Zeit für den Neuaufbau des Alleine-Bleibens hast. Leider vermute ich, dass es wirklich die einzige langfristige Lösung sein wird. Hast Du Verwandte oder Bekannte, die in dieser Zeit als Hundesitter einspringen können? Kannst Du die Wohnung irgendwie sichern um die Zeit bis zum nächsten Urlaub zu überbrücken?

    Box finde ich für den Zeitraum von 5 Stunden übrigens viel zu lang.

  • Klar finde ich nicht jede Hundevermehrung gut. Aber ich finde in diesem Fall kann man doch ein Auge zudrücken. Es waren vorher für alle Welpen Abnehmer da. Gut die Hündin war schon etwas alt, das habe ich vorhin überlesen.
    Aber das Problem was die TS hat, hat ja mal wohl garnix damit zu tun, dass der Hund ein Mischling ist.
    Man muss aber nun mal Kompromisse eingehn.
    Denke schon dass die TS gewillt ist mit dem Hund zu arbeiten, und ihn nicht abzugeben, also kann man doch gemeinsam überlegen, wie man es managt, obwohl die TS weiter arebietn gehen muss

  • die themenstarterin kennt anscheinend das forum und hat sich deshalb schon im starter präventiv gegen mögliche vorwürfe gewehrt.
    trotzdem wird sie angegriffen.
    ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der schon 9 jahre einen hund hat, der gut erzogen und eine gute bindung hat, keine ahnung vom umgang mit hunden hat und sich leichtfertig nachwuchs anschafft, um ihn dann bei problemen wieder abzuschieben.
    so hört sich das meiner meinung nach überhaupt nicht an.

    also liegt wohl ein echtes problem vor.
    ich könnte mir vorstellen, dass man beim zweiten hund schon wieder vergessen hat, welche probleme man vor 9 jahren mit dem ersten welpen hatte und das ganze weniger intensiv und bewusst angeht.

    ich würde alles außer hundereichweite räumen - dann muss man sich schon nicht mehr so ärgern. die tapeten kann man natürlich nicht entfernen, am besten findet man sich erstmal damit ab und renoviert erst, wenn der kleine aus der phase raus ist.

    meistens sind die welpen anfangs eher pflegeleicht, erst mit zunehmendem alter wollen sie sich austesten und haben natürlich auch mehr power. die verlernen also nicht das, was sie anfangs scheinbar schon gut konnten, sondern probieren einfach mehr aus.

    meine hündin ist mir in den ersten monaten nicht von der seite gewichen und ich dachte - juchu der hund läuft nie weg. erst später ist sie auch mal weiter weg von mir und ich musste das kommando "hier" oder "fuß" intensiver trainieren.
    ein hund von einem halben jahr sollte übrigens nicht länger als eine halbe stunde laufen. (faustregel pro lebensmonat 5 minuten mehr)
    meine war immer am besten ausgepowert, wenn sie mit artgenossen spielen durfte.
    anscheinend möchte dein hund kauen - ich glaube, in dem alter kommen auch die zweiten zähne. vielleicht solltest du öfter mal nen kauknochen geben.

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    Schlaubi, wundere Dich nicht... wenn gar nix mehr geht, kommt garantiert der Tipp mit der Box! Hinweise auf die Tierschutzrelevanz wurden hier schon zig-fach gegeben, aber statt sich auch mal von einem Hund zu trennen, um ihm ein artgerechtes Leben zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, ihn weg zu sperren. Und das stundenlang, einen agilen, möglicherweise hyperaktiven Junghund. Wie groß soll die Box denn sein???

    Mich wundert hier gar nichts mehr. Hundehaltung auf Teufel komm raus, Vermehrung des eigenen Hundes aus rein egoistischen Motiven... da geht mir die Objektivität leider abhanden, sorry!

    Wenn ich mir vorstelle ich hätte Bentley, voriges Jahr mit 5 Mon., 5 Std. in eine Box gesperrt, unmöglich :roll:

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    und ganz davon abgesehn, haben sicher doch viele von uns Mischlingshunde oder? Und die möchten wir doch keinen Tag mehr missen

    Ach, und deshalb müssen es immer mehr werden :/

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    Klar finde ich nicht jede Hundevermehrung gut. Aber ich finde in diesem Fall kann man doch ein Auge zudrücken. Es waren vorher für alle Welpen Abnehmer da. Gut die Hündin war schon etwas alt, das habe ich vorhin überlesen.

    Ich glaube es kann und darf jetzt nicht das Thema sein, ob man bei der Vermehrung ein Auge zudrücken sollte oder nicht. Hier werden wir niemals auf einen gemeinsamen Nenner kommen und nur den eigentlichen Hilferuf mit unserer unfruchtbaren Diskussion verwässern.

    Ich denke es müssen kritische Worte erlaubt sein, da die Herkunft der Welpen nicht unwesentlich für die Situation verantwortlich ist. Verständnis muss ebenso erlaubt sein, auch wenn ich das persönlich nicht teilen kann. Wichtig ist, dass die Vermehrung hier einfach nicht Thema ist.

    Wichtiger ist doch, ob wir Hilfestellung geben können.

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    und ganz davon abgesehn, haben sicher doch viele von uns Mischlingshunde oder? Und die möchten wir doch keinen Tag mehr missen

    Und das rechtfertigt es eine "geliebte" Althündin decken zu lassen? Neunjährig ein Erstwurf, das ist alles andere alles andere als überlegt. Genau wie die ganze Planung drumherum getragen ist von einem "ich will aber" und nicht von wirklichen Gedanken um die Zukunft und das Wohl der Hunde.

    LG
    das Schnauzermädel

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    Edit: Und wie fast jeder nochmal erwähnen muss "Ich könnte jetzt was zu deiner Verpaarung sagen, werds aber nicht tun *kopfschüttel*" - ja, wieso dann dieser Satz?!
    Die TS hats bestimmt schon beim 1. mitbekommen, der sich in die Richtung geäußert hat. Mann kan es auch übertreiben. Aber nein, (fast) jeder muss nochmal diesbezüglich seinen Senf dazugeben. Konzentriert euch lieber aufs wesentliche :)

    Eure Tips lesen sich gut, aber wenn es von vornerein als Vorwurf rüberkommt, werden viele mit einer Trotzreaktion das einfach abhaken, und dem Hund ist immernoch nicht geholfen.

    nun, weisst du, mudkip: in diesem forum lesen sehr sehr viele still mit - irgendwo da draussen.

    und ich persönlich habs schon zu oft erlebt, dass man einfach einmal welpen haben will - ohne sich darüber nun wirklich gedanken gemacht zu haben. du schreibst, die TE hat es schon "mitbekommen" - mag sein.

    ich kanns eh nicht mehr ändern, dass sie so gehandelt hat, wie sie gehandelt hat. aber vielleicht hat das nun auch ein "stiller mitleser" mitbekommen - und mach sich mal gedanken und vermehrt eben nicht munter und "einfach mal eben so" weils grad passt.

    wenn nun jemand aus einer trotzreaktion alle vorschläge in den wind schiesst (was nun auch deinerseits eine unterstellung an die TE ist, wenn mans genauer nimmt) dann kann man sowieso nicht helfen oder raten.

    ausserdem seh ich das problem der TE durchaus auch im zusammenhang mit der erwartungshaltung, dass die welpen der ersthündin auch so werden sollten, wie sie selber ist.

    und das ist nicht eingetroffen.

    mehr als zu schreiben: bau das alleine sein neu auf, versuch, ruhig zu bleiben und nicht aus hilflosigkeit raus womöglich mit schlagen zu reagieren, versuch mehr das köpfchen des hundes auszulasten und pusch ihn nicht durch noch mehr körperliche spiele wie bällchenwerfen hoch - mehr kann man nicht raten.

    wenn das nun eine trotzreaktion auslöst - was willst du denn dann anderes raten?

    die TE schrieb, sie hat nicht die zeit, das alleinebleiben neu aufzubauen.

    also wird wohl das problem bleiben. wegsperren wird nix bringen.

    also, was würdest du der TE raten? konkret?

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